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 Gemeinsam Stark

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 08:56

Teil 11


„So der erste Schritt ist getan. Mal sehen wie Santos reagiert“, war Hannibal Glücklich das sein Plan aufgegangen war.
„Er wird nicht erfreut sein. Möglichkeiten hat er zwei. Er nimmt den Verlust der Wahre in Kauf, um nicht überführt zu werden oder er holt sie sich zurück“. Nick verstand immer noch nicht, was dieser Plan wirklich sollte. Es war für ihn nichts halbes und nichts ganzes.
„Und für den Fall, dass Santos hier auftaucht, rüsten wir den Truck jetzt um. Face, könntest du mit Nick, das Material besorgen. Wir räumen den Truck aus“.
„Nick ist verletzt“, hatte Cody was dagegen.
„Hat er nicht zu verstehen gegeben, dass er weiter machen will?“
„Cody lass gut sein, ich schaffe das schon“.

Sie gingen an die Arbeit.
„Wie kommt ihr eigentlich damit klar, dass Hannibal die Befehle gibt?“ wollte Nick wissen, ihn würde das stören, auf Dauer.
„Es hat sich irgendwie so ergeben und es ist ja nicht so, als hätten wir nichts zu sagen. Wir machen auch unsere Vorschläge. Aber wenn es hart auf hart kommt, ist es ein Vorteil“.
„Ich könnte das nicht. Ich war froh, als ich die Army hinter mir hatte“.
„Aber du bist immer noch in der Reserve“.
„Hauptsächlich für Rettungsmissionen. Wie vor einem halben Jahr in Arizona, da war ich dabei. Das ist mir dann schon wichtig, aber da ist der Befehlston auch nicht so streng. Früher oder später hätte ich Probleme in der Army bekommen“.
„Aber eure Freundschaft hat sie geprägt“.
„Cody und meine sehr, Murray haben wir erst später kennen gelernt“.
„Ja, dass hat mir Cody erzählt. Euer Murray ist unser Murdock.“
„Nein, Murray ist ein Genie und nicht Irre. Er lebt in seiner Computerwelt, aber er ist nicht verrückt“.
„Murdock kann auch anderes“.
„Du musst es ja wissen“.

„Hast du eigentlich schon einen Plan B?“ fragte Murray Hannibal.
„Ich gehe erst einmal davon aus, dass Plan A funktioniert, erst dann mache ich mir Gedanken über einen Plan B“.
„Weißt du, ich habe Carlos Santos mal durch den Computer gejagt. Neben den Drogenhandel macht man ihn für 13 Morde verantwortlich, 4 davon waren Verdeckte Ermittler. Aber man kann ihm nichts Nachweisen“.
„Das findet man aber nicht einfach im Internet“, guckte Hannibal skeptisch.
„Ich habe mich in den Polizei Computer eingehackt. Ich wollte mehr über unseren Gegner wissen. Und jetzt frage ich mich, ob wir ihn nicht Unterschätzen“.
„Wir wissen, womit er sein Geld verdient und das er ein Mörder ist. Ich denke wir wissen sehr wohl mit wem wir es zu tun haben. Wir haben schon öfter Fälle gelöst, die die Polizei versagt hat. Wenn euch das zu groß ist, machen wir alleine weiter“.
„Das ist es nicht. Ich will nur keine böse Überraschung erleben“.

Face und Nick hatten die Materialien verstaut und wollten gerade einsteigen.
„Nick Ryder?“
„Ja?“
Plötzlich hatte Nick eine Waffe im Rücken. „Mister Santos will dich sehen“.
Nick guckte zu Face rüber.
„Und der da kommt auch mit. Los vorwärts ihr Beiden“. Auch Face wurde eine Waffe in den Rücken gehalten. Sie mussten mitkommen, hier hatten sie keine Chance.
„Ihr macht einen großen Fehler“, stieg Nick in die Limousine.
„Den Fehler habt ihr begangen“.

Der Truck war ausgeräumt.
„So langsam dürften die zwei auch wieder kommen“, guckte Hannibal auf die Uhr.
„Wir können in der Zeit ja für einen Snack sorgen. Hannibal ich habe Hunger“; beschwerte sich B.A. „Cody, kann man sich hier in der Nähe was besorgen?“
„Natürlich. Wir können zusammen gehen, dann bringen wir für alles was mit. Wir haben ja alles gearbeitet“.

„Ich habe eigentlich gedacht, dass ich deutlich genug war“, hatte sich Carlos Santos vor Nick und Face auf die Schreibtischkante gesetzt.
Face und Nick hatten sie auf die Knie gezwungen.
„Ich weiß nicht wovon sie reden“.
„Ach nein? Gerade dir habe ich es deutlich gemacht. Für extra Schwerfällige habe ich dir sogar eine Nachricht mitgegeben“.
„Ach von ihnen war die. Wissen sie, da sie nicht Unterschrieben war, konnten wir nicht sagen von wem sie kommt“.
„Du findest das Lustig, was? Ich aber nicht. Ich will meine Wahre wieder haben. Wo habt ihr sie hingebracht?“
„Also ich habe sie nicht. Du vielleicht Face?“
„Nein, ich auch nicht. Oder sehe ich so aus?“
„Ihr werden schon reden. Ringo bring sie in den Keller und sorge dafür, dass sie es bequem haben.Ich werde gleich nachkommen“.

B.A. und Cody kamen zurück.
„Sind die immer noch nicht wieder da?“
„Nein, aber so langsam wird es Zeit“.
„Ich rufe mal an, wofür haben wir ein Autotelefon“, griff Cody zum Hörer, doch es nahm keiner ab. „Das gefällt mir nicht“.
„Mir auch nicht. Lasst uns zum Baumarkt fahren und nachsehen“.
Sie stiegen in den Bulli und fuhren los. Auf dem Parkplatz fanden sie den Jimmy, vollgeladen.
„Hier stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Der Jimmy ist hier, die Materialien auch.Nur von Nick und Face fehlt jeder Spur“.
„Glaubst du das Santos sie hat“, fürchtete Murray.
„Ich hoffe nicht“.
„Los wir nehmen den Jimmy mit, rüsten den Truck auf und erstatten Santos einen Besuch“.
„Hannibal, das dauert Stunden, die Zeit haben wir nicht. Santos ist Wütend und wird seine ganze Wut an Nick und Face auslassen. Wenn wir so weit sind, sind die Tot“.
„Nicht wenn er sie als Druckmittel gegen uns Einsetzen will.Wir sollten keine Zeit verlieren los“.

Santos kam in den Keller. „Ich hoffe die Herren haben es bequem und sind etwas gesprächiger“.
Nick und Face wurden mit Ketten hoch gezogen und bis auf die Shorts entkleidet. Im Keller war es kalt und feucht.
„Ich kenne ihre Gastfreundlichkeit doch schon, dass ist doch nicht wirklich was neues“.
„Ringo, mach ihm klar, dass er nur zu reden hat, wenn ich ihn was Frage“.
Ringo nahm einen Schlagring und setzte Nick damit zu.
„So und jetzt sind sie vielleicht etwas Kooperativer. Also wo ist meine Wahre?“
Face und Nick wussten das sie Zeit schinden mussten. Ihr Verschwinden müsste inzwischen erkannt worden sei und die Befreiung geplant. Aber die würde Zeit in Anspruch nehmen.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:00

Teil 12

Cody war nervös. Er hätte Nick nicht fahren lassen dürfen. Er hätte wissen müssen, dass etwas schief läuft und Nick sich nicht verteidigen hätte können. Hannibal konnte er nicht verstehen, wie konnte er so ruhig bleiben? Oder war es keine Freundschaft zwischen dem A-Team. Aber das würde bedeuten, dass sein Bauchgefühl ihn getäuscht habe. Daran wollte Cody nicht denken. 
Murray kam zu ihm. „Wir holen Nick darauf und dann kannst du ihn in die Arme nehmen“.
„Murray ich habe Angst. Wir kennen solche Typen, wir haben die Drohung gelesen. Warum waren wir so naiv und haben die zwei alleine Fahren lassen? Wir hätten es wissen müssen. Murray, ich ertrage das nicht. Ich Liebe Nick und es macht mich Wahnsinnig ihn in den Händen dieses Mörders zu wissen“.
„Wir holen ihn da raus, vertraue Hannibal. Er scheint zu wissen was er tut“. Murray war froh, dass er Cody nichts erzählt hatte,welche Details er über Santos hatte.
„Ich sag dir, ich dreh Hannibal den Kopf um, wenn ich Nick verliere und den anderen auch“.
„Wir werden keinen verlieren. Und jetzt komm mit, wir brauchen deine Hilfe“.

„Wo ist meine Wahre?“
„Keine Ahnung. Was können wir dafür, wenn sie nicht auf ihre Sachen aufpassen können?“ guckte Nick Santos in die Augen.
„Haben sie eine bessere Antwort, Mister Peck?“
„Lassen sie mich kurz überlegen. Sie sprechen von ihrer Wahre. Müsste diese dann nicht in ihrer Firma sein. Dort gehört sie doch hin.Oder nicht?“
„Ihr seit echt Lustig ihr zwei. Aber ich verliere die Geduld. Macht es euch doch nicht so schwer“.
„Santos, halten sie uns wirklich für so dumm? Wir geben unsere Lebensversicherung doch nicht preis“.
„Mister Ryder, sie waren so dumm als sie mir meine Wahre genommen haben. Das war ein Riesen Fehler, der ihnen das Leben kosten wird. Solltet ihr zwei nicht reden, dann erstatten wir der Riptide einen Besuch. So heißt das Boot doch, wo ihre Freunde leben. Irgendeiner wird mir schon sagen können wo meine Wahre ist. Vielleicht sollten wir den Druck mal erhöhen und sie Beide in Einzelteile zurück schicken. Wie gefällt ihnen das?“
„Ganz ehrlich? Ich gefalle mir ganz eigentlich am besten“, meinte Face.
„Dann sag uns doch einfach, was ich wissen will. Dann lasse ich sie auch ganz“.
„Das kann ich nicht Mister Santos. Ich würde meine Freunde enttäuschen. Sie verstehen doch, dass ich das nicht machen kann. Freunde enttäuscht man nicht, zumindest nicht da wo ich her komme.“
„Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ihr den Ernst der Lage nicht verstanden habt. Ringo, wir sollten ihnen unsere Ernsthaftigkeit mal Vorführen. Nur mit wem fangen wir an?“

„Wie lange brauchen wir den noch?“ drängte Cody, der fleißig mit anpackte.
„Mit dem Truck sind wir gleich fertig. Dann kümmern wir uns noch etwas um die Mimi“.
„Die Mimi? Kommt nicht in Frage, Nick bringt uns alle um, wenn wir sie verändern. Das hat erst einer und er hat gekocht. Ich hatte meine Mühen, ihn zurück zu halten“.
„Wir brauchen Luftunterstützung. Nick wird es schon verstehen, schließlich geht es darum ihn da raus zu holen“.
„Er bringt uns um“.
„Das Risiko nehmen ich in den kauf. Wir haben auch einen Mann in Santos Gewalt und nur weil Nick so empfindlich mit seinem Hubschrauber ist, werde ich nicht zurück schrecken ihn zu nutzen. Murdock ist ein guter Pilot, er wird das Ding schon schaukeln“.
Sie beendeten die Arbeit an dem Truck und gingen dann zur Mimi. Cody gefiel das nicht, es würde zum Streit mit Nick kommen, wenn er davon erfährt. Aber auf der anderen Seite ist ihm dieser Streit lieber, als ein Toter Freund. Also gab er seinen Widerstand auf und machte mit.
„So, wir sind fertig und können Starten. Wer mit wem?“ guckte Hannibal in die Runde.
„B.A. und ich im Truck und ihr drei in der Mimi?“ schlug Cody vor.
Sie einigten sich und machten sich dann auf den Weg. Die Mimi flog über den Truck. Von außen war nichts zu erkennen.
„Wir machen kein halt. B.A. durchbreche einfach das Tor, wenn du ankommst, wir sind da“, funkte Hannibal.
„Alles klar“, bestätigte B.A.

„Was ist da los?“ fragte Santos.
„Keine Ahnung“. 
„Dann geh nachsehen“.
Ringo ging raus und kam schnell wieder. „Unser Truck und ein Hubschrauber, die feuern auf uns“.
„Die Kavallerie ist da“, grinste Face. „Jetzt habt ihr ein Problem“.
„Wir haben immer noch euch.Mach sie los. Mal sehen ob die immer nich feuern, wenn wir sie als Schutzschilde benutzen“.
Ringo machte Face los und schubste ihn zu Santos. Er selber machte Nick los. „Los mach dich nicht so schwer. Vorwärts, deine Freunde sind da und wollen bei eurer Beerdigung dabei sein“.
Sie gingen raus und hielten die Waffe an die Köpfer ihrer Gefangenen.
„Hallo Santos, schön sie mal persönlich kennen zu lernen. Sie haben da was, was nicht ihnen gehört. Wenn sie wollen, dass ihre Wahre nicht im Meer landet, dann würde ich Vorschlagen, dass sie unsere Freunde frei lassen“.
„Das sehe ich anderes. Wenn sie ihre Freunde wieder haben wollen, dann geben sie mir meine Wahre“.
„Nicht Diskutabel. Murdock, du kennst den Weg zum Meer“.
Cody glaubte sich zu verhören. Hannibal spielte mit dem Leben von Face und Nick. Er wusste, dass Carlos einen entbehren konnte um immer noch ein Druckmittel zu haben.
„Ist ihnen das Leben ihrer Freunde nichts wert?“ rief Santos.
„Sie kennen die Gefahr, die der Beruf mit sich bringt“, pokerte Hannibal hoch. Er konnte nur hoffen, das der Drogenwert hoch genug war um Beide da raus zu holen. „Also, ich fordere sie nicht noch einmal auf.“
„Was ist mit meiner Wahre?“
„Die können sie morgen abholen. Den Treffpunkt teile ich ihnen noch mit“.
„Abgemacht, aber so lange bleibt einer hier“.
„Nicht Diskutabel. Sie lassen Beide gehen oder ihre Drogen landen im Meer.“
Murdock drehte ab.
„Warten sie. Ringo, lass ihn gehen“. Santos selber ließ von Face ab. „Los bewegt euch“.
Face und Nick strauchelten zum Truck.
„Schön euch zu sehen“, stieg Face ein und half dann Nick.
„Alles klar bei euch?“ sorgte sich Cody.
„Alles bestens. Ich kann die Gastfreundlichkeit nur empfehlen“, wollte Nick locker klingen, doch das waren nur die Worte.
„Wir ziehen uns jetzt zurück“.
Die Mimi und der Truck rückten ab.
„Wer fliegt die Mimi?“ wollte Nick wissen.
„Na wer wohl. Aber ich habe sie gewarnt, also gib nicht mir die Schuld“:
„Ich reiße ihm den Kopf ab. Erst Murdock und dann Hannibal“.
„Nick beruhige dich“, Cody musterte seinen Freund. Warum wurden sie bloß ausgezogen? Aber so konnte er wenigstens Feststellen, ob sie einen ins Krankenhaus bringen mussten.
Beide waren von blauen Flecken überseht, die Lippen waren aufgeplatzt und ein Veilchen zierte ihre Augen. Auf Nicks Short war Blut, dass nicht wenig. „Nick, du blutest“.
„Halb so Wild. Ich klebe mir ein Pflaster drauf und dann geht das schon“, er guckte Face an, so nach dem Motto halt deinen Mund.

Sie stellten den Truck in die Lagerhalle. B.A. hatte zwei Kittel gefunden die sie ihren Freunden überzogen.

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:08

Teil 13

Zurück auf der Riptide wollte man sich um die befreiten Freunde kümmern, doch Nick zog sich in seine Kabine zurück. Selbst Cody wollte er nicht bei sich haben.
„Face, was ist passiert?“ wollte Cody wissen.
Face hatte Nicks Blick nicht vergessen, doch sollte er dessen Wunsch entsprechen und den Mund halten? Oder sollte er sein Wissen teilen und unten durch bei Nick sein? Den er konnte davon ausgehen, dass man Nick in ein Krankenhaus brachte und dort wollte er ganz sicher nicht hin.
„Ihr seht ja wie sie uns zugesetzt haben. Sie wollten wissen wo wir ihre Lieferung haben. Sie haben versucht es aus uns raus zu prügeln und wären sicher auch zu mehr bereit gewesen, wenn ihr nicht gekommen wärt“.
Nick kam wieder hoch. Er hatte sich angezogen und sich seine Hand verbunden.
„Hast du nicht gesagt, ein Pflaster reicht?“ war Cody Misstrauisch. Erst das Blut an der Shorts, dann sein Verhalten und nun das.
„Wer ist auf die Idee gekommen Murdock die Mimi fliegen zu lassen? Und woher habt ihr den Schlüssel?“, setzte sich Nick, ohne auf Cody einzugehen.
„Auf die Idee ist Hannibal gekommen, den Schlüssel habe ich in deinen Sachen gesucht“, senkte Cody den Blick.
„Hätte ich mir ja denken können. Hatte ich mich nicht deutlich ausgedrückt? Habe ich nicht verdeutlicht, dass dieser Irre meine Mimi nicht fliegen wird?“ Nick war richtig wütend.
„Nick, beruhige dich“, versuchte Cody es.
„Ich will mich nicht beruhigen. Die haben mich Hintergangen, dass zeigt doch, dass die keinen Respekt vor uns haben“, wurde Nick laut.
„Das reicht mir jetzt“, meldete sich Hannibal. „Wir mussten den schnellsten Weg finden um euch da raus zu holen. Das war der schnellste Weg. Du hast selber gesagt, der nächste Flugplatz ist 30 Minuten entfernt. Wer weiß, was die in den 30 Minuten mit euch noch angestellt hätten. Es ging darum Leben zu retten und nicht auf deine Mimi Rücksicht zu nehmen. Murdock ist ein guter Pilot und er weiß was er tut, auch wenn er nicht immer den Eindruck übermittelt. Ich kann wirklich nicht verstehen, warum du dich so aufregst“.
„Das könnt ihr auch nicht, weil ihr keine Ahnung habt, wie viel Zeit ich in die Mimi gesteckt habe. Sie ist das zweitwichtigste in meinem Leben. OK, dass drittwichtigste, Murray und Cody sind mir Wichtiger....“.
„Siehst du, da hast du es. Face und du wart uns Wichtiger als die Mimi oder dein Verhältnis mit der Mimi. Dich konnten wir ja nicht Fragen“.
Nick schwieg, was sollte er dazu sagen? Er wusste ja, dass Cody alles für ihn tun würde und dazu gehörte auch, dass Cody die Mimi opfern würde. „Nie wieder hörst du Murdock, nie wieder wirst du meine Mimi berühren. Wie geht es jetzt weiter?“, wollte Nick das Thema beenden.
„Wie gesagt, wir werden es morgen zu einer Übergabe kommen lassen. Wenn ich Nachher mit Santos telefonieren, bestehe ich darauf, dass er persönlich kommt. Wir treffen uns auf dem Meer, dank Murray wissen wir, dass er ein Boot hat. Sobald er die Drogen an Bord hat, rufen wir die Küstenwache, damit diese ihn auf frischer Tat erwischen“, erklärte Hannibal.
„Und du glaubst, dass das so einfach ist? Was machen wir, wenn er sich nicht darauf einlässt?“
„Er hat deutlich gemacht, dass er seine Drogen wieder haben will. Sonst hätte er sich nicht die Mühe mit euch gemacht. Seit ihr Einsatzfähig?“ 
„Ein paar Tabletten, dann geht das schon“, meinte Face. „Wir haben schlimmeres erlebt“, dabei guckte er Nick an. Er fand sein Verhalten unvernünftig.
„Müssen wir noch Vorkehrungen treffen?“
„Nein, die Riptide ist bereit. Ich bin am überlegen ob wir die Übergabe in der Nähe einer Insel stattfinden lassen, dann haben wir Luftunterstützung“.
„Viele in Frage kommende Insel liegen recht weit draußen und Teilweise an der Grenze. Wir sollten Santos keine Möglichkeit geben sich abzusetzen“.
„Das ist ein Argument, also keine Luftunterstützung“.

Am Abend kam ein Bote. „Ich habe hier eine Eilsendung für die Riptide-Detektei“.
„Das sind wir“, sprang Cody auf.
„Unterschreiben sie hier“.
Cody unterschrieb und setzte sich an den Tisch. Das Päckchen war nicht groß. „Was mag da drin sein?“
„Keine Ahnung. Aber ich würde es geschlossen lassen, es könnte ein Sprengsatz von Santos sein“, Nick ahnte, was da drin war.
„Er wird uns nicht in die Luft jagen, so lange er seine Wahre nicht hat“, brummte B.A.
„Und was ist wenn doch? Wenn er zu dem Entschluss gekommen ist, den Verlust in Kauf zu nehmen und lieber uns ausschalten?“ Nick wollte das Öffnen des Päckchen verhindern und es in der Nacht verschwinden lassen.
„Das lässt sich raus finden. Ich werde mal meinen Anruf tätigen“, Hannibal griff zum Hörer.
„Ich will mit Carlos Santos sprechen“.
-
„Sagen sie ihm, ich habe was, was er wieder haben will“.
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„Also dafür das sie ihre Ware wieder haben wollen, lassen sie sich Zeit Santos“.
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„Wir treffen uns Morgen bei den Koordinaten 56°- 43°-65° um 17 Uhr. Sein sie Pünktlich, sonst versenken wir ihre Ware“.
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„Sie werden uns schon trauen müssen“.
-
„Das kommt nicht in Frage. Sie kennen den Ort und die Uhrzeit, alles andere ist ihr Problem“. Hannibal legte auf.
„Ich gehe davon aus, dass er seine Ware nach wie vor wieder haben will?“ hakte Murdock nach.
„So sieht es aus. Also schließe ich einen Sprengsatz aus.“
„Dann öffne ich das jetzt“.
„Warte Cody. Was ist wenn er denkt, dass wir das Päckchen öffnen, wenn wir nicht alle zusammen sind? Wenn er nur einen Teil von uns treffen will?“
„Nick, dass Risiko wird er nicht eingehen“. Cody fing an das Päckchen zu öffnen.
„Cody, sei bitte vorsichtig. Soll ich das nicht lieber an Deck machen?“, bot Nick an.
„Ich denke, Cody weiß wie man ein Päckchen öffnet“, mischte Face sich ein, auch er hatte seine Vermutung.
Cody öffnete den Deckel. Es kam ein Blut durchtränktes Tuch zum Vorschein.
„Das ist ja widerlich“, verzog Murray angewidert das Gesicht.
„So jetzt wissen wir was drin ist. Es soll wohl eine Art Drohung sein. Gib mal her, ich geh das mal entsorgen“, stand Nick auf.
„Warte, vielleicht ist da noch eine Nachricht drin“.
„Dann würde die doch oben drauf liegen“.
Cody holte sich Handschuhe, so wollte er das Tuch nicht anfassen. Er zog die Handschuhe über und wollte das Tuch hoch nehmen.
In Nick raste es, wie konnte er Cody davon abhalten, weiter in diesem Paket zu wühlen?. „Cody, jeder normale Mensch, würde so ein Paket sofort in den Müll schmeißen. Es ist doch Nachricht genug, warum sollte man sich noch die Arbeit machen, da eine Nachricht rein zu legen und wenn, dann würde sie ja wohl oben liegen. Also schmeiß das Paket doch einfach weg. Wir lassen uns doch eh nicht drohen. Also verstehe ich gar nicht was du da machst. Oder denkst du, wirklich was zu finden, womit Carlos Santos sich verraten kann? Das glaubst du doch nicht im Ernst. Er will uns einfach nur Abschrecken“.
„Du magst Recht haben. Aber ich kann mir nicht Vorstellen, dass Santos uns einfach nur ein blutiges Tuch schickt. Er muss es aufgegeben haben“, Cody wurde langsamer im Sprechen. „Er muss es aufgegeben haben, bevor wir euch befreit haben“. In Cody raste es und auch die Anderen schienen zu grübeln.
„Schon möglich und gerade deshalb, sollten wir es einfach nicht weiter beachten“.
„Du hattest Blut an deiner Shorts, Nick“, war es B.A. nicht entgangen, außerdem war er dabei als Cody es angesprochen hatte.
„NICK, ich das etwa dein Blut?“ erschrak Cody, doch daran hatte er schon gedacht, bevor es B.A. ausgesprochen hatte.
„Gut, ich gebe zu, es ist mein Blut. Aber wie ihr seht, geht es mir gut. Also verstehe ich die ganze Aufregung nicht“.
„Zeig mir deine Hand“, forderte Cody.
„Warum? Denkst du, dass ich mich nicht selber verbinden kann?“
„Ich will deine Hand sehen. Ich kenne dich und wenn es um Verletzungen geht, redest du die immer kleiner als sie sind. Und wenn ich jetzt das Tuch sehe, dann bekomme ich das Gefühl nicht los, als wäre die Verletzung größer als du es uns glauben lassen willst“.
„Cody, ich weiß wann ich zum Arzt muss und damit ganz sicher nicht“.
„Nick, jetzt stell dich nicht so an“, meinte Face.
„Du hältst deinen Mund“, fauchte Nick den Blonden an.
„Wenn du deine Hand nicht zeigen willst, dann brauche ich Cody einfach nur den Tipp geben weiter im Päckchen zu suchen. Dann wird er auch seine Antwort finden“.
„Was?“ Cody verstand nun gar nichts mehr.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:09

Teil 14

„Face, kannst du mal deine Klappe halten“, ging Nick ihn an und setzte sich. Er hatte keine Idee mehr, wie er Cody davon abhalten sollte, im Päckchen fündig zu werden.
„Face, heißt das, dass ich da drin was finde?“
„Ja“; Face wollte nicht mehr lügen.
Cody nahm das Tuch an zwei Finger und zog es langsam hoch. Da fiel etwas auf dem Tuch und Murray schrie auf. „Oh mein Gott, sag mir das es nicht das ist nach dem es aussieht“.
Cody starte Nick an. Sein Freund musste doch Schmerzen haben, wie konnte er es schaffen diese zu verbergen.
„Was ist es Cody?“ Hannibal sah den Inhalt nicht.
„Ein Finger, ein kleiner Finger“. Codys Blick war immer noch auf Nick gerichtet, so als würde er unter Schock stehen.
Stille auf der Riptide.
„Man, ich dachte wir wären alle im Vietnam gewesen. Da haben wir ja wohl schlimmeres erlebt“, Nick nahm das Päckchen.
„Was hast du vor?“ stammelte Cody, seine Augen waren feucht.
„Entsorgen, damit ihr aus eurer Stare kommt“.
„Nick warte mal, vielleicht kann man den Finger wieder dran nähen“, faselte Murray.
„Wenn er auf Eis gelegen hätte vielleicht, aber nicht nach einem halben Tag“.
„Das kannst du doch gar nicht sagen. Komm wir fahren dich ins Krankenhaus“.
„Das kommt nicht in Frage Murray. Wie willst du denen den das erklären?“
„Keine Widerrede mehr. Murray hat Recht, das muss professionell versorgt werden. Also spiel' hier nicht den Starken Mann“.
„Es ist wirklich nicht damit zu spaßen. Nick, du hättest es schon viel eher sagen müssen. Die Wunde muss versorgt werden, ein Einfacher Verband reicht da nicht aus. Lass dich von Cody ins Krankenhaus bringen um die Erklärung mach dir keine Sorgen“, meinte Hannibal.
„Jetzt weiß ich auch, warum du ständig in die Kabine bist. Der Verband war durchgeblutet“,bemerkte B.A. „Mensch Face, warum hast du den nichts gesagt? Der geht uns noch hopps“.
„Hast du gesehen wie der mich angesehen hat? Der kann dir Konkurrenz machen“.
„Ihr könnt ja noch Diskutieren, du kommst jetzt mit“,Cody stand auf und zog Nick am Arm mit sich. „Murray bringst du den Finger mit“.

Sie fuhren ins Krankenhaus, wo Cody das reden übernahm. Nick wurde sofort in ein Behandlungszimmer gebracht.
„Wie lange ist der Finger schon abgetrennt?“ fragte der Arzt der gerade den Verband löste.
„So ca. 12 Stunden“.
„Haben sie schon mal was davon gehört ihn zu kühlen?“
„Hatte keine Möglichkeit“.
„Und warum sind sie nicht eher gekommen?“
„Ging nicht“.
„Was war den so Wichtig, dass es vorging?“ blickte der Arzt über seine Brille.
„Wir sind Privatdetektive, wir waren an einem Fall dran. Wäre ich gekommen, wäre unsere Klienten jetzt tot“, suchte Nick nach einer Lüge, die man ihn abnehmen konnte.
„Ich werde jetzt die Wunde reinigen. In der Zeit wird mein Kollege festgestellt haben, ob wir einen Versuch starten können den Finger wieder an zu nähen. Nur ich fürchte, die Kuppe ist schon zu sehr abgestorben, so dass es keinen Sinn mehr macht“.
„Doktor machen sie mir nichts vor. Ich weiß, dass der Finger weg ist. Also nähen sie die Wunde zu und lassen sie mich nach Hause“.
„Mister Ryder, sie schein unter Schock zu stehen“, der Arzt konnte von nichts anderes ausgehen, so wie Nick sich benahm.
„Wie kommen sie den darauf? Ich habe im Vietnam viel schlimmere Verletzungen gesehen. Glauben sie, da kann mich das hier Schocken?“
„Der Vietnam hat viele abgehärtet, aber selbst ein Körperteil zu verlieren ist was anderes“.
„Doktor, ich garantiere ihnen, dass ich nicht unter Schock stehe. Also versorgen sie die Wunde, ich will Heim, ich will mich hinlegen, ich bin müde“.
Da kam der Kollege rein. „Die Untersuchungen ergeben, dass die Kuppe zu 60% abgestorben ist. Tut mir Leid“, dann ging er wieder.
„Sehen sie, habe ich es ihnen nicht gesagt?“
Der Arzt seufzte. „Tut mir wirklich Leid. Wir müssen die Stelle aber nähen, dafür werde ich ihnen jetzt eine Betäubung geben“.

Murdock stand in der Küche und versuchte zu kochen.
„Die armen Lebensmittel“, brummte B.A.
„Die haben sicher Hunger, wenn sie wieder kommen“.
„Aber sicher nicht auf so einen Fraß“.
„B.A. ich bin zwar kein Meisterkoch, aber mein Freund Pep hier. Der sagt mir wie es geht“.
„Ich schmeiße deinen Pep gleich vom Boot“.
„Aber er kann doch nicht schwimmen“.
„Sehr gut, dann haben wir einen Irren weniger“.
„Streitet ihr euch schon wieder?“ kam Face mit Hannibal runter.
„Der Irre redet schon wieder mit Personen die nicht da sind. Hannibal sag ihm das er das sein lassen soll, sonst landet er im Hafenbecken“.
„Murdock, tue B.A. doch den gefallen und unterhalte dich in der Zeichensprache. Wir müssen uns überlegen, wie wir uns absetzen, nicht das die Küstenwache uns morgen zwischen die Finger bekommt“.
„Wir nehmen die Eptide und fahren mit ihr auf eine Insel. Wenn Santos Dingfest gemacht wurde, warten wir noch etwas und kehren dann zurück. Oder wir lassen uns von Nick abholen und der bringt uns dann außerhalb von King Harbor, wo wir den Bulli parken“, sah Face kein Problem.

Nick kam aus dem Behandlungsraum. „Bist du jetzt zufrieden?“ zischte er Cody an.
„Kannst du mir mal verraten, warum du mich so angehst?“
„Du machst aus einer Mücke einen Elefanten und ich komme mir vor wie der letzte Trottel. Vielen Dank“.
„Das ist aber keine Mücke, die du da hast. Das musste versorgt werden. Und wenn du dir wie ein Trottel vorkommst, dann ist das deine Schuld. Wenn du uns eher was gesagt hättest, dann wäre alles nicht so weit gekommen“.
„Hast du dir schon mal überlegt warum ich nichts gesagt habe?“
„Weil du den starken Mann spielen musst dem nichts anhaben kann“.
„Falsch Cody. Damit du dir keine Sorgen machst und mich nicht über versorgst“.
„Das tue ich doch gar nicht“.
„Oh doch das tust du. Das tust du ständig. Egal was ich habe, du meinst mich wie ein Rohes Eis behandeln zu müssen.“
„Das stimmt nicht Nick. Ich mache mir Sorgen, ja aber ich über treibe es nicht. Mit der Prellung habe ich dich doch gelassen. Wenn es nach mir gegangen wäre hätte ich dich ins Krankenhaus gebracht“.
„Du weißt das ich Krankenhäuser hasse“.
„Und genau deshalb habe ich es nicht gemacht. Ich verstehe diesen ganzen Streit nicht. Soll ich mir etwa keine Sorgen mehr um dich machen? Tut mir Leid das kann ich nicht. Ich Liebe dich nämlich, falls dir das entgangen ist Nick Ryder“.

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:12

Teil 15

Nick packte Cody am Arm und zog ihn auf die Toiletten. Dort presste er ihn an die Wand und drückte seinen Mund auf diesen. Mit seiner Zunge tippte er an Codys Lippen, so lange bis er Einlass bekam. Cody legte seine Hände in Nicks Haare.
„Oh Nick, wir.... sollten aufhören“.
Nick löste sich. „Schlechter Ort?“
„Sehr schlecht“, Cody drückte Nick noch mal an sich ran und küsste ihn. „Das fehlt mir so, dir einfach mal einen Kuss aufzudrücken“.
„Tue es doch einfach. Wir sind auf der Riptide zu Hause“.
„Ich will keinen Stress mit denen“.
„Gerade die sollten Tolerant sein. Aber wir sollten wirklich fahren, wir waren lange weg“.

„Weißt du was Hannibal? Wir sollten schon viel eher beim Übergabe Ort sein, nicht das auf uns dort eine Unangenehme Überraschung wartet. Wir haben dem Typen viel zu früh Bescheid gegeben“, war B.A. schlecht gelaunt.
„Da kannst du Recht haben. Hätte Nick den Mund aufgemacht, dann hätten wir den Vorteil noch auf unserer Seite. Aber wenn wir Rechtzeitig aufbrechen, dann dürfte alles nach Plan verlaufen“.
Nick und Cody kamen wieder.
„Wie sieht es aus?“
„So wie ich es gesagt habe, aber auf mich hört ja hier niemand. Der Finger ist nicht mehr zu retten gewesen. Die Stelle wurde genäht und muss jetzt heilen“.
„Eins verstehe ich nicht. Wie konntest du die Schmerzen verbergen?“
„Mit Schmerzmitteln. Ich war oft genug weg. Aber müssen wir jetzt darüber reden?“
„Wir müssen wissen, ob du Einsatzfähig bist“.
„Bin ich, ich habe zwei Hände“.
Cody biss sich auf die Zähne, er würde Nick gerne da raus halten, aber er wollte seinen Freund auch nicht verärgern, dass was er zu ihm im Krankenhaus gesagt hatte, ging ihn nahe. War es für Nick wirklich so schlimm, dass er sich so Sorgte? Er würde es doch nicht anderes machen. Oder lag es daran, dass das A-Team an Bord war und er vor ihnen Stark sein wollte. „Ich bin am überlegen ob wir Quinlan schon einweihen. Einfach um uns Abzusichern“, sprach Cody den Fall an.
„Darüber müssen wir eh mit euch Sprechen. Wir dürfen nicht von der Polizei gesehen werden“.
Murdock deckte nebenbei den Tisch, als Hannibal erzählte wie sie es planten. „Es sei den, du sagst das du nicht fliegen kannst“.
„Wird schwer werden, aber es wird schon irgendwie gehen. Laura und Bill muss ich ja auch von der Insel holen“.
„Wenn es nicht geht, dann fahren wir im großen Bogen zum Festland zurück und ihr holt die Eptide von dort ab“.
„Ich sag doch, es muss gehen“.
„Ich kann doch hier bleiben und fliegen“.
„Kommt nicht in Frage. Du glaubst doch nicht, dass ich dich Freiwillig an die Mimi lasse“.
„Darf ich dich daran erinnern, dass ich sie bereits geflogen bin“, war Murdock beleidigt.
„Gegen meinen Willen und noch einmal, wird das nicht passieren. Ende der Diskussion“.
Cody guckte Entschuldigend.
„Wie kann man sich nur so anstellen, wegen eines Hubschraubers und mit seinem Auto ist er ja auch nicht besser. Deine Freundin muss es ganz schön schwer mit dir haben. Darf die auch niemand außer dir anrühren?“
„Natürlich nicht“, grinste Nick. „Oder würdest du deine Freundin teilen?“
„Nein. Das war ein blödes Beispiel. Aber wahrscheinlich darf man sie noch nicht einmal angucken“.
„Das schon, sonst müsste ich euch ja die Augen verbinden“.
„Haha,als hätten wir sie zu Gesicht bekommen“.
Cody guckte Nick an, was sollte das werden?
„Murdock, lass gut sein. Die Diskussion führt zu nichts. Lasst uns jetzt essen und dann zur Ruhe kommen. Morgen geht es noch einmal aufs ganze“.
Nick hatte Codys Blick bemerkt und zwinkerte ihm zu. „Wir können wieder in der Mimi schlafen, dann habt ihr es bequemer“.
Murdock und Face hatten die letzte Nacht im Bulli verbracht.

„Murray kommst du klar?“
„Natürlich und wenn nicht, weiß ich wo ich euch finde. Bis Morgen Jungs“.
Nick und Cody gingen zur Mimi.
„Hast du alles dabei, was du brauchst?“
„Lass mich mal überlegen? Ja ich glaube ich habe alles. Mensch wir sind doch nur über Nacht weg“.
„Ich meine die Schmerzmittel.“
„Mach dir keine Sorgen ja. Wenn du bei mir bist, geht es mir gut“.
Sie stiegen in die Mimi, die Luftmatratze war schon aufgepumpt. Sie zogen sich aus, wobei Nick auch sein Top anbehielt.
„Nick, ich kenne deine blauen Flecken, du musst sie nicht verstecken“.
„Hier ist es nicht so warm wie auf der Riptide“.
„Ich kann dich wärmen“.
Nick legte sich hin, er wollte sich nicht weiter ausziehen. Es war ihm unangenehm.
Cody legte sich neben ihn. „Darf ich dich in den Arm nehmen?“
„Warum fragst du?“
„Ich will dir nicht weh tun“.
„Das tust du nicht“, Nick legte sich in Codys ausgestreckten Arm und gab ihn einen Kuss. „Tut mir Leid, dass ich dich im Krankenhaus so angepflaumt habe. Meine Nerven liegen blank“.
„Das ist doch verständlich. Überlege mal wie Turbulent die letzten Tage waren.“ Cody strich Nick über die Wange.
Nick schloss die Augen. „Wir hätten den Fall einfach anderes angehen sollen. Hannibals Plan war mit dem Kopf durch die Wand“.
„Das kenne ich doch“, lachte Cody. „Er hat es sich sicher auch anderes vorgestellt. Morgen nehmen wir Santos hoch und dann ist der Fall abgeschlossen und dann lösen wir die Fälle so wie wir das machen“.

„Geht es Face?“ fragte Murdock.
„Ja, ja, Sind nur ein paar Prellungen“.
„Siehst aber ganz schön bunt aus“.
„Das haben blaue Flecken an sich. Ich frage mich nur, ob es nötig war Santos zu provozieren“.
„Wenn du dich das fragst, warum hast du es dann gemacht?“
„Ich nicht. Nick hat Gegenwind gezeigt und ich bin dann auf gesprungen“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:19

Teil 16

Nick und Cody kamen am Morgen auf die Riptide.
„Guten Morgen“.
Nick guckte Face an, seit dem sie wieder da waren, hatte er ihn nicht nach dessen Befinden gefragt, immer stand er im Mittelpunkt. „Wir geht es dir Face?“
„Die Nacht war etwas unruhig, wenn man nicht weiß auf welcher Seite man liegen soll. Aber ich werde es überleben“.
„Bist du Einsatzfähig?“
„Na hör mal, wenn du das bist, dann bin ich das auch“, winkte Face ab.
„Du solltest dich nicht nach mir Richten. Ich bin nicht immer ein gutes Vorbild“, Nick wollte Kaffee aufsetzen.
„Willst du uns vergiften? Komm lass die Finger vom Kaffee kochen, ich mache das“, ging Cody dazwischen.
„Er ist der Meinung, dass man meinen Kaffee nicht trinken kann“, setzte sich Nick. „Face, es tut mir Leid. Ich hätte auf dich Rücksicht nehmen sollen und Santos nicht so provozieren sollen“.
„Damit hast du uns vielleicht die Nötige Zeit besorgt, damit die uns raus holen konnten“.
„Ich hätte auch meinen Mund halten können“.
„Wer weiß, zu was das geführt hätte. Nick, es ist geschehen, lass uns nicht mehr drüber reden und uns auf die Übergabe vorbereiten.“
Cody stellte Nick ein Glas Wasser hin und gab ihn zwei Tabletten, eine gegen die Schmerzen und eine damit die Wunde sich nicht Entzündet.
„Und du bist dir sicher, dass du fliegen kannst?“
„Ich habe ja noch ein paar Stunden Zeit“.

Cody und Nick gingen nach dem Frühstück zu Quinlan, sie wollten sich einfach absichern.
„Vergeht den kein Tag, wo ich ruhe vor euch habe?“
„Lt. wir sind hier, weil wir ihre Hilfe brauchen“, fing Cody an.
„Ach, habt ihr eingesehen, dass das Detektivspiel nichts für euch ist?“
„Lt. wir haben keine Zeit für Diskussionen. Also hören sie uns bitte zu. Wir haben Carlos Santos eine Ladung Drogen entwendet“, fing Cody an.
„Seit ihr Lebensmüde? Der zerstückelt euch“.
Nick verdrehte die Augen.
„Auf jeden Fall treffen wir uns um 17 Uhr mit ihm um ihm die Drogen zu übergeben. Das alles passiert auf dem Meer. Wenn Santos mit den Drogen an Bord zurück fährt, benachrichtigen wir die Küstenwache und die können Santos dann auf frischer tat ertappen“.
„Und ihr glaubt, dass ihr drei damit fertig werdet?“
„Es geht ja nur um die Übergabe, alles andere erledigt dann die Küstenwache“, blieb Cody ruhig.
„Ich weiß nicht, ich würde gerne Unterstützung bei euch haben“.
„Lt. wenn Santos die Polizei nur riecht, wird es nicht zur Übergabe kommen und alles war umsonst. Das ist die Chance ihres Lebens Carlos Santos ran zu bekommen. Zwar nur wegen Drogenhandels, aber da er nicht damit rechnet, wird man vielleicht auch in seinem Haus belastendes Material finden“, erklärte Nick.
„Also,können wir uns auf sie verlassen?“
„Ja, auch wenn ich euren Plan für verrückt halte“.
„Danke. Wir werden uns dann bei der Küstenwache melden. Wir müssen los“.
„Sag mal Ryder, durch welche Wand bist du eigentlich schon wieder gestoßen?“ zeigte Quinlan auf Nicks Verband.
„Ach wissen, sie Santos wollte ein Teil von mir behalten, als Ausgleich, dass ich ihm nicht das Lied gesungen habe, was er hören wollte. Aber wie rührend wie sie sich um mich sorgen“. Nick verließ mit Cody das Büro.
„Du bist unmöglich“.
„Wieso? Er hat gefragt, ich habe geantwortet“.

Die Riptide legte Pünktlich ab, im Schlepptau die Ebbtide.
Das A-Team hatte sich darauf eingestellt auf der Insel zu übernachten, da sie nicht wussten, wie lange die Festnahme und alles drum herum dauern würde.
„Wie spät ist es?“ forderte Hannibal die Uhrzeit an.
„Kurz vor 17 Uhr, sie müssten gleich kommen“.
Da hörten sie einen Hubschrauber.
„Was soll das? Lass das nicht die Küstenwache sein“. 
Sie guckten den Luftraum ab und ein blauer Hubschrauber kam in sich, der das Feuer eröffnete.
„Verdammt, der hält sich nicht an die Regeln. Leute an die Waffen, der wird uns kennen lernen“, rief Hannibal.
In Deckung holten sie ihre Waffen und erwiderten das Feuer.
Murdock und Nick, die sich mit Hubschraubern auskannten, zielten bewusst auf den Tank und die Rotorblätter. Sie mussten ihn zum Abstürzen bringen, nur so waren sie vor ihm sicher.
Da fing der Helikopter Feuer und drehte ab, sie versuchten wohl noch Land zu erreichen, doch es war zu Spät, der Helikopter explodierte.
„Gut gemacht, dass hätten wir geschafft. Seid ihr in Ordnung?“
Alles Antworteten, nur Cody nicht.
„Cody“, Nick rannte über das Deck. Im Feuergefecht hatte er seinen Freund aus den Augen verloren.
„Cody sag was. Wo bist du?“
Doch keine Antwort.
Da fand Nick ihn, er lag auf dem Bauch an Steuerbord.
„Cody“, Nick eilte zu ihm und drehte ihn auf den Rücken. Am Bauch hatte sich sein Hemd rot gefärbt. „Nein, halte durch ja. Ich bringe dich ins Krankenhaus, dort flicken die dich wieder zusammen. Nur mach mir bloß nicht schlapp. B.A. du musst mir Helfen ihn in die Ebbtide zu legen, mit der Riptide brauchen wir zu lange“.
Ohne zu zögern half B.A. den verletzen in das Schnellboot zu legen.
Dann ging die Fahrt los. Murray war mitgekommen und das A-Team war an Bord der Riptide geblieben. Sie wollten noch etwas warten und dann zurück zum Hafen fahren. Doch das Santos noch auftauchte, glaubten sie nicht.

Für Nick schien die Rückfahrt unendlich lang zu sein. Sein Freund, der Mann den er Liebte, lag hinten und kämpfte um sein Leben. Er wusste, dass Murray alles tat, was in seiner Macht stand um die Blutung zu Stoppen. Mit dem Funkgerät funkte er um Hilfe an, damit der Krankenwagen am Pier auf ihn wartete. Sein Freund brauchte Hilfe, Hilfe, die er ihm nicht bieten konnte.
„Murray, wie geht es ihm?“
„Sein Puls ist schwach und seine Atmung ist unregelmäßig. Ich bekomme die Blutung nicht gestillt. Nick, er verblutet, wenn er nicht schnell in ein Krankenhaus kommt“.
„Was glaubst du was ich hier mache? Ich kann nicht schneller, mehr gibt die Ebbtide nicht her ohne das der Motor hoch geht. Hätte ich bloß die Mimi hier“.
Am Hafen wurde Cody auf eine Trage gelegt und soft in den Rettungswagen geschoben.
„Ich will mit“, forderte Nick.
„Sind sie ein Angehöriger?“
„Nein, aber.....“.
„Tut mir Leid, dann dürfen wir sie nicht mitnehmen. Wir bringe in ins King Harbor Memorial Hospital“.

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:20

Teil 17

Das A-Team hatte beschlossen ins Krankenhaus zu fahren. Sie wollten wissen wie es Cody ging.
Im Wartebereich trafen sie auf Nick und Murray.
Murray saß auf einen Stuhl und Nick rannte umher, seine Augen waren feucht. Als er Hannibal sah stürmte er auf ihn zu. „Du hast gesagt, dass nichts schief gehen kann und jetzt liegt mein Freund da drin und kämpft um sein Leben. Ich bringe dich um wenn er stirbt“.
„Nick, es konnte keiner Ahnen, dass Santos uns mit einem Helikopter angreift“, legte Face einen Arm um Nicks Schulter.
„Und warum nicht? Weil wir zu selbstsicher waren. Wir sind davon ausgegangen, dass Santos nach unserem Plan spielt. Dabei hätten wir es besser wissen müssen. Cody hatte gleich gesagt, dass er sich wegen einer Lieferung nicht erwischen lässt. Und jetzt liegt Cody da drin und kämpft um sein Leben“, Nick brach zusammen.
B.A. konnte ihn so grade auffangen und ihn auf einen Stuhl sitzen. „Face hol mal Wasser“.
Murray setzte sich neben Nick. „Cody ist ein Kämpfer. Hörst du? Er wird es schaffen und dann legen wir Santos das Handwerk auf unsere Weise“.
„Nick es tut mir Leid, wir haben vielleicht wirklich ein paar Punkte übersehen“.
„Ich hätte besser auf ihn achten sollen“, fuhr sich Nick durch Gesicht.
Face kam mit dem Wasser. „Hier. Brauchst du auch eine Tablette? Die Schwestern geben dir sicher was, wenn ich frage“.
„Geht schon“. Nick nahm das Wasser, seine Hand zitterte.
Da ging die Tür auf und Nick sprang auf. „Wie geht es Cody?“
„Sind sie Angehörige?“
„Er hat nur noch seine Mutter und die lebt hier nicht. Was glauben sie,wie die reagieren wird, wenn ich ihr  per Telefon mitteile, das ihr Sohn einen Bauchschuss hat, ihr aber nicht sagen kann wie es ihm geht? Sie bekommt einen Herzstillstand“, zischte Nick.
„Es tut mir Leid Mister, aber ich darf nur Angehörigen Informationen geben“.
„Ich bin sein Freund“, Nick war egal, wie die anderen das ``sein Freund´´ definierten.
„Es tut mir wirklich Leid, aber ich habe meine Schweigepflicht. Sie müssen sich gedulden, bis er auf einem normalen Zimmer liegt“.
„Das heißt das er lebt“, wenigstens etwas, was Nick raus gefunden hatte. „Bitte lassen sie mich zu ihm, nur ganz kurz“.
„Tut mir Leid. Fahren sie nach Hause und ruhen sich aus, sie sehen aus, als hätten sie drei Tage nicht geschlafen“.
„Wie soll ich schlafen, wenn ich nicht weiß wie es meinem Freund geht?“ Nick setzte sich. „Ich werde hier bleiben, bis ich zu Cody darf“.
„Das kann noch Tage dauern Mister. Ihr Freund ist hier in den besten Händen“, die Schwester ging.
„Nick komm, wir bringen dich zur Riptide“.
„Vergiss es. Irgendwann ist hier ruhe eingekehrt und dann gehe ich zu ihm“.
„Die werden den Sicherheitsdienst rufen, wenn du unerlaubt da rein gehst“.
„Sollen sie doch, dann habe ich wenigstens Cody gesehen“.
Hannibal seufzte. „Murray versuch du doch mal dein Glück“.
„Zwecklos, wenn er so drauf ist“.
„Ihr könnt ruhig fahren, ich komme klar“.
„Ich lasse dich nicht alleine. Cody ist auch mein Freund“

Das A-Team war auf den Weg zurück zur Riptide, sie konnten nichts mehr ausrichten.
„Nick hat Recht, wir waren nicht Vorsichtig genug“, fühlte sich Face nicht gut. „Ich hätte nie Gedacht Nick so zu sehen. Ich hoffe er baut keinen Mist“.
„Da sieht man mal wie fest ihre Freundschaft ist. Uns würde es aber auch nicht anderes gehen, wenn es einen von uns getroffen hätte“, meinte Hannibal.
„Hannibal, Nick hat geweint. Der hat noch nicht einmal laut geschrien, als Santos ihn den Finger hat abschneiden lassen. Es muss die Höhle für ihn  sein, seinen Freund so leiden zu sehen“, versuchte Face es zu verstehen.
„Murray ist bei ihm und wird schon aufpassen“.

Nick wartete, bis es ruhiger wurde und Murray neben ihn eingeschlafen war. Dann stand er auf und machte sich auf den Weg um seinen Freund zu suchen. Da er nicht aus dem OP Bereich geschoben wurde, musste er noch irgendwo da drin sein. Leise durchsuchte er die Zimmer und nach einer halben Ewigkeit hatte er Cody gefunden. Er lag in einem Bett und lauter Schläuche gingen von ihm ab. Nick betrat das Zimmer und setzte sich neben dem Bett. Er nahm Codys Hand in seine, sie fühlte sich kalt an. „Verlasse mich nicht“, Nick kullerten die Tränen runter. Er hatte es schon oft erlebt, dass Cody verwundet war, aber dieses mal erinnerte er sich an die Mission, wo Cody seine Niere verloren hatte. Die Verletzungen mussten ähnlich sein, genau so wie sein Zustand. „Du musst kämpfen. Wie soll ich das ohne dich schaffen? Ich liebe dich doch, unsere Zeit war viel zu kurz miteinander. Das darfst du mir nicht antun“.

Die Nachtschwester kam rein. „Was machen sie hier?“
„Auf meinen Freund aufpassen“.
„Ich muss sie bitten zu gehen.“
„Schwester bitte, er braucht mich, er hat niemand anderen“.
Die Schwester sah wie verzweifelt Nick war. „Ich komme in Teufels Küche, wenn ich nicht Verwandte zu ihm lasse“.
„Ich werde es niemanden sagen, dass sie mich gesehen haben“.
„Mister, bitte“.
„Nick, mein Name ist Nick und ich bin Codys Freund und wenn sie mich hier weg haben wollen, dann müssen sie den Wachdienst rufen“.
„Ich werde noch meinen Job wegen ihnen verlieren“; seufzte die Schwester. „Lassen sie sich nicht noch einmal erwischen. Die nächste Runde wird Schwester Olga machen, die wird keine Nachsicht mit ihnen haben. Also sollten sie sich gegen 1 Uhr Unsichtbar machen“.
„Danke Schwester“, lächelte Nick und war froh hier bleiben zu können.

Am Morgen war er eingeschlafen. Sein Kopf hing zur Seite, Codys Hand hatte er in seiner.
Da kam die Visite. „Was ist hier den los?“
Nick wachte auf, lange hatte er nicht geschlafen. „Dr. Miller?“, erkannte Nick die Ärztin aus dem Gefängnis wieder.
„Nick Ryder. Was machen sie hier?“
„Auf meinen Freund aufpassen. Mir sagt ja keiner was“.
„Weil sie kein Angehöriger sind“.
„Das sehen sie so, Cody sieht das sicher ganz anderes“:
„Ok Nick, ich werde ihnen erlauben hier zu bleiben. Aber bitte verhalten sie sich ruhig“.
„Das werde ich, danke“.
Die Ärztin kontrollierte Codys Werte und warf einen Blick auf den Verband, dann ging sie.
„Siehst du es gibt doch noch Gerechtigkeit. Ich darf bei dir bleiben“, Nick beugte sich vor und gab Cody einen Kuss auf die Stirn.

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:21

Teil 18

„Wie machen wir jetzt weiter?“ saß das A-Team auf der Riptide. „Ich weiß nicht, ob wir noch Unterstützung von Nick und Murray bekommen, so lange es ihrem Freund so schlecht geht“.
„Wir nehmen den Truck und statten Santos einen Besuch ab. Wir zeigen ihm, dass wir uns nicht unter kriegen lassen. Dann werden wir jeden Truck von ihm abfangen und ihn erst weiter fahren lassen, wenn er sauber ist, die anderen ziehen wir ein. Wir werden ihn so viele Drogen abnehmen, dass er Handeln muss, dass er nach unserer Nase tanzt. Lasst es uns für Cody machen“.
„Und ich gebe euch Luftunterstützung“, meinte Murdock.
„Nick wird dir niemals die Mimi geben. Und da wir eh nur noch zu viert sind, brauchen wir dich am Truck“.

Nick saß bei Cody, er wich ihm nicht von der Seite.
„Mister Ryder, sie sollten nach Hause  fahren und sich hinlegen. Sie können ihrem Freund nicht Helfen, wenn sie selber keine Kraft mehr haben. Wie lange sitzen sie schon hier? Seit gestern Abend und seit dem haben sie nichts gegessen“.
„Im Vietnam hat man auch nicht jeden Tag etwas zu essen“.
„Der Vietnam liegt 8 Jahre zurück. Wenn sie schon nicht Heim wollen, dann gehen sie in die Cafeteria und holen sich dort etwas zu essen. Mister Allen wird in den nächsten Stunden sicher nicht aufwachen“.
„Wissen, im Vietnam wurde er so schwer verletzt, dass man ihm die Niere entfernen musste. Ich war Tag und Nacht bei ihm, bis ich auf eine Mission musste. In den drei Tagen, hatte er mehrere Herzstillstände und die Ärzte wollten ihn schon aufgeben. Erst als ich wieder da war, verbesserte sich sein Gesundheitszustand. Ich glaube nicht an Übernatürliches, aber er spürt ob ich da bin oder nicht“.
„Nick, er wird verstehen, wenn sie ihn mal für ein paar Stunden alleine lassen“.
„Na gut. Aber ich bin in einer Stunde wieder da“. Nick verabschiedete sich von Cody und eilte raus.
„Wie geht es Cody?“ Murray hatte die ganze Zeit gewartet.
„Murray? Ich dachte du wärst Heim gefahren“.
„Nein, ich kann dich doch nicht alleine lassen. Wie sieht es aus?“
„Sie sagen mir nichts. Aber er liegt einfach nur da und sieht  unheimlich blass aus“.

Das A-Team hatte den Truck noch etwas ausgebessert und machte sich dann auf den Weg. Erneut durchbrachen sie das Tor, fuhren durch den Gepflegten Garten und Schossen auf alles was ein Ziel biet.
Santos kam aus seiner Villa gerannt, mit ihm seine Armee, doch gegen den Gepanzerten Truck hatten sie keine Chance.
Das A-Team wollte keinen Töten, es sollte nur eine Lektion sein. Doch bei der Menge, war es nicht zu vermeiden, dass auch welche getroffen wurden.
Sie hatten kein Mitleid und hinterließen ein Schlachtfeld. Die Fenster der Villa waren zerschossen, genau so wie die Figuren und der Pool. Santos sollte bezahlen und aus der Reserve gelockt werden. Dann zog das A-Team wieder ab.

Carlos Santos fluchte. „Wofür bezahle ich euch eigentlich? Guckt euch hier um was die aus meinem Grundstück gemacht haben“.
„Sollen wir sie verfolgen?“
„Nein. Ich lasse mir was anderes einfallen“.

Nick war nur kurz auf der Riptide, er hatte sich im Bad frisch gemacht und sich umgezogen, dann fuhr er zurück ins Krankenhaus. In der Klinik machte er einen kurzen Abstecher in die Cafeteria und holte sich eine Kleinigkeit zu Essen.Dann machte er sich wieder auf den Weg zu Cody, er war viel zu lange weg. „Ich bin wieder da. Entschuldige das es so lange gedauert hat“, setzte sich Nick und nahm Codys Hand.

Die Tage vergingen, Nick wich Cody kaum von der Seite. Selbst die Nächte blieb er im Krankenhaus. Die Bedürfnisse seines Körpers nahm er nicht war.
„Nick, kann ich sie mal sprechen“, kam Dr. Miller zu Nick.
„Warum nicht?“
„Gut, dann kommen sie bitte mit in mein Büro“.
„Aber das können wir auch hier machen“, wollte Nick nicht gehen.
„Bitte“.
Nick stand auf und folgte Dr. Miller in ihr Büro. „Was gibt es den?“
„Es geht um sie. Was sie ihrem Körper antun, kann ich als Ärztin nicht gut heißen. Sie schlafen kaum und ihre Ernährung beschränken sie auf Nötigste. Ihre Hand, scheint sich auch keiner mehr angeguckt zu haben. Was haben sie da eigentlich gemacht?“
„Dienstunfall. Ich weiß was ich tue, sie müssen sich keine Sorgen machen“.
„Zeigen sie mir mal ihre Hand“.
„Dr. Miller, ich will zu meinem Freund“.
„Das können sie auch, aber ich will mir erst ihre Hand angucken. Vorher lass ich sie nicht gehen“.
Nick hielt ihr die Hand hin, der Verband hatte deutliche Spuren und er hätte längst erneuert werden müssen.
„Wann ist das passiert?“ fragte. Dr. Miller.
Nick überlegte, wann ist Cody eingeliefert worden? „Vor ein paar Tagen“.
„Geht es etwas genauer?“ löste Miller den Verband.
„Cody liegt hier seit 5 Tagen, Richtig? Dann ist das vor 7 Tagen passiert“.
„Wann wurde das, dass letzte versorgt?“
„Vor 7 Tagen“, gab Nick zu.
Miller schüttelte den Kopf und entfernte den Verband nun ganz. „Dienstunfall? Nick, der kleine Finger fehlt“.
„Gut das sie das sagen, dass hätte ich jetzt nicht mehr gewusst“.
„Das ist nicht Lustig. Wie genau ist das passiert? Anscheinend haben meine Kollegen es noch nicht einmal versucht, den Finger wieder dran zu nähen“.
„Carlos Santos wollte mich zum reden bringen.Da er aus mir kein Wort raus bekommen hat, wollte er es bei meinen Freunden versuchen und ließ mir den Finger abschneiden. Tja, leider hat das nichts gebracht, da die schon längst auf den Weg waren um mich da raus zu holen. Aber Santos hatte meinen Finger und als ich ihn dann wieder hatte, war es zu spät“.
„Carlos Santos? Sind sie Lebensmüde? Mit dem legt sich keiner an“. Dr. Miller säuberte die Wunde.
„Irgendwer muss ihn doch stoppen. Der Plan war Fehlerhaft, aber er kommt nicht von uns. Kann ich jetzt wieder zu meinem Freund?“
„Nick, versprechen sie mir Nachts nach Hause zu gehen. Ich werde veranlassen, dass man sie Telefonisch Informiert, wenn sich Codys Gesundheitszustand ändert“.
„Ich kann nicht. Wie soll ich ein Auge zu bekommen, wenn mein Freund um sein Leben kämpft? Mir sagt ja noch nicht mal einer, wie es um ihn steht“.
„Sie sind kein Verwandter, deshalb nicht. Genau genommen, dürften sie noch nicht einmal bei ihm sein, da wird schon eine Ausnahme gemacht“.
„Das weiß ich zu schätzen Dr. Miller.
„Sina, nennen sie mich Sina“, lächelte die Ärztin. 
„Darf ich wieder zu Cody?“
Sina nickte.

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