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 Eine unvergessliche Begegnung

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:23

Teil 9


"Polizei, runter mit den Waffen".
Der Kleinere erwiderte das Feuer, der größere rannte weg, doch Cody sah es und folgte ihm, Murray gab ihm Feuerschutz, so gut er konnte.
Der Größere rannte in einen Nebenraum und zog Nick auf die Beine. "Los, hoch mit dir".
Nicks Hände waren immer noch auf seinem Rücken gefesselt und auch wenn die Füße nicht mehr zusammen gebunden waren, so war es Mühsam aufzustehen. Er Ahnte, dass etwas nicht nach Plan der Verbrecher lief, er wusste nur nicht wie er es beurteilen sollte.
Plötzlich kam auch Cody rein. "Lass ihn sofort los". Jetzt wo sie Nick gefunden hatten, war es ihm egal, ob man die Entführer lebend stellte.
"Oh nein, du lässt die Waffe runter, sonst hat dein Freund hier ein Loch im Kopf", der Typ benutzte Nick als Schutzschild und hielt ihm die Waffe an den Kopf.
Nick überlegte, wie er Helfen könnte, die Waffe war verdammt nah.
Cody wusste, wenn er die Waffe fallen lassen würde, dann würde der Typ zuerst ihn erschießen und mit Nick entweder das gleiche tun oder wieder mit ihm verschwinden. Aber er war gekommen um den Piloten zu befreien.

Renee lief auf und ab, Nicko auf ihren Arm, spürte die Unruhe seiner Mutter und weinte. Renee versuchte ihn zu beruhigen, doch in ihrer Sorge war das alles andere als leicht. Sie wusste, dass ihr Sohn weder wegen Hunger, noch wegen einer vollen Windel weinte. Er musste ihre Angst spüren und weinte deshalb, weil er nicht wusste damit um zu gehen. Sie hatte sich immer geschworen, für ihren Sohn dazu sein und alles für ihn zu tun, nur jetzt war sie wie gelähmt. Sie bereute es her gekommen zu sein. Sie war Schuld, dass Nick in Gefahr war und sie müsste ihre Konsequenzen daraus ziehen. Sie müsste ihn erneut verlassen. Doch dieses mal würde es schlimmer werden, dieses mal gab es Nicko. Nicko? Sollte sie ihn vielleicht hier bei seinem Vater lassen? Dann würde sie ihm nicht zweimal das Herz brechen. Aber hatte er in seinem Leben überhaupt Zeit für ein Kind? Außerdem liebte sie ihren Sohn, dass einzige was sie aus ihrem alten Leben hatte, von dem Mann den sie Liebte. Keine gute Mutter würde ihren Sohn zurück lassen und sie wollte eine gute Mutter sein.

"Hast du nicht gehört? DU sollst die Waffe runter lassen?" schrie der Typ nervös.
"Beruhigen sie sich". Cody musste die Waffe fallen lassen, bevor der Typ endgültig die Nerven verlieren würde.
Plötzlich ertönte ein Schuss.
"NICK", schrie Cody, der nicht mitbekommen hatte woher der Schuss kam. Es war Murray, er war Cody gefolgt und hatte sich einen Hintereingang gesucht. Er hasste Waffen und er konnte auch nicht gut mit ihnen umgehen, aber jetzt hatte er keine andere Wahl außer zu schießen, seine Beiden besten Freunde waren in Gefahr.
Der Maskierte fiel zu Boden und hielt sich die Schulter, er war nicht tot, aber die Schmerzen hatten gereicht um ihn den Boden unter den Füßen weg zu reißen.
Cody und Murray eilten zu Nick und befreiten ihn von den Fesseln und dem Knebel.
"Danke Jungs", atmete Nick durch. "Wie geht es Renee? Ihr habt sie doch nicht wirklich her gebracht".
"Ganz ruhig. Natürlich haben wir das nicht. Sie ist in Sicherheit und wird von Polizeibeamten bewacht. Wie geht es dir?", Cody sah, die Schnittwunde auf der Wange und das blaue Auge.
"Ich werde es überleben", Nick würde niemals zu geben, wenn es ihm nicht gut ginge.
"Das sollte sich ein Arzt angucken", zeigte Murray auf Nicks Wange.
In dem Moment kam Quinlan und seine Kollegen rein. "Hier seit ihr", er winkte seinen Kollegen zu, damit diese sich um den Angeschossenen kümmern konnten.
"Ich will zu ihr", meinte Nick.
"Zu wem?" stellte sich Quinlan unwissend.
"Zu Renee, zu wem den sonst?"
"Das kommt nicht in Frage. Du solltest dich mit den Gedanken anfreunden, sie nie wieder zu sehen", schüttelte Quinlan den Kopf.
"Lt. vergessen sie es. Ich werde sie nicht noch einmal gehen lassen. Wenn dann komme ich mit".
Murray guckte Cody erschrocken an, würde Nick sie wirklich verlassen?
"Du ziehst aber Probleme und Gefahren an. Bei dir wäre sie niemals sicher. Das sollte sich ein Arzt angucken", tippte Quinlan auf Nicks Wange und ließ das Trio einfach stehen.
Nick zuckte zusammen.
"In dem Punkt hat er recht", Cody schnappte Nick am Arm und zog ihn zum Rettungswagen.
"Es ist nur.....".
"Keine Widerrede, du lässt dich jetzt verarzten und dann sehen wir weiter", übergab Cody Nick den Sanitätern.

Eine halbe Stunde später kam Nick aus dem RTW, an der Wange ein großes Pflaster. "Was? Guckt mich nicht so an, die meinen das das Notwendig ist, nicht ich". Nicks Laune war im Keller.
"Ansonsten alles OK?"
"Ja, lasst uns zum Revier fahren, vielleicht erfahren wir schon mehr".
"Als würden die mit uns zusammen arbeiten", seufzte Cody.
"Ich habe zumindest ein Recht zu erfahren, wer diese Typen sind, die mich entführt haben und dann können wir selber Nachforschungen anstellen", setze sich Nick in den Jimmy.
Cody fuhr los, er wusste, dass er Nick nicht stoppen konnte, egal wie große seine eigenen Sorgen um seinen Freund waren. Er kannte diesen gut genug um zu wissen, dass es ihm nicht so gut geht wie er es behauptet, schließlich war Nicks Gang geknickt.
"Was wollt ihr den hier?" kam Quinlan zum Trio, der sie absichtlich warten ließ.
"Wir wollen wissen wer diese Typen sind", kam Nick gleich auf den Punkt.
"Das ist Polizeiarbeit, also lasst ihr eure Finger daraus".
"Lt. ich habe ein Recht darauf, zu erfahren wer mich entführt hat", versuchte es Nick.
"Das wirst du noch früh genug. Aber eigentlich ganz gut, dass du da bist, ich brauche noch deine Aussage".
"Lt. muss das jetzt sein? Nick ist durch die Hölle gegangen und braucht ruhe", meinte Cody. Wenn Quinlan nicht mit ihnen zusammen arbeiten wollte, dann würden sie auch nicht sofort nach seiner Nase tanzen. Zwar musste Nick seine Aussage machen, aber das hätte auch bis morgen Zeit.
"OK, ihr habt gewonnen. Ihr bekommt die Namen, wenn ich meine Aussage bekomme".
Nick setzte sich und erzählte was passiert war. Es gefiel ihm nicht, dass seine Freunde alles mit anhörten, aber hätte er sie raus geschickt, dann wären sie erst Recht Misstrauisch geworden und hätten ihn auf der Riptide Bemuttert und Über versorgt.
Natürlich hatte Quinlan einen Untergebenen dazu geholt, der die Aussage aufnahm. "Wurdest du Ärztlich versorgt?" fragte Quinlan zum Schluss.
"Seit wann machen sie sich solche Sorgen um mich?" Nick wollte nicht, dass ihn jemand für schwach hielt, schon gar nicht Quinlan.
"Nick", war sich auch Cody nicht ganz sicher, ob sich Nick wirklich komplett hat untersuchen lassen.
"Der Arzt hat gesagt, dass ich nicht so viel meinen Kiefer belasten soll, da sich die Wange mit bewegt und der Heilungsverlauf sich sonst verlangsamt oder so was ähnliches".
"Nick", klag Cody genervt, da sie dem jüngsten anscheinend alles aus der Nase ziehen mussten.
"Keine Gehirnerschütterung, einfach nur ein blaues Auge".
"Deine Rippen?" seufzte Cody.
"Was soll mit denen sein", Nick konnte ja schlecht verraten, dass er sich seinen Oberkörper nicht untersuchen lassen hat.
"Das glaube ich jetzt nicht. Du bist schlimmer als ein kleines Kind. Nick, du bist jetzt Vater, da solltest du etwas Verantwortungsvoller sein", schimpfte Cody.
"Willst du damit sagen, dass er sich nicht richtig untersuchen gelassen hat?" verstand Murray nicht ganz.
"Genau das", funkelte Cody Nick an.
"Mein Gott, es sind ein paar blaue Flecken, die müssen nicht untersucht werden. Wann kann ich zu Renee?"
"Vielleicht wenn du dich richtig hast untersuchen lassen. Um die Typen richtig ran zu bekommen, muss festgehalten werden, was sie mit dir angestellt haben. Da reicht deine Aussage nicht. Also ab ins Krankenhaus oder soll ich einen RTW rufen?"
"Das sie mal unserer Meinung sind", grinste Cody.
Nick gab auf und ließ sich ins Krankenhaus bringen.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:24

Teil 10


Nach dem Quinlan dem Trio den Namen der zwei Festgenommenen genannt hatte, fuhren sie ins Krankenhaus, wo Nick dieses mal Gründlich untersucht wurde. Seine Laune war hinter her noch schlechter, da Cody darauf bestanden hat mit in den Behandlungsraum zu kommen, wusste dieser nun ganz genau Bescheid.
"Wir fahren jetzt zur Riptide, du legst dich hin und Murray und ich gucken, was wir über die Typen raus bekommen".
"Kommt nicht in Frage. Wie kann ich mich einfach hinlegen, wenn meine Familie in Gefahr ist? Außerdem ist nichts gebrochen oder angebrochen. Es sind nur ein paar Prellungen und blaue Flecken", protestierte Nick.
"Wann hast du das letzte mal geschlafen?" fragte Cody.
"Letzte Nacht. Ihr vergesst, dass ich nur ein Tag weg war".
"Wann hast du das letzte mal gegessen?"
"Frühstück, aber.....".
"Nichts aber, dein Körper ist geschwächt und braucht Ruhe. Glaubst du, dass du uns Helfen kannst, wenn dein Körper nicht mit macht? Wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, bis Murray was findet und so lange wirst du schlaffen und oder essen", Cody würde keinen Gegenwind akzeptieren, dass erkannte Nick und hielt seinen Mund.
 
Renee fand die Nacht keinen schlaff. Sie wusste immer noch nichts über Nick. Hatte man sie vergessen oder gab es nichts neues? Oder war die Mission schief gelaufen und keiner traute sich, ihr die Wahrheit zu sagen, doch daran wollte sie nicht glauben. Sie stand auf und ging raus zu einem der Beamten. "Haben sie etwas von Nick Ryder gehört? Konnte man ihn befreien?"
"Ich bin hier um auf sie auf zu passen. Was mit diesem Ryder ist, weiß ich nicht".
"Dann informieren sie sich".
"Das könnte ihren Aufenthaltsort verraten", weigerte sich der Beamte.
"Das ist mir egal, ich will wissen, was mit meinem Freund ist. Er wurde wegen mir entführt".
"Sehen sie, dass alles wäre nicht passiert, wenn sie sich an die Regeln gehalten hätten. Nun müssen sie mit den Konsequenzen leben".
"Was sind sie den.....", Renee unterbrach sich, sie wollte keinen Ärger wegen so einem Gefühlslosen Beamten. "Ich will mit Lt. Quinlan sprechen".
"Nicht mehr heute Nacht. Morgen Vormittag kann ich gucken was ich tun kann. Gehen sie jetzt wieder rein".
"Erst wenn ich weiß, was mit Nick ist", versuchte es Renee.
Der Beamte guckte sie an. "Entweder gehen sie freiwillig oder ich...".
Renee ging wieder in ihr Zimmer, so wie der Typ drauf war, würde sie ihn alles zu trauen.
 
Murray brauchte die ganze Nacht um etwas über einen der Typen raus zu bekommen, dass Ergebnis kannte dieser aber noch nicht, da er in den Morgenstunden eingeschlafen war. Cody hatte sich um Nick gekümmert, bis er eingeschlafen war, anschließend fielen ihm selber die Augen zu. Nick war es, der zuerst wach wurde und sah Cody. Zuerst war er wütend, wollten seine Freunde doch was über die Entführer raus finden und nun war einer selber am schlafen. Aber dann faste er wieder einen klaren Gedanken, nicht nur er brauchte schlaff, sondern auch seine Freunde. Er stand auf und faste sich an Bauch, irgendwie hatte er das Gefühl, als wären die Schmerzen über Nacht größer geworden. Es schüttelte den Kopf und machte sich fertig. Als er aus dem Bad kam, war der Kaffee schon durchgelaufen und der Tisch gedeckt. "Guten Morgen, wie fühlst du dich?" war es Cody, den er wohl geweckt haben musste.
"Morgen. Schuldigung, ich wollte dich nicht wecken". Die Frage nach seinem Zustand wich er aus".
"Schon gut, wir haben eh was zu tun. Du hast meine Frage...".
"Mein Stolz tut mehr weh", unterbrach Nick. "Also hör bitte auf, mich ständig zu fragen, wie es mir geht".
Cody verstand und versuchte sich zusammen zu reißen.
"Jungs, Jungs, ich habe was", kam Murray im Pyjama in den Salon.
"Was?" horchte Nick auf.
"Beide arbeiten für RW-Industrie und ratet mal, wem die Industrie mal gehörte?"
"Sanny St. Clear", war es nicht schwer es zu erraten.
"Genau. Bleibt nur die Frage, wann haben die Typen den Auftrag bekommen Renee zu finden und auszuschalten. Vor Sanny tot oder danach".
"Danach. Warum sonst, würde man sich die Mühe machen den Auftrag zu beenden?" fragte Cody.
"Wem gehört jetzt RW-Industrie?" wollte Nick wissen.
"Einem gewissen Andrew Steel", verriet Murray. "Über den habe ich nichts raus finden können. Vielleicht weiß Renee was über ihn".
"Einen Grund sie zu sehen", Nick stand auf und wollte los.
"Nick, du Frühstückst erst einmal", bestand Cody und legte ihm eine Scheibe Brot auf den Teller.
"Cody, ich bin alt genug um mir selber eine Scheibe Brot zu machen, wenn ich Hunger habe. Ich will....".
"Schon klar, aber lass uns nichts überstürzen".
Plötzlich kam Quinlan mit zwei Polizisten an Bord. "Nick Ryder, ich verhafte dich, wegen Beihilfe zum versuchten Mord".
"WAS?" verstand Nick nichts.
"Wir haben die Aussagen von Mr. Smith und Mr. O'Neil. In der heißt es, dass ihre Entführung nur vorgetäuscht war um an Renee ran zu kommen".
"Aber das glauben sie doch nicht in Ernst", war Cody genau so schockiert wie Nick und Murray.
"Was ich glaube, lass mal mein Problem sein. Kommst du Freiwillig mit oder sollen wir dir Handschellen anlegen?"
"Das ist ein Missverständnis", Nick erhob sich und deutete an so mit zu kommen, Handschellen waren das letzte was er jetzt wollte.
 
"Wir fahren gleich zum Untersuchungsrichter", berichtete Quinlan.
"Warum durften Cody und Murray nicht mitkommen?" wollte Nick wissen.
"Damit ihr euch nicht absprechen könnt. Wer weiß, was die mit dem ganzen zu tun haben".
Nick wurde zu einem Gebäude gebracht, was ganz und gar nicht nach einem Gerichtsgebäude aussah. "Was wird das?"
Quinlan schüttelte nur den Kopf und führte Nick in die fünfte Etage. Würde Nick den Lt. nicht kennen würde er auf eine Entführung tippen, aber er wusste, dass Quinlan sich nicht kaufen lies.
"Nick", wurde er freudig Begrüßt, als er den Raum betrat.
"Renee", war Nick überrascht und nahm sie in den Armen, damit hatte er jetzt nicht gerechnet.
"Was haben sie mit dir gemacht?" sah Renee Nick an.
"Sieht schlimmer aus, als es ist".
"Es tut mir Leid".
"Muss es nicht", Nick war froh, dass er Renee in den Armen halten konnte.
"So Schluss jetzt", unterbrach Quinlan. "Ich habe mein Wort gehalten, aber jetzt wird es Zeit Lebewohl zu sagen".
"Lt, wir haben raus gefunden, dass Smith und O'Neil für RW-Industrie arbeiten, einem Unternehmen was einst Sanny St. Clear gehört hatte. Renee, kennst du einen Andrew Steel?"
Renee überlegte. "Ich habe mitbekommen, wie sich Sanny oft mit einem Andrew unterhalten hat, auch was seine Krummen Geschäfte angeht, aber einen Nachnamen habe ich nie mitbekommen".
"Dann nehmen wir mal an, dass es dieser Steel war. Durch St. Clears Verurteilung, musste er sicher auch einige Nachteile hinnehmen und hat so mit ein Motiv", Nick guckte Quinlan an.
"Wir haben aber keine Beweise in der Hand. Smith und O'Neil halten den Mund".
"Dann müssen wir welche finden".

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:25

Teil 11

"Ich weiß ja, dass Quinlan uns hasst, aber das er diesen Smith und O'Neil glaubt, fasse ich einfach nicht", ärgerte sich Murray. "Hat der sich Nick einmal angesehen? So sieht man doch nicht aus, wenn man mit solchen Typen gemeinsame Sache macht. Außerdem liebt Nick Renee, er würde für sie sterben".
"Murray, ich bin sicher, es ist eine Routine Befragung. Es ist doch eigentlich klar, dass die Typen jetzt versuchen, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen und so ziemlich alles von sich geben, nur nicht die Wahrheit und Quinlan wird das auch noch erkennen", Cody konnte nicht sagen, warum er so ruhig blieb.
"Ich fühle mich nur so Hilflos".
"Wir können was tun. Wir können versuchen selber heraus zu finden in welcher Verbindung Sanny St. Clear zu Andrew Steel stand".
"Das habe ich doch schon, aber die Spuren wurden gut verwischt, wenn es welche gab", seufzte Murray.
"Also, wir finden nichts über diesen Steel raus. Versuch mal St. Clear noch einmal zu durchleuchten, vielleicht haben sie dort unsauber gearbeitet", hoffte Cody.

"Was hast du Andrew?" fragte Ron.
"John Smith und Marc O'Neil haben versagt und sitzen jetzt bei der Polizei".
"Sanny ist tot, willst du nicht einmal ruhe geben? Uns geht es doch gut", redete der Sohn auf seinen Vater ein.
"Diese Frau hat meinen Bruder auf dem gewissen und hat mich um einige Millionen erleichtert".
"Dein Konto ist immer noch Millionen schwer und Sanny, ist selber Schuld. Er hat ein Verbrechen nach dem Anderen begangen, er hat sogar seinen Schwager ermordet. Er hat sich selber ins Gefängnis gebracht und gestorben wäre er wahrscheinlich auch in Freiheit, er war Todkrank".
Andrew wollte die Wahrheit nicht hören, sein Hass war einfach zu groß. "Als seine Frau, hätte sie ihn bei stehen müssen. Sie ist doch nur eine Frau, eine Schlampe".
"Bringe deinen Hass unter Kontrolle, bevor auch du hinter Gittern landest", Ron verließ das Büro seines Vaters.
 
Schweren Herzens trennte sich Nick von Renee und ließ sich von Quinlan zurück zur Riptide bringen.
"Hör zu, wir ziehen am selben Strang, wenn ihr was neues habt, will ich es wissen".
Nick guckte Quinlan an, auch wenn er ihn nicht mochte, er war auf der Richtigen Seite. "Wird gemacht". Nick stieg aus und ging an Bord. "Cody? Murray seit ihr hier?"
Beide kamen vom Unterdeck. "Da bist du ja. Konntest du Quinlan überzeugen?"
"Die Festnahme war ein Vorwand. Er hat mich zu Renee gebracht", grinste Nick. "Ich habe sie nach Andrew Steel gefragt, sie sagt, dass Sanny oft mit einem Mann telefoniert hat der Andrew hieß, sie wusste aber den Nachnamen nicht."
"Quinlan, hat dich zu Renee gelassen? Wow, hätte ich nicht gedacht", staunte Cody.
"Er stand mit einem Andrew in Kontakt? Das kann doch sicher nur dieser Steel sein", meinte Murray.
"Schätze ich auch. Aber wir haben nichts in der Hand", setzte sich Nick.
"Geht es dir nicht gut?" sorgte sich Cody.
Nick winkte ab.
"Wir könnten uns in RW-Industrie verdeckt einschleusen", schlug Murray vor.
"Zu gefährlich. Nick haben sie mit Renee zusammen gesehen und wenn sie ihn überprüft haben, dürften sie auch uns kennen", hielt es Cody für keine gute Idee.
"Was sagt Quinlan?"
"Ihr kennt ihn doch, er selber will alles wissen, aber selber rückt er mit der Sprach nicht raus", fuhr sich Nick durch die Haare. "Wie finden wir eine Verbindung?"
"Dann muss Quinlan einen Verdeckten Ermittler in RW-Industrie einschleusen", meinte Murray.
"Darauf muss er aber alleine kommen, wenn wir es ihm sagen, wird er es ganz sicher nicht tun", war sich Cody sicher.
"Verdammt", schlug Nick mit der Faust auf den Tisch.
Da piepte es vom Unterdeck.
Nick und Cody guckten Murray an.
"Der Computer hat irgendwas gefunden".
Alles stürmten nach unten.
"Was, Murray? Was sagt er?"
"Andrews Vater war Richard St. Clear, er ist Sannys Halbbruder", erklärte Murray.
"Ha, da ist die Verbindung, schwarz auf weiß", lachte Nick. "Und wenn sich die Brüder nahe standen, dann hat er sehr wohl ein Motiv. Zudem hat Renee ihn durch ihre Aussage um Millionen gebracht. Das muss doch reichen um ihn fest zu nehmen. Auf zu Quinlan".
 
"Ach ihr schon wieder. Aber den Weg hättet ihr euch sparen können, es gibt nichts neues", kam Quinlan ins Büro.
"Doch", Murray erklärte dem Lt. was sie raus gefunden hatten.
"Das Beweist, dass Sanny St. Clear und Andrew Steel mit einander Verwandt waren, mehr nicht".
"Mehr nicht? Renee hat ihn durch seine Aussage um Millionen gebracht und seinen Bruder hinter Gittern. Womöglich macht er sie auch noch für seinen Tot verantwortlich", schimpfte Nick.
"St. Clear war Todkrank, man hätte ihm auch in Freiheit nicht Helfen können".
"Das wissen wir, aber gibt sich ein Mann wie Steel damit zufrieden?"
Quinlan überlegte. "OK, vielleicht habt ihr Recht, aber wie beweisen wir es?"
"Sie verhaften ihn und behaupten, dass Smith und O'Neil geredet haben", schlug Murray vor.
"Und dann Konfrontiere ich ihn mit euren Vermutungen? Das klappt nur, wenn er einknickt und die Vermutungen stimmen".
"Wenn die Vermutungen falsch sind, dürfte er Unschuldig sein, es sei den er hat ein weiteres Motiv, was wir nicht kennen", atmete Nick ein und aus. Er wusste, dass alles Perfekt laufen müsste, ansonsten hätte Renee womöglich nie ihre ruhe.
"Gut, ich werde ihn Verhören und mal sehen, was das Gespräch ergibt", stimmte Quinlan ein.
"Können wir etwas tun?" wollte Nick Helfen.
"Die Füße still halten", konnte es Quinlan nicht ertragen, dass das Trio jetzt schon mehr Ermittelt hatte als er selber.
""War ja Klar", nölte Nick.
"Du solltest dich eh zurück halte. Ich habe den Bericht aus dem Krankenhaus".
"Jetzt tun sie mal nicht so, als wäre es was ernstes. Es sind ein paar Prellungen und eine Schnittwunde, die werden mich schon nicht umbringen".
"Aber du hast verordnet bekommen, dich zu schonen".
"Sie können es ja nur nicht ertragen....".
"Nick, lass gut sein. Wir fahren jetzt zurück zur Riptide und du ruhst dich etwas aus", hielt Cody seinen Kumpel zurück, er wollte Quinlan nicht verstimmen.
"Aber.....".
"Du hast es doch gehört, wir können der Zeit eh nichts unternehmen", zog Cody Nick mit sich.
"Was sollte das?" fluchte Nick.
"Was glaubst du wie Quinlan sich gerade fühlt?"
"Äh? Was meinst du?"
"Wir haben anscheinend mehr raus finden können als er selber. Das passt ihn nicht. Wir sollten ihn wenigstens einen Triumph gönnen."
"Auf meine kosten?" starte Nick Cody an.
"Tue es für Renee", lächelte Cody.
"Was hat Renee damit zu tun?"
"Na ja, je schneller wir den Fall abschließen, desto eher dürfte die Sicherer sein".
"Und was hat das mit Quinlans Stimmung zu tun?"
"Quinlan arbeitet schneller wenn er sich als Sieger fühlt", Cody wusste, dass er sich auf dünnem Eis befand.
"Er ist nicht der Sieger".
"Das wissen wir, aber lassen wir ihn in dem Glauben", klopfte Cody Nick auf die Schulter.
"Wenn es sein muss", setzte sich Nick in den Jimmy.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:25

Teil 12

Auf der Riptide schnappte sich Nick die Zeitung, bevor er noch jemanden umbringen würde. Er Hasste es tatenlos zu sein und in diesem Fall noch mehr. Sich einfach auf Quinlan zu verlassen passte ihn noch weniger.
Cody guckte den Piloten an und seufzte, er konnte seine Sorgen ja verstehen und würde ihm gerne Helfen, doch im Moment waren dem Trio die Hände gebunden. Vielleicht hatten sie ja Glück und Andrew Steel knickt ein unter den Vorwürfen. Aber wenn dieser nur halb so gerissen ist wie sein Bruder es war, dann sahen die Chancen schlecht aus.
Murray verzog sich ins Unterdeck, wahrscheinlich hoffte er, irgendwas brauchbares an seinem Computer zu finden.
"Cody", rief Nick, obwohl dieser direkt neben ihm stand. "Das glaube ich nicht, RW-Industrie sucht einen Piloten".
"Vergiss es".
"Aber...."
"Quinlan wird gerade dabei sein Steel zu verhaften, es kann gar nicht gut gehen".
Nick sprang auf und griff zum Telefon. "Nick Ryder hier, ich muss sofort mit Quinlan sprechen".
"Nick", versuchte es Cody, doch er wurde nur abgewunken.
"Lt. haben sie schon Steel festgenommen?"
-
"Gut, dann tun sie es auch nicht. Ich habe da eine Idee. RW-Industrie sucht einen Piloten, dass ist die Gelegenheit uns da ein zu schmuggeln".
-
"Aber die wissen doch gar nicht, dass wir eine Spur zu denen haben. Selbst wenn die wissen, wer ich bin, hat das nichts zu heißen. Lt. sein wir ehrlich, wie hoch sind die Chancen, dass Steel alles zu gibt? Er weiß, dass wir keine Beweise haben und solange er den Mund hält, wird er ein freier Mann sein".
-
"Es ist mein Risiko".
Cody stand daneben und packte sich an Kopf. Nick war ein Draufgänger und scheute keine Gefahr, aber das was er hier vor hatte, ging zu weit.
-
"Wird gemacht Lt". Nick legte auf. "Ich habe ein Vorstellungsgespräch".
"Spinnst du? Haben dir die Typen dein Hirn raus geschlagen? Natürlich wissen die, wer du bist und brauchen nur 1 und 1 zusammen zu zählen und wissen was du da willst. Du bist Privat Detektiv".
"Als dieser werde ich auch dort hingehen", grinste Nick.
"WAS?"
"Ich werde mit meiner wahren Identität da aufschlagen. Ich werde den erzählen, dass die Detektei pleite ist und ich mich nach etwas neuem umsehen muss. Mensch Cody, die Typen haben kein Wort gesagt, haben selbst ein Telefonat verweigert. Steel kann gar nicht wissen, dass wir gegen ihn Vorgehen", natürlich wusste Nick, dass dies auch ein Irrtum sein konnte, doch anderes würde er Cody nicht rum bekommen.
"Was streitet ihr euch den?" kam Murray.
"Nick will sich als Pilot bei RW-Industrie bewerben".
"Hast du einen zu viel auf den Kopf bekommen?" war auch Murray von der Idee so gar nicht einverstanden.
"Nein habe ich nicht", Nick erklärte auch Murray seine Idee.
"Du bist Verrückt".
"Vielleicht bin ich das, aber ich will diesen Mistkerl hinter Gitter bringen. Er versucht meine Frau umzubringen".
"Sie ist nicht deine Frau".
Nick guckte Cody an. "Kommt aufs gleiche raus".
"Dann verwanzen wir dich aber", war es Murray der zuerst aufgab. Auch er kannte Nick gut genug um zu wissen, dass er ihn nicht umstimmen konnte.

"Nick Ryder, Hubschrauberpilot, Privatdetektiv und Captain der Reserve", lass Ron vor.
"Wie ich sehe, haben sie einen Beruf. Warum wollen sie hier Anfangen?"
"Ganz ehrlich? Die Detektei läuft nicht gut, tat sie noch nie. Ich habe einfach die Nase voll, am Ende des Monats nicht zu wissen, wie ich meine Rechnungen bezahlen muss. Es ist die Zeit gekommen, um sich einzugestehen, dass die Konkurrenz zu groß ist".
"Haben sie in den letzten Jahren Flugerfahrungen sammeln können?"
"Natürlich. Ich bin immer noch für die Reserve tätig und fliege z.B. Rettungseinsätze. Aber auch bei unseren Fällen kommt mein Hubschrauber in Einsatz".
"Sie haben einen eigenen Hubschrauber?"
"Eine Sikorsky S 58 T".
"Dann hat die sicher einige Jahre auf den Buckel".
"Ja, aber sie ist zuverlässig", dass sah aber auch nur Nick so.
"Sie müssen ihrem Hubschrauber hier nicht bewerben, falls wir uns für sie entscheiden, werden sie unseren Firmenhelikopter fliegen", teilte Steel mit.
Nick wurde noch mit mehreren Fragen gelöchert, auch über seine Sichtlichen Verletzungen wollten sie Informationen. Nick antwortete Wahrheitsgemäß. Dann wurde er entlassen mit den Worten. "Sie werden von uns Hören".
"Was hältst du von ihm?" fragte Ron.
"Ich weiß nicht, ob wir ihn trauen können".
"Andrew, Smith und O'Neil werden nicht geredet haben, dafür hast du sie viel zu sehr eingeschüchtert. Zudem wäre es von Ryder mehr als dämlich sich hier zu bewerben, wenn sie eine Verbindung hätten."
"Oder auch nicht, vielleicht will er, dass ich das denke".
"Ich habe die Detektei überprüfen lassen, sie läuft wirklich nicht gut, so das sie noch Gelegenheitsjob annehmen müssen. Andrew, wenn er hier wirklich schnüffeln will, dann wäre er mit einer fremden Identität gekommen".
"Seine Referenzen sind gut", gab Andrew zu. "Aber wird er das mitmachen, wofür wir ihn brauchen?"
"Andrew? Ich dachte, dass du die Finger von Illegalen Sachen hältst".

"Und wie ist es gelaufen?"
"Weiß ich nicht, sie werden sich melden".
"Was sagt dein Gefühl?"
"Gar nichts, die Beiden hatten ein ziemliches Pokerface. Wobei, dieser Juniorchef, schien schon interessiert.“
"Also haben wir es mit zwei Steels zu tun", stellte Murray fest.
"Sieht so aus, wobei ich nicht mit Sicherheit sagen kann, ob beide Dreck am stecken haben. Murray, überprüfe doch mal einen Ron Steel, vielleicht werden wir so schlauer".
"Das ist eine gute Idee", Murray verschwand.
"Ich halte das nach wie vor für keine gute Idee".
"Wenn sie Misstrauisch sind, werden sie mich sicher nicht anstellen", meinte Nick.
"Oder gerade deshalb, dann können die ein Auge auf dich werfen".
"Sag mal, wie blöd kann man sein, in eine Firma zu ermitteln die weiß, was man ist?"
"Wie schön, dass du es erkannt hast".
"Haha, so war das nicht gemeint".
"Ich weiß".

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:26

Teil 13

Es dauerte zwei Tage, bis Nick die Nachricht erhielt, dass er bei RW-Industrie anfangen konnte. Cody und Murray waren alles andere als Begeistert, hatten sie doch mit einer Absage gerechnet.
"Na dann kann unsere Arbeit weiter gehen. Wir gehen so vor, wie besprochen". Ab sofort würde Nick keinen direkten Kontakt mehr mit Quinlan haben und auch der Kontakt zu seinen Freunden würde sich stark einschränken. Er hatte ein eigene Wohnung bezogen und würde ab und an mal auf der Riptide auftauchen um seine Sachen zu holen. Steel wollte er im glauben lassen, dass die Freundschaft zwischen dem Trio zerbrach, da er seinen eigenen Weg gehen wollte.
Murray hatte Nicks Einzimmer Wohnung mit Mikrofonen und Kameras ausgestattet, so das man ihn dort auch beobachten konnte, falls er unangenehmen Besuch bekam. In Nicks Kleidung war ebenfalls ein Mikrofon und ein Minisender verarbeitet, um ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Was sich natürlich eh als Schwer erweisen würde, da Nick ja als Pilot eingestellt war, konnte er so an Orte sein, die sie nicht so schnell erreichen konnten. Daher musste Nick immer zusehen, dass seine Partner immer wussten, wohin sein Auftrag ging. Aber die Theorie war ja bekanntlich eh leichter als die Praxis. Es konnten noch einige Überraschungen kommen, womit niemand gerechnet hat.
 
Nick machte sich also an seinem ersten Arbeitstag bei RW-Industrie auf den Weg. Zuerst sollte er sich in der Personalabteilung melden, um seinen Vertrag zu unterschreiben. Anschließend würde er einen Cliff Richards treffen, der ihn in seine Aufgaben einweisen sollte.
Murray überprüfte sämtliche Namen, die Auftauchten, einfach nur um sicher zu gehen. Man konnte ja nicht sagen, wer wie tief in die Illegalen Geschäfte verwickelt waren.
Nach dem Nick seinen Vertrag unterschrieben hatte, wurde er schon von Cliff abgeholt. "Du musst Nick sein, ich bin Cliff", schien dieser offen zu sein. Doch Nick wusste, dass es auch eine Täuschung seinen konnte und war auf der acht. "Ja, der bin ich".
"Dann komm mal mit, ich zeige dir hier alles".
Cliff führte Nick erst im Gebäude rum. "So und jetzt gehen wir zu deinem Arbeitsplatz". Cliff führte Nick in einen Hangar, wo ein Moderner Helikopter drin stand, ein pfeifen konnte er sich nicht verbergen. "Das ist das Baby. Mr. Steel sagte mir, dass du selber einen Hubschrauber hast und die nötigen Reparaturen selbst durchführen kannst, wenn es nichts außer der Reihe ist. Hier drüben ist dein Büro", führte Cliff Nick in ein Glassverkleideten Raum, so das man einen Blick auf den Hangar hatte.
"In erster Linie bist du auf Abruf jeder Zeit bereit. Nebenbei bist du natürlich für die Wartung des Hubschraubers verantwortlich, auch für die von unseren Geschäftspartnern. Das putzen erledigt die Putzfirma, damit hast du nichts zu tun".
"Also besteht meine Arbeit auch mit viel abwarten?", dass hatte man Nick nicht gesagt.
"In der Tat. Aber du musst nicht die ganze Zeit hier in deinem Büro sein. Hier hast du einen Pieper, dann weißt du wenn man dich außer der Reihe braucht. Meistens weißt du, wenn du deinen Dienst antrittst, was auf dich zukommt", erklärte Cliff.
Für Nick war es natürlich ein gefundenes Fressen, wenn er so viel Luft hatte, wie es sich anhörte, so konnte er nach Hinweisen suchen.
"Es kann auch vor kommen, dass du mehrere Tage keine Flüge hast, da Mr. Steel und sein Sohn von Geschäftspartnern abgeholt werden. Aber es gibt auch Tage, wo es sehr stressig werden kann. Hier ist so ein Plan, wie es in einer Woche ablaufen kann".
"Danke, den werde ich mir gleich mal vornehmen".
"Heute steht kein Flug an, du hast also Zeit, dich mit dem hier alles vertraut zu machen. Wenn was ist, ich bin auf der 366 zu erreichen", mit diesen Worten lies Cliff Nick alleine. In seinem Büro stand ein Computer. "Na super, der ist was für Murray, aber doch nichts für mich". Nick wusste nicht einmal wie man so ein Ding einschaltet. Er holte einen viereckigen Kasten aus seiner Tasche, ein Gerät womit man Wanzen oder ähnliches Erkennen konnte. Damit suchte er den Raum ab und das Minigerät schlug an. Also konnte Nick Murray nicht anrufen, Cliff wollte er aber auch nicht belästigen. "Irgendwo muss doch ein Knopf sein, wo man das Ding einschalten konnte", nuschelte Nick. Das Gewöhnliche Zeichen eines Ein-und Ausschalter kannte er, also suchte er dieses auch. Irgendwann hatte er es geschafft und der Bildschirm leuchtete auf. Von Murray hatte er ein weiteres Gerät bekommen, was er an einen Anschluss stecken sollte, genau das tat er und plötzlich bewegte sich die Maus ohne das er etwas tat. Er nahm an, dass es Murray war, wie so was ging, wusste er allerdings nicht. Da Nick ein Auge auf den Computer halten musste, falls einer rein kam, nahm er die Mappe, die ihn Cliff gegeben hatte und guckte sie sich an. Er erinnerte sich auch, dass Cliff erwähnt hatte, dass Mr. Steel und sein Sohn auch mal von Geschäftspartner abgeholt werden würden, dass würde ihn Zeit geben, in deren Büro rein zu kommen. Dafür musste er aber raus finden, wann diese nicht im Haus waren, falls sie nicht mit einem Helikopter abgeholt wurden. Nick wusste, dass es ein Geduldspiel war und er wohl in erster Linie, dass Vertrauen gewinnen musste. Der Gedanke gefiel ihm so gar nicht.
Nach einer Zeit bemerkte Nick, dass sich die Maus nicht mehr bewegte. War Murray fertig oder musste er warten? Höchstwahrscheinlich war dieser fertig, da er davon geredet hatte, alles was auf dem Computer zu finden ist komplett rüber zu ziehen. Murray nahm eh an, dass man nicht über jeden Computer an den Hauptrechner kam und falls doch, war es Fraglich ob man da was finden würde. Steel schien zu den Personen zu gehören, die Geheime Akten noch in Papierform aufbewahrte. Nick wartete noch eine Zeit, aber es tat sich nichts. Also ging er zum Helikopter um sich mit diesen Vertraut zu machen.
"Es ist das neuste, was es auf dem Markt gibt", stand plötzlich Ron hinter ihm.
"Habe ich mir gedacht". Nick liebte nicht nur seine Mimi, sondern interessierte sich auch, für die neuen Modelle.
"Ich habe gehört, sie waren auch der Pilot, der Sanny St. Clears Frau damals aus Mexiko geflogen hat", sein Vater hatte ihn geschickt um Nick aus zuhören.
"Einer unser größten Aufträge", Nick wurde hellhörig, war es der Sohn und nicht der Vater oder doch Beide?
"War sie eigentlich schon zu diesem Zeitpunkt Schwanger?"
"Das weiß ich nicht. Unsere Aufgabe war, sie sicher aus Mexiko raus zu fliegen. Über eine Schwangerschaft hat sie nicht geredet".
"Finden sie es nicht auch merkwürdig, dass sie so schnell Schwanger geworden ist, in so einer schweren Zeit?"
Nick zögerte, schließlich wusste er ja mehr. "Vielleicht gerade deshalb. Ihr Bruder wurde von Mr. St. Clear ermordet, ihr selber trachtete man nach dem Leben. Sie wird sich einfach nach Geborgenheit gesehnt haben und wenn sie den Richtigen Mann getroffen hat".
"Sie halten die Schwangerschaft nicht für einen Unfall?"
"Ich würde eine Schwangerschaft nie als einen Unfall sehen. Renee liebt ihren Sohn, sonst hätte sie sich wahrscheinlich für eine Abtreibung entschieden. Zu dem ist es nicht mein Recht, mir ein Urteil über eine Person zu machen, die ich nicht kenne", Nick war am kochen.
"Ja, da haben sie recht", Ron wollte Nick nicht weiter Provozieren. "Woher wissen sie eigentlich das es ein Sohn ist?"
"Wie schon beim Vorstellungsgespräch erwähnt, hat Renee uns aufgesucht, ihren Sohn hatte sie dabei".
"Wie hieß er noch gleich?"
"Joe".
"Stimmt, nach ihrem Bruder".
"Was interessieren sie sich so für Renee?"
"Sie ist immer hin die Frau, die ne Mum gehabt hatte, sich gegen Sanny zu stellen. Damit hat sie sicher einigen Leuten das Leben leichter gemacht", lächelte Ron.
"Ihres auch?"
"Ich kann mich über mein Leben nicht beklagen"; zuckte Ron mit den Schultern. "Mein Vater macht Renee dafür Verantwortlich, dass RW-Industrie einige Millionen Verluste gemacht hat. Aber wissen sie, Sanny ist der Schuldige, er hat Unrecht begangen".
Nick guckte Ron an. Was sollte das? Wollte man ihn Testen? Sollten die ruhig, er würde nicht darauf anspringen. "Ich weiß nur, dass Mr. St. Clear Renees Bruder ermordet hat, von den anderen Geschäften weiß ich nichts. Wie gesagt, unsere Aufgabe war es, sie aus Mexiko zu holen".
"Sie muss ihnen aber vertraut haben, sonst wäre sie nicht zu ihnen gekommen".
"Wir haben sie damals beschützt. Sie musste uns damals Vertrauen und sie wurde nicht enttäuscht. Ich denke das war der Grund".
"Was wollte sie direkt von ihnen? Sollten sie den Vater des Kindes suchen?"
Nick guckte Ron an. "Nein. Nach Sannys tot, hatte sie gedacht in ihr altes Leben zurück kehren zu können. Sie wollte sich bei uns bedanken und hat uns nach Rat gefragt ob sie richtig gehandelt hat".
"Warum ist sie zu ihnen gekommen?"
"Das weiß ich nicht, dass müssen sie sie wohl selber fragen", Nick war genervt, durfte dieses aber nicht zeigen.
"Ich weiß nicht wo sie sich jetzt aufhält", zuckte Ron mit den Schultern und ging.
Nick guckte ihn hinterher.

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:26

Teil 14

"Hast du was raus gefunden?" wollte Andrew wissen.
"Nein. Warum willst du eigentlich wissen, wer der Vater von Renees Sohn ist?"
"Weil wir vielleicht über ihn an sie ran kommen. Es muss einen Grund haben, warum sie nach King Harbor gekommen ist".
Ron seufzte.
"Ich weiß, du bist der Meinung ist soll ruhe geben. Ich kann das aber nicht. Diese Frau hat Sannys und mein Leben ruiniert".
"Das hat sie nicht und das weißt du auch".
"Auf welcher Seite bist du eigentlich? Gibst du mein Geld nicht auch mit aus?" schrie Steel.
"Wer zwingt mich den bei RW zu arbeiten? Ich wollte in eine ganz andere Richtung gehen. Ich wollte mit deinen Machenschaften nichts zu tun haben, aber du konntest es nicht Akzeptieren. Ich bräuchte dein Geld nicht, wenn du es zu lassen würdest, dass ich meinen eigenen Weg gehe. Aber du bist genau so Selbstsüchtig wie Sanny".
"Wo mit habe ich dich bloß verdient?"
"Du hättest mich schon längst los, wenn du mich nicht Formen würden wollen. Oder warum sonst erpresst du mich?"
"Weil das Unternehmen in der Familie bleiben muss. Darum muss ich auch wissen wer der Vater ist. Vielleicht ist es doch Sanny und es gibt einen Erben".
"Das glaubst du doch nicht im Ernst? Das Kind ist 1 Jahr und ein paar Monate. Es muss vor ca. 2 Jahren gezeugt worden sein, Renee hat sich aber schon vor gut 2 1/2 Jahren von Sanny getrennt. Das passt nicht und sie kann das Kind auch nicht jünger machen als es ist."
"Aber sie hatte vor zwei Jahren keinen Kontakt zu anderen Männern, dass wüssten wir, da war sie schließlich nicht im Zeugenschutzprogramm".
"Dann muss es kurz danach passiert sein. Was weiß ich, auf jeden Fall, ist dieses Kind kein St. Clear"

"Gibt es schon was neues?" kam Cody auf die Riptide zurück, der war im Krankenhaus und hatte mit Nancy gesprochen.
"Dieser Ron Steel hat Nick mit Fragen bombardiert, er hat diese aber gemeistert. Wie war es bei dir?"
"Nancy sagt, dass die Typen, die sie Überfallen haben, Maskiert gewesen waren und sie die deshalb nicht wiedererkennen würde."
"Na ja, geht es ihr den schon besser?"
"Ja, sie wird morgen entlassen. Ich habe ihr Angeboten sie abzuholen".
"Das ist gut, sie hat hier ja keinen an den sie sich wenden kann. Wusste sie von Renees Vergangenheit?"
"Ich glaube nicht. Darüber haben wir nicht gesprochen, es war mir zu unsicher".
"Weiß sie, wer Nickos Vater ist?"
"Ich hoffe nicht", zuckte Cody mit den Schultern.
"Was hältst du davon, wenn wir sie auf dem Boot wohnen lassen. Es kann sein, dass man sich noch mal an sie wendet um Informationen zu bekommen. Ich fürchte, dass sie reden wird, wenn sie was weiß. Hier können wir sie Beschützen", schlug Murray vor.
"Gute Idee".
"Ach so, die Überprüfung von Ron Steel ist abgeschlossen. Er hat ein sehr schlechtes Verhältnis zu seinem Vater, er nennt ihn sogar beim Vornamen statt Dad. Wenn die Informationen stimmen, wollte er Medizin studieren, doch sein Vater wollte, dass er in die Firma mit einsteigt. Straffällig ist er noch nicht aufgefallen. Vielleicht ein Wunder Punkt".
"Vielleicht, aber vielleicht sind diese Informationen auch absichtlich zu finden", traute Cody den Steels nicht.
"Wir sollten es trotzdem mit Nick besprechen".

Nick ging im Gebäude von RW rum, lernte ein paar Kollegen kennen und unterhielt sich mit ihnen. Hauptziel war es, dass Gebäude kennen zu lernen um evtl. Flüchten zu können oder einzubrechen.
"Mr. Ryder", hörte er von hinten.
Nick drehte sich um. "Mr. Steel, guten Tag".
"Schön zu sehen, dass sie sich mit ihrem Arbeitsplatz vertraut machen. Gibt es Fragen?"
"Ähm, Cliff hat mir alles erklärt. Ich habe nur Probleme mit dem Computer", gab Nick zu. "Da habe ich noch nie wirklich dran gearbeitet".
"Das ist doch kein Problem, ich werde ihnen gleich Ms. Mulder vorbei schicken, die kann sie dann einweisen. Wichtig für sie ist, dass sie E-Mails lesen und schreiben können und einen Flugplan erstellen".
"Den Flugplan habe ich bis jetzt immer per Hand gemacht".
"Die Zeiten ändern sich, Mr. Ryder".
"Da haben sie Recht, vielleicht sollte ich das mal akzeptieren".
"Haben sie eigentlich noch Kontakt zu ihren ehemaligen Kollegen?"
"Sie meinen zur Detektei? Nach dem ich meinen Ausstieg bekannt gegeben habe, sind Cody und Murray nicht gut auf mich zu sprechen", tat Nick enttäuscht. "Wieso fragen sie?"
"Ich vermisse zwei Mitarbeiter und ich habe gedacht, dass sie ihre ehemaligen Partner mal fragen könnten, ob sie sie für uns finden können".
"Also Fragen kostet nichts".
"Aber ich will sie nicht in Bedrängnis bringen, ich finde schon noch einen anderen Weg." So plötzlich wie Steel gekommen war, so schnell verschwand er auch.
Nick ahnte, von welchen zwei Mitarbeitern er sprach und fragte sich was das sollte. Was das ein Test?

"Ron, wir müssen John und Marc aus dem Knast holen, vielleicht haben die Informationen für uns".
"Ohne mich".
"Du tust was ich dir sage".
"Dieses mal nicht. John und Marc wurden auf frischer tat ertappt, da nützt kein Geld der Welt um sie da raus zu pauken."
"Dann müssen wir Ryder dazu bringen, seine Aussage zu widerlegen. Er ist doch der Hauptbelastungszeuge".
"Wenn wir das tun, dann weiß er, dass wir hinter dem ganzen stecken".
"Wenn er das nicht eh schon weiß. Der Kerl weiß mehr, als er zugibt", traute Andrew dem Piloten nicht.
"Woher soll er das wissen? Außerdem glaube ich, wenn er es wüsste, wäre er nicht hier, dass wäre ja Lebensmüde".
"Dieser Typ, taucht seit zwei Jahren in Renees Leben auf. Er lebte auf dem Boot, was Renee aufgesucht hat, er war es der sie aus Mexiko raus geflogen hat. Er war es, der mit ihr eine Notlandung machen musste, er war es der eine Nacht mit ihr in der Wildnis verbracht hat. Wer sagt, dass sie sich nicht näher gekommen sind?"
"Willst du damit sagen, dass er der Vater ist?"
Andrew guckte seinen Sohn an. "Daran habe ich noch gar nicht gedacht, aber es könnte passen".
"Andrew, du übertreibst. Welcher Mann lässt sich auf eine Frau ein, wo er weiß, dass er sie nie wieder sehen wird?"
"Er sieht gut aus, der hat sicher mehrere Frauen in einer Woche. Für ihn war es sicher nur ein One Night Stand".
"Das glaube ich nicht".

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:27

Teil 15

Am nächsten Tag musste Nick Andrew Steel zu einem Geschäftsgespräch fliegen. Früh am Morgen ging es los.
„Wie war ihr erster Arbeitstag?“ wollte der Chef wissen.
Nick hatte keine Lust mit diesem Mann zu sprechen, aber er musste gute Mine zum bösen Spiel machen. „Ms. Mulder konnte mir so weit weiter helfen, so das ich es wohl ab jetzt alleine schaffe“.
„Sie reden nicht viel, oder Nick? Ich darf sie doch Nick nennen?“.
Nein, dürfen sie nicht, dachte Nick. „Natürlich. Was soll ich schon sagen?“
„Ich interessiere mich für das Leben meiner Angestellten“.
„Sie kennen doch mein Leben. Zuerst war ich bei der Army und zum Schluss war ich als Detektiv im Einsatz. Da gibt es nicht viel“.
„Keine Familie?“
„Nein“.
„Was ist mit ihren Eltern?“
„Ich bin im Heim groß geworden“, Nick schluckte, er wollte nicht an seine Kindheit denken.
„Sehen sie, dass wusste ich nicht. Dafür das sie im Heim groß geworden sind, haben sie eine Menge erreicht“.
„Was habe ich den schon erreicht? Mr. Steel, ich habe nach der Army oft den einfachen Weg gewählt. Jetzt doch auch. Ich habe meine Freunde im Stich gelassen, weil ich nicht mehr an die Detektei geglaubt habe“.
„Irgendwann muss man auch an seine Zukunft denken. Wenn ihre Partner wirklich Freunde wären, dann würden sie sie verstehen. Hier haben sie ein festes Einkommen“.
„Das habe ich ihm auch gesagt. Zudem ist dieser Beruf nicht so gefährlich“.

Murray und Cody saßen auf der Riptide. Cody war nervös. „Wie kannst du so ruhig sein? Dieses nichts tun, bringt mich um“.
„Du kannst die Vetty putzen“.
„Die hat Nick mitgenommen“.
„Dann die Mimi“.
„Dann bringt er mich um“.
„Die Riptide“.
„Das kommt nicht in Frage, dass machen wir gemeinsam“.
„Dann komm“, Murray legte sein Buch zur Seite.
„Und was ist mit Nick?“
„Der ist nicht hier“.
„Dann warten wir bis er hier ist“.
„Cody, dass kann Tage dauern und dann hat er sicher keine Zeit die Riptide zu putzen“.
„Mensch, ich mache mir doch nur Sorgen“.
„Ich weiß, ich doch auch. Aber es Hilft keinem weiter, wenn wir jetzt die Nerven verlieren“.

Nick hatte es geschafft, Andrew Steel einen Minisender unter zu jubeln, so das er das Gespräch mit hören konnte. Er wusste zwar nicht, ob es für ihn Hilfreich war, aber das würde sich ja zeigen.
Wie sich heraus stellte, war es wirklich nur ein Geschäftstermin, der nichts mit Krummen Dingern zu tun hatte. Für Nick ein verschwendeter Tag.
Als der Helikopter im Hangar stand, guckte Nick ob alles in Ordnung war und machte dann Feierabend.
Es fiel ihm schwer, nicht zur Riptide zu fahren, sonder in seine Wohnung, wo keiner auf ihn wartete. Doch es gab nun mal nichts neues und so gab es keinen Grund dort hin zu fahren.
Vor der Haustür stand eine blonde Frau.
„Hallo, kann ich ihnen weiter Helfen?“ fragte Nick.
„Wenn sie Nick Ryder sind“.
„Der bin ich“.
„Können wir ein Stück gehen?“
„Wenn sie mir sagen, wer sie sind“.
„Natürlich. Mein Name ist Emma Watson“.
Sie entfernten sich vom Haus und liefen am Strand entlang.
„Entschuldigen sie Nick, dass ich sie so überfalle. Ich bin Verdeckte Ermittlerin“.
„Der Lt. schickt sie. Sagen sie ihm, dass er nichts neues gibt. Es sei den, es interessiert ihn, dass sich Vater und Sohn nicht so gut verstehen“.
„Wie kommen sie darauf?“
„Ron Steel, der Sohn, redet nicht gut über seinen Vater. Ich weiß, es hat nichts zu sagen und vielleicht ist es auch nur ein Test“.
„Sind die Misstrauisch?“
„Sie haben mein Büro verwanzt“.
„Woher wissen sie das?“
„Ich habe es abgesucht“.
„Kameras oder Mikrofon?“
„Mikro. Heißt, dass ich von dort keinen Kontakt aufnehmen kann.“
„Wie teilen sie ihre Flüge ihren Partnern mit?“
„War bis jetzt nicht Notwendig. Den ich heute hatte war nicht weit entfernt. Wie ich es mache, wenn es über eine weitere Strecke ist, muss ich zusehen. Ich fürchte Cody und Murray werden mein Signal ständig verfolgen müssen“.
„Mit dem Auto könnten sie zu spät kommen“.
„Haben sie eine Idee?“
„Haben sie ein Autotelefon?“
„Nein, aber auch wenn ich eines einbauen würde, bin ich mir sicher, dass es bald abgehört werden würde“, war sich Nick sicher.
„Da haben sie Recht“.
„Halten sie einfach einen Hubschrauber bereit“.

„Ryder ist nicht zu Hause“, stand ein Angestellter bei Andrew.
„Hast du eine Ahnung wo er steckt?“
„Er ist mit einer blonden Frau am Strand, Emma Watson“.
„Überprüfe sie“.
„Habe ich schon, sie ist die Putzfrau von dem Block wo sich Ryders Wohnung liegt“.
„Was will sie von Ryder?“
„Sich vorstellen?“
„Am Strand?“
„Ryder ist ein gutaussehender Mann, vielleicht erhofft sie sich mehr“.
„Beschattet ihn weiter, ich will über jeden Schritt informiert sein“.

Am nächsten Tag musste Nick Ron nach Phönix fliegen. Es ging früh am Morgen los.
„Nick, ich muss mit ihnen sprechen“.
„Ich weiß nicht, ob ich der Richtige bin“.
„Ich aber. Sie müssen nur zu hören. Also mein Vater, ist der Halbbruder von Sanny St. Clear. Sie haben es erst sehr spät erfahren, aber sie waren gleich Feuer und Flamme. Mein Vater, ist in den selben Geschäften wie Sanny verwickelt, nur kann man ihm nichts Nachweisen. Mein Vater Hasst Renee, er hat Sie entführen lassen um an Renee ran zu kommen. Er lässt Sie auch auch beschatten. Er ist sich sicher, dass sie noch mit ihren Partnern zusammen arbeiten, ich auch, darum erzähle ich ihnen das hier. Ich habe heute Morgen einen Umschlag zur Post gebracht, damit werden sie meinen Vater ran bekommen. Ich werde auch gegen ihn Aussagen, auch wenn das bedeutet, dass ich selber in den Bau muss“.

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:27

Teil 16

Was Ron nicht wusste war, dass sein Vater ihm ein Mikrofon untergejubelt hatte und alles mit anhörte, was sein Sohn Nick erzählte.
„Mein eigener Sohn will mich ans Messer liefern“, schrie Andrew.
„Was sollen wir unternehmen?“
„Kontaktieren sie Michael, er ist in Phönix. Der Helikopter hat auf dem Rückflug einen tragischen Unfall“.

„Er ist in Phönix gelandet“, stellte Murray fest, der Nicks Peilsender verfolgt hatte.
„Kannst du den genauen Zielort bestimmen?“
„Ich versuche es“, tippte Murray auf seiner Tastatur rum.
Nick war viel zu weit weg, sie bräuchten mit dem Auto ewig und mit dem Hubschrauber ging es nur, wenn Quinlan eine Gefahr sah.
„Ich habe es. Er ist bei Moor & Moor runter gegangen, ein Schwesterunternehmen von RW-Industrie“.
„Dann können wir davon ausgehen, dass es wirklich ein normaler Geschäftstermin ist“, hoffte Cody.
„Ja, dass ist es. Hast du was von Renee gehört?“
„Nein. Lass uns hoffen, dass Quinlan uns Bescheid gibt“.

„Mr. Ryder, Telefon für sie“, kam ein Mann im schwarzen Anzug auf Nick, der beim Helikopter wartete, zu.
„Wo?“
„Sie gehen da durch den Eingang und gleicht Recht den Gang entlang, dann kommen sie auf einen Infostand zu, dort ist eine Mitarbeiterin, sie wird ihnen das Telefon geben“, erklärte der Mann.
Nick nickte und machte sich auf den Weg.

„Wir haben Post“, kam Murray mit einem braunen Umschlag in den Salon.
„Mach ihn auf“.
Murray öffnete ihn und zog eine Mappe und ein Video raus. „Was zuerst?“
„Das Video“, entschied Cody.
Murray steckte die Kassette in den Player und startete ihn.
„Das ist doch dieser Ron“, wunderte sich Murray.
Cody und Murray hörten dem Junior Chef ganz genau zu, dann griffen sie zur Mappe und gucken sie sich an.
„Damit haben wir Andrew Steel. Das sind genug Beweise um ihn für Jahre hinter Gitter zu bringen. Nick kann seinen Undercovereinsatz beenden“.
„Geht das nicht zu einfach?“
„Ron scheint es ehrlich zu meinen“, verwies Cody auf das Video. „Warum sonst würde er sich solche Mühe machen? Sobald Nick wieder da ist,klären wir ihn auf.“
Murray sprang auf, holte die Kassette und nahm die Mappe.
„Was hast du vor?“
„Na, dass Zeug zu Quinlan bringen“.
„Warte, lass uns warten, bis Nick da raus ist. Ich will ihn keiner größeren Gefahr aussetzen“.
„Du hast Recht“, legte Murray die Sachen bei Seite.

„Sie sind sicher, dass der Helikopter King Harbor nie erreichen wird?“
-
„Sehr gut“, Andrew legte auf. Jetzt mussten seine Handlanger nur noch das Video und die Schriftstücke wieder bekommen. Gut, dass er wusste, wo er suchen musste.

„Also, wenn sie nichts dagegen haben Nick, dann würde ich sie gerne zum Mittagessen einladen, bevor wir zurück fliegen“, kam Ron aus dem Gebäude.
Nick guckte an sich runter.
„Ach, kommen sie. Ich habe nicht vor in ein Nobelrestaurant zu gehen, ich dachte da eher an eine Pizzaria“.
„Na ja, mit vollem Magen fliegt es sich besser und der Rückflug dauert“, war Nick einverstanden.
„Inzwischen müssten ihre Freunde meinen Brief bekommen haben und zur Polizei gegangen sein“.
„Ich denke, sie werden eher warten, bis ich zurück bin, um mich nicht in Gefahr zu bringen“.
„Sie könnten ihre Freunde doch anrufen“.
„Haben sie es eilig? Ahnt ihr Vater etwas?“
„Gegen mich nicht, aber gegen sie. Er ist von Grund aus Misstrauisch“.
„Könnte er davon ausgehen, dass sie mit mir über ihr Wissen reden?“
Ron seufzte. „Ich habe ihn deutlich zu verstehen gegeben, dass er seine Machenschaften ruhen lassen soll. Aber ich habe nie angedroht, ihn auffliegen zu lassen“.
„Warum erpresst er sie dann?“
„Damit ich erst gar nicht auf die Idee komme, mich gegen ihn zu stellen“.
„Sein sie mir nicht böse, ich verstehe nicht, warum sie sich das Gefallen lassen“.
„Ich will nicht ins Gefängnis“.
„Und warum reden sie jetzt?“
„Weil ich erkannt habe, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich kann nicht in den Spiegel schauen. Ich habe viel zu lange die Augen verschlossen, vielleicht habe ich auf einen Moment wie diesen gewartet um auszupacken“.

„Allen, Rip.....“.
„Ja, ja, ich bin es Nick.“
„Hey Nick, alles klar?“, war Cody erleichtert die vertraute Stimme zu hören.
„Ja alles klar, wir machen uns gleich wieder auf den Rückflug. Was ich sagen wollte, ihr habt ein Brief von Ron Steel bekommen, tut mir einen Gefallen, geht damit sofort zu Quinlan“.
„Wir wollten damit warten bis du wieder da bist“.
„Ron kann nicht sagen, ob sein Vater von dem Geständnis weiß, wenn er was davon weiß, dann wird er seine Männer auf die Riptide schicken. Ich will euch nicht in Gefahr bringen, also tut bitte was ich sage“.
„Was ist mit dir?“
„Ich werde gleich beim Revier landen.“
„Ich weiß nicht so Recht....“.
„Tue es Cody, bitte verspreche es mir“.
„OK, versprochen“.
„Bis in ca. 4 Stunden“, Nick legte auf.
„Danke Nick. Ich wusste das ich ihnen vertrauen kann“, Ron lächelte. „Sie sind der Vater“.
Nick guckte Ron fragend an.
„Kommen sie, ich habe ein Bild von Joe gesehen, er hat ihre Augen und sie kämpfen wie ein Löwe um die zwei“.
Nick schüttelte den Kopf, zu dem Thema würde er nichts sagen.
„Schon gut, ich kann verstehen, warum sie mit mir nicht reden. Lassen sie uns Heim fliegen“.

„Beachboys, war ja klar das ihr mich stört“, kam Quinlan.
„Wir haben die Beweise“, legte Cody den Briefumschlag auf den Tisch. „Ron Steel, hat uns eine Mappe und eine Videokassette geschickt. Da sind genug Beweise drauf um Andrew Steel Lebenslänglich hinter Gitter zu bringen“.
Quinlan nahm die Mappe und guckte sie sich an, das Video wollte er sich für später aufheben.
„OK, Leute, Einsatz“, Quinlan ließ Cody und Murray einfach stehen.

Nach einer halben Stunde fing der Helikopter an zu spinnen.
„Was ist los?“
„Ich weiß nicht. Ich habe das Gefühl, als würde der Motor nicht mit genug Benzin versorgt werden“.
„Ich dachte, sie haben den Helikopter vorher überprüft“.
„Das habe ich auch“, verteidigte sich Nick.
Die Turbulenzen wurden schlimmer.
„Ich versuche uns runter zu bringen“, nebenbei versuchte Nick einen Notruf zu senden, aber er kam nicht durch.

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