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 Eine unvergessliche Begegnung

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Nick Ryder

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BeitragThema: Eine unvergessliche Begegnung   So 04 Mai 2014, 09:09

Teil 1

Dallas

Sie stand am Fenster und guckte über die Dächer der Stadt. Vor zwei Jahren musste sie eine schwere Entscheidung treffen ohne eine Wahl zu haben. Wobei, hatte sie wirklich keine andere Wahl? Um einen sehr bösen Menschen ins Gefängnis zu bringen, musste sie einen Menschen, den sie sehr Liebte zurück lassen. Das Zeugenschutzprogramm war die einzige Lösung für ihr Leben. Immer wieder zerbrach sie sich den Kopf, ob es keinen anderen Weg gegeben hätte.
Immer wieder fragte sie sich,wie es ihm ginge.
Hatte er die Richtige gefunden? Hatte er Kinder?

King Harbor

„Wer hat den Kaffee ausgetrunken?“ nölte Nick, dessen Nacht nicht gerade lang war.
„Hat den überhaupt schon einer Kaffee gekocht?“ rieb sich Cody über die müden Augen.
Alle drei Detektive waren, wegen ihres letzten Falles, spät ins Bett gekommen. Selbst Murray lang noch in seinem Bett auf der Riptide.
Nickt guckte seinen Kumpel an und verzog dann entschuldigend sein Gesicht, um anschließend Kaffee aufzusetzen.
„Schon gut, wir hatten alle zu wenig schlaff, letzte Nacht“, Cody fing an den Tisch zu decken. „Schläft Murray noch?“
„Ich habe ihn noch nicht gesehen. Aber der Fall hatte es auch in sich. Gönnen wir ihm den schlaff, es liegt ja nichts an“.
„Warum sind wir den dann schon auf?“
„Weiß nicht, irgendwie kann ich nicht mehr schlaffen“. Nick machte eine Pause. „Habe ich dich geweckt?“ schließlich war die Riptide nicht gerade groß.
„Nein, ich glaube wir sind Zeitnah aufgewacht“, gähnte der Blonde.
Nick nickte zufrieden. „Ich hole mal die Zeitung. Frische Luft soll gut tun“.

„Guten Morgen Jungs“ kam Murray aus seiner Kabnine und goss sich Kaffee ein, obwohl dieser noch nicht durch gelaufen war.
„Morgen. Du Murray, es wäre schon, wenn du waren würdest, wenn der Kaffee durchgelaufen ist, dann reicht er auch für uns drei“, grinste Cody.
„OH“, Murray schaute auf seine Tasse und auf die Kanne. Er überlegte kurz und schüttete seine Tasse dann zurück in die Kanne. „Schläft Nick noch?“
„Nein, er holt die Zeitung“.

„Musste die Zeitung noch gedruckt werden?“ fragte Cody, als Nick zwanzig Minuten später wieder kam.
„Nein, ich habe Molly getroffen. Liebe Grüße“. Nick nahm die Kaffeekanne und goss die drei Becher, die inzwischen auf dem Tisch standen, voll und erntet zwei nicken als Dank.
„Gibt es was neues?“ fragte Cody, der ein Auge auf Molly geworfen hatte.
„Nein, sie wollte nur wissen, wie es uns geht und ob wir heute was vor haben?“, zwar hatte Nick nichts gegen Molly, aber sie war ihm zu aufdringlich.
„Und was hast du gesagt?“ horchte Cody auf.
Nick unterdrückte sich ein lachen. „Das noch nichts geplant ist, aber das die Alltäglichen Dinge erledigt werden müssen“.
„Und weiter? Mensch Nick, lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen“. Cody wusste ganz genau, dass der Pilot das absichtlich tat.
„Sie hat uns gefragt, ob wir mal nach ihrem Motor gucken können, der stottert so. Ich habe ihr gesagt, dass wir nach her mal vorbei schauen“.
„Sehr gut“, war Cody zufrieden.
„Warum fragst du Molly nicht einfach mal ob sie mit dir essen geht?“ verstand Murray nicht, schließlich war Cody sonst auch nicht so schüchtern Frauen gegenüber.
„Weil sie nur Augen für Nick hat und mich nicht wahr nimmt, wenn er dabei ist“.
„Tja, dann muss ich mir wohl was einfallen lassen, warum ich nicht mitkomme“, Nick wollte keinem im Weg stehen, zudem er keine Gefühle für Molly hatte.
„Aber du hast mehr Ahnungen von Motoren“, merkte Murray an.
„Ich bin sicher, dass der Motor nur ein Vorwand ist uns auf ihr Boot zu holen.Geht ihr ruhig und ich kümmer mich um die Einkäufe“, dabei gab Nick Murray einen leichten tritt ans Schienenbein.
„Ähm, ich muss auch passen, ich muss noch ein paar Rechnungen durchgehen.“
„Tja, Cody, dann musst du wohl alleine gehen“, grinste Nick.
„Und so was nennt man Freunde“, auch wenn es Cody als Scherz gesagt hatte, lagen in den Worten mehr Wahrheit als er zugeben wollte. Nick hatte zwar Recht, mit den Einkäufen, aber die Rechnungen waren ein Vorwand. Aber er wusste die Geste zu schätzen.

„Wo ist den Nick?“ fragte Molly enttäuscht, als nur Cody kam.
„Der erledigt die Einkäufe“.
„OH, aber kennt er sich nicht besser mit Motoren aus?“, gab sich Molly keine Mühe ihre Enttäuschung zu verbergen.
„Wenn dein Motor wirklich ein Problem hat, dann finde ich ihn auch und wenn ich wirklich nicht weiter helfen kann, kann sich Nick das ganze noch mal angucken“. Cody nahm sich vor mit seinem besten Freund zu sprechen, er musste Molly endlich aufklären.
„Sorry Cody.ich wollte dich nicht so angehen“.
„Schon gut. Dann lass uns zu deinem Motor.“
Sie gingen zum Motorraum und Cody fing an sich die Technik anzugucken.

Da Murray nichts zu tun hatte, entschloss er sich an Roboz rum zu basteln. Der Computerspezialist war immer damit beschäftigt neue Dinge zu erfinden. Er war so vertieft ihn seiner Arbeit, dass er die Frau, die die Riptide beobachtete, nicht bemerkte.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Mo 05 Mai 2014, 09:57

Teil 2


Hier also soll er leben? Sie war trotz des Reichtum ihres Ex-Mannes immer noch bescheiden und machte sich keinen Hell daraus sich die Finger schmutzig zu machen. Aber auf einem Boot zu leben konnte sie sich schlecht vorstellen. Zögernd stand sie nun dort. Sollte sie es wirklich wagen? Sie könnte sich und den Mann den sie Liebte in Lebensgefahr bringen. War es Richtig hier her zu kommen? War es Richtig, ihren Sohn zu ihrer Freundin zu geben? Hätte sie ihn nicht mitbringen sollen?

„Entschuldigen sie, kann ich ihnen weiter Helfen?“ kam Nick vom Einkaufen zurück? Er konnte die Frau nicht erkennen, da sie sich hinter einer dicken Sonnenbrille und einem Tuch versteckte.
„Nick“, drehte sie sich um.
Nick war sichtlich überrascht. Kannte er diese Frau? Er überlegte, aber er konnte sie nicht erkennen, wie den auch. „Kennen wir uns?“
Die Frau lächelte und nickte. „Oh ja. Können wir aufs Boot gehen?“ Sie wollte sich nicht hier draußen zu erkennen geben.
Nick zögerte kurz, willigte dann aber ein. Er steig zuerst auf die Riptide und hielt der Unbekannten dann die Hand hin.
„Danke“, gerne nahm sie die Hand an.

„Und kannst du was finden?“ stand Molly hinter Cody, dabei wusste sie, dass er nichts finden konnte, mit dem Motor war alles in Ordnung.
„Nein. Vielleicht sollten wir ihn einfach mal starten, vielleicht kann man ja was hören“. Cody hatte sich schon längst selbst eingestanden, dass mit dem Motor wahrscheinlich alles in Ordnung war und es wirklich nur ein Vorwand war, dass Trio auf ihr Boot zu locken. Wobei vom Trio ja nicht die Rede sein konnte.
„Schadet das dem Motor nicht noch mehr?“
„Keine Sorge. Ich hätte den Motor schon eher anwerfen sollen“. Cody erhob sich und ging ins Führerhaus (oder wie das auf einem Boot auch immer heißen mag).
Molly folgte ihm verlegen, gleich würde ihr Schwindel auffliegen. „Ähm Cody? Willst du nicht vorher eine Kleinigkeit trinken? So als kleine Erfrischung? Ist doch heute ziemlich warm“.
„Danke, gleich gerne, aber vorher möchte ich die Arbeit erledigen“, lächelte Cody, er hatte schon eine Idee Molly nicht alt aussehen zu lassen.
Molly trat von einem auf den anderen Fuß. Erst jetzt bemerkte sie, was für ein Bescheuerter Vorwand das war.
„Da wollen wir mal sehen, was das Baby hat“. Cody tat als würde er den Motor starten, ließ ihn aber absichtlich abwürgen. „Also, es hört sich so an, als würde ein Benzinschlauch zu sitzen“, log er.
„Kannst du das reparieren?“
„Kein Problem. Ich muss nur kurz auf die Riptide und einen neuen holen“.

Nick kam mit seinem Gast in den Salon den Riptide und wollte nun endlich wissen, wer vor ihm stand.
„Du erkennst mich wirklich nicht“, lächelte sie.
„Tut mir Leid, aber die Sonnenbrille und das Tuch.....“.
„Das ist gut, ich wollte nicht erkannt werden“. Sie setzte die Brille ab und löste das Tuch.
Nick erstarrte und setzte sich hin. Er konnte nicht glauben wenn es da vor sich sah.Wie lange war es her? Zwei Jahre. Damals musste sie ihm das Herz brechen und er wusste es, als er sich auf sie eingelassen hat. Es war nur eine Nacht, keine 36 Stunden, die er mit ihr zusammen war. Aber er hatte sie geliebt und hatte sie nie vergessen.
„Hey Nick, ich will nur.....“, kam Cody rein und wunderte sich über seinen Regungslosen Freund.
Da sah er die fremde Frau, von hinten. „Was haben sie mit ihm gemacht?“
Sie drehte sich um. „Nichts. Hallo Cody“.
Auch Cody konnte seinen Augen nicht trauen. Damals hieß es, dass man sie nie wieder sehen wird, aus Sicherheitsgründen.
Die Frau fühlte sich überfordert. Sie hat zwar damit gerechnet, dass das Trio überrascht war, aber nicht so. „Komme ich ungelegen?“
Da faste sich Nick. „Nein, keines Falls. Wir sind nur so überrascht. Ich …. wir …. ich habe gedacht, dich nie wieder zu sehen.“
„Na ja, eigentlich dürfte ich gar nicht hier sein“, senkte sie den Kopf. „Aber ich habe dich nicht aus dem Kopf bekommen. Egal was ich getan habe, du warst immer da“.
Nick stand auf und nahm sie in den Arm. „Ich habe dich auch vermisst“.
„Nick, Cody, seit ihr hier?“ kam Murray aus dem Unterdeck, sein Blick fiel auf Nick, der eine Frau im Arm hielt.
„Renee“, flüsterte Cody und hatte ein breites grinsen im Gesicht.
„Die Renee? Die die wir vor zwei Jahren aus Mexiko geflogen sind? Die Renee die ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden ist?“
„Ja, genau die“.
„Ich wusste nicht, dass Nick und sie sich so nah standen“, Murray hatte sich nicht viel dabei Gedacht als Nick vor zwei Jahren so Niedergeschlagen war.
„Murray, was glaubst du,warum Nick damals so drauf war?“ Cody kannte Nick schon so lange, dass es keine Wörter brauchte um zu wissen was los war.
„Aber was macht sie hier? Darf sie den überhaupt hier sein?“
„Nein, eigentlich nicht“, war es Renee die antwortete, Nick aber immer noch sehr nahe stand. „Ich heiße jetzt Jesse Miller“.
Nick küsste sie auf den Kopf, ihm fehlten die Worte.
„Du bist immer noch so schweigsam und sprichst mit deinem Augen“.
„Tut mir Leid. Ich bin nur so überwältigt“.
„Es ist schön zu wissen, dass du mich nicht vergessen hast und ich die Richtige Entscheidung getroffen habe“.
„So eine Frau wie dich kann man nicht vergessen“.
„Nick, geht es dir nicht gut? Solche Sätze kennt man von dir ja gar nicht“, wollte Cody sich Bemerkbar machen.
„Tja,liegt wohl daran, dass mir nie die Richtige begegnet ist, um so was zu sagen“.
Alle lachten.
„Ich gönne euch ja euer Glück, aber ist es nicht Gefährlich, dass sie dich aufsucht?“ mischte Murray mit.
Die vier setzten sich an den Tisch und die Detektive guckten Renee, die jetzt Jesse hieß, an.
„Auf verlässlicher Quelle habe ich erfahren, dass Sanny verstorben ist. Daher wird er direkt keine Rache mehr wollen. Natürlich habe ich mir mit meiner Aussage noch mehr Feinde gemacht, aber ob die auch auf Rache aus sind kann ich nicht genau sagen. Außerdem gibt es noch einen Grund, warum ich mich entschlossen habe, Kontakt zu meinem alten Leben auf zu nehmen“, Jesse guckte Nick an. Sollte sie er ihm jetzt schon sagen oder sollte sie ihm erst einmal etwas Zeit geben?
„Ich werde auf dich aufpassen. Ich werde nicht zu lassen, dass dir einer etwas antut“, strich der Blauäugige ihr eine Strähne aus dem Gesicht.
„Das weiß ich. Du hast schon vor zwei Jahren auf mich aufgepasst und mein Leben gerettet“.
„Damals habe ich nur meinen Job gemacht“, log Nick. Er hatte sich sofort zu ihr hingezogen gefühlt.
„Wenn Sanny St. Claire verstorben ist, kannst du dann nicht deine Identität wieder auf nehmen?“ fragte Cody.
„Nein, dass ist nach wie vor zu Gefährlich. Sobald mein Name irgendwo auftaucht, werden einige hinter mir her sein. So lange ich im Zeugenschutzprogramm bin, bin ich denen die Mühe nicht wert mich zu finden. Hoffe ich. Zu Euch habe ich ja keine Direkte Verbindung gehabt.Ihr habt mich quasi nur aus Mexiko raus geflogen. Ich glaube kaum, dass sie mich hier suchen. Darum habe ich mich auch her getraut“.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Mo 05 Mai 2014, 09:59

Teil 3


Nick hätte es, fürs erste, gereicht einfach nur da zu sitzen und Jesse im Arm zu halten. Wie hatte er sie vermisst, wie sehr ist ihm erst jetzt aufgefallen. Als er sie erkannt hat waren alle Gefühle wieder da, so als wäre sie nie weg gewesen.
Doch Cody und Murray waren neugierig und fragten ihrem Gast Löcher in den Bauch.
Jesse beantwortete die Fragen bereitwillig, nur von ihrem Sohn Nicko erzählte sie noch nichts.
„Sag mal Nick, hast du nichts zu sagen?“ verstand Cody nicht, wie man so still sein konnte.
„Wieso muss ich was sagen, wenn ihr die Fragen stellt?“ grinst Nick. „Ich höre zu und genieße den Augenblick“.
Für Cody war das eindeutig, dass es wirklich Liebe bei Nick war. Nicht so wie bei manch anderer Frau der Mann hinter her geguckt hat.
„Sag mal Cody, ich dachte du wolltest nur kurz einen Ersatzschlauch holen“, kam Molly in den Salon, nach dem sie eine Ewigkeit gewartet hatte. Als sie die fremde Frau an Nicks Seite sah, verfinsterte sich ihre Mine. Wer war diese Frau, sie hatte sie noch nie gesehen, dennoch schien sie Nick, ihrem Nick, sehr nahe zu sein.
„Oh Molly, entschuldige. Wir haben Überraschungsbesuch von einer alten Freundin bekommen, da habe ich die Zeit vergessen“, entschuldigte sich Cody.
„Alte Freundin?“ musterte Molly Jesse.
„Eine sehr gute Freundin“, bestätigte Nick und gab Jesse einen Kuss auf die Wange.
„Schön sie kennen zu lernen“, blieb Molly dennoch Höflich, auch wenn es nicht wirklich ernst gemeint war.
„Jungs, Jesse, ich muss noch mal kurz weg“. Cody stand auf und ging in den Raum wo sie ihre Ersatzteile aufbewahrten.

„Wer ist diese Jesse? Ich habe sie noch nie gesehen?“ wollte Molly wissen, als sie mit Cody auf ihr Boot kam.
„Wie schon gesagt, eine gute Freundin von uns allen“, Cody wusste nicht, wie er es erklären sollte. Schließlich wusste er nicht ob Nick und Jesse jetzt auch Automatisch zusammen waren oder nicht.
„Warum habe ich sie hier noch nie gesehen?“
„Sie musste aus Beruflichen Gründen für eine längere Zeit in einen anderen Staat“, log Cody und ermahnte sich, es den anderen gleich zu sagen, damit sie das gleiche sagen konnten.
„Sie scheint sehr vertraut mit Nick“.
Cody verdrehte die Augen, was fand er bloß an dieser Frau? Ständig schwärmte sie ihm von seinem besten Kumpel vor und trotzdem mochte er sie sehr gerne. „Sie waren zusammen, aber er konnte sie damals nicht begleiten. Er hat nie aufgehört sie zu Lieben“.
„Darum habe ich keine Chance bei ihm“.
Cody setzte sich auf, eigentlich müsste Nick das Gespräch führen, aber er würde es wohl nie tun, also übernahm er es jetzt. „Wir mussten damals davon ausgehen, dass wir Jesse nie wieder sehen würden. Sie hatten also keine Zukunft. Nick findet dich Nett, aber er hat keine Gefühle für dich, er kann es dir nur nicht sagen, weil er dich nicht verletzen will.“
„Darum geht er lieber einkaufen, statt nach meinem Motor zu sehen“.
„Komm schon, du weißt genau so gut wie ich, dass dein Motor in Ordnung ist“, gab Cody zu.
„Ach und warum wechselst du den Schlauch?“
„Um dein Spielchen mit zu spielen. Ich wollte dich nicht auflaufen lassen“, lächelte Cody.
Molly wurde verlegen. „Danke. Kann ich es wieder gut machen?“
Cody überlegte, sollte er sie fragen, ob sie mit ihm essen ging? „Wir sind doch Freunde und Freunde Helfen aneinander“.
„Dann will ich euch aber auch mal Helfen“.
„Dann bringe wir dir das nächste mal unsere Bügelwäsche“, grinste Cody scherzhaft.
„Boh, Typisch Mann“, tat Molly empört.

„Ähm? Nick, kann ich dein Auto haben? Ich müsste noch was für meinen Computer besorgen“, wollte Murray die Zwei alleine lassen.
Nick reichte seinem Freund die Schlüssel. „Wehe wenn ich nur eine Macke finde“.
„Wirst du nicht. Bis später“. Damit verschwand Murray.
„Du bist genau so still wie damals“, setzte sich Jesse auf.
„Ich suche noch nach Worten, die beschreiben können wie überwältigt ich bin. Weißt du, ich wusste auf was ich mich einlasse, aber es hat mich härter getroffen als ich gedacht habe. Wir kannten uns nur Kurz und du hast einen so großen Eindruck hinter lassen. Du hast mein Leben verändert. Aber ich musste akzeptieren, dass ich dich nie wieder sehen werde und jetzt stehst du vor mir. Dabei bin ich es doch nicht Wert, dass du dich in Gefahr begibst“.
„Du bist noch viel mehr Wert Nick Ryder. Du hast deine Spuren bei mir hinter lassen und dafür bin ich Dankbar. Ich habe neben meinen Gefühlen noch einen Grund dich wieder zu sehen“. Jesse machte eine Pause. „Nach dem ich gegen Sanny ausgesagt habe, habe ich lange überlegt,ob ich wirklich ins Zeugenschutzprogramm will. Immer hatte ich dich vor Augen. Aber ich wusste, dass auch du in Gefahr währst wenn ich geblieben wäre, also bin ich gegangen“, wieder eine Pause. „In den letzten zwei Jahren habe ich einen Kampf mit mir geführt. Ich wollte dich wieder sehen, ich möchte mein Leben mit dir leben. Aber immer war da die Gefahr. Als ich dann von Sannys tot gehört habe, schwächte die Gefahr ab. Ich konnte nicht mehr in Dallas sitzen und so tun als würde es dich nicht geben. Zusammen mit einer Freundin und Nicko bin ich dann hier her geflogen“, Jesse guckte Nick an, der versuchte ihr zu folgen. Natürlich konnte er nicht wissen, was gleich kommen würde.
„Wo sind deine Freundin und Nicko jetzt? Du hättest sie ruhig mitbringen können“.
„Nicko ist erst 1 Jahr und 3 Monate alt. Ich wusste nicht wie das Wiedersehen verlaufen würde, darum sind sie im Hotel geblieben“, Jesse lächelte Nick an.
Dieser starte sie wieder an. „Du …. du bist Mutter? Oder … gehört das Kind deiner Freundin?“ Aber wenn Jesse die Mutter war, dann …. Nick schüttelte den Kopf, dass konnte nicht sein.
„Er ist mein Sohn. Besser gesagt, Nicko ist unser Sohn. Du bist sein Vater. Das ist auch einer der Gründe warum ich zurück gekommen bin. Ich will dich nicht in irgendeine Verantwortung ziehen, ich will nur, dass du weißt das du einen Sohn hast und ich möchte, dass ihr in Kontakt bleibt, damit er weiß, wer sein Vater ist“.
„Ich bin Vater?“ Nick bekam feuchte Augen und war froh das seine Freunde nicht da waren. „Natürlich übernehme ich Verantwortung, er ist mein Sohn. Wann kann ich ihn sehen?“
„Wenn du möchtest, dann hole ich ihn“, war Jesse froh.
„Wir können doch zusammen gehen“, hielt es Nick kaum aus.
„Ich halte es für besser, wenn man uns noch nicht zusammen sieht. Warte hier, ich bin in einer halben Stunde wieder da“. Jesse stand auf und auch Nick erhob sich. Sie gaben sich einen Kuss.

Als Cody zurück kam, saß Nick am Tisch, den Kopf auf den Armen abgestützt. „Hey, wo ist Jesse?“
„Sie holt Nicko“, Nick konnte es immer noch nicht glauben und brachte mehr nicht über die Lippen.
Codys lächeln verzog sich, hatte Jesse einen Neuen? Aber warum war sie dann zurück gekommen? Er legte einen Arm um die Schultern seinen Kumpels, da kam Jesse mit einem kleinen Jungen auf dem Arm in den Salon. „Schau Nicko, dass ist dein Dady“.
Cody fiel das Kinn runter, Nick stand auf und nahm seinen Sohn auf den Arm. Auch wenn er schon 1 Jahr alt war, hatte er Angst ihn zu zerbrechen und hielt ihn ganz vorsichtig. Jesse strahlte, als sie ihre Männer so sah. Sie hatte gehofft, dass Nick so reagieren würde, sie war sich auch fast sicher, aber dennoch einen leichten Zweifel hatte sie. „Cody, darf ich dir meinen Sohn vorstellen. Nicko, dass ist Cody“.
Cody kam näher und guckte sich das Kind an. „Er hat deine Augen“.
„Warum sucht man immer nach Ähnlichkeiten?“ lachte Nick und zog Jesse an sich. „Danke, danke das du zurück gekommen bist. Das sage ich jetzt nicht nur wegen Nicko“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Mo 05 Mai 2014, 10:00

Teil 4



Jesse war froh zurück gekommen zu sein. Es fühlte sich so Perfekt an, aber sie hatte auch Angst. Was war, wenn sie sich irren würde und ihr Auftauchen doch alle in Gefahr bringen würde? Es war ja nur ihre Theorie, dass die Anderen keine Rache an ihr wollten. Sie wollte Nick wieder sehen, war sie deshalb unvorsichtig geworden?
„Was hast du?“ bemerkte Nick, dass Jesse mit ihren Gedanken wo anderes war.
Jesse guckte hoch. „Ich mache mir Gedanken wie es weiter gehen soll“, log sie.
Das war eine gute Frage. Natürlich wollte Nick sie und sein Kind bei sich haben, aber die Riptide war definitiv zu klein für 5 Personen. Zudem müsste Cody auch einverstanden sei, wo Nick aber kein Problem sah. Es ging um den Platz. Nick atmete tief ein und aus. „Ich würde sagen, dass es für mich Zeit wird meine Wurzeln zu verankern?“
„Was meinst du damit? Willst du die Riptide etwa verlassen? Nick das kannst du nicht. Hier ist genug Platz für uns alle, wir rutschen einfach etwas zusammen“, wollte Cody seinen Freund nicht gehen lassen.
„Cody, sein wir ehrlich. Hier ist nicht genug Platz und ich glaube, ein Boot ist auch nicht der Richtige Ort um ein Kind groß zu ziehen. Nur weil ich ausziehe, heißt es doch nicht gleich, dass wir keine Freunde mehr sind.“
Jesse fühlte sich schrecklich. Sie wollte Nick nicht vor so einer Wahl stellen, daran hatte sie gar nicht gedacht. Sie wollte mit ihm zusammen leben, aber über das wie, hatte sie sich keine Gedanken gemacht.
„Jesse, jetzt sag du doch auch mal was dazu. Wenn du sagst, dass ihr hier leben könnt, dann gibt Nick nach“, suchte Cody Hilfe. Murray fehlte die Sprache.
„Ich wollte Nick nicht vor so einer Entscheidung stellen. Ich glaube es wäre besser gewesen, wenn ich nicht zurück gekommen wäre“.
„Was redest du den da?“ widersprach Nick. „OK, es geht jetzt alles ziemlich schnell. Aber irgendwann wäre es eh so gekommen“.
„Vielleicht aber auch nicht“,nuschelte Murray.
„Es muss doch auch nicht schnell gehen. Ich bin doch nicht gekommen um Nicks Leben auf den Kopf zu stellen.“
„Das hast du vor zwei Jahren schon getan“, protestierte Nick und wurde Nachdenklich. „Ich bin hier so am planen, dabei weiß ich gar nicht, was du willst. Vielleicht willst du ja gar nicht.....“.
Jesse legte einen Finger auf Nicks Lippen. „Was glaubst du, warum ich her gekommen bin? Ich habe mir zu wenige Gedanken um dein Leben gemacht. Ich habe irgendwie ausgeblendet, wie du lebst und ob da eine Familie rein passt“.
„Moment mal Jesse, du hast das Richtige getan. Nick, würde solche Pläne nicht machen, wenn es ihm nicht wichtig ist“, musste Cody zugeben.
„Aber fürs erst, kannst du mit Nicko doch auch hier wohnen, ihr müsst doch nichts überstürzen, ihr könnt euch in Ruhe was suchen“, schlug Murray vor. In der Hoffnung, dass doch alle Platz finden würden.
Nick und Jesse guckten sich an. „So unrecht hat er nicht. Was sind ein paar Wochen zu zwei Jahren?“
Jesse setzte sich hin. Es lief so Perfekt, dass sie Angst bekam.
„Alles in Ordnung?“ war Nick besorgt.
„Es läuft so Perfekt, dass macht mir Angst. Ich war mir zwar fast sicher, dass du positiv reagierst, aber das es so läuft, dass habe ich nicht gedacht“.
„Wenn es dir zu schnell geht, dann sag Bescheid. Wir können uns Zeit lassen“.

„Jungs, ich habe euch etwas......“, Molly kam in den Salon und sah jetzt nicht nur die fremde Frau, sondern auch ein kleines Kind auf Nicks Armen.
Da fiel Cody ein, dass er seine Freunde noch nicht aufgeklärt hatte, aber so lange er hier wäre, würde Molly wohl keine bedrohliche Fragen stellen. „Molly“, lächelte er. „Das wäre doch nicht nötig gewesen“.
„Ihr habt doch so wenig Zeit und trotzdem seit ihr so Hilfsbereit“, lächelte Molly Nick an und trat neben ihn. „Was ist das den für ein süßer Junge?“
„Das ist Jesses Sohn“, dass es auch sein Sohn war, verschwieg Nick lieber noch. Von Molly ging zwar keine Gefahr aus, aber man konnte ja nie Sicher genug sein.
„Wie heißt er den?“
Nick guckte Jesse an.
„Joe, nach meinem Vater“, nannte Jesse den zweiten Vornamen ihres Sohnes, dass es auch der Name ihres ermordeten Bruders war, verschwieg sie. Damit man aber keine Verbindung knüpfen konnte, sagte sie immer, dass es der Name ihres Vaters sei.
„Und jetzt suchen sie Babysitter?“ Molly wollte wissen warum diese Frau hier war. Von Cody wusste sie zwar, dass sie Nick sehr nah stand, aber sie wollte wissen, wie nahe sie sich jetzt standen.
„Nein, ich besuche gute Freunde“.
„Molly, ich habe dir doch schon erklärt, dass Jesse uns vor einiger Zeit, aus Beruflichen Gründen, verlassen musste“, legte Cody einen Arm um Molly.
„Ja, du hast mir auch gesagt, dass Nick mich Nett findet, aber keine Gefühle für mich hat“, zischte Molly.
Nick hustete, hatte Cody doch das geschafft, wozu er zu feige war. „Molly, ich wollte es dir selber sagen, ich wusste nur nicht wie....“
„Spar es dir Nick. Ich weiß, du wolltest mich nicht verletzen.Aber glaubst du wirklich, dass ich dir die Masche abnehme die du jetzt fährst? Du holst eine verflossene Liebe hier her um mich los zu werden. Jesse, ich würde mich nicht so billig abservieren lassen“, Molly wollte ein Keil zwischen Nick und dieser Frau treiben. Sie wusste ja nicht, dass Jesse von sich aus gekommen war und Nick nichts wusste.
Cody war erschrocken. Wie konnte Molly nur? Wie konnte er sich in so eine Frau verlieben? War er so lange einsam gewesen um sich blenden zu lassen.
Doch Jesse lächelte. „Nick hat mich nicht kommen lasse, ich bin gekommen, weil ich ihn wieder sehen wollte. Weil ich erkannt habe, dass kein Job der Welt es Wert ist, den Mann zu verlassen, den man liebt“.
„Und weil sie Nick so lieben, haben sie sich ein Kind machen lassen“.
„Es ist passiert und als es passiert ist, habe ich Nick so geliebt wie ich es immer noch tue“.
Molly guckte Nick an. „Mit so einem Flittchen gibst du dich ab?“
„Mit wem ich mich abgebe, lass mal mein Problem sein. Ich bin nur enttäuscht von dir, so wie du dich hier gibst, habe ich dich nicht eingeschätzt“.
„Ich glaube es ist besser, wenn du jetzt gehst“, war auch Cody enttäuscht.
„Du schmeißt mich raus Cody? Hätte ich nicht von dir gedacht“.
Hatte sie etwa was bemerkt? Überlegte Cody. „Du kommst auf unser Boot und Beleidigst unsere Freundin, ohne sie zu kennen. Ich muss mich wohl in dir getäuscht haben“.
Molly guckte Cody tief in die Augen. „Nur weil ich um den Mann kämpfen will, den ich Liebe?“
„Molly, der Kampf ist verloren. Ich Liebe dich nicht und werde es auch nie tun. Ich Liebe Jesse. Und jetzt verlasse bitte die Riptide, mache es nicht noch schlimmer als es schon ist“. Nick guckte seinen besten Freund an, es tat ihm in der Seele weh, mit anzusehen, wie sein Herz zersprang.
Molly machte auf den Absatz kehrt und verließ die Riptide.
„Tut mir Leid Cody“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Di 06 Mai 2014, 19:25

Teil 5



„Du kannst doch nichts dafür“, winkte Cody seufzend ab. Er war eher über sich selber enttäuscht, schließlich hatte er Molly nicht durchschaut und war quasi bei ihr rein gefallen. Aber nun, hatte sie wohl ihr wahres Gesicht gezeigt, als sie einsehen musste, dass sie bei Nick keine Chance hatte.
„Kann sie uns gefährlich werden?“ sorgte sich Jesse.
„Ich glaube nicht. Sie ist jetzt einfach enttäuscht. Sie weiß nicht wer du warst und sie hat auch nicht die Möglichkeit, über dich Nachforschungen anzustellen.“
Da fing Nicko an zu quengeln.
Jesse guckte auf die Uhr. „Oh, schon so spät? Ich glaube ich muss jetzt ins Hotel zurück,Nicko hat Hunger und dann ist auch schon Schlafenszeit“.
„Du kannst hier bleiben“, wollte sie Nick nicht gehen lassen.
„Das weiß ich, aber ich habe im Hotel meine Sachen und ich habe Nancy versprochen ihr alles zu erzählen“, Jesse nahm Nicko auf den Arm.
„Darf ich dich den wenigstens zum Hotel bringen?“
„In deinem Zweisitzer?“ lachte Jesse.
Nick guckte Cody an. „Cody, kannst...“.
„Natürlich“. Cody reichte dem Piloten seine Schlüssel.
„Danke“.
„Nick? Ich halte es für sicherer, wenn wir uns in der Öffentlichkeit nicht als Paar zeigen“, wollte Jesse sicher gehen.
„Heißt das, ich darf dich nicht begleiten?“
„Doch, aber keine Händchen halten und so“.
„OK, damit kann ich leben“, konnte es Nick verstehen.

Nach dem sich Jesse von Murray und Cody verabschiedet hat, war sie mit Nick und ihrem Sohn ins Hotel gefahren.
„Also wenn du willst, dann können wir morgen deine Sachen auf die Riptide bringen?“
„Ist das wirklich in Ordnung?“
„Ja, dass ist es. Du hast doch Cody und Murray gehört und meine Meinung müsstest du kennen“.
„Holst du mich nach dem Frühstück ab?“
„Gerne, soll ich Taschen mitbringen?“
„Nein, ich habe hier nicht viel“.
Jesse stieg aus und holte Nicko von der Rückbank. „Gute Nacht Nick, bis Morgen“.
„Gute Nacht“.
Nick wartete noch, bis seine Familie im Hotel verschwunden war, dann fuhr er zurück. Pfeifend kam er in den Salon wo Cody gerade den Telefonhörer auflegte. „Das war Jesse“, seine Mine war ernst. Nick guckte den Blonden panisch an.
„Als sie in ihr Zimmer kam war es durchwühlt und...“,Cody machte eine Pause. „Nancy lag auf dem Boden“.
„Ist sie tot?“ fragte Murray.
„Nein, aber sie hat eine schwere Kopfverletzung und schon auf den Weg ins Krankenhaus“.
„Wir müssen sofort zu ihr“, machte Nick kehrt.
„Ich fahre aber“, nahm Cody die Schlüssel wieder an sich.

Kurze Zeit später waren sie im Hotel angekommen, wo noch die Polizei war.
„Was wollt ihr den hier?“ war Quinlan auch da.
„Das wissen sie doch ganz genau“, zischte Nick.
„Ich habe keine Ahnung, warum Miss Miller hier aufgetaucht ist, aber wie sie anscheinend wissen, hat sie schon einen Preis gezahlt. Zum Glück gab es keine Toten“.
„Ich weiß warum sie hier ist. Sie hat gedacht, jetzt wo Sanny verstorben ist, ist die Gefahr geringer geworden. Sie wollte einfach Freunde wieder treffen“.
„Sie hatte in King Harbor aber keine Freunde“.
„Doch uns“, stellte Cody klar.
„Ach komm schon. Ihr hattet damals doch nur den Auftrag, sie aus Mexiko raus zu fliegen. Es war ein Job, so was nennt man doch keine Freundschaft“, lachte Quinlan.
„Nick“, kam Jesse aus dem Fahrstuhl.
„Wie geht es dir?“ nahm er seine Freundin in den Arm.
„Ich bin geschockt und ich habe Angst. Ich habe gedacht ich wäre hier sicher“.
„Was glauben sie warum sie ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen worden sind?“ zischte Quinlan.
„Vorsichtig wie sie mit ihr sprechen“, drohte Nick.
„Sei du lieber vorsichtig wie du mit mir sprichst“.
„Haben sie schon eine Ahnung wer genau das war?“ fragte Cody.
„Nein, bis jetzt wurden keine brauchbaren Spuren gefunden“, verneinte der Lt.
„Ich habe uns alle in Gefahr gebracht“, seufzte Jesse.
„Ich werde euch beschützen“, versprach Nick.
„Sag mal, ist da etwa was gelaufen?“ guckte Quinlan zwischen dem Paar hin und her.
Jesse guckte Nick an. „Nick ist der Vater unseres Sohnes“.
Das erstaunte Quinlan. „Ich hätte es wissen müssen. Es ist meine Schuld, ich hätte diese Beachboys nicht auf so einen Fall ansetzen dürfen. War ja klar, dass mindestens einer von Beiden seine Finger nicht bei sich halten kann“.
Nick verdrehte die Augen. „Hör nicht auf ihn, er kann uns nicht ausstehen, weil wir seine Fälle vor ihm lösen“.
„Wie geht es weiter?“ war es Murray der ans Wesentliche dachte.
„Wir werden Miss Miller jetzt in eine Wohnung bringen und sie bewachen, solange bis der Fall abgeschlossen ist. Dann wird sie erneut ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen“.
„NEIN, nicht noch mal. Ich werde Nick nicht erneut verlassen, wegen ihn bin ich doch zurück gekommen“.
„Nick, du solltest mit ihr sprechen“,meinte Quinlan.
„Soll ich sie wieder weg schicken? Das kommt nicht in Frage. Machen sie ihre Arbeit, dann ist sie auch sicher“.
„Ich habe dir schon einmal gesagt, dass du vorsichtig sein sollst wie du mit mir sprichst, ansonsten bekomme ich dich wegen Beamtenbeleidigung dran“.
Nick wollte sich das nicht gefallen lassen, doch Cody legte ihn eine Hand auf die Schulter. „Spricht was dagegen, wenn wir Jesse mit auf die Riptide nehmen?“
„Ich weiß nicht, ob die Täter eine Verbindung zu euch hergestellt haben, daher halte ich es für zu riskant“.
„Lt. Quinlan, wir wissen wie man Personen beschützt und sie...“.
„Na gut, ihr gebt eh keine Ruhe“, winkte Quinlan ab.
„Geht doch“, konnte sich Nick nicht verkneifen.
„Nehmen sie es ihm nicht persönlich, sie wissen wie er ist, wenn er sich Sorgen macht“, klopfte Murray den LT. Auf die Schulter.
„Mensch Nick, du weißt doch, dass Quinlan nur darauf warten und hinter Gitter zu bringen“, schimpfte Cody.
„Was hat er gegen euch?“ fragte Jesse.
„Keine Ahnung und ich habe gedacht, dass sich das Verhältnis zu ihm verbessert hat“.

Sie fuhren zurück zur Riptide.
„Wir sollten uns Morgen mal selber im Hotel um gucken, vielleicht hat die Polizei ja was übersehen“, schlug Cody vor.
„Kannst du das mit Murray übernehmen? Einer sollte bei Jesse bleiben“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Di 06 Mai 2014, 19:25

Teil 6



Cody guckte Murray an. Er war sich nicht ganz sicher, ob Nick der Richtige war, ihm ging schließlich alles am nächsten und könnte eine Falsche Entscheidung treffen. Aber Cody wusste auch, dass er Nick immer vertrauen konnte, warum jetzt nicht? Er liebte Jesse und seinen Sohn.
„Was? Warum schweigt ihr?“ verstand Nick nichts.
Auch Murray hatte Nachgedacht ob Nick der Richtige war. Aber er hatte vor zwei Jahren auch seinen Job gut gemacht, also wieso heute nicht? Wieso sollten seine Gefühle ihn heute daran hindern?
„Na ja, wir haben kurz überlegt ob du nicht zu befangen bist“, verriet Murray dann seine Gedanken. „Aber ich denke, die Zweifel sind unbegründet“.
Nick verstand nicht ganz. Wieso sollte er nicht Richtig auf Jesse aufpassen können, nur weil er befangen war? „Aber wir sind uns Einig?“
„Ja, sind wir. Murray und ich gucken uns am Tatort um und du bleibst hier“, entschied Cody.
„Gut, dann können wir jetzt schlafen gehen“. Nick stutzte, hatten sie sich ja noch keine Gedanken gemacht wer wo schlief und ein Kinderbettchen hatten sie auch nicht. „Ähm, Jesse du kannst in meinem Bett schlaffen,ich schlaffe im Salon. Aber wo legen wir Nicko hin? Die Betten sind hier recht schmal, ich fürchte das wird zu eng“.
„Wir haben doch noch eine Matratze im Unterdeck, die legen wir zwischen den Betten und legen Nicko drauf“, schlug Murray vor.
„So machen wir es und Nick schläft in meinem Bett“, bot Cody an.
„Das kann ich nicht annehmen, Cody“.
„Oh doch, du kannst und keine Widerrede. Morgen überlegen wir uns dann eine Dauerhafte Lösung“.
„Ich kann auch auf der Couch schlafen“.
„Kommt nicht in Frage. Falls dich jemand auf der Riptide sucht, muss er erst durch den Salon“, schüttelte Cody den Kopf. „Wenn du dort schläfst, dann haben sie dich sofort“. Damit schob Cody seinen Freund samt Freundin und Kind die Treppe runter.
„Hey, wir müssen noch die Matratze holen“, protestierte Nick.
„Die bringen wir dir“.

Am nächsten Morgen.
„So wir sind dann mal weg. Ich lass euch den Jimmy hier, falls ihr weg müsst“, ließ Cody seine Schlüssel da und nahm Nicks Schlüssel.
„Glaubst du, sie finden etwas?“ fragte Jesse besorgt und fütterte Nicko.
„Ich weiß es nicht“, war Nick in sich gekehrt.
„Was hast du?“
„Ich mache mir Sorgen um dich. Ich bin so Glücklich, dass du hier bist, aber solange wir nicht wissen, was wir Unternehmen können, habe ich Angst“.
„Vielleicht hat es ja gar nichts mit meiner Vergangenheit zu tun? Vielleicht ist es einfach nur ein Einbruch“, hoffte Jesse.
„Schön wäre es, aber Sicher können wir nicht sein“, Nick glaubte nicht daran.
Da hörten sie Schritte auf Deck.
„Schnell, geh in die Kajüte, von dort aus kannst du aus der Luke nach draußen und dann das Boot verlassen“, schnell beseitigte Nick die Spuren, so das es aussah,als sei er alleine.

„Wonach suchen wir?“ wollte Murray wissen.
„Ich habe keine Ahnung. Halte einfach die Augen nach etwas auffälligem auf. Vielleicht sollten wir auch gleich ins Krankenhaus fahren, vielleicht kann und Nancy weiter helfen“.
„Zum Glück, hat sie den Überfall überlebt“.
Cody nickte und durchsuchte das Hotelzimmer.
Nach zwei Stunden gaben sie auf und entschieden ins Krankenhaus zu fahren.
„Das wäre zu schön gewesen, wenn wir was gefunden hätten“, ärgerte sich Murray über den Misserfolg.
„Vielleicht kann uns Nancy weiter helfen“, dachte Cody positiv.

„Wo ist sie?“ kam zwei Männer in den Salon.
„Wer?“ tat Nick unwissend und Blickte von der Zeitung auf, die er sich geschnappt hatte.
„Verarsch uns nicht. Wo ist Renee?“
„Renee?“ Nick tat so als würde er überlegen. „Tut mir Leid, ich kenne keine Renee“.
Der eine Typ packte Nick am Kragen und zog ihn hoch. „Wenn dir dein Leben was bedeutet, dann hörst du auf uns zu verarschen. Ich frage dich nicht noch einmal“.
„Ich habe vor zwei Jahren mal eine Renee aus Mexiko geflogen, danach habe ich sie nie wieder gesehen“.
„Lüg nicht. Ich habe gesehen, wie sie gestern dieses Boot betreten hat. Zusammen mit ihrem Sohn“, der Typ schlug Nick in den Magen.
Dieser sackte zusammen. Niemals würde er die Frau die er liebte verraten, lieber würde er sterben.
„Warum machst du es uns so schwer? Sollen wir das Boot auseinander nehmen?“
„Bitte tut euch keinen Zwang an“, musste sich Nick erstmal wieder sammeln. Er hoffte, dass Jesse mit Nicko weg war.
Der eine Typ verschwand in den Computerraum, was Nick erleichterte, den wenn Jesse noch nicht ganz weg war, so hatte sie noch etwas mehr Zeit.
„Dort unten ist sie nicht, nur lauter Computerkram“, teilte der Typ mit und ging in die andere Kajüte. Dort kam er Wutentbrannt raus. „Das kann nicht sein. Sie muss hier sein“.
So wie der Typ reagierte, war Nick sich sicher, dass Jesse es geschafft hat, jetzt musste auch er aus der Situation kommen.
„Was machen wir jetzt?“
„Wir quetschen den Beachboy aus“, wurde Nick eine Waffe an die Schläfe gehalten.
„Die anderen beiden können jeder Zeit wieder kommen“.
„Dann nehmen wir ihn mit. Er weiß wo sie ist“, war der Typ sich sicher. „Los vorwärts“, wurde Nick von der Riptide geschubst.
„Damit kommt ihr nicht durch. Ich weiß gar nicht was ihr von mir wollt“.
„Schnauze, es sei den, du willst uns sagen wo Renee ist“, wurde Nick hart am Kopf geschlagen.
„Au“.

Murray und Cody hatten im Krankenhaus keinen Erfolg, da Nancy noch nicht aufgewacht ist. „Und was machen wir jetzt? Wir haben immer noch nichts wo wir Ansetzen können“.
„Wir fahren erst einmal zur Riptide. Auch wenn wir nichts neues wissen,möchte Nick sicher auf dem Laufenden gehalten werden“.
Kurze Zeit später kamen sie auf der Riptide an. „Nick, wir sind wieder da“, rief Cody. Doch das Boot war leer.
„Vielleicht sind sie am Strand spazieren“, überlegte Murray.
„Das wäre keine gute Idee, da sind sie wie auf dem Präsentierteller“.
Da klingelte das Telefon.
„Allen“.
-
„WAS?“
-
„Nein, Nick ist nicht da“.
-
„Wir kommen“, Cody legte auf. „Das war Quinlan, Jesse ist bei ihm. Sie hat sich durch die Luke in der Kajüte raus geschlichen, als sie Personen gehört haben“.
„Was ist mit Nick?“
„Keine Ahnung. Wir fahren jetzt erst einmal zum Revier“.
Fünf Minuten später waren sie dort.

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Di 06 Mai 2014, 19:26

Teil 7

 
"Was sollen wir jetzt mit dem hier machen", hatten die Typen Nick an einen Stuhl gefesselt.
"Wir werden ihm zum reden bringen und ihn dann entsorgen".
"Was ist, wenn er die Wahrheit sagt und nicht weiß wo Renee ist?"
"Dann wird er trotzdem sterben. Was glaubst du, wohin er rennt, wenn wir ihn gehen lassen".
Nick hörte das ganze. Wie konnten die Typen denken, dass er die Frau die er liebte verraten würde? Er hoffte das Renee zur Polizei gegangen war, ihm würde es zwar nicht Helfen, aber das zählte jetzt nicht.
Der größere Typ kam auf Nick zu und zog ein Messer. "Ich an deiner Stelle würde ganz schnell mit der Sprache raus rücken wo diese Schlampe ist, sonst...", der Typ drückte die Klinge an Nicks Wange.
Nick kochte, am liebsten würde er diesem Typen an die Gurgel gehen. Wie konnte er es wagen, Renee Schlampe zu nennen. Aber er musste sich zusammen nehmen um seine Situation nicht noch zu verschlimmern.
"WO?", schrie der Typ und verstärkte den Druck von der Klinge, so das die Haut aufschnit.
Nick verzog schmerzhaft das Gesicht. "Ich weiß nicht wo sie ist. Ich habe sie seit zwei Jahren nicht mehr gesehen".
"Lüg uns nicht an", der Typ zeigte Nick ein Bild, was Renee und ihn zeigte.
Nick fluchte innerlich, also haben die Typen wirklich eine Verbindung gefunden.
"Rede", wurde der Typ ungeduldig und drückte noch mehr zu.
"Wenn du ihn jetzt schon umbringst, wird er nicht mehr reden können", bremste der Andere.
"OK, sie war bei unserem Boot", gab Nick zu. "Aber nach dem man ihre Freundin im Hotelzimmer gefunden hat, steht sie unter Polizeischutz."
"WO?"
"Das hat man mir nicht gesagt, damit ich nicht reden kann".
"Du lügst schon wieder", schlug der Typ Nick erneut in den Magen.
 
Cody und Murray kamen am Revier an, wo sich eine weinende Renee ihnen an den Hals schmiss. "Ich hätte ihn nicht alleine lassen dürfen. Ich hätte mich nicht weg schicken lassen dürfen".
"Du hast das Richtige getan, in dem du auf Nick gehört hast", beruhigte Cody. "Hast du die Personen erkannt?"
"Nein. Ich glaube, dass es zwei Männer waren. Sie werden ihn umbringen, wenn er ihnen nicht sagt wo ich bin. Ich muss mich stellen".
"Oh nein. Wir finden einen anderen Weg um Nick daraus zu holen. Nick wird uns umbringen, wenn wir zulassen, dass du dich in Gefahr begibst". Cody überlegte.
"Vielleicht sollten wir erst einmal zurück zur Riptide fahren, falls die Typen anrufen und einen Tausch wollen", schlug Murray vor.
"Das kommt nicht in Frage", kam Quinlan.
"Was kommt nicht in Frage?"
"Ein tausch, ihr Deppen".
"Glauben sie ernsthaft, dass wir uns ernsthaft auf einen Tausch einlassen? Wichtig ist, den Entführern das Glaubhaft zu machen, so das wir an Nick ran kommen", erklärte Murray.
"Ach so", kratzte sich Quilan am Kinn. "Und sie glauben, dass funktioniert?"
"Haben sie eine andere Idee?" keifte Cody.
"Das macht ihr zwei aber nicht alleine und Miss Miller wird auch nicht am Ort sein", bestand Quilan.
"Heißt das, sie helfen uns?"
"Hier geht es um eine Entführung. Es ist mein Job, den Entführten wieder frei zu bekommen, egal um wen es sich handelt".
"Kann ich etwas tun?" wollte Renee nicht Tatenlos zu sehen.
"Sie werden von zwei Zivilbeamten in eine Sichere Wohnung gebracht und werden dort beschützt. Anscheinend haben die Täter doch eine Verbindung zu Euch hergestellt".
"Jesse, wenn hast du als Vater von Nicko angegeben?" fragte Cody.
"Keinen, ich wollte Nick nicht in Gefahr bringen", seufzte Renee, den das hatte sie bereits getan.
"Dann hätten sie da bleiben sollen wo sie waren", machte Quinlan Renee schwere Vorwürfe.
"Das weiß ich inzwischen selber, aber ich wollte, dass Nick von seinem Sohn weiß, ich wollte..."; Renee brach in Codys Armen zusammen.
"Ist er wirklich der Vater oder sagen sie das nur so?" hatte es Quinlan als Scherz gesehen.
"Nick ist der Vater von Nicko", bestätigte Cody. "Und das macht die Sache so Gefährlich für Nick. Er würde eher sterben als die Personen die er liebt zu verraten".
 
Nick hing zusammen gesunken und immer noch gefesselt auf diesem Stuhl. Er wünschte sich, vom Stuhl runter zu können, damit er eine Bequemere Haltung einnehmen konnte. Er wusste nicht, wie oft der Typ auf ihn eingeschlagen hatte und immer wieder wissen wollte wo Renee war. Er wusste nur, dass er es niemals verraten würde, selbst wenn er es wüsste.
"Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen", meine der Kleinere.
"Hast du etwa eine Idee?"
"Der Typ muss ihr etwas bedeuten, sonst währe sie nicht zurück gekommen. Ich denke da an einen tausch, sobald wir sie haben, machen wir Beide kalt".
"Wenn die Geschichte mit der Polizei stimmt, funktioniert der Plan nicht. Oder willst du bei der Polizei anrufen?"
"Nein, aber auf dem Boot. Es ist eine Privatdetektei, sollen die die Arbeit für uns übernehmen, wenn denen ihr Kollege etwas wert ist".
 
Cody und Murray kehrte auf die Riptide zurück.
"Ich hoffe die Polizei macht ihren Job richtig und beschützen Jesse" sorgte sich Murray.
"Ja, aber wir müssen an sie ran kommen. Die Polizei kann sie uns ja nicht einfach überlassen", zwinkerte Cody. Sie hatten mit Qinlan abgesprochen, dass Cody und Murray eine Polizeibeamtin, die Ähnlichkeit mit Renne hatte, zum Austausch mitnahmen. Sie aber erst aus einer Polizeiwohnung entführen mussten, damit es echt aussah. Man konnte schließlich nicht sagen, ob sie beobachtet wurden.
Plötzlich klingelte das Telefon. Cody nahm ab. "Allen, Riptide Detektei".
"Spar dir das. Wenn du deinen Kollegen wieder haben wilst, dann lieferst du uns Renee St. Clear aus", er klang eine finstere Stimme am anderen Ende der Leitung.
"Wer sagt mir, dass es Nick gut geht? Ich will mit ihm sprechen."
"Du bist nicht in der Position um Anforderungen zu stellen".
"Hör zu. Ich muss wissen ob sich die Arbeit für mic Lohnt. Schließlich komme ich ohne weiteres nicht an Miss St. Clear ran, ich muss da auch ein Risiko eingehen. Also lassen sie mich mit Nick sprechen".
"30 Sekunden", der Typ hielt Nick den Hörer ans Ohr.
"Cody?"
"Nick? Geht es dir gut?"
"Ja, ja, aber du darfst nicht auf.....".
Cody hörte nur noch ein aufstöhnen, dann war die Leitung tot. "Nick? Nick?"

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Di 06 Mai 2014, 19:27

Teil 8
 
"Cody was ist los?" war Murray panisch.
"Nick wollte, dass wir irgendwas nicht tun. Dann war nur noch ein stöhnen zu hören und es wurde aufgelegt", erklärte Cody.
"Glaubst du.....", Murray konnte es nicht aussprechen.
"Nein, sie brauchen Nick als Druckmittel", legte Cody Murray eine Hand auf die Schultern. "Lass uns weiter nach Plan vorgehen".
Sie gingen runter und Murray setzte sich an seinen Computer und tat so als würde er Renee wirklich suchen. Er kam sich dabei zwar albern vor, weil er ja wusste, dass er was finden würde, aber er wusste, dass es zum Plan dazu gehörte. Die Typen hatten es ja schließlich auch geschafft eine Verbindung zur Riptide zu finden.
 
Renee wurde in der Zwischenzeit aus der Stadt in eine Wohnung gebracht. Dort wurde sie nun rund um die Uhr bewacht. Sie war gerade dabei ihrem Sohn etwas zu essen zu geben. "Ich werde es nicht zu lassen, dass deinem Vater etwas passiert. Das wollte ich nicht". Sie fühlte sich alleine und Hilflos. Sie überlegte wie sie Kontakt zu den Männern herstellen konnte um sich selber zum Tausch anzubieten. Dann müsste sie ihre Bewacher los werden. Und was würde sie mit Nicko machen? Es waren so große Hürden zu bewältigen. Den Kontakt zu den Männern würde sie schon bekommen, wenn sie hier raus wäre, dann würden die sie schon finden, dass war das kleinere Problem. Nicko konnte sie aber nicht mitnehmen, nie im Leben würde sie ihm so eine Gefahr ausliefern. Das die Männer eh vorhatten sie und Nick zu töten, wusste sie ja nicht. Sie dachte, wenn die Entführer sie hätten, dann würden sie Nick laufen lassen und er könnte sich um ihren Sohn kümmern. Nur wohin in der Zwischenzeit? Sollte sie ihn einfach hier lassen? Die Beamten würden sich schon um ihn kümmern. Aber das brachte sie nicht über ihr Herz. Oder sollte sie Cody und Murray vertrauen? Sie waren Nicks besten Freunde und würden alles für ihn tun. Renee lächelte, diese Bindung war etwas Besonderes und sie entschied ihnen zu vertrauen.
 
Nick kam zu sich. Seine Entführer hatten ihn vom Stuhl befreit und auf den Boden gelegt. Seine Hände waren auf dem Rücken gefesselt, seine Füße ebenfalls, mit einem Seil waren die Handfesseln mit den Fußfesseln verbunden, so das es weiter unbequem für ihn war. Das war aber sein kleinstes Problem. Er hatte keine Ahnung von dem Rettungsplan und hatte Angst. Wie würden seine Freunde entscheiden? Er konnte nicht glauben, dass sie Renee in Gefahr bringen würden. Aber er wusste auch, dass sie bereit sind alles zu tun um ihn zu retten. Nick überlegte ob er nach Hilfe rufen sollt, was aber auch bedeuten könnte, dass seine Peiniger ihn hören könnten und zurück kommen.
 
"Warum melden die sich nicht? Es sind schon vier Stunden vergangen", war Murray unruhig.
"Sie wollen unsere Angst vergrößern, in dem sie uns warten lassen. Angst geht an die Psyche und dann macht man Fehler. Die melden sich noch, vielleicht warten sie absichtlich bis es dunkel ist, im einen besseren Schutz zu haben", überlegte Cody.
"Oh ja, da hätte ich eigentlich selber drauf kommen können. Aber es gefällt mir gar nicht, die Übergabe in der Nacht zu machen".
"Mir auch nicht. Gibt es einen Grund, warum es nur Tagsüber geht?" fragte Cody.
"Nachts ist die Bewachung von Renee stärker?" überlegte Murray.
"Könnte klappen. Noch eine Idee?"
"Wir können raus gefunden haben, dass sie Morgen von der einen Wohnung in eine andere gebracht wird und das es sich gut arrangieren lässt, sie durch einen gestellten Unfall von ihren Beschützern zu entfernen".
"Auch eine gute Idee. Ich bin aber doch für die erste".
"Oder wir nennen gleich beide Gründe", meinte Murray.
Da klingelte das Telefon.
"Allen".
"Hör zu, in zwei Stunden am Flugplatz und keine Polizei".
"Warten sie. Ab den Abendstunden ist die Bewachung erhöht, da ist es unmöglich an sie ran zu kommen....."
"Dann sollten sie es möglich machen, sonst ist ihr Freund Haifischfutter", dann wurde aufgelegt.
"Schande", schrie Cody. "Kann einmal was nach Plan laufen?"
"Na ja, immerhin wissen wir, dass wir sie ja bekommen", wusste Murray, dass jetzt wenigstens einer einen kühlen Kopf bewahren sollte. "Lass uns Quinlan anrufen".
 
Quinlan war alles andere als Begeistert und machte den Detektiven Vorwürfe, versicherte aber, dass er und einige Männer bereit stehen würden.
 
Anschließend machten sich Murray und Cody auf den Weg um den ersten Teil des Planes umzusetzen. Es sollte weiterhin echt aussehen. Also fuhren sie zu einer Polizei bewachten Wohnung, brachen dort ein und ``entführten´´ die eingeweihte Beamtin.
"Fahr schneller Cody, wir kommen sonst zu spät", drängte Murray.
"Ich denke, es wirkt echter, wenn wir zu spät kommen, bei dem engen Zeitplan", hoffte Cody das er Richtig lag.
Sie kamen am Flugplatz an, alles war dunkel.
"Sind wir zu spät?" guckte sich Murray um.
"Keine fünft Minuten, so lange werden sie ja wohl warten", hatte sich Cody doch verkalkuliert?
Ein Stein flog ans Auto.
"Hey", schimpfte Cody, dann sah er, dass am Stein ein Zettel war, er holte ihn. "Sie sollen zum Hangar gehen".
"Keine gute Idee", meinte die Beamtin. "Da haben wir schlechte Sicht", stieg aber aus dem Wagen. "Ich vertraue ihnen, meine Kollegen, haben im Moment schlechte Karten".
"Keine Sorge, wir haben alle das gleiche Ziel".
Die Beamtin ging zum Hangar.
"Wo ist dein Sohn?"
"Die Typen haben nur mich entführt, anscheinend wussten die nichts von einem Kind. Ich bin hier, also lassen sie Nick frei".
Da kamen zwei Typen auf sie zu, von Nick keine Spur. Das hieß für die Beamtin, dass sich der Zugriff erschweren würde, da man nicht wusste wo Nick Ryder war, durfte keiner sterben, ansonsten könnte er verloren sein.
"Tut mir Leid, er wird dein Schicksal teilen müssen, er weiß zu viel". Der Typ zog eine Waffe.
In dem Moment stürmten Cody, Murray und einige Polizeibeamte den Hangar.

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