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 Eine unvergessliche Begegnung

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:31

Teil 25

„Kann ich so gehen oder ist es übertrieben?“ Nick stand vorm Spiegel und wollte von Renee wissen, ob er so vor Gericht erscheinen konnte.
„Du siehst gut aus“.
Nick nahm Renees Hand. „Du musst nicht mit“.
„Ich möchte es aber, ich will dir zur Seite stehen. Nicko ist bei Cody in guten Händen“. Renee hatte Cody überredet auf Nicko zu achten, damit diese ihn begleiten konnte.Natürlich wollte Cody seinem Freund selber zur Seite stehen, aber gegen Renee hatte er wohl keine Chance, als erklärte er sich bereit auf Nicko zu achten. Murray versprach ihm, ihm alles zu erzählen.

Dem FBI war es in der Zwischenzeit gelungen den Ring zu sprengen, einige Handlanger waren sogar bereit gegen Steel auszusagen um selber milder davon zu kommen.

Die Gerichtsverhandlung begann. Andrew Steel blieb bei seiner Aussage, die er schon Quinlan auf dem Revier gegeben hatte. Das eindeutige Sabotage Spuren am Helikopter gab, konnte er sich nicht erklären.
Als nächstes wurde Nick in den Zeugenstand gerufen und war froh, dass Blicke alleine nicht ausreichten um jemanden zu töten. Andrew Steels Augen waren Hasserfüllt. „Du hast hast meinen Sohn auf dem Gewissen“, schrie er.
Nick schluckte, ihm ging der Tot von Ron immer noch nah, auch wenn er, Dank Renee, inzwischen damit umgehen konnte.
„Mr. Ryder, es geht hier um mehrere Anklagepunkte, in einigen Punkten, spielen sie eine Rolle“, fing der Richter an. „Beginnen wir mit der Entführung. Wie hat es Angefangen?“.
„Ich war mit Renee und ihrem Sohn“, Nick nannte sie absichtlich bei Vornamen, weil er nicht wusste, ob man den Namen Miller mit ihr in Verbindung brachte. „alleine auf dem Boot. Meine Partner Cody Allen und Murray Bozinsky wollten sich in dem Hotelzimmer umsehen, wo Renees Freundin überfallen wurde. Da hörten wir Schritte und ich habe Renee mit ihrem Sohn in die Vordere Kajüte geschickt.Von dort aus sollte sie aus der Dachluke klettern und das Boot verlassen, sich in Sicherheit bringen. Dann standen zwei Maskierte Männer vor mir und wollten wissen wo Renee ist. Ich wusste, wenn ich es sage, wäre Renee tot, dass konnte ich nicht verantworten und habe erst einmal gesagt, dass ich nicht weiß wo von sie sprechen. Dummerweise, hatten die Männer ein Bild, was mich mit Renee zeigte. Ich habe dennoch meinen Mund gehalten und habe den ersten Schlag in den Magen bekommen. Der kleinere durchsuchte das Boot, fand Renee aber nicht, sie hatte es zum Glück geschafft. Dann haben sie mich mit genommen, einmal weil sie dachten, dass sie was aus mir raus bekommen und weil ich angeblich zu viel wusste. Ich wurde dann in eine Art Kellerraum gebracht", Nick machte eine Pause, es ging ihm näher als er dachte. „Dort machten sie dann weiter mit der Befragung. Der Größere zog ein Messer und drückte es an meine Wange“, Nick zeigte auf die Narbe die zurück geblieben war. „Ich erzählte ihn dann, wie ich Renee kennen gelernt habe, jetzt aber nichts mehr mit ihr zu tun habe. Sie glaubten mir nicht und wurden härter. Der Kleinere bremste dann ein, ich sollte ja noch nicht sterben. Sie haben dann meine Partner erpresst, mich gegen Renee auszutauschen. Ich sollte sie am Telefon sogar noch dazu bringen es zu tun. Statt dessen habe ich versucht ihnen zu mitzuteilen, dass sie es nicht tun sollte. Dann haben sie mir eine über den Kopf gezogen, ich wurde Bewusstlos. Dann muss auf jeden Fall schon die Übergabe gekommen sein. Kurz nach dem ich wieder wach war, zerrte mich der Größere hoch, ich war gefesselt und geknebelt. Doch da tauchte erst Cody und dann Murray auf. Murray musst schießen, sonst hätte der Typ erst Cody und dann mich erschossen oder umgekehrt, ich kann ja nicht sagen wie er gehandelt hätte“. Für Nick war die Entführung damit abgeschlossen.
„Aus dem Medizinischen Gutachten ergab sich, dass sie eine Schnittwunde an der Wange, Hämatome am Auge und am Oberkörper verteilt, und einige Prellungen erlitten haben“.
„Das Stimmt“, bestätigte Nick.
„Gibt es davon Folgeschäden?“
„Bis auf die Narbe im Gesicht nicht“, Nick wusste nicht wie genau es der Richter nahm.
„Wie ging es weiter? Bis jetzt sehe ich noch keine Verbindung zu RW-Industrie oder zu Andrew Steel“.
Andrew Steel wurde Hellhörig, dass würde er auch gerne wissen.
„Wir haben die Namen von meinen Entführern überprüft und haben Festgestellt, dass sie für RW-Industrie arbeiten. Wir haben noch tiefer gegraben und haben raus gefunden, dass RW-Industrie einst Sanny St. Clear gehörte und durch Renees Aussage, hat die Firma Millionen Verluste gemacht. Wir brauchten nur noch eins und eins zusammen zählen, doch fehlten die Beweise“.
„Und dann sind sie auf die Idee gekommen, sich als Pilot auf die Zeitungsanzeige zu bewerben?“.
„So kann man es sagen. Um uns Abzusichern, haben wir das mit Lt. Quinlan abgesprochen“.
„Sie wurden übernommen. Wie wollten sie weiter vorgehen?“
„Geplant war, dass ich an den Hauptrechner komme um eine Art Sendergerät anzubringen. Fragen sie mich nicht wie das heißt, ich habe keine Ahnung davon. Auf jeden Fall wollte sich unser Computergenie darüber Zugriff verschaffen. Aber dazu ist es ja nicht gekommen“.
„Warum nicht?“
„Bevor ich eine Gelegenheit dazu hatte, musste ich Ron Steel nach Phönix fliegen. Auf dem Hinflug hat er mir dann erzählt, dass Andrew Steel Rache an Renee will und er hinter meiner Entführung steckt. Er erzählte mir auch, dass er Beweise und eine Videokassette zur Riptide geschickt hatte. Was seinen Vater Jahre lang hinter Gitter bringen würde, da er gemeinsame Sache mit St. Clear gemacht hatte“.
„Mr. Ryder, sehe ich das Richtig, dass es auf dem Hinflug keine Komplikationen mit dem Helikopter gab?“, fragte der Rechtsbeistand.
„Das stimmt“.
„Wie ist es dann zu dem Absturz gekommen? Sind sie als Pilot nicht verpflichtet, dafür zu Sorgen, dass der Helikopter Fehlerfrei ist?“
„Das habe ich, zwei mal“.
„Aber anscheinend nicht Gründlich genug“.
„Herr Anwalt, die Untersuchung vom Wrack hat ergeben, dass jemand einen Minisprengsatz am Helikopter angebracht hat, den man bei einer Routineuntersuchen nicht sehen kann“, erklärte der Richter.
„Oder nicht sehen wollte? Sie wurden doch zwischendurch zu einem Telefonat rein gerufen Mr. Ryder oder?“
„Ja, dass stimmt. Es war Mr. Steel der wissen wollte, ob ich bereit bin am Sonntag eine Extraschicht zu fliegen“.
„Ach ja? Eine Tonbandaufnahme sagt da aber was anderes“.
„Das kann nicht sein“.
„Herr Richter, ich würde das Band gerne abspielen“.
Der Richter nickte.
„Nick, bist du alleine? Können wir reden?“ es war Murrays Stimme.
Dann ein einfaches „Ja“, von Nick.
Dieser schüttelte den Kopf.
„Hör zu, du musst diesen Ron los werden, lass es wie ein Unfall aussehen“.
Nick prustete. „Das glauben sie doch nicht wirklich. Das Band ist eine Fälschung“.
„Mr. Ryder, lassen sie das Band zu Ende laufen“, ermahnte der Richter.
„Das werde ich einrichten können“.
„Du hast einen Chip bei deinen Sachen, verstecke ihn einfach in die Motorhaube, bei einer Untersuchen wird man denken, dass es Sabotage war. Dann musst du den Helikopter nur noch zum Absturz bringen“.
Dann war das Band zu Ende.
Nick schüttelte mit dem Kopf. „Herr Richter, dieses Gespräch hat es nie gegeben. Es mögen meine Worte von dem Gespräch gewesen sein, aber ich habe mit Mr. Steel gesprochen. Dieses Band muss eine Fälschung sein“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:31

Teil 26

„Das ist doch verständlich, dass sie das jetzt sagen, Mr. Ryder“, kam es vom Verteidiger.
Der Richter guckte Nick fragend an. „Was verschweigen sie uns?“
„Gar nichts. Herr Richter....“, Nick überlegte, wie er es erklären sollte. „Wenn dieses Band, der Wahrheit entspricht, nur Theoretisch gesehen, warum wurde Ron Steel noch Lebend geborgen? Warum habe ich mir keine Stelle ausgesucht, wo die Rettungskräfte besser hin kommen? Es war ja auch Gefährlich für mich. Wenn ich wirklich vorgehabt hätte, Ron zu töten, dann hätte ich das unmittelbar nach dem Absturz gemacht, ich hätte ihn einfach verbluten lassen können“.
Der Richter kam ins Grübeln, da war was dran.
„Eine sehr schöne Geschichte die sie sich da zusammen gestellt haben, Mr Ryder. Nur Leider beweist das Band etwas anderes“, guckte der Verteidiger Nick an.
„Wie oft den noch?“ wurde Nick laut. „Dieses Band ist eine Fälschung. Ich habe weder den Auftrag bekommen Ron Steel zu töten, noch hätte ich ein solchen Ausgeführt. Das alles ist ein perfider Plan von Andrew Steel, um seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen“.
„Wir haben hier eine Anrufrückverfolgung. In der geht hervor, dass die Riptide aus Phönix angerufen wurde“.
„Das Stimmt. Ich wollte Cody und Murray dazu bringen, die Beweise, die Ron zu ihnen aufs Boot hat schicken lassen, zur Polizei zu bringen und nicht auf meine Rückkehr warten sollten“.
„Ich bin mir sicher, dass bei diesem Gespräch, dieses Band entstanden ist“, provozierte der Anwalt.
„Dann fragen sie doch Mr. Bozinsky oder Mr. Allen“, natürlich wusste Nick, welche Stimme auf dem Band zu hören sein sollte, aber das gab er nicht zu, weil es eh eine Fälschung war.
„Oh, ich bin mir sicher, dass sie sich Abgesprochen haben. Zeit genug hatten sie“.
Nick sprang auf. „Jetzt hören sie mir mal zu. Ihr Mandant, versucht Renee umzubringen und wer weiß wen noch. Er ist auf Rache aus. Wie können sie so einen Verteidigen? Ist es das Geld? Ist es das Geld wert, dass sie diese Fiese Masche abziehen?“
„Mr. Ryder, setzen sie sich und beruhigen sie sich“, ermahnte der Richter.
Nick setzte sich, war aber immer noch am kochen. „Ich entschuldige mich, für mein Benehmen, aber diese Anschuldigungen sind einfach lächerlich“.
Der Richter nickte. „Ihre Argumente sind logisch Mr. Ryder. Nur gibt es dieses Band, was etwas anderes belegt“.
Murray, der im Publikum saß,meldete sich. „Herr Richter, soweit ich weiß, hat die Polizei doch diese Stimmanalysegeräte“.
„Wer sind sie?“
„Entschuldigen sie. Mein Name ist Murray Bozinsky, einer von Nicks Partnern und ein Freund“.
Der Richter guckte zur Anklagebank rüber. „Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten. Die eine wäre, dass wir das Band analysieren lassen oder sie geben zu, Mr. Steel, dass dieses Band eine Fälschung ist“. Natürlich wusste der Richter nicht, welches Ergebnis die Analyse ergab, aber er wollte die Verhandlung nicht unterbrechen und versuchte es so.
Andrew Steel schwieg, wenn er zu gibt, dass das Band eine Fälschung war, dann konnte er auch gleich ein Geständnis ablegen.
„Gut, dann wird das Band zur Untersuchung gehen.“ Der Richter machte eine Pause. „Lassen sie uns Fortfahren“.
„Wie wollen sie Fortfahren. Es sind ganz neue Fakten ans Tageslicht gekommen. Ich verlange eine Unterbrechung“, war der Verteidiger nicht einverstanden, dass es weiter gehen sollte.
„Dieses Band, taucht sehr spät auf und der Inhalt ist unlogisch. Ich will mir keine Voreilige Meinung bieten, aber ich nehme an, dass Ergebnis der Untersuchung zu kennen.Und daher können wir weiter machen. Mr. Ryder, wann haben sie bemerkt, dass es Probleme gab?“
„Nach ca. 30 Minuten. Ich habe sofort gemerkt, dass wir es nicht mehr weit schaffen und habe versucht uns so heile runter zu bringen wie Möglich. Kurz hatte ich überlegt, ob ich es über die Bergkette schaffe, damit es für die Rettungskräfte einfacher wird und weil das Gelände dort geeigneter war, aber den Gedanken musste ich bei Seite schieben. Ich konnte die Höhe nicht mehr halten und wir hätten es nicht geschafft. Also musste ich so mein bestes geben. Wie genau wir runter gekommen sind, kann ich nicht mehr sagen. Das nächste, an was ich mich erinnern kann ist, als ich wieder zu mir gekommen bin. Mir war Schwindelig und mein Bein schmerzte. Als ich mich gesammelt hatte, habe ich mich nach Ron umgesehen, er war aus dem Helikopter geschleudert worden. Ich bin zu ihm ihn, er hat stark geblutet und ich habe den Erste Hilfe Koffer aus dem Wrack geholt um ihn zu versorgen“.
„Warum haben sie nicht ihr Hemd genommen? Das ging doch sicher schneller, schließlich hatten sie einen offenen Oberschenkelbruch, sie humpeln heute noch“, unterbrach der Verteidiger.
„Das muss der Schock gewesen sein“, musste Nick zugeben, dass er daran noch nicht einmal Gedacht hatte.
„Sie haben Mr. Steel dann versorgt und weiter?“
„Irgendwann wachte er auf. Ab da, habe ich versucht ihn wach zu halten. Ihm war kalt und ich bin noch einmal zurück und habe geguckt ob eine Decke am Bord war, die habe ich dann geholt, zusammen mit einer Wasserflasche die noch zu finden war. Ich habe Ron in die Decke eingewickelt und ihm Wasser gegeben. Er wollte immer wieder einschlafen und ich musste mir was einfallen lassen um ihn wach zu halten. Doch irgendwann muss ich selber eingeschlafen sein. Den die nächsten Erinnerungen habe ich erst wieder im Krankenhaus“.
„Der Verteidiger hat schon eine ihrer Verletzung angesprochen, zudem haben sie sich noch einen Augenhöhlenbruch zugezogen, bleiben dort Folgeschäden?“
„Die Augenhöhle ist verheilt, ich kann auf dem Auge genau so gut gucken wie vorher. Die Narbe wird bleiben. Die Ärzte sagten, dass das Bein auch wieder ganz verheilen wird, doch ich habe immer noch Schmerzen, wenn ich es ganz belasten will“, gab Nick zu, was hätte er auch sagen sollen, man sah es ja an seinem Gangbild.
„Wurden sie in letzter Zeit deshalb untersucht?“
„Nein. Es war eine schwere Verletzung, so was braucht sicher seine Zeit. Durch den Polizeischutz, musste ich mich eh einschränken, vielleicht bin ich deshalb noch nicht so weit“.
„Wenn die Gerichtsverhandlung vorbei ist, holen sie sich sofort einen Termin bei ihrem Behandelten Arzt“.
Nick nickte, er würde einem Richter nicht widersprechen, ob er der Anweisung Folgen wird, war was anderes.
„Eine Frage habe ich noch“, meldete sich der Verteidiger. „Wie stehen sie zu Renee St. Clear?“
Nick guckte den Richter an. „Ich wüsste nicht, was das hier zur Sache tut“, Nick konnte doch nicht Lügen und hoffte, dass der Richter ihm sagte, dass er auf die Frage nicht Antworten müsste.
„Ich weiß nicht, was der Herr Verteidiger mit der Frage bezwecken will, aber ich lasse sie zu.“
„Renee und ich, sind uns vor zwei Jahren näher gekommen. Ich wusste, dass ich sie nie wieder sehen würde, aber gegen sein Herz kann man nichts machen“.
„Sind sie der Grund, warum sie zurück gekommen ist?“
„Sie wollte ein Stück ihres alten Lebens zurück, nach dem Sanny gestorben war. Sie hat sich an die Detektei gewandt, damit wir ihr Helfen“, wich Nick aus.
„Warum ist sie gerade zu IHNEN gekommen?“
„Was spielt das für eine Rolle?“
„Mr. Steel würde gerne wissen, ob Renees Sohn Joe nicht sein Neffe sein könnte. Renee müsste ihn einfach nur etwas jünger machen als er ist“.
Nick schüttelte den Kopf. „Er ist nicht Sannys Sohn“.
„Sie sagen das mit so einer Überzeugung.“
„Er ist der Vater von Nicko“, sprang Renee auf, sie konnte es nicht mehr mit Ansehen, wie Nick sich um Kopf und Kragen redete.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:32

Teil 27

„Renee“, Nick wollte nicht, dass es so raus kam.
„Nicko? Ich dachte Joe“, fragte der Verteidiger.
„Nicko Joe, nach seinem Vater und nach seinem ermordeten Onkel“, erklärte Renee.
„Warum kommt erst jetzt ans Tageslicht, dass sie der Vater sind, Mr. Ryder?“
„Nicko war zusammen mit Renee im Zeugenschutzprogramm, bis vor ein paar Wochen, wusste ich nicht das ich einen Sohn habe. Wir haben zusammen entschieden, dass die Öffentlichkeit nicht mitbekommt, wer der Vater ist, aus Sicherheitsgründen. Unter normalen Umständen, würde ich meinen Sohn niemals verleugnen. Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso Mr. Steel wissen will, ob er einen Neffen hat“.
„Weil ich einen angemessenen Erbe benötige“, schimpfte Steel.
„Sie hatten einen Erben. Nur haben sie bei ihm alles Falsch gemacht was ein Vater Falsch machen konnte. Zuerst zwangen sie Ron bei ihrem Imperium mit zu wirken, verbieten ihm sein Medizinstudium, wenn er eine Freundin hatte, die ihnen nicht gefiel, haben sie dafür gesorgt, dass die Beziehung scheitert. Haben sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was passiert wäre, wenn sie Ron nicht so unter Druck gesetzt hätten? Haben sie daran Gedacht, dass er ohne Druck vielleicht doch ins Familiengeschäft eingestiegen wäre? Haben sie ein mal daran Gedacht, dass eine der Frauen, die sie vertrieben haben, Rons große Liebe war? Das diese Frau ihnen Erben hätte schenken können? Nein haben sie nicht, weil sie nur gerade aus gucken. Andere Menschen sind ihnen egal. Um ihr Ziel zu erreichen, gehen sie über Leichen. Sogar ihren Sohn haben sie auf dem Gewissen, Haben sie mich verstanden? Sie haben ihren Sohn getötet“, Nick redete sich in rage, der Richter ließ ihn gewähren.
„Ich habe meinen Sohn nicht umgebracht“. Steel bleib bei seiner arroganten Haltung.
„Oh Entschuldigen sie, ich habe mich Falsch ausgedrückt. Sie haben ihn umbringen lassen? Wer hat den Sprengstoff angebracht? Der Typ, der mich zum Telefonieren rein geholt hat? Wir können ihn ja mal Fragen“.
„Mr. Ryder, werden sie so aggressiv, um von sich ab zu lenken?“ wollte der Verteidiger Nick zum Schweigen bringen.
„Nein, ich habe mir nichts vorzuwerfen“.
„Gibt es noch Frage an Mr. Ryder?“ fragte der Richter.
Der Verteidiger verneinte und auch der Ankläger.
„Dann dürfen sie den Zeugenstand verlassen“.
Nick stand auf und setzte sich nach hinten.
An dem Tag wurde noch ein weiterer Zeuge angehört und dann wurde die Verhandlung auf den nächsten Tag vertagt.

„Der ist mit allen Wassern gewaschen“, regte sich Nick auf, als sie zurück in die Bewachte Wohnung gebracht wurden. Nicko würde ihnen später gebracht. Mit Murray durfte Nick nicht mehr sprechen.
„Das war doch zu erwarten, aber du hast dich gut gemacht“.
„Aber jetzt weiß er über Nicko Bescheid“.
„Soll ich dir was sagen? Ich fürchte, er wusste es, oder hat es zumindest geahnt, dass du der Vater bist. Er wollte einfach nur eine Bestätigung. Ich bin froh, dass es raus ist, so müssen wir kein Geheimnis mehr daraus machen“, Renee guckte Nick an.
Dieser erwiderte den Blick. „Wir sind schon zwei...“.
„Wir sind da“, das Zivile Polizeiauto hielt und ließ Nick und Renee aussteigen.
„Dann müssen wir wohl wieder in unser Gefängnis. Officer, wie lange geht das den noch?“ wollte Nick wissen.
„Die Verhandlung war für drei Wochen angesetzt“.
„Drei Wochen?“ war Nick erstaunt.
„Es gibt so viele Zeugen, die gehört werden müssen“.

„Und Murray, wie ist es gelaufen?“, wollte Cody wissen.
„Dieser Steel ist einfach abartig“, Murray brachte Cody auf den neusten Stand.
„Ist Nick nicht explodiert?“
„Einmal musste der Richter ihn ermahnen, aber für seine Verhältnisse war er ruhig“.
„Wurde gesagt, wie lange man braucht für diese Analyse?“
„Nein, aber der Richter scheint Nick zu glauben. Darum hat er die Verhandlung ja auch nicht unterbrochen. Aber ich weiß nicht, ob die anderen Zeugen Standhaft bleiben, wenn Steel sie unter Druck setzt“.
„Dann lass uns hoffen, dass Nicks Aussage genügt um ihn für lange Zeit hinter Gittern zu bringen“.
„Er hat seinen Sohn umbringen lassen, er hat die Todesstrafe verdient“.
„Ich halte die Todesstrafe für Sinnlos. Typen wie Steel würden lieber sterben, als für den Rest ihres Lebens hinter Gittern zu sitzen“.
„Aber sie können auch von dort aus, ihre Machenschaften weiter führen“, meinte Cody.
„Laut der Polizei, wurden doch alle Festgenommen“.
„Das glaubt die Polizei. Sicher bin ich mir nicht“.
„Cody, willst du damit sagen, dass Nick in Gefahr bleibt, auch wenn Steel verurteilt wird?“
„Das könnte sein, ja“.
„Oh nein, dass ist ja schrecklich. Was ist, wenn Quinlan ihn dann auch in dieses Zeugenschutzprogramm stecken will?“
„Dann müssen wir damit Leben. Aber das Thema hatten wir schon Boz“.
„Ja, aber da sah es anders aus. Da ging es nur darum, ob Nick Renee begleitet, weil er sie Liebt und nicht, weil er selber in Gefahr ist“.

Nick saß mit Renee auf dem Sofa und hielt sie im Arm.
„Es könnte so Perfekt sein, wen meine Vergangenheit nicht wäre“.
„Wenn deine Vergangenheit nicht wäre, dann hätten wir uns vielleicht gar nicht kennen gelernt“.
„Doch, wenn wir wirklich zusammen gehören, dann hätten wir uns auch so gefunden.“
„Dann schaffen wir das auch jetzt. Du hast dir mit deiner Aussage vor zwei Jahren eine Menge Feinde gemacht, aber es wollte nur einer Rache nehmen. Die Anderen schein ruhe gegeben zu haben“.
„Es sein den, sie haben gehofft, dass Steel die Sache erledigt“, Renee hatte immer noch Angst.
„Könnte sein“, seufzte Nick.
„Ich will nicht wieder ins Zeugenschutzprogramm, ich will dich nicht wieder zurück lassen“.
„Dieses mal, werde ich mit kommen. Dieses mal,, werde ich nicht zulassen, dass man uns trennt“.
„Weißt du was das heißt Nick? Du müsstest das hier alles aufgeben, auch deine Mimi“, Renee wusste, wie sehr Nick an diesen Hubschrauber lag.
„Und Cody, und Murray und die Vetty. Ich weiß. Die Mimi und die Vetty kann ich ersetzen...“
„Aber deine Freunde nicht“.
„Sie werden es verstehen. Aber lass uns Abwarten, vielleicht kommt es gar nicht mehr so weit“.
Es klingelte.
„Nicko“, Renee stand auf um ihren Sohn in Empfang zu nehmen.
Mit ihrem Sohn kehrte sie zum Sofa zurück.
Nick strahlte. „Hey“, verzog aber dann die Nase. „Kann das sein, dass er die Windel voll hat?“
„Ja, kann gut sein“, Renee gab Nick seinen Sohn. „Schaffst du es alleine oder soll ich helfen?“
„Wie jetzt? Du meinst doch nicht etwas, dass ich das machen soll. Was ist wenn ich was Falsch mache? Wenn ich ihm weh tue. OK, ich bin der Vater und es wird Zeit das ich es lerne, aber du musst mitkommen und mir sagen, wie ich es machen soll“.

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:32

Teil 28

Drei Wochen später.

Heute war der letzte Prozesstag und aus den Augen des Trios dürfte kein Freispruch raus kommen.
Alles Beweise waren gesichtet, alle Zeugen gehört. Das Band hatte sich als Fälschung herausgestellt. Jetzt hatte sich das Gericht zurück gezogen, um ein Urteil zu fällen, alles wussten, dass dies Stunden dauern könnte.
Selbst Cody ließ es sich heute nicht nehmen im Gericht zu sein, das hieß natürlich, dass auch Nicko dabei war.
Er saß auf Nicks Schoß und spielte mit dessen Hemdknöpfen. Jeder versuch ihn davon abzuhalten, liefen schief, also ließ Nick es zu. Den im Gerichtsgebäude wollte er ganz sicher kein Aufsehen erwecken, nur weil er den Umgang mit einem Kleinkind noch nicht gelernt hatte.
Zur Mittagszeit, bekamen sie die Nachricht, dass das Gericht erst einmal eine Mittagspause einlegen würde. Aus diesem Grund, entschieden sie selber etwas essen zu gehen.

Es herrschte eine Außergewöhnliche Stille auf Grund der Anspannung.
Was ist, wenn Steel frei gesprochen würde, aus irgendeinem Fehler im Prozess?
Daran wollte keiner Denken, dass durfte einfach nicht passieren.
Aber wenn man sieht, mit welchen Falschen Mitteln Steel und sein Verteidiger gekämpft haben, musste man mit allem Rechnen.
Bei Nick hat er behauptet, dass dieser einen Mordauftrag bekommen hatte.
Einem anderem Zeugen, warf er vor, dass er für seine Aussage bezahlt wurde.
Einem weiteren Zeugen, von sich selber Ablenken zu wollen.
Eigentlich brachte er gegen jeden Zeugen etwas vor, was dessen Glaubwürdigkeit in Frage stellte. Doch, wie bei Nick, konnte das Gericht feststellen, dass es Einschüchterungsversuche waren.
Mit dem gefälschten Band, hatte sich Steel keinen Gefallen getan, dass wusste er.

Am Nachmittag war es dann endlich so weit, dass Gericht war bereit ein Urteil zu sprechen und das Trio wartete mit Renee und Nicko gespannt auf das Ergebnis.
Wie erwartet, wurde Andrew Steel für Schuldig gesprochen. Über das Strafmaß sollte noch weiter Verhandelt werden.
Steel guckte zu Nick und Renee, die Nebeneinander saßen. Sein Blick sprach Bände und ließ einen den kalten Schauer über den Rücken laufen. „Ich bin noch nicht fertig mit euch“, drohte er. „Ihr denkt, ihr habt MICH geschlagen? Ich an eurer Stelle, würde Nachts nicht mehr durch die Straßen laufen“.
Nick nahm Renees Hand und drückte sie. „Ich werde auf euch aufpassen“.
„Die Drohung galt auch dir“, sorgte sich Cody um seinen Freund.
Nick guckte Cody an, dass wollte er jetzt nicht hören.
„Wie geht es den jetzt eigentlich weiter?“ wollte Murray wissen.
„Eine sehr gute Frage, uns sagt man ja nichts“, knurrte Nick. „Aber das ändere ich jetzt“.
„Wo willst du hin?“ hielt Cody den Piloten fest.
„Zu Quinlan, er soll uns jetzt sagen, wie es mit Renee weiter geht und ob sie ins Zeugenschutzprogramm muss. Ich habe seine Hinhaltetaktik satt“.

„Sag mal Ryder, hast du nichts besseres zu tun, als mir auf die Nerven zu gehen?“ tat Quinlan so, als wäre er im Stress.
„Oh doch, hätte ich, wenn sie mir mal sagen würden wie es jetzt mit Renee weiter geht. Denn dann kann ich auch weiter planen“.
„Also Steel wurde gerade erst für Schuldig gesprochen und die genaue Strafe liegt noch aus“.
„Das Spielt doch keine Rolle. Er wird für sehr viele Jahre hinter Gitter kommen. Aber Renee und ich wollen unser Leben planen, was sehr schwer ist, wenn wir nicht wissen, was mit ihr ist“.
„Hast du da nicht was übersehen?“
„Lt. würden sie mal bitte auf dem Punkt kommen“, verlor Nick fast die Geduld.
„Es geht nicht nur um Renee, es geht auch um dich. Du hast dich auch in Steels Schusslinie gebracht“, Quinlan machte eine Pause.
Nick atmete tief ein und aus, er kannte Quinlan gut genug um zu wissen, dass dieser ihn nur Provozieren wollte.
„Ist noch was?“ guckte Quinlan Nick gelangweilt an.
„Ich will eine Antwort und vorher werde ich ihr Büro nicht verlassen“, Nick setzte sich hin.
„Also, Steel wird höchstwahrscheinlich Lebenslänglich bekommen, was nicht heißt, dass er nicht von der Zelle seine Rachepläne fortsetzen wird. Solche Mächtigen Männer, können selbst aus dem Knast heraus, noch für Verbrechen sorgen. Die uns bekannten Handlanger sind zwar auch Festgenommen, aber sein Vermögen wird er dennoch behalten und damit kann er was machen“.
Nick trommelte mit den Fingern auf den Armlehnen des Stuhles.
„Das heißt, dass du und Renee weiter in Gefahr seit und das es das FBI für besser hält euch beiden in ein Zeugenschutzprogramm auf zu nehmen“.
Nick guckte zu Boden, dass wollte er jetzt nicht hören.
„Es bleibt letztendlich eure Entscheidung, aber ihr solltet euch Entscheiden. Ein Leben in ständiger Gefahr mit euren Freunden oder ein Leben ohne Gefahr ohne eure Freunde“.
Nick stand auf „Wir lassen es ihnen wissen“.

Renee war mit auf die Riptide gekommen. Sie wollte jetzt einfach nicht alleine sein.
Murray guckte auf die Uhr. „Will einer was trinken oder Essen?“
„Murray, wie kannst du jetzt daran denken?“
„Trübsal blasen bringt auch nichts. Außerdem ist Steel doch verurteilt, also hätten wir sogar einen Grund zum Feiern. Aber Anstoßen tun wir erst wenn Nick da ist“.
„Du hast doch nicht etwa Sekt kalt gestellt“, fürchtete Cody.
„Sekt? Sekt?“ Murray lachte. „Sekt ist für diesen Anlass nicht gut genug“.
Da kam Nick in den Salon.
„Was hat Quinlan gesagt?“ wollten alles wissen.
Nick setzte sich, er wusste nicht wie er es sagen sollte. Er guckte Cody an, dann Murray, Cody, Murray.
„Nick, nun sag schon“.
„Er hat gesagt, dass Renee und ich uns Gedanken machen sollen, ob wir ein Leben in ständiger Gefahr mit Freunden oder ein Leben ohne Gefahr ohne Freunde wollen.“
Stille, eine Stille wie es sie auf der Riptide noch nie gegeben hatte.
„Das ist alles meine Schuld“, fing Renee an.
„Wenn du dir noch einmal die Schuld gibst, dann....“, Nick wollte Renee nicht drohen, nur konnte er es noch weniger ab, wenn sie sich die Schuld gab. Sie hatten schon so oft darüber geredet und Renee kannte seine Meinung.
„Heißt das, du verlässt uns?“ stammelte Murray.
Cody sprang auf und verließ den Salon. Er hatte gewusst, dass es so kommen könnte, aber er wollte es nicht wahr haben, er wollte seinen besten Freund nicht gehen lassen, doch musste er es tun.
Renee folgte ihm und legte einen Arm um seine Schulter. „Nick hat sich doch noch gar nicht entschieden.“
„Doch das hat er. Er sagt, dass er dich immer Beschützen wird, dass wird er auch. Das heißt aber auch, dass er der Gefahr aus dem Weg gehen wird. Er liebt dich und er wird dich nicht noch einmal gehen lassen“.
„Dann werde ich bleiben. Ich kann es Nick nicht antun, euch zurück zu lassen“.
„Renee, du verstehst nicht. Nick weiß, dass du nur für ihn hier bleiben würdest, aber das würde er niemals annehmen. Da ist er ein Typischer Mann. Selbst wenn du bereit bist, dass Risiko einzugehen, er ist es nicht, wegen dir und Nicko“.

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:33

Vorweg, ich habe etwas aus dem Teil gestrichen, im Nachhinein. Dadurch klingt es vielleicht etwas Lückenhaft, aber ich habe mir Mühe gegeben, dass Loch zu stopfen.

Teil 29

„Hast du dich schon entschieden?“ fragte Murray.
„Wenn ich mit meiner Familie zusammen leben will, gibt es nur eine Entscheidung“, Nick vergrub sein Gesicht in seine Hände.
„Ich kann dich verstehen. Auch wenn es mir schwer fällt und dich vermissen werde“, war für Murray klar, welche Entscheidung Nick treffen würde.
„Ihr werden immer meine Freunde bleiben. Murray, du und Cody seit doch meine Familie“, Nick stand auf und ging in seine Kabine, er wollte nicht, dass Murray sah, dass er weinte.

„Wo ist Nick?“ fragte Renee, als sie mit Cody wieder kam.
„In seiner Kabine“.
Renee ging runter.

„Nick wird mir fehlen“, gab Cody zu.
„Mir auch. Aber wir wissen, dass er bei der Frau ist die er liebt und bei seinem Sohn. Der Gedanke ist doch tröstend“, Murray schnäuzte sich die Nase.

„Nick?“
„Komm rein“.
Renee trat ein und legte ihm die Arme um den Bauch.
„Eigentlich gibt es nichts worüber wir Nachdenken müssen“, seufzte Nick. „Eigentlich steht die Entscheidung“.
„Nein, du hast dich entschieden. Lass uns mal überlegen wie Groß die Gefahr ist, vielleicht ist sie ja kleiner als wir Denken“.
„Steel hat seinen Sohn getötet, der Mann ist zu allem fähig“.
Renee legte ihr Kinn auf Nicks Schulter.
„Renee, wenn es nur um mich gehen würde, dann würde ich mich fürs bleiben entscheiden. Aber ich habe jetzt Familie um die ich mich kümmern möchte, für die ich Verantwortung trage. Ich kann nicht zulassen, dass du und Nicko in Gefahr geraten und Nicko braucht nicht nur seine Mutter“.
„Ich will aber nicht mehr weg rennen“, versuchte es Renee.
„Was hat Cody dir gesagt?“
„Nichts, was ich nicht schon selber wusste“.
Nick drehte sich um und guckte in Renees Augen. „Ich kann nicht, ich kann nicht zulassen, dich in Gefahr zu wissen. Es geht einfach nicht, dass macht mich Wahnsinnig“.
„Ich kann dich nicht umstimmen?“
„Du willst es doch auch nicht. Du willst mich nur fürs bleiben überreden, damit ich meine Freunde nicht verlassen muss. Aber das musst du nicht, Cody und Murray werden immer in meinem Herzen sein“.

„Glaubst du, Renee kann ihn zum bleiben überreden?“
„Murray, du kennst Nick“.
„Es wir ein Teil von ihm zerstören“.
„Ich weiß und deshalb müssen wir Stark sein. Wir müssen ihm den Abschied so leicht wie möglich machen“.
„Noch ist gar nichts entschieden“, kam Nick hoch.
„Nick, du musst uns nichts vor machen“.
Nick setzte sich und rieb sich sein Bein. „Ich habe keine andere Wahl“.

Es herrschte Stille, niemand wusste was er sagen sollte.
Cody durchbrach die Stille. „Murray und ich haben es schon geahnt, aber jetzt darüber zu sprechen, ist doch schon etwas anderes. Wir können es verstehen und wir sind nicht böse. Auf der einen Seite können wir uns doch freuen, Nick hat die Frau fürs Leben gefunden und dazu hat er einen Sohn. Ihr habt keine andere Wahl“.
Renee guckte Cody an. „Ihr seit so gute Freunde für Nick, seine Familie“.
„Jetzt bist du seine Familie. Wir werden Nick nie vergessen und er wird immer Willkommen sein. Du natürlich auch.“
Renee stand auf und nahm Cody in den Arm. „Danke. Wir sollten Quinlan die Entscheidung mitteilen“.
Nick nickte und ging dann aus dem Salon.
„Es nimmt ihn so mit und will es keinem Zeigen“.

„Du hast dich also entschieden?“ kam Quinlan rein. „Hätte nicht gedacht, dass du eine Vernünftige Entscheidung treffen kannst“.
„Quinlan, passen sie auf, dass ich ihnen als Abschiedsgeschenk keine gebrochene Nase hinter lasse“, konnte sich Nick nicht verkneifen.
„Vorsicht Ryder, noch kann ich dich belangen“.
„Darauf warten sie doch schon seit Jahren. Ich bin nicht hier um mich mit ihnen zu streiten“.
„Stimmt, dass Zeugenschutzprogramm. Es ist alles Vorbereitet. Das FBI hat euch in England eine Wohnung beschafft und Notdürftig eingerichtet. Deine Sachen musst du zurück lassen“.
„Wann geht es los?“
„Wir werden noch heute einen Flug Organisieren. Reicht euch ein Tag zum Koffer packen?“
„Was? Schon Übermorgen?“
„Was dachtest du den Ryder?“
„Ich weiß nicht“, Nick musste sich zusammen reißen, er wollte vor Quinlan nicht zeigen, wie nah es ihm ging.
„Also ihr werdet Übermorgen abgeholt, wann genau, werdet ihr noch erfahren.Von deinen zwei Schwestern wirst du dich am Boot verabschieden müssen“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Eine unvergessliche Begegnung   Do 15 Mai 2014, 08:33

Teil 30

Zwei Tage später.

Der Tag des Abschiedes war gekommen, die wenigen Sachen die sie mitnehmen durften waren im Auto. Renee hatte sich schon verabschiedet und saß im Auto. Sie wollte Nick die Zeit für sich geben.
„Ich werde euch niemals vergessen“, er nahm Murray in den Arm und drückte ihm etwas hartes in die Hand. Doch Murray war so Mitgenommen, dass er es nicht wahr nahm.Er klammerte sich an Nick und fand keine Worte.
Nach einer Zeit lösten sie sich und Nick nahm Cody in den Arm. „Pass mir auf den Kleinen hier auf“.
„Pass du lieber auf dich und deine Familie auf“, auch Cody fiel der Abschied schwer. Was hatte er nicht alles mit Nick erlebt. Wie oft hatten sie sich das Leben gerettet?
Der Polizist klopfte aufs Autodach.
„Ich muss dann wohl“, löste sich Nick mit feuchten Augen und klopfte auf sein Herz, die Worte wollten nicht mehr raus.
Murray weinte schon längst und als Nick ins Auto stieg weinte auch Cody.
„Wir werden ihn nie wieder sehen?“ schluchzte Murray.
„Erinnere mich nicht daran“. Cody verschwand auf die Riptide, er wollte nicht sehen, wie das Auto wegfuhr.

„Alles in Ordnung?“ fragte Renee am Flughafen, Nick hatte die ganze Zeit geschwiegen. Sie wusste, dass nichts in Ordnung war, aber irgendwas musste sie doch sagen.
„Ja, alles klar“, zwang sich Nick zu einem Lächeln.
Quinlan kam auf sie zu.
„Lt., dass sie sich persönlich von uns Verabschieden wollen“.
„Hier sind eure Ausweise mit eurer neuen Identität. Nick du arbeitest bei einem kleinem Flugplatz, Renee, sie sind im Mutterschutz, danach werden sie als Verkäuferin in einem kleinen Supermarkt arbeiten“.
Nick guckte in seinen neuen Ausweis und guckte Quinlan böse an. „Haben sie sich den Namen ausgedacht?“
„Tut mir Leid, ich kenne eure Namen selber nicht. Tue mir einen gefallen, baue keinen Mist“.
„Habe ich noch nie“.
Quinlan schüttelte den Kopf und ging.
„Wie heißt du?“ wollte Renee wissen.
„Antony Abaddon, ich bin doch kein Italiener“.
„Kannst du Italienisch“.
„Ein wenig“.
„Dann passt das doch. Antony bedeutet Blume“, lächelte Renee.
„Aber Abaddon bedeutet Zerstörer“.
„Ach komm, klingen tut es gut“.
„Wie heißt du den? Dir wird doch keiner was Italienisches aufgedrückt haben.“
„Nicht ganz, mein Name ist Sarah Abaddon. Sieht so aus, als haben die uns schon verheiratet“.
„So lange wir keine Geschwister sind“.
„Keine Sorge. Was ist mit Nicko? Er wird ja jetzt auch einen neuen Namen bekommen haben“.
Nick öffnete den Pass und schluckte. „Bei ihm haben sie nur das o weg genommen und das Joe“.
„Also Nick“, lächelte Renee. „Wenigsten ist uns etwas geblieben“.
Nick atmete schwer ein und aus.

Cody und Murray gingen unter Deck.
„Was hast du da eigentlich in deiner Hand Murray?“ fiel Cody auf, dass er die Hand zur Faust hatte.
„Keine Ahnung, muss Nick mir in die Hand gedrückt haben“, Murray öffnete die Hand und zum Vorschein kam der Autoschlüssel der Vetty. „Ich glaube es nicht“.
Cody hielt sich die Hand vor dem Mund, Nick hatte Murray sein geliebtes Auto hinter lassen, was für eine Liebeserklärung.
„Das kann ich doch nicht annehmen“, Murray fing wieder an zu weinen.
„Nick wollte es so“.
„Aber du standest ihm doch viel näher“.
„Ich habe ein Auto“, verstand es Cody.
„Hat er dir nichts hinterlassen?“
„Doch, Erinnerungen und die Mimi. Ich weiß zwar nicht was ich damit soll, aber ich werde mich um sie kümmern“.

Sarah, Antony und Nick mussten in ihr Gate, da kam überraschend Quinlan auf sie zugeeilt.
„Ist etwas passiert?“ war Antony alarmiert.
„Das kann man so sagen. Andrew Steel, hat sich in seiner Zelle erhängt“.
„Was?“
„Er hat sich erhängt“.
„Und was heißt das jetzt? Sie eilen doch nicht zum Flughafen, nur um uns das Mitzuteilen“, hoffte Antony.
„Stimmt. Durch Steels Suizid, hält das FBI ein Zeugenschutzprogramm für nicht mehr zwingend erforderlich, dass heißt, ihr könnt bleiben“.
Nick fiel Renee um den Hals, hob sie hoch und drehte sich im Kreis.
„Pass auf“, lachte Renee laut.
„Quinlan, dass ist aber jetzt kein übler Scherz von ihnen oder?“
„Hey, ich wäre froh, wenn ich wenigstens einen von euch Pappnasen los wäre, damit mache ich keine Scherze. Ich habe bereits veranlasst, dass man eure Koffer wieder zurück schickt“.
„Aber die sind doch noch hier“, meinte Renee.
„Irgendwo in der Maschine. Es ist viel zu viel Aufwand die Gepäckstücke zu suchen. Was steht ihr noch hier rum. Wollt ihr nicht zur Riptide?“
Das ließen sie sich nicht zwei mal sagen und machten sich auf den Weg.

Murray und Cody saßen immer noch im Salon und trauerten ihrem Freund hinter her. Keiner wusste was er sagen sollte. Ein Riesen Loch war entstanden und sie wussten nicht wie sie es flicken konnten.
„Ist einer gestorben?“, kam Nick in den Salon.
„NICK“, kreischte Murray.
Cody starte auf. „Nick?“
„Ja, ich bin wieder da. Ihr müsst mich wohl doch noch länger ertragen“, Nick erzählte ihnen, was Quinlan gesagt hatte.
„Heißt das, heißt das, ihr bleibt?“ strahlte Murray.
„Wenn ihr uns noch haben wollt, ja“.
Cody sprang auf. „Was ist das den für eine Frage? Willkommen zu Hause“.




------------------------------------------------------ The End ------------------------------------------------------

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