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 Gemeinsam Stark

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:21

Teil 19

Dem A-Team war s gelungen Santos 2 Lieferungen abzunehmen.
„Nick, können wir mal reden“; bat Hannibal, als er Nick auf der Riptide erwischte.
„Was den? Ich muss zurück“.
„Glaubst du, dass Cody es gewollt hätte, dass du den Fall aufgibst um an seinem Krankenbett zu sitzen? Ich kann dich verstehen, er ist dein bester Freund. Aber denk auch daran, was er in so einer Situation von dir erwartet hätte“, Hannibal brauchte Nick, aber er wusste,dass er ihn nicht drängen durfte.
„Cody liegt im Koma, er kann nichts wollen“.
„Du weißt wie ich das meine“.
„Soll ich dir sagen, was Cody tun würde? Er würde den Fall aufgeben, weil er eine Nummer zu groß für uns ist“.
„Das benutzt du doch nur als Ausrede. Nick du kannst für Cody nichts tun, aber du kannst dafür Sorgen, dass der Mann der ihm das angetan hat, dafür zu Rechenschaft gezogen wird. Wir würden das auch alleine schaffen, nur es ist unser gemeinsamer Fall“.
Nick setzte sich. Im Grunde musste er Hannibal Recht geben, an Codys Bett konnte er nichts anrichten. Aber er wollte da sein, falls dieser Aufwachte. Aber wäre es nicht auch eine Erleichterung, wenn er Cody sagen könnte, dass sie Santos der Polizei übergeben hätten?
„Du hast Recht Hannibal, im Krankenhaus kann ich nicht viel tun. Aber wie soll es weiter gehen?“
„Wir sind schon dabei“. Hannibal brachte Nick auf den neusten Stand.
„Wenn Santos von der Lagerhalle erfährt,wird er sein Zeug zurück holen“.
„Davon gehen wir aus. Und wenn er es tut, muss das Timing stimmen. Sobald Santos die Drogen hat, kommt die Polizei ins Spiel“.
„Hannibal, dass ist zu Einfach. Er wird seine Männer schicken und die kann er Opfern“. Nick überlegte. „Wir bringen die Drogen auf eine der Inseln. Mit der Mimi dürften wir die Menge mit einem Flug mitbekommen. Dann erstatte ich Santos einen Besuch, so nach dem Motto, dass ich das Kriegsbeil begraben will. Als Zeichen dafür, bringe ich ihn zu seinen Drogen“.
„Nick, der Plan ist Bescheuert“.
„Auch nicht schlechter als deiner. Mein Freund liegt wegen ihm im Koma, ich bin emotional am Ende. Ich muss ihm das nur deutlich machen. Wer begibt sich schon Freiwillig in die Höhle  des Löwens? Er wird mir die Story abkaufen, vertraue mir“.
„Gut, dann sollte Murdock aber fliegen, nicht das die uns Beobachten“.
„Tut mir Leid, die Mimi lass ich von niemanden fliegen“.

Nick hatte die Mimi bei der Lagerhalle gelandet und sie waren dabei die Drogen einzulagern. Murray war bei Quinlan um ihm vom Plan zu erzählen.
„Der letzte Plan ist doch schon schief gelaufen. Was glaubt ihr wie dämlich ich mir vorgekommen bin?“
„Das tut uns auch Leid Lt. Dieses mal wird es besser laufen“, versicherte Murray.
„Und wie? Ihr seit doch nur zu zweit?“
„Wir sind es Cody Schuldig. Sein sie einfach bereit, wenn wir sie brauchen“.

„Ich steig da nicht ein“; beschwerte sich B.A.
„Wer sagt den, dass du mitkommst? Wir bringen doch nur die Drogen auf die Insel“, klopfte Face B.A. auf die Schulter.
„Hat da etwas einer Angst vorm fliegen?“ grinste Nick.
„Nein, ich steig nur nicht in dieses Monster“.
„Hey Vorsicht. Die Mimi ist sehr sensibel“.
„Sie ist ein alter Hubschrauber, mehr nicht“.
„Jungs, streitet euch nicht. B.A. du bleibst hier“. Hannibal stand hinter B.A. und drückte ihn eine Spritze in den Arm.Kurze Zeit später lag dieser in der Mimi.

Sie brachten die Drogen auf eine Insel und flogen dann zurück nach King Harbor. Doch bevor Nick nach Santos gehen wollte, wollte er nach seinem Freund sehen. Er ging zu seinem Bett und setzte sich zu ihm. „Du musst mir jetzt die Daumen drücken. Wir haben einen neuen Plan, aber der ist nicht ohne. Aber Carlos Santos wird dafür büßen was er dir angetan hat“. Nick nahm die Hand seines Freundes. „Ich verspreche dir, dass ich auf mich aufpassen werde“. Nick gab Cody einen Kuss auf die kalten Hände.

Am nächsten Morgen war es so weit.
„Bist du dir wirklich sicher Nick?“ sorgte sich Murray. „Ich will nicht noch einen Freund im Krankenhaus besuchen müssen“.
„Das wirst du auch nicht müssen. Wenn der Plan schief läuft musst du meine Beerdigung planen“. Nick klopfte Murray,der ihn entsetzt anguckte auf die Schulter und machte sich auf den Weg.

Das Tor an der Villa war immer noch kaputt, dennoch hielt Nick dafür und klingelte.
Kurze Zeit später stand er vor Santos. „Entweder sind sie Wahnsinnig oder sie sind zur Vernunft gekommen“.
„Wohl eher Beides“, stieß Nick Luft aus. „Mein Freund liegt im Koma und ich will, dass das Blutvergießen ein Ende hat“.
„Sie sind es doch, die mich bestehlen“.
„Nicht mehr. Seit dem Angriff haben wir uns vom A-Team distanziert. Wir haben erkannt, dass wir keine Chance haben. Doch das A-Team meint immer noch Erfolgreich sein zu können. Mister Santos, die Riptide Detektei hat nichts mit den Überfällen auf die Truck zu tun“.
„Und wieso sollte ich ihnen das glauben Mister Ryder? Ich habe sie anderes kennen gelernt.“
„Weil ich erkannt habe, dass wir uns übernommen habe. Ich weiß wo ihre Drogen sind“.
„Ach und wo?“
„Auf einer Insel“, Nick nahm einen Zettel und schrieb was drauf. „Das sind die Koordinaten“.
„Sie wissen schon, dass sie meinen Helikopter abgeschossen haben?“
„Wir haben uns nur verteidigt“.
„Wie soll ich ohne Helikopter meine Wahre da weg bekommen? Können sie mir das sagen?“
Nick könnte die Mimi anbieten, aber damit könnte er sich verraten. „Für ein Mann mit ihren Möglichkeiten, dürfte es doch kein Problem sein, an einen Helikopter ran zu kommen“.
„Mister Ryder, ich weiß, dass sie Pilot sind und einen Hubschrauber besitzen“.
„Kommt nicht in Frage, ich arbeite nicht für Verbrecher. Ich habe ihnen die Koordinaten geliefert, den Rest müssen sie erledigen“.
„Mister Ryder, ich bin bereit ihnen 20000 Doller zu zahlen, wenn sie mir meine Wahre zurück bringen“.
„Ich bin nicht käuflich. Wie gesagt, sie wissen jetzt wo sie ihre Ware finden,mehr kann ich nicht tun“. Nick drehte sich um und tat so als würde er gehen wollen.
„Ich sage wann sie gehen.Mister Ryder wir wollen doch nicht, dass ihrem Freund was passiert. Entweder sie fliegen oder ihr Freund wird im Krankenhaus Besuch bekommen“.
„Für Codys Sicherheit habe ich gesorgt“.
„Und was ist mit der Sicherheit von Murray Bozinsky? Haben sie auch an ihn gedacht? Mister Ryder, sie haben doch miterlebt, dass ich am längeren Hebel sitze“.
„Ach und sie glauben, dass ich es alleine schaffe ihnen das Zeug hier her zu bringen? Wer sagt mir das es ihres ist?“
„Ich werde ihnen Ringo mitschicken“.
„Ringo? Sie sollten ihn nicht Vertrauen, was glauben sie, woher wir die Informationen hatten?“
„Was?“
„Er würde es niemals zugeben, aber er hat sie verraten“.
„Das glaube ich ihnen nicht.“
„Dafür kann ich nichts“, zuckte Nick mit den Schultern.
„Gut, dann werde ich mitfliegen und wenn das eine Falle ist, dann sind sie ein Toter Mann“.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:22

Teil 20

Santos hatte darauf bestanden sofort zu starten, so hatte Nick keine Möglichkeit mehr mit irgendwem Kontakt auf zu nehmen. Aber da sie damit gerechnet hatten, hatten sie einen Sender an der Mimi. Sobald diese ihren Platz verlassen würde, wusste das A-Team und Murray das es los gehen würde.
„Schalten sie den Funkverkehr aus“, forderte Santos.
„Wie sie wollen“.
Der Flug dauerte nicht lange und Nick landete. „Da drüben unter der Abdeckung ist ihre Ware“.
„Los, abdecken“.
Nick deckte die Plane ab. „Es müsste alles da sein, was ihnen das A-Team abgenommen hat“.
„Dann laden wir jetzt ein. Los beeil dich“.
„Wie? Ich soll das alleine machen? Wie stellen sie sich das vor? Ich habe eine verletzte Hand“. Es ging Nick nicht darum Zeit zu gewinnen, er musste so sein, wie es Carlos von ihn erwartete.
„Hör zu, ich bezahle die Leute, damit sie die Arbeit für mich machen. Das wird sich jetzt sicher nicht ändern“.
„Sie bezahlen mich nicht. Mal abgesehen davon, dass ich niemals Geld von ihn nehmen würde“, Nick fing an die Mimi zu beladen. Es dauerte bei der Menge und die Hand machte ihn auch zu schaffen.
Als die Mimi beladen war, machten sie sich auf den Rückweg.
„So, damit ich keine böse Überraschung erlebe, wirst du einen kleinen Umweg fliegen“.
Für Nick war das kein Problem, schließlich würde der Sender verraten wo sie waren. Wichtig war, dass die Polizei schnell genug war. Aber da die Mimi auch nicht mehr die schnellst war, waren die Chancen gar nicht mal so schlecht.
„Wenn ich gleich nur einen Polizisten sehe, sind sie ein Toter Mann“.
„Sie wiederholen sich Mister Santos. Woher soll die Polizei den wissen wo wir landen? Das weiß ja noch nicht mal ich“.
„Das ist auch gut so“.
Santos lies Nick noch eine weile in der Luft, dann sagte er ihm wo er landen konnte.
Am Landeplatz stand ein LKW, wahrscheinlich für den Weitertransport.
„So und nun umpacken“, forderte Santos Nick auf.
„Meinen sie nicht, dass sie etwas zu fordernd sind? Ich habe genug gemacht“, jetzt musste Nick Zeit schinden.
„Hätten sie mir die Ware nicht gestohlen, dann wäre das alles nicht nötig. Also, wenn ich bitten darf“.
„Ich war das nicht, ich war bei meinem Freund im Krankenhaus“, Nick fing langsam an, die Pakete von der Mimi in den LKW zu räumen.
Da kam eine Autoschlange auf sie zu.
„Was wollen die den hier? Sonst ist hier doch auch kein Verkehr“, gefiel Santos nicht, was er da sah.
„Woher soll ich das wissen. Wenn sie mit anpacken, dann geht es schneller“.
Die Autos hielten bei der Mimi und Zivilpolizisten stiegen aus. „Können wir behilflich sein?“
„Verschwindet, sie sehen doch, das wir hier Beschäftigt sind“.
„Warum den gleich so unfreundlich?“
Carlos zog seine Waffe. „Weil euch das hier nichts angeht. Also seht zu das ihr Lang gewinnt“.
„Dann wäre die ganze Arbeit ja umsonst. Ist das ihre Ware?“
„Das geht sie nichts an“.
„Oh doch Mister Santos. Wir nehmen sie fest wegen Drogenhandel und die Restlichen Beweise werden wir auch noch sicher stellen, jetzt wo sie keine Möglichkeiten mehr haben sie zu verwischen“. 
Schneller als Carlos Santos handeln konnte, wurden ihn Handschellen angelegt.
„Was soll das? Das ist ein Witz. Ryder ich mach dich kalt“.

Nick gab noch seine Aussage zu Protokoll und machte sich dann auf den Weg zu seinem Freund, er war viel zu lange weg.

„Wo bleibt Nick den bloß? Er wird sich freuen die Nachricht zu bekommen“.
„Er wird noch seine Aussage machen müssen und vielleicht fährt er dann sofort ins Krankenhaus“, vermutete Face.
„Aber wir wollen doch wissen, ob es geklappt hat“.
„Ich denke, dass wird für Nick Zweitrangig sein. Du Murray sag mal, wie tief geht die Freundschaft zwischen Nick und Cody?“
„Wie meinst du das?“ Murray gefiel die Frage nicht.
„Na ja, als Nick und ich in Santos Händen waren und gefoltert wurden, war er knall hart. Selbst als dieser Ringo ihn den Finger abgeschnitten hat, hat er keinen Ton von sich gegeben. Seit Cody angeschossen worden ist, ist er nicht wieder zu erkennen“.
„Sie sind halt sehr gute Freunde“, fand Murray, dass er kein Recht hat es preis zu geben.
„Wisst ihr, was wir machen sollten? Wir sollten ins Krankenhaus fahren, jetzt werden wir sicher zu ihm dürfen“.

Nick kam in Codys Zimmer, doch der Platz war leer. Nick bekam Panik, nein das durfte nicht war sein. Er suchte eine Schwester. „Schwester, Cody Allen, wo.... wo finde ich ihn?“
„Mister Allen wurde auf die normale Station verlegt. Wir hatten sie versucht Telefonisch zu erreichen, doch wir hatten nur ihren Mitbewohner dran“.
Nick erkundigte,wo genau er Cody finden konnte und machte sich dann auf den Weg. Er klopfte an und  trat dann ein. „Cody“.
„Nick, ich dachte du kommst gar nicht mehr“, war Cody Stimme noch schwach.
„Ich musste doch noch Santos Dingfest machen“, grinste Nick.
„Habt ihr ihn?“
„Auf frischer Tat. Die Polizei durchsucht gerade sein Anwesend“. Nick setzte sich zu Cody und nahm seine Hand. „Ich wollte doch da sein, wenn du aufwachst“.
„Die Schwester hat mir gesagt, dass du Tag und Nacht an meinem Bett warst“.
„Das war das geringste was ich tun konnte. Ich hatte solche Angst“, Nick bekam feuchte Augen.
„Hey, ich kann dich doch nicht alleine lassen“.
„Nein, dass kannst du wirklich nicht“.
„Nick?“
„Ja“.
„Bekomme ich einen Kuss?“
„Was ist das den für eine blöde Frage?“ Nick stand auf und legte seine Lippen auf die seines Freundes.
„Mmm, genau so habe ich das in Erinnerung“, Cody legte seine Hand in Nicks Nacken, es strengte ihn an, aber er wollte, Nick bei sich halten.
Sie bekamen das Klopfen an der Tür nicht mit und so standen das A-Team samt Murray plötzlich im Zimmer und betrachteten das Schauspiel.
„Das ist ja widerlich, dass muss ich mir nicht angucken“, machte B.A. kehrt und verließ das Zimmer.
Nick und Cody lösten sich erschrocken.
„Schon mal was von Anklopfen gehört?“ fühlte sich Nick erwischt, wobei er sich ja immer Zweideutig ausgedrückt hatte.
„Das haben wir“, versicherte Murray. „Cody,wie fühlst du dich?“
„Ihr werdet mich wohl noch eine Zeitlang ertragen müssen“.
„Das will ich auch hoffen. Tue mir so was nie wieder an. Hörst du? Ich wäre fast gestorben“.
Hannibal räusperte sich. „Also der Fall ist geklärt, wir verziehen uns dann mal“.
Das A-Team verzog sich.
„Hättest du das geglaubt, dass die Beiden zusammen sind?“ war Murdock Fassungslos.
„Nicht wirklich. Aber jetzt weiß ich wie Nick das mit ``mein Freund´´ gemeint hat und wieso er so reagiert hat“.
„Und mit solchen haben wir Tage lang auf einem Boot gelebt. Ich wusste es, aber ihr habt mir wieder mal was vorgemacht. Die sind Krank, wir hätten sie Santos überlassen sollen, dann hätten wir zwei weniger“, B.A. war angewidert.
„Was hast du für ein Problem damit? Haben die dich angefasst? Du hast es bis gerade ja noch nicht einmal gewusst. Warum ist für dich gleich alles Krank, was du nicht als Normal siehst?“ verstand Murdock nicht.
„Es ist ja wohl alles andere als normal wenn sich zwei Männer küssen. Das ist boh ne,lasst uns bloß hier weg“.

„Jetzt will ich aber wissen, wie ihr Santos das Handwerk gelegt habt?“ forderte Cody, als es ihm wieder besser ging.
Nick gab sich einen Ruck und erzählte es Cody.
„Sag mal, hast du sie noch alle? Was glaubst du, was der mit dir gemacht hätte, wenn die Polizei zum Falschen Zeitpunkt aufgetaucht wäre? Oder wenn sie in Streifenwagen gekommen wären? Dann hätte ich jetzt deine Beerdigung planen müssen. Verdammt noch mal Nick, kannst du einmal Nachdenken bevor du handelst? Du bringst mich vor Sorge noch ins Grab“.
„Beruhige dich. Du sollst dich nicht aufregen. Es ist doch alles gut gegangen“.
„Ja, dieses mal. Und was ist beim nächsten mal?“
„Cody, Santos hätte den Mann, den ich Liebe fast umgebracht. Er gehörte mir. Ich verspreche dir, dass nächste mal werde ich vorsichtiger sein“.
„Das will ich auch hoffen, sonst mache ich die Detektei dicht und wir suchen uns was anderes. Ein Teil von dir fehlt mir schon, ich will nicht auf noch mehr verzichten“.
„Das wirst du nicht. Nie wieder“, Nick beugte sich runter und küsste Cody.

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:24

Teil 21

Nick saß bei Dr. Sina Miller, sie hatte darauf bestanden sich seine Hand noch einmal anzusehen.
„Wissen sie Nick, sie sind ein Interessanter Mann“.
Nick guckte sie Skeptisch an. Was sollte das werde?
„Damals waren sie ein Häftling, aber heute nicht“, sie strich ihm über den Arm.
„Dr. Miller...“.
„Sina, ich habe ihnen gesagt, dass sie Sina sagen können“.
„Dr. Miller sie sind Ärztin und ich Patient. Eine andere Ebene wird es nie zwischen uns geben“, Nick verweigerte sich in Anbetracht der Umstände sie mit Vornamen anzusprechen.
„Das sagen sie doch nur, weil viele der Meinung sind, dass die Gefühle auf Falscher Ebene entstehen“.
„Ich fühle nichts für sie. Ich bin in festen Händen“. Vielleicht hätte er deutlicher werden sollen, als er von ``meinem Freund´´ geredet hatte.
„Gefalle ich ihnen den nicht?“
„Dr. Miller, dass hat doch nichts damit zu tun. Ich Liebe Cody“, so jetzt war es raus.
Sina lachte. „Wenn wollen sie das erzählen? Ich weiß wie sie sich vor 10 Jahren geweht haben. Du bist nur durcheinander wegen der schweren Verletzung deines Freundes“.
„Das darf ja wohl nicht war sein“, seufzte Nick. „Ich glaube ich gehe jetzt besser“.

Cody durfte das Bett verlassen und wollte sehen wo sein Freund blieb, ein Verbandswechseln würde doch nicht so lange dauern. Er ging zum Büro der Ärztin und sah seinen Freund da sitzen, die Ärztin hielt seine Hand und lächelte ihn an.

„Ich zeig dir, dass deine Gefühle verwirrt sind“. Sina beugte sich vor und küsste Nick.

Cody verlor jeden Gesichtszug in seinem Gesicht.Er konnte nicht glauben was er da sah. Wie lange geht das schon so? Er drehte sich um und ging zurück in sein Zimmer. Ihm war schlecht. Niemals hätte er gedacht, dass Nick ihn hintergeht.

Nick erstarrte als er Sinas Lippen auf seine spürte und brauchte Sekunden um sich zu lösen. „Was bilden sie sich ein?“, sprang Nick auf und verließ das Büro.
Was hatte er bloß an sich, dass alle ihn so anmachten? Dabei hatte er es doch deutlich gemacht, dass er Cody liebte.
Er ging zu seinem Freund zurück.
„Raus“, guckte Cody zum Fenster.
„Cody, ich bin es Nick“, verstand Nick nicht.
„Geh raus und verschwinde aus meinem Leben“.
Nick verstand die Welt nicht mehr. „Cody, was ist los? Ich verstehe dich nicht“.
„Ach nein? Wie lange läuft das schon?“ Cody guckte Nick in die Augen.
„Cody? Ich kann dir nicht folgen“.
Cody lachte spöttisch. „Gerade von dir habe ich mehr Ehrlichkeit erwartet. Das du jetzt so tust, als würdest du nicht wissen von was ich rede ist erbärmlich. Gib es doch wenigstens zu und steh dazu, ich habe euch gesehen“.
„Wenn du mir mal genau sagen würdest wovon du redest, könnte ich mich auch dazu äußern, aber ich weiß nicht wovon du redest“. Nick überlegte. Hatte Cody etwas gesehen, wie Miller ihn geküsst hatte und zog jetzt einen falschen Schluss daraus? „Cody, kann es sein, dass du gerade am Büro von Dr. Miller vorbei gekommen bist? Das war nicht das nach dem es aussah“.
„HÖR AUF“, schrieb Cody. „Was soll man den an einem Kuss Falsch deuten?  Hältst du mich für so dämlich?“
„Cody, ich habe sie nicht geküsst. Sie hat mich angemacht, da habe ich ihr gesagt, dass ich dich Liebe. Aber sie hat nur gelacht und wollte mir zeigen, dass meine Gefühle durcheinander sind. Ich hatte ihre Lippen schneller auf meine, als ich bis 3 zählen kann. Cody ich liebe dich und ich würde dich niemals hintergehen, dass solltest du wissen“.
„Das ist ja eine tolle Geschichte die du dir ausgesucht hast. Nun musst du noch jemanden finden, der sie dir glaubt. Verschwinde, verschwinde aus meinem Leben, wenn ich nach Hause kommen, will ich nichts mehr von dir sehen“.
„Cody, was habe ich getan, dass du mir nicht glaubst?“
„Verschwinde endlich. Du hast immer gesagt das du nicht Schwul bist. Wie konnte ich nur auf dich rein fallen? Wie kannst du mir das antun? Aber ich will es gar nicht wissen. Ich habe die Schnauze voll von Lügen. Verschwinde sonst rufe ich den Sicherheitsdienst“.
„Cody, bitte. Ich liebe dich“, Nick bekam feuchte Augen, wie sollte er Cody bloß überzeugen?
„Erzähl das deiner Mutter“.
Nick wurde ernst. Wie konnte Cody das sagen? Er wusste, dass er keine leichte Kindheit hatte. Er war verletzt. „Du willst das ich verschwinde? Gut, ich werde aus deinem Leben verschwinden wenn ich dich so anwidere“. Nick drehte sich um und verschwand.

Nick kam vollkommen aufgelöst auf die Riptide und stürmte in seine Kabine.
„Nick?“ rief Murray ihm hinter her, doch es kam keine Reaktion.
„Nick, was ist den los?“ war der Computerfachmann dem Piloten gefolgt.
„Das siehst du doch, ich ziehe aus“.
„Aber warum den? Hast du dich etwas mit Cody gestritten?“
„Gestritten? Getrennt. Er glaubt doch tatsächlich, dass ich ihn betrüge“.
„Was? Mit wem?“
„Mit Dr. Miller“, Nick erzählte Murray was passiert war.
„Und nun glaubt er dir nicht. Lass ihm Zeit, er muss sich erst wieder beruhigen“.
„Er wurde beleidigend und hat mich raus geschmissen. Das wird nichts mehr“.
„Aber wo willst du den hin?“
„Weg, einfach weg von hier. Ich nehme die Mimi und verschwinde von hier, genau wie es Cody wünscht“.
„Jetzt sei nicht albern. Du würdest an Cody Stelle genau so reagieren“.
„Murray,als ich ihm gesagt habe das ich ihn Liebe hat er gesagt, dass ich das meiner Mutter sagen soll. Du weißt, wie ich zu meinem Elternhaus stehe und Cody weiß das auch. Wenn er mir nicht glauben will, kann ich nichts tun“.
„Warum seit ihr Beiden nur so Stur?“
„Ich bin nicht Stur, es hat nur keinen Sinn“. Nick hatte seine Sachen gepackt. „Mach es gut Murray“.

Dr. Miller kam zur Visite, sie wusste nicht, dass Cody gesehen hatte wie sie seinen Freund küsste.
„Guten Tag Mister Allen, wie geht es ihnen heute?“
Cody antwortete nicht, wie konnte diese Frau es nich wagen ihn zu behandeln?
„Oh, haben sie schlechte Laune? Dann will ich mal einen Blick auf die Wunde sehen“. 
„Lassen sie ihre Finger von mir“, zischte Cody.
Sina erschreckte. „Was ist den mit ihnen heute los?“
„Was los ist? Das müssten sie doch wissen. Wie lange läuft das schon zwischen ihnen und Nick?“
„Wie bitte?“
„Oh sie können ruhig offen sprechen, ich habe gesehen, wie sie sich geküsst haben. Nur ist mein feiner Ex-Freund zu feige um mir die Wahrheit zu sagen“.
Dr. Miller überlegte, sollte sie die Situation ausnutzen und den Keil tiefer treiben oder sollte sie ihm die Wahrheit sagen? „Mister Allen, Nick hat mich nicht geküsst. Im Gegenteil, er hat mir klar gemacht, dass er sie liebt. Ich wollte es nicht wahr haben und habe ihn geküsst“.
Cody stutzte, das war die gleiche Story die Nick ihm erzählt hatte. Sollte er seinen Freund unrecht getan haben?

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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:25

Teil 22

Nick hatte Murray einfach stehen gelassen und war zur Mimi gegangen.
„Nick, dass kannst du doch nicht machen. Was ist mit mir? Bin ich kein Freund?“ war Murray ihm gefolgt.
„Aber Murray“, Nick legte eine Hand auf dessen Schulter. „Du wirst immer ein Freund bleiben. Nur wie kann ich hier bleiben, wenn Cody mich so verachtet? Ich werde mich bei dir melden, versprochen“. Dann stieg Nick ein und startete.

Murray guckte der Mimi hinter her. Das konnte es doch nicht gewesen sein. Erst brauchen die 10 Jahre um zusammen zu finden und dann machte ein Missverständnis alles kaputt? Auch wenn Nick weg war, er musste mit Cody sprechen. Er fuhr ins Krankenhaus, dort klopfte er an.
„Nick?“ guckte Cody Hoffnungsvoll zur Tür.
„Nick ist weg“, kam Murray rein.
„Wie weg?“ Cody zitterte. War Nick so verletzt?
„Du hast ihn doch selber verjagt. Er hat seine Sachen gepackt und ist mit der Mimi weg“.
„Was? Wann kommt er wieder?“ Cody hätte nicht gedacht, dass Nick sich so leicht verjagen ließ.
„Ich weiß es nicht Cody. Wenn er überhaupt wieder kommt. Mensch Cody, warum hast du ihm nicht geglaubt?“
„Ich weiß es nicht. Weil ich ein Trottel bin?“ Cody schniefte.
„Wie kommt es, dass du ihm jetzt glaubst?“
„Weil ich Dr. Miller zur rede gestellt habe, sie bestätigt Nicks Story. Er muss also die Wahrheit erzählt haben. Ich muss hier raus, ich muss Nick finden“. Cody war aufgelöst.
„Und wie? Er ist mit der Mimi weg“.
„Die Mimi ist nicht die Schnellste, mit der Ebbtide können wir ihn einholen“.
„Das kommt nicht in Frage, du bist verletzt. Nick wollte sich melden, dann kannst du ihm alles erklären“.
„Murray, ich habe ihm so schrecklich unrecht getan. Wie soll er mir das je verzeihen?“ Cody brach in Tränen aus.

Nick war auf eine der Unbewohnten Inseln geflogen. Er wollte einfach alleine sein, fern ab der Zivilisation. Wieso glaubte Cody ihm nicht? In den ganzen Jahren wo sie sich kannten, hatte er ihm nie einen Grund gegeben ihm zu Misstrauen, warum tat er es jetzt? Ihm lief eine Träne aus dem Auge. Er Liebte Cody, aber hatte es noch eine Chance, wenn Cody ihm nicht vertraute?
„Riptide an Sikorsky 698“.
Nick erkannte Murray Stimme, aber er wollte mit niemanden sprechen.
„Sikorsky 698 bitte kommen“.
Nick blieb Stur.
„Nick, bitte antworte mir. Ich habe mit Cody......“.
Nick riss das Funkgerät raus und schleuderte es aus der Mimi, es sollte im Sand landen, doch es zerbrach an einem Stein.
„Schande“, fluchte Nick. Aber das kaputte Funkgerät war ihm jetzt egal. Hauptsache er hatte seine Ruhe.

Murray wusste nicht mehr weiter, als Nick nicht geantwortet hatte. Erst hatte sich Cody selber aus dem Krankenhaus entlassen und nun erreichte er Nick nicht.
„MURRAY“, rief Cody von unten.
Murray ging runter. „Ich kann ihn nicht erreichen. Gib ihm Zeit. Du warst nicht gerade Nett zu ihm“.
„Das weiß ich selber und deshalb muss ich mit ihm reden. Ich will ihn nicht verlieren“.

Die Tage vergingen und sie hatten kein Lebenszeichen von Nick gehört.
„Er wollte sich doch melden. Gib mir mal den Funk“, forderte Cody.
Murray tat um was man ihn bat.
„Riptide an Sikorsky 698 Nick bitte melde dich“. 
Cody wartete, nichts. Nicht einmal ein Zeichen das er durch kam. „Nick, ich weiß, dass ich Schande gebaut habe. Ich hätte dir glauben müssen. Das weiß ich jetzt. Bitte gib uns nicht auf und komm zurück. Ich Liebe dich Nick Ryder“.
Das Nick sie nicht hören konnte, ahnte keiner.

Nick wollte wieder zurück fliegen, doch die Mimi wollte nicht. „Was ist den los Mimi? Wo drückt der Schuh?“ Nick öffnete die Motorenklappe und fing an den Fehler zu suchen. „Na los Mimi“.
Er fand den Fehler recht schnell, doch konnte er ihn vor Ort nicht reparieren. „Na wunderbar. Was jetzt?“ Nick holte das Funkgerät, vielleicht war das ja zu reparieren.

„Was ist wenn er irgendwelche Schwierigkeiten hat? Du kennst Nick, er schreckt vor nichts zurück. Und dann ist da noch seine Hand, die ist auch nicht verheilt“,lief Cody auf und ab.
„Cody setzt dich hin, du weißt was die Ärzte gesagt haben. Nick wird schon auf sich aufpassen. Er liebt dich, er wird dich nicht aufgeben, er kommt zurück“.
„Murray ich habe ihn schwer verletzt. Ich weiß nicht, ob er mir das Verzeihen kann. Er ist schon so lange weg, was ist wenn er nicht wieder kommt? Wenn er King Harbor den Rücken zudreht?“.
„Das wird er nicht, dafür Liebt er dich zu sehr. Du hättest ihn erleben müssen. Als du operiert wurdest, ist er vor dem A-Team zusammen gebrochen. Er hätte sich mit dem Sicherheitspersonal angelegt um bei dir sein zu können. Er saß Tag und Nach an deinem Bett, ich war froh, dass er wenigstens etwas gegessen hat. Nick war nur noch ein Häufchen elend, als du im Koma lagst. Er liebt dich viel zu sehr um dir nicht verzeihen zu können. Er ist nur ein Sturer Hund und in dem Fall noch nicht einmal zu unrecht“.
Cody setzte sich, dass war alles zu viel für ihn. Wie konnte er je an Nicks Liebe zweifeln? Wie konnte er ihm nicht glauben?

Nick verzweifelte an dem Funkgerät, er schien es zwar wieder hin zubekommen, aber es würde sicher Tage dauern. Gut er hatte nichts anderes vor. Aber er hatte Murray versprochen sich zu melden, dass war vor 5 Tagen. So lange wollte er auch nicht weg bleiben, aber jetzt musste er da wohl durch.

„Ich melde ihn als Vermisst“, sprang Cody auf.
„Bei Quinlan? Der macht sich doch nur lustig. Was willst du ihm erzählen? Nick ist seit 5 Tagen verschwunden weil wir uns gestritten haben? Bitte Cody, mach dich nicht lächerlich“.
„Was ist, wen Santos hinter Nicks Verschwinden steckt?“
„Santos und seine Männer sind alle verhaftet. Cody Nick geht es gut“.
„Davon würde ich mich gerne selber überzeugen. Ich bin so ein Blödmann“.

Nick brauchte drei Tage um das Funkgerät wieder zusammen zusetzen. „Murray es tut mir Leid“. Aber die Blöße sich auf der Riptide zu melden wollte er sich nicht geben. Er funkte Ralf an, ihm gehörte der Laden, wo er die Ersatzteile der Mimi her holte. Dieser war nicht begeistert, dass er die Teile auf eine Insel transportieren musste, aber wie sollte Nick sonst da weg kommen?
Nick wartete noch einen ganzen Tag, bis die Wahre kam. Jetzt war er schon 9 Tage weg ohne sich gemeldet zu haben. Sollte er die Riptide an funken? Aber Cody würde sicher schon zu Hause sein und darauf hatte er keine Lust. Er wollte sich bei Murray melden, nicht bei Cody. Cody war es, der sich bei ihm entschuldigen musste. Cody war es, der ihn in diese Situation gebracht hatte. Cody war es der in verjagt hatte. Cody war es, der ihn nicht mehr sehen wollte. Sollte er wirklich zurück kehren?

„Murray wie lange ist er weg? 9 Tage. Das reicht mir jetzt ich gehe jetzt zu Quinlan, da muss was passiert sein“. Cody stand auf und machte sich auf den Weg.
„Ach die eine Hälfte von Dumm und Dümmer. Wo hast du den Dümmer gelassen“.
„Ich freue mich auch sie zu sehen Quinlan. Ich muss eine Vermissten Anzeige aufgeben“.
„Ist dein Hündchen weg gelaufen?“
„Lt. Nick ist seit 9 Tagen Spurlos verschwunden. Er hat sich weder bei mir noch bei Murray gemeldet“, vom Streit erzählte er nichts.
„Dann bist du ihm vielleicht auf die Nerven gegangen“.
„Das ist nicht Lustig. Der letzte Fall war ziemlich heikel, dass wissen sie. Wer sagt mir, dass nicht Santos seine Finger im Spiel hat?“
„Wir haben Santos Männer alle in U-Haft. Das kann also nicht sein. Aber gut, wenn es dich beruhigt, nehme ich eine Anzeige auf“.

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BeitragThema: Re: Gemeinsam Stark   Mo 16 Jun 2014, 09:25

Teil 23

„Und was hat Quinlan gesagt?“ wurde Cody von Murray erwartet.
„Er hat die Vermisstenanzeige aufgenommen“.
„Keinen blöden Kommentar?“
„Natürlich. Aber vom Streit habe ich ihm nichts gesagt. Man wo könnte Nick bloß sein? Er hat doch niemanden mehr wo er hin könnte“. Cody hatte das Gefühl Wahnsinnig zu werden. Wenn er wenigstens einen Anhaltspunkt hätte, wo er Nick suchen könnte. „Die Mimi ist doch auffällig. Ich rufe jetzt überall an und Frage ob man sie gesehen hat“.
„Was heißt überall?“
„Na überall halt. Ich nehme mir das Telefonbuch und rufe in verschiedenen Städten an. Wenn wir die Mimi finden, finden wir auch Nick. Das hätte ich schon viel früher machen sollen“. Cody nahm das Telefonbuch und das Telefon und fing an zu telefonieren.

Sobald Nick die Teile hatte, machte er sich an die Arbeit. Er war froh, dass er sein Werkzeug wenigstens immer dabei hatte. Es war schwer an die Stelle ran zu kommen, mit Handschuhe ging das schon mal gar nicht. Nick fluchte, die Fäden hätten längst gezogen werden müssen, warum war er bloß so stur. Vielleicht sollte er doch die Riptide an funken, damit seine Freunde ihn abholen. Aber Cody würde ihn sicher nicht abholen und Murray hatte keine Möglichkeit. Also war er auf sich alleine gestellt.

„Das Wetter zieht sich zu“, guckte Murray aus dem Fenster. „Sieht so aus, als würde es noch ein Unwetter geben. Wir sollten die Nacht vielleicht in einem Hotel verbringen“.
„Ich will hier sein, wenn Nick wiederkommt“.
„Du hast ihm vom Boot gejagt, er wird nicht wieder kommen. Dafür ist er zu Stur“.
„Du hast selber gesagt, dass er zurück kommt“.
„Zurück nach King Harbor, aber nicht zurück auf die Riptide“.
„Du kannst ja in ein Hotel gehen, ich bleibe hier“. Cody telefonierte immer noch.
„Wie lange soll das noch gehen Cody?“
„So lange bis mir jemand sagt, dass er die Mimi gesehen hat“.

Nick war fertig, nur der Himmel gefiel ihm nicht. In der Ferne war schon ein grummeln zu hören, würde er es bis zum Land schaffen oder würde ihm das Gewitter einholen? Hier auf der Insel war er auch nicht unbedingt geschützt und die Mimi könnte auch hier getroffen werden und seine Reparaturen waren umsonst. Er durfte keine Zeit verlieren und startete. Er würde es schon schaffen.

„Wow Cody, hast du den Blitz gesehen? Das Gewitter ist noch so weit weg, aber man kann es schon sehen“.
„Murray, du musst nicht hier bleiben. Ich komme klar. Also wenn du ins Hotel möchtest dann bitte“.
„Ach es ist doch nicht unser erstes Gewitter auf der Riptide“.
„Dann lass mich bitte weiter telefonieren, so lange ich es noch kann“.

Nick hatte eine Regenfront erwischt. „Na Super Mimi, aber das schaffen wir und morgen bekommst du eine komplett Reinigung oder wenn der Regen aufhört. Mach mir aber nicht schlapp mein Mädchen“.

Das Gewitter hatte King Harbor erreicht und die Regentropfen schlugen gegen die Scheiben der Riptide.
„Und irgendwo da draußen ist Nick. Ich hoffe er hat Boden unter den Füßen. Wir wissen doch, dass die Mimi kein Wasser mag“, Cody fuhr sich mit der Hand durchs Gesicht. Den ganzen Tag hatte er telefoniert, aber keiner hatte den Hubschraubers seines Freundes gesehen. „Murray, was ist wenn Nick zu einer der Inseln geflogen ist?“
„Dann wird er sich dort einen Unterschlupf gesucht haben“.
„Murray, nenne mir eine Insel die Schutz bietet?“ Codys Sorgen wurden noch größer, wenn das überhaupt ginge.
„Dann wird er sich unter die Mimi legen. So lange er sie nicht berührt dürfte er dort sicher sein“.
„Deinen Optimismus möchte ich haben. Ich werde noch Wahnsinnig“, Cody klopfte mit den Fäusten auf den Tisch.
„Cody das bringt nichts“.
„Es sind schon fast 10 Tage, Murray. 10 Tage, ich halte das nicht aus. Ich rufe Quinlan an und frage ob es was neues gibt“.
Murray seufzte. „Was soll der den in so kurzer Zeit raus finden?“ Murray war sich sicher, dass Quinlan sich nicht groß bemühte.
„Was weiß ich. Nur hier rum sitzen macht mich Verrückt“.

Die Sicht wurde immer schlimmer. „Ich hätte auf der Insel bleiben sollen“, tadelte Nick sich selber, aber nun war er mitten drin und musste wieder raus. Als er seinen Landeplatz saß atmete er durch. „Wir haben es geschafft, nur noch ein paar Meter meine Kleine“. Nick landete. Dann stieg er aus und sicherte die Mimi,als er wieder an Bord war, war er klatsch Nass durch geregnet. „Na wunderbar“.

„Ich geh mal nach der Post schauen“, hielt es Murray am nächsten Morgen nicht mehr auf der Riptide aus. Das Gewitter war vor rüber gezogen und die Sonne schien wieder. Cody hatte sich wieder das Telefon geschnappt.
Murray kam am Landeplatz der Mimi entlang und erstarrte. Die Mimi war wieder da. Murray überlegte,was sollte er tun? Sollte er nach Nick gucken oder Cody holen? Er entschied sich für zweiteres und rannte zum Kabinenkreuzer zurück.
„Cody......“, Murray war schwer am Atmen.
„Murray hol Luft ja“.
„Cody.... die Mimi, sie ist wieder da“.
Cody blickte auf. „Sag das noch einmal“.
„Die Mimi ist zurück“.
„Dann.... dann ist Nick auch wieder da. Aber warum ist er nicht zu uns gekommen?“
„Muss ich dir das wirklich sagen?“
„Nein. Murray, ich brauche Blumen, ganz viele Rosen, rote“.
„Meinst du nicht, dass das etwas zu Kitschig ist? Es ist Nick“.
„Es ist der Mann den ich Liebe. Es ist der Mann dem ich zu unrecht weh getan habe“. Cody sprang auf und eilte zum Jimmy.
Murray konnte nur hoffen, dass Nick die Entschuldigung annahm und der Trubel ein Ende hatte. Sollte er schon zu ihm gehen oder sollte er so tun, als wüsste er nicht, dass er wieder da war? Murray wollte Cody nicht zuvor kommen und entschied auf der Riptide zu bleiben.

Cody kaufte aus drei Blumengeschäften jede Rose auf, dann fuhr er zum Landeplatz der Mimi. „Ich danke dir, dass du mir Nick zurück gebracht hast“. Cody verteilte einige der Rosen um die Mimi, noch schien Nick zu schlafen. Es war zwar schon fast Mittags, aber wo sollte er sonst sein?
„Was wird das?“ hörte Cody eine vertraute Stimme hinter sich und drehte sich um.
„Nick, ich dachte du wärst in der Mimi“, war das erste was ihm einfiel.
„Falsch gedacht. Ich war beim Arzt und habe mir die Fäden ziehen lassen“, Nick wirkte Kühl, er war immer noch verletzt.
„Nick, es tut mir Leid. Ich hätte dir glauben müssen. Ich weiß nicht was in mir gefahren ist. Bitte gib uns nicht auf. Ich weiß das ich Mist gebaut habe und ich weiß, dass es schwer zu verzeihen ist, aber ich Liebe dich, dass musst du mir glauben“.
„So wie du mir geglaubt hast?“, so einfach wollte es Nick Cody nicht machen.
„Ich weiß, dass ich dir Unrecht getan habe. Und die letzte 9 Tage waren die Hölle für mich. Ich wusste nicht wo du warst, ich wusste nicht wie es dir geht. Ich war sogar bei Quinlan und habe dich als Vermisst gemeldet“, Cody kniete sich vor Nick. „Ich war einfach zu geschockt als ich gesehen habe wie Dr. Miller dich geküsst hat und habe Falsche Schlüsse daraus gezogen, weil ich verletzt war. Ich wollte die Vernunft nicht an mich ran lassen. Für das was ich getan habe gibt es keine Entschuldigung, aber bitte glaub mir, dass ich dich nicht verlieren will. Ich liebe Dich“.
Nick kannte Cody, er wusste, dass er es ehrlich meinte und das seine Verzweiflung nicht gespielt war. Er selber litt ja auch. „Es tut verdammt weh, wenn der Freund einem nicht glaubt. Ich habe dich in über 10 Jahren kein einziges mal belogen. Ich hätte auf mehr Vertrauen gehofft“. Nick machte eine Pause. Cody, hatte sich große Mühe gegeben, sollte er ihm wirklich noch länger Böse sein? Warum war er zurück gekommen? Er wusste es und nun stand er hier und konnte sich keinen Ruck geben. Was sollte Cody den noch machen? Nick hockte sich neben Cody. „Wie geht es dir?“
„Schande“.
„Ich meine deine Schusswunde“.
„Die verheilt ganz gut“.
Nick stand auf und zog Cody mit sich.
„Nick, ich liebe....“
„Ich weiß“, Nick legte eine Hand auf Codys Wange. „Ich Liebe dich doch auch“.
Cody blickte hoch und guckte Nick in seine Augen. Hatte er ihn verziehen? Gab er ihnen noch eine Chance.
„Ich wäre blöd, wenn ich dich einfach gehen lassen würde“, Nick nahm Cody in die Arme und Cody schlang seine um Nick. „Ich habe dich so vermisst“.
Nick legte seine Lippen auf die von Cody und küsste ihn. Erst sachte, dann verlangender. Cody drängte Nick leicht in Richtung Mimi und öffnete ihre Ladeklappe.
„Was wird das?“ flüsterte Nick.
„Ich will dir zeigen, wie sehr ich dich Liebe“, Cody fürchtete das es Nick zu schnell ging, nach dem Streit, warum hatte er nicht eher daran gedacht. Er wollte sich lösen, bevor es Nick tat.
„Geht das den schon wieder?“ strich Nick sachte über Codys Bauch.
„Die Fäden sind raus, mach dir deshalb keine Sorgen“.
„Na dann zeig mir mal wie sehr du mich Liebst“, Nick zog sein Hemd aus, legte sich zurück und zog Cody mit sich. Dieser schloss die Ladeklappe hinter sich.



The End

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Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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