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 Vergangenheit bis Zukunft

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Nick Ryder

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Anzahl der Beiträge : 2653
Anmeldedatum : 03.05.14

BeitragThema: Re: Vergangenheit bis Zukunft   Fr 16 Mai 2014, 08:23

Teil 41

Cody setzte sich auf. „Sag aber nicht, dass hättest du gewusst“.
Nick verstand seinen Freund nicht. „Was soll ich gewusst haben?“
„Das Rick ein Arsch ist“.
„Was hat er gemacht?“
„Von wegen Geschäftstermin. Als ich mit den Einkaufstüten in die Wohnung kam“, Cody machte eine Pause und schniefte. „Ich habe Geräusche aus dem Schlafzimmer gehört“, Cody brauch zusammen.
Nick ahnte was kam und nahm seinen Freund in die Arme. „Er lag mit einem anderen da, Richtig?“
Cody nickte und vergrub sich in Nicks Brust.
Dieser hielt seinen Freund. Seine Worte hielt er zurück, die würden Cody auch nicht Helfen. Er wollte einfach für ihn da sein, so wie er es sich versprochen hat. Er würde Cody niemals so verletzen. Rick würde er sich Später vornehmen, doch erst mal musste er sich um seinen Freund kümmern.
Sie saßen Stunden auf Codys Bett und Nick gab ihm die Zeit. Sein Freund würde reden, wenn er wollte und wenn er es nicht wollte, war es auch in Ordnung.
Plötzlich nahm Nick Codys regelmäßige Atmung war, er schien sich beruhigt zu haben. „Cody?“
Doch dieser Antwortete nicht.Nick guckte runter, sein Freund war eingeschlafen. „Na Super“. Doch Nick blieb sitzen und hielt weiter seinen Freund.Irgendwann legte er seinen Kopf zurück und versuchte auch zu schlafen, die Position war nicht bequem, aber was tat man nicht alles für seinen Freund?

Nick wachte am nächsten Morgen als erster auf. Er versuchte sich etwas zu strecken, dabei wachste Cody auf.
„Gute Morgen“,lächelte Nick.
„Morgen, hast du die....“.
„Nicht der Rede wert“,winkte Nick ab. „Lass uns hoch gehen, Murray macht sich Sorgen“.
„Tut mir Leid“.
„Dir muss nichts Leid tun. Hätte ich dich nicht auf die Idee gebracht, dann würde es dir besser gehen“.
„Dann würde er mich weiter nach Strich und Faden betrügen. Wer weiß wie lange das schon so geht“, Cody stand auf. „Ich weiß jetzt, wer mein wahrer Freund ist und auf wen ich mich verlassen kann“.
„Als hättest du das je vergessen“. Nick öffnete die Tür und ging vor. „Guten Morgen Boz“.
„Guten Morgen ihr zwei. Ich habe Frühstück gemacht. Ihr hatten Gestern beide nichts mehr. Cody, was ist den passiert?“
Cody guckte Nick an, er konnte es nicht noch einmal.
Da kam Rick rein.
„Was willst du?“ keifte Nick.
„Ich will das erklären“.
„Was gibt es da zu erklären?“
„Nick, dass geht dich nichts an. Nur Cody und mir“.
„Ich habe dir gesagt, dass ich dir das Genick breche, wenn du Cody das Herz brichst“.
„Er hat da was Missverstanden. Nick du warst nicht dabei“.
„Was soll ich da Falsch verstanden haben? Ich habe euch gehört, ich habe euch gesehen. Also bitte, was soll ich da falsch verstanden haben?“
„Es war nur Sex. Ich hatte da ein Verlangen und da du noch nicht so weit bist, da habe ich mir was zur Befriedigung geholt. Es hat nichts mit dir und meinen Gefühlen zu tun“.
„Und das soll ich dir glauben? Wie viele Geschäftstermin hattest du wirklich? Wie oft hast du mich in Wirklichkeit betrogen? Verschwinde von meinem Boot und lass dich nie wieder blicken“.
„Cody bitte, dass hat dir Nick doch eingeredet“.
„Nick hat mir gar nichts eingeredet. Er hat mir einfach nur zugehört und war für mich da. Er hat nichts gesagt. Er hat mir wieder einmal gezeigt, auf wen ich mich verlassen kann“.
„Du wirfst mir betrug vor? Du hast mich doch die ganze Zeit mit dem da betrogen“, zeigte Rick auf Nick.
Nick ballte seine Hand zu einer Faust.
„Wie bitte?“
„Du hast in mir doch immer nur Nick gesehen. Bist du sicher das du mich geliebt hast? Oder hast du dich nur auf mich eingelassen, weil ich dem Mann ähnlich sehen, den du wirklich liebst? Glaubst du ich bin Blind? Ich habe gesehen, wie du Nick anguckst, immer hast du ihn verteidigt, nie standest du auf meiner Seite. Und jetzt wirfst du mir untreue vor?“
„Was bilden sie sich eigentlich ein? Cody hat sie nie betrogen und schon gar nicht mit mir. Geben sie ihm nicht die Schuld für eine Tat, die sie begangen haben. Und jetzt sehen sie zu, dass sie Land gewinnen, bevor ich mich vergesse“, richtete sich Nick auf.
„Ihr gebt echt ein schönes Pärchen ab. Wie konnte ich nur denken, dass ich eine Chance habe?“ Rick drehte sich um und verließ das Boot.
Cody setzte sich hin. „Wie konnte ich mich nur so irren?“
„Du liebst ihn halt“, setzte sich Nick neben ihm.
„Habe ich das wirklich? Dann müsste es doch mehr weh tun. Ich spüre nur eine tiefe Enttäuschung die so weh tut und die mich so fertig macht. Aber Gefühlsmäßig, tut es nicht so weh, wie ich Gedacht habe“.
Nick schloss die Augen. „Das kommt noch“.
Cody legte seinen Kopf auf Nicks Schultern.
Murray stand da und wusste nicht was er tun sollte. „Ich schütte mal den Kaffee ein“.
„Der Typ ist so was von fällig“.
„Nick, lass ihn in ruhe. Er ist es nicht wert, dass du dir die Finger Schmutzig machst“.
„Er hat dir weh getan. Keiner tut meinen Freunden weh“.
„Ich will das nicht. Er wird dich aus einander nehmen, wenn du ihm zu nahe kommst. Vielleicht muss ich mir auch Fehler zugestehen“, fing Cody an.
„Ich habe mich jetzt aber Verhört“, war Nick empört.
„Wir lange waren wir zusammen? Vielleicht hätte ich nicht so prüde sein sollen“.
„Cody das ist Lächerlich, du warst halt noch nicht bereit und das hätte er akzeptieren müssen.“
„Nick hat Recht Cody. Gib dir keine Schuld“.
„Ihr seit echt gute Freunde“, richtete Cody sich wieder auf. „Aber vielleicht hat er auch Recht, wenn er sagt, dass es an meinen Gefühlen zu Nick liegt. Sie sind nie ganz erloschen und vielleicht habe ich auch nur ein Spiegelbild gesucht. Vielleicht tut es deshalb nicht so weh wie es tun sollte“.
„Meinst du nicht, dass es ein paar vielleichts zu viel sind?“ fragte Nick verlegen, hegte Cody immer noch Gefühle für ihn, die Stärker sind, als er Gedacht hatte?
„Nick, ich sollte mir wirklich klar werden, warum ich mit Rick zusammen war. Was ist wenn er Recht hat? Was ist wenn ich mir was vor mache? Ich habe selbst von dir geträumt, als ich mit ihm zusammen war. Das ist doch nicht normal“.
Nick starte Cody an.
„Heißt das, dass du Nick immer noch Liebst? Heißt das, dass du ihn die ganzen 10 Jahre geliebt hast?“ fragte Murray ungläubig.
„Murray bitte“, stammelte Nick.
„Ja, Murray. Ich glaube das habe ich“.
Nick stand auf.
„Nick, wo willst du hin?“
„Ich brauche frische Luft“.
„Renne nicht weg, bitte. Vor 10 Jahren bist du damit auch klar gekommen“.
„Weißt du wie schwer es für mich war? Ich dachte, in den Jahren hast du die Gefühle verloren“.
„Das dachte ich auch. Aber wenn ich ehrlich bin, dann sind sie da“.
Nick schüttelte den Kopf und verließ den Salon.



Teil 42

„Na super. Was soll ich den jetzt machen?“ guckte Cody Murray an.
„Werd dir über deine Gefühle Bewusst. Werde dir Bewusst, was du wirklich noch für Nick empfindest. Erst wenn du das weißt, kannst du Entscheiden wie es weiter gehen soll“.
„Und was soll ich jetzt tun? Soll ich ihn einfach gehen lassen?“ Cody guckte zum Ausgang.
„Er wird wieder kommen. Versetze dich doch mal in seine Lage. Er hat es auch nicht leicht“.
„Ich muss mit ihm reden“.
„Lass ihn Zeit“.
Doch Cody war schon weg, er fand Nick an der Reling. „Hier bist du“.
Nick wischte sich über die Augen.
„Weinst du?“
„Wo denkst du hin?“ schniefte Nick. „Mir ist nur was in die Augen geflogen“.
Cody schluckte, er hatte Nick noch nie weinen gesehen. „Soll ich wieder gehen?“
Nick guckte Cody an und schüttelte den Kopf. „Weg rennen bringt nichts“.
„Gut erkannt“, Cody stellte sich neben Nick. „Ich weiß nicht was mit mir los ist. Ich habe wirklich geglaubt nur noch einen Freund in dir zu sehen. Als ich mit Rick zusammen war, schien ich endgültig über dich hinweg zu sein. Damals in der Bar, als ich dich wegen Michael geküsst habe, war plötzlich alles wieder da. Ich hab mir von da an den Kopf zerbrochen. Habe mich gefragt ob ich mit einem darüber reden sollen, aber mit wem? Dann hat sich die Beziehung zu Rick gefestigt und ich habe mich darein gehängt. Ich weiß nicht ob ich wirklich Ehrlich zu Rick war oder ob ich uns Beiden etwas vorgemacht habe. Aber ich habe geglaubt das ich ihn Liebe. Wenn ich jetzt auf meine Gefühle höre, dann habe ich wieder Zweifel. Sind meine Gefühle verletzt? Nicht wirklich, es ist die Enttäuschung. Warum sind meine Gefühle nicht verletzt? Weil ich mir was vorgemacht habe, all die Jahre. Ich kann verstehen, dass du jetzt Enttäuscht von mir bist. Du hast mir vertraut und jetzt das“.
Nick hatte zugehört. „Warum sollte ich enttäuscht sein? Es tut mir weh, dass mein bester Freund nicht Glücklich ist und ich mit Schuld daran bin“.
„Es ist doch nicht deine Schuld“, Cody legte eine Hand auf Nicks.
Nick guckte runter, Cody zog sie sofort wieder weg. „Lass sie ruhig liegen. Weißt du Cody, damals im Vietnam waren deine Gefühlte für mich leichter zu verarbeiten. Damals ging es ums Überleben und ich habe mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Gut, ich habe darauf geachtet, dich nicht zu verletzen, wie ich mich gebe. Ich war mir sicher, dass es für dich schwerer ist. Aber was es bedeuten einen Mann zu lieben,darüber habe ich gar nicht Nachgedacht. Wir waren im Krieg, ich hatte gar keine Zeit um mir Gedanken über die Homosexualität zu machen. Du warst mein bester Freund, darum war mir das vollkommen egal, was du bist. Dann war der Krieg vorbei und wir haben entschieden unseren Weg gemeinsam weiter zu gehen. Ich dachte, du wärst mit dir im reinen und habe mir gar keine Gedanken mehr gemacht. Wir haben auch nicht mehr darüber gesprochen. Die Zeit war toll, wir sind unserem Job nachgegangen, haben die Detektei gegründet, haben Murray mit ins Boot geholt, haben eine Menge Spaß gehabt. Ein Leben ohne dich ist für mich inzwischen undenkbar. Dann kam Rick und stellte sich zwischen uns. Du hattest nur noch für uns Zeit, wenn er keine Zeit hatte und plötzlich war da ein ganz anderes Gefühl in mir“.
Cody guckte Nick an. Was würde jetzt kommen? Er hatte keine Ahnung, was in Nick vorging.
„Wenn ich das Gefühl beschreiben müsste, dann würde ich es als Eifersüchtig bezeichnen. Aber worauf soll ich Eifersüchtig sein? Du bist ein Mann. Ich habe es dann darauf geschoben, dass es daran lag, dass es plötzlich einen Mann in deinem Leben gibt, der dir Wichtiger ist als ich. Mir wurde Bewusst, dass ich meinen besten Freund nun teilen muss. Ich schäme mich für solche Gedanken. Du gehörst mir doch nicht, also kann ich dich nicht Teilen“.
„Nick, du wirst immer Wichtig für mich sein, egal was die Zukunft bringt“, Cody legte wieder seine Hand auf die seines Freundes.
„Aber ich war so Selbstsüchtig. Ich denke darum habe ich Rick auch so schlecht behandelt. Das ich Argumente für meine Abneigung hatte, kamen mir nur zu gute. Aber hatte ich ein Recht darauf? Hatte ich ein Recht darauf, deine Beziehung kaputt zu machen oder mich dazwischen zu quetschen? Bei weitem nicht“.
„Nick, du hast die Beziehung akzeptiert. Das du mir gesagt hast, was du von Rick hältst, habe ich dir nie übel genommen. Du hast es doch sogar versucht mit ihm aus zu kommen“.
„Aber er hatte nie eine Chance bei mir. Vielleicht hat dich das blockiert den Schritt zu tun, den Rick vermisst hat. Wenn du nicht zwischen zwei Stühlen gesessen hättest, dann hättest du dich früher geöffnet und Rick hätte dich nicht betrogen. Cody es tut mir Leid, ich habe mich daneben benommen“.
„Geht es dir noch ganz gut? Dich trifft keine Schuld. Ich war einfach nicht bereit. Vielleicht weil ich im Unterbewusstsein wusste, dass Rick nicht der Richtige ist, vielleicht weil mein Unterbewusstsein wusste, dass ich mir was vor mache. Jeder hat es doch gesehen, was für eine Ähnlichkeit du mit Rick hast. Ich habe mich blenden lassen. Nein Nick, gibt dir nicht die Schuld“.
Nick guckte Cody in die Augen. Was war bloß mit ihm los? Was war das für ein Verlangen? „Ich... ich brauch eine Abkühlung. Ich bin am Strand“, Nick ließ Cody einfach stehen.
Cody verstand jetzt gar nichts mehr. Was war los mit Nick. Erst weint er, dann faselt er was von Gefühlen, dann gibt er sich die Schuld an der Trennung und jetzt flüchtet er? Das sah seinem Freund gar nicht ähnlich. Er ging in den Salon. „Murray willst du keinen Strandspaziergang machen?“
„Wieso sollte ich?“
„Nick ist geflüchtet, nach dem ich ihn so erlebt habe wie ich es noch nie getan habe. Vielleicht redet er mit dir darüber“.
„Ich kann es versuchen, aber versprechen kann ich nichts“.
„Danke“.

Murray zog sich kurz um und machte sich dann auf den Weg zum Strand. Nach einer Zeit fand er Nick im Sand sitzen. Er war wohl schon eine Runde geschwommen wie es aussah. „Darf ich mich zu dir setzen?“
„Klar. Schickt Cody dich?“
„Er macht sich sorgen. Er hat gesagt, dass du dich benommen hast wie noch nie“.
„Mich überfordert das alles“.
„Aber warum? Du bist damals doch auch damit so souverän umgegangen“.
„Damals war Krieg. Jetzt gehe ich damit ganz anderes um“.
„Warum?“
„Weil ich viel klarer im Kopf bin, weil mich nichts ablenkt“.
„Und jetzt kannst du mit dem Wissen, dass Cody dich immer noch liebt nicht mehr mit ihm zusammen Leben?“
Nick schüttelte den Kopf und wischte sich über die Augen. „Er ist doch mein Freund“.
Murray legte einen Arm um seinen Freund. Er blickte da nicht mehr durch. „Das wird er auch immer bleiben“.
„Ich stehe ihm aber im Weg. Dabei will ich ihn doch nur Glücklich sehen mit dem Mann den er liebt, und dann reagiere ich genau so wie bei Rick? Weil ich Angst habe, dass man mir meinen besten Freund weg nimmt?“
„Nick, sei ehrlich. Die Frage mag vollkommen daneben sein und vollkommen falsch am Platz. Aber was fühlst du für Cody?“
Nick starte Murray erschrocken an. „Wie meinst du das?“
„Du klingst und benimmst dich eifersüchtig“.
„Murray, willst du damit etwas sagen, dass ich Cody Liebe?“
„Sag du es mir“.
Nick stand auf. „Cody bedeutet mir verdammt viel und ich würde mein Leben für ihn geben. Aber..... aber das heißt doch nicht gleich das ich ihn Liebe. Murray, dass hätte ich doch schon eher merken müssen“.



Teil 43

Murray stand ebenfalls auf. „Sicher? Hast du je darüber Nachgedacht, warum du so handelst, wenn es um Cody geht?“
Nick überlegte kurz. „Er ist ein Freund.... ich will nicht.... das man ihm weh tut“.
„Und was fühlst du dabei, wenn er einen anderen Mann trifft?“
„Murray, dass ist absurd“, wollte Nick sich keine Gedanken machen.
Murray schüttelte den Kopf. „Was fühlst du dabei, wenn sich Cody mit einem anderen Mann trifft?“
Nick schluckte. Murray spinte doch.
„Nick du wirst Cody immer im Weg stehen, wenn du dir selber nicht im Klaren bist, warum du dich so benimmst, wenn er einen Freund hat. Es kann doch nicht wirklich was damit zu tun haben, dass du nur Angst hast deinen besten Freund zu verlieren. Renne nicht weg, stelle dich deinen Gefühlen. Was ist daran so schwer? Hast du Angst das Cody dich dann Verachtet? Soll ich die Frage ein drittes mal stellen?“
Nick schüttelte den Kopf. „Ich empfinde Wut auf den anderen Mann“.
„Warum, empfindest du Wut auf den anderen Mann?“
„Ich weiß es nicht“.
„NICK, du weißt es, also mach es dir nicht so schwer“, Murray war ein ruhiger Charakter, doch Nick brachte ihn noch zum, Wahnsinn. Warum stand er es sich nicht einfach ein? Murray war sich schon sicher.
„Weil ich an seiner Stelle sein will“, gab Nick zu.
„Und warum willst du das? Und jetzt komm mir nicht mit, er ist mein bester Freund“.
„Weil ich ihn vermisse, wenn er nicht da ist. Murray, ich bin 29, ich hatte Freundinnen...“
„Deine Beziehungen haben nie lange gehalten. Außerdem heißt es ja nicht gleich, dass du Schwul bist, du könntest auch Bi sein.“
„Murray. Was soll ich machen?“
„Sag es Cody, sag ihm was du fühlst.Er wird sich freuen“, grinste Murray.
„Er wird sich freuen? Worüber soll er sich freuen? Das ich auf einmal, wie aus dem nichts auf ihn stehe? Nach 10 Jahren? Murray, er wird mich verachten, er wird sich verarscht vorkommen.Er wird nichts mehr mit mir zu tun haben wollen. 10 Jahre hat er gegen seine Gefühle gekämpft, 10 Jahre hat er sich gequält. Und auf einmal komm ich an und sag: Du Cody, ich glaube ich liebe dich auch? Wie würdest du dich fühlen? Nein, Murray, dass darf ich Cody nicht antun“.
„Überlege es dir. Cody wird sicher Überrascht sein, aber er wird sich nicht von dir wenden. Dir ist es doch selber erst jetzt Bewusst geworden. Komm wir gehen zurück, Cody Sorgt sich“.
„Aber du sagst ihm nichts“, verlangte Nick.
„Das wirst du tun“.

„Nick“, sprang Cody auf, als er seine Freunde rein kommen sah.
„Ich habe dir doch gesagt, dass ich Schwimmen gehe. Glaubst du etwa, das ich mir was antue?“ guckte Nick Cody an und dachte noch mal über das Gespräch mit Murray nach.
Cody zuckte mit den Schultern.
„Du solltest mich besser kennen“, Nick legte eine Hand auf Codys Wange.Er wollte Cody nicht zu nahe treten, nur musste er für sich aus machen, was er dabei empfindet und er musste zugeben, es fühlte sich nicht schlecht an. „Mach dir keine Sorgen. Den Kummer bereite ich dir nicht. Ich gehe mich umziehen“. Nick verschwand in der Kabine.
„Hast du was erreicht?“ drehte sich Cody zu Murray um.
„Ich denke schon, aber ich darf dir nichts sagen“, versuchte Murray nicht zu grinsen. Es war verrückt, Cody Liebte Nick, Nick Liebte Cody, warum machten sie es sich so schwer? Sollte er was unternehmen oder sollte er abwarten? Er wollte sich das Schauspiel etwas ansehen, dann würde er sich was einfallen lassen müssen.

In den Kommenden Tagen beobachtete Murray die Beiden ganz genau. Immer wieder warfen sie sich Blicke zu, wenn sie davon ausgingen, dass der andere nicht guckt. Das Verhältnis war leicht angespannt, kein Streit, aber die Lockerheit war weg. Sie mieden Beide sich auf irgendeiner Weise zu berühren, was ihnen natürlich nicht gelang und zuckten dann schnell zurück und taten so als hätte es diese Berührung nie gegeben.
Murray reichte es. „Cody, darf ich den Jimmy haben. Ich muss einkaufen“.
„Wir waren doch erst gestern?“ wunderte sich der Angesprochene.
„Ich habe was vergessen.Wenn nicht, dann nehme ich mir ein Taxi“.
„Nein, nimm den Jimmy, aber verwechsle die Gänge nicht“.
„Der Jimmy ist nicht so kompliziert wie die Vetty“, Murray nahm den Schlüssel und machte sich auf den Weg.
„Weißt du was wir vergessen haben?“
Nick zuckte mit den Schulter. „Sein Joghurt ist da, sein Müsli ist da, Sein Saft ist da.Es ist alles da, was er isst“.
„Na ja, vielleicht will er ja irgendwohin und wir sollen es einfach nicht wissen. Vielleicht hat er ja eine Frau kennen gelernt“.
„Aber das könnte er uns doch sagen“.
„Na ja, du weißt wie wir sind, wenn er eine Frau kennen lernt. Wir haben Angst, dass sie ihn verletzt und meinen ihn dann Beschützen zu müssen. Würde dir das Gefallen?“
„Nein“, gab Nick zu. „Wir müssen wohl an uns Arbeiten“.
„In einigen Punkten sicher“. Cody guckte Nick an.
„Meinst du jetzt was bestimmtes bei mir? Du guckst mich so an“.
„Nein. Tut mir Leid“, senkte Cody seinen Blick.
Nick trat einen Schritt auf ihn zu. „Du musst dich nicht Entschuldigen“, mir geht es doch nicht anderes, dachte Nick.
„Vielleicht sollte ich für ein paar Tage verreisen. Ich könnte meine Mutter besuchen“.
Nick trat wieder ein Schritt zurück. „Wenn du glaubst, dass du das nötig hast“.

Murray kam mit voll gepackten Tüten zurück. „Wo ist Cody?“
„Er packt. Er will seine Mutter besuchen“.
„Nick, du musst es ihm sagen“.
„Murray, dass Thema hatten wir“.
„Was ist, wenn er nicht wieder kommt?“
Nick starrte Murray an. „Natürlich wird er wieder kommen, dass ist sein Boot“.
„Da wo seine Mutter lebt, braucht er es nicht. Wann fliegt er?“ Murray musste wissen, ob er noch Zeit hatte.
„Morgen um 9 Uhr“, seufzte Nick.
„Vielleicht schaffst du es bis dahin ja, ihm die Wahrheit zu sagen. Ein Liebeskranker ist genau so schlimm wie zwei. Dabei könntet ihr das so einfach haben“.
„So einfach ist das nicht. Ich bin bei der Mimi“.
„Zum Abendessen bist du aber wieder da“.
„Ich weiß nicht“.
„Doch, dass weißt du. Ich werde für uns kochen und ich werde mir die Mühe sicher nicht nur für Cody und mich machen“.
„Na gut, dann bin ich bis dahin wieder da“.




Teil 44


„Murray, in allen Eheren, aber was wird das hier?“ kam Cody nach Stunden aus seiner Kabine und guckte über den Tisch.
„Ich koche“, grinste Murray.
„Erwartest du Frauen Besuch?“, den genau so sah es für Cody aus.
„Nein, ich wollte es einfach nur Gemütlich machen“.
„Räum das ab ja. Nicht das Nick denkt, dass ist auf meinem Mist gewachsen“.
„Nein, ich werde es nicht abräumen. Was hast du gegen Kerzen und Blumen?“
„Murray, es sind Rosen. Musstest du Rosen kaufen?“
„Ja. Setz dich doch schon mal. Nick wird sicher auch gleich ankommen“.
„Murray, ich werde mich nicht setzen. Wie sieht das den aus?“
„Sei doch kein Spielverderber. Du verreist Morgen und wer weiß wie lange wir uns dann nicht sehen“.
Da kam Nick. „Was ist den hier los? Habe ich was verpasst?“
„Nein, Murray ist nur danach, weil ich morgen verreise“, verdrehte Cody die Augen.
Nick guckte Murray an. Was sollte das werden? Fehlt nur noch, dass Murray einen Vorwand hat und sich aus dem Staub macht, dann würde er aber auch gehen.
„Setzt euch doch Jungs“, zündete Murray die Kerzen an.
Nick guckte Cody an, Cody guckte Nick an. Ihre Augen trafen sich und blieben kurz aneinander hängen, dann setzen sie sich.
„Er meint es gut“, flüstert Nick.
„Er übertreibt“.
Murray stellte die Gefüllten Teller auf den Tisch als das Telefon klingelte. Schnell nahm der Computerspezialist ab. „Bozinsky, Riptide Detektei“.
-
„Oh, dass ist aber unpassend“.
-
„Na gut. Ich komme“. Murray legte auf. „Schuldigung Jungs, ich muss noch mal zur Uni“.
„Das ist jetzt nicht dein Erst?“ kam es Gleichzeitig.
„Tut mir Echt Leid, aber esst ruhig ohne mich, dass kann dauern. Guten Appetit“, Murray verschwand bevor er sich noch verriet.
Nick guckte Cody über den Romantisch gedeckten Tisch an. Das war doch pure Absicht von Murray. Es war ein Arschtritt für ihn. Aber er konnte doch nicht.
Cody überlegte, was das von Murray sollte. Er hatte keine Ahnung. Wie konnte er ihm das antun? Mit Nick an einen Romantisch gedeckten Tisch. Im Traum hätte er sich das vielleicht vorstellen können, aber doch nicht in der Realität. Gut, es war auf Murrays Mist gewachsen. Trotzdem breitete sich ein komisches Gefühl aus.
„Sollen wir abräumen?“ fragte Nick.
„Murray wäre verletzt.Er hat sich solche mühe gegeben“.
„Ich rede ja nur von den Kerzen und den Blumen“.
„Ist es so schlimm für dich?“
Nick starte Cody an. Natürlich war es nicht schlimm für ihn. Die Atmosphäre erinnerte ihn an seine Gefühle und an Murrays Worte, dass er sich Cody öffnen sollte. „Ich weiß, warum Murray das gemacht hat“.
Cody verstand nun gar nichts mehr. „Hat er mit dir darüber geredet? Wollt ihr Beiden euch über mich lustig machen?“
„Nein und Nein. Aber ich kenne den Hintergrund“. Nick zögerte. Wie sollte er es Cody sagen?
„Nick, würdest du die Güte haben und mich aufklären was hier vor sich geht?“
Nick stand auf und stellte sich ans Fenster,mit dem Rücken zu Cody. „Vor ein paar Tagen am Strand, als du mir Murray hinter her geschickt hast“. Nick unterbrach sich, dass klang dämlich.
„Was war da?“
„Er hat mir die Augen geöffnet“.
„Nick ich verstehe nur Bahnhof. Könntest du dich mal für Doofe Verständlich machen? Dann verstehe ich dich vielleicht auch“.
„Na ja, er hat mich dazu gebracht über mein Verhalten Nachzudenken. Warum ich so Reagiere, wenn es um dich geht“.
„Das liegt doch auf der Hand. Wenn man 10 Jahre miteinander befreundet ist, dann sorgt man sich über den Anderen“.
„Ja, dass habe ich ihm auch gesagt“, sollte er es dabei stehen lassen? Er wollte Cody doch nicht verlieren, aber dieser würde sicher, das Weite suchen, wenn er ihm alles sagte.
„Aber das müsste Boz doch wissen“.
„Er hat weiter gebohrt. Hat mir mein Verhalten aufgezeigt, hat mich gezwungen mich zu stellen“.
„Jetzt sag nicht, dass du ein Problem mit Homosexualität hast“.
„Nein. Er hat mir auch eine Frage gestellt“.
„Nick verdammt. Um was geht es hier? Was willst du mir sagen?“ verlor Cody langsam die Geduld.
„Er hat mich gefragt, ob ich vielleicht so reagiere wie ich reagiere, weil ….“. Nick unterbrach sich. Er konnte nicht. Nach 10 Jahren konnte er Cody doch nicht an den Kopf schmeißen, dass er seine Gefühle teilt. Er würde ihn vom Boot schmeißen, er würde in Vierteilen. Er würde ihm die schlimmsten Vorwürfe machen, dass er ihn so lange hat Leiden lassen. Das konnte Nick Cody doch nicht antun, er konnte doch nicht all die 10 Jahre Freundschaft kaputt machen.
„Nick, weil? Sprich dich bitte aus“. Cody überlegte was da kommen mag. Das er ein Problem mit seiner Homosexualität hatte, hatte er verneint. Wo lag dann sein Problem? Hatte er eine Freundin? Wollte er ihm sagen, dass er auszog? Aber das könnte er ihm doch sagen. Warum drückte er sich so? „Hast du eine Freundin und willst ausziehen? Nick das kannst du mir doch sagen“.
„Das ist es nicht. Mir ist was Bewusst geworden, aber ich weiß, dass ich kein Recht dazu habe“, so würde es Cody vielleicht besser auf nehmen, wenn er ihm von vorne rein klar machte, dass seine Chance vorbei war.
„Wozu hast du kein Recht?“
„Für meine Gefühle, dafür das sie eine Chance haben. Die Zeit ist abgelaufen und ich weiß das. Ich weiß nicht was Murray sich Gedacht hat, dass hier alles zu Veranstalten“.
Cody stand auf und stellte sich hinter Nick. „Nick, ich verstehe dich immer noch nicht. Du redest von Gefühlen, du redest davon, dass du kein Recht darauf hast. Warum solltest du kein Recht auf Gefühle haben?“
Nick drehte sich um und guckte Cody in die Augen. „Ich habe kein Recht, nach 10Jahren. Cody, ich will unsere Freundschaft nicht kaputt machen. Wenn ich dir verrate, was los ist, dann wirst du mich verachten“.
„Lässt du mich das bitte entscheiden? Rück endlich raus mit der Sprache“.
„Cody.... ich..... ich …. habe mich verliebt“, flüchtete Nick.
„Du hast dich verliebt? Warum soll ich dich verachten, weil du dich verliebt hast? Nick du hattest Freundinnen von den ich wusste. Wo also ist dein Problem?“
„Bist du auf dem Kopf gefallen?“, hoffte Nick, dass Cody selber darauf kommen könnte.
„Nicht in letzter Zeit. Nick, wer ist es? Was ist an ihr so Anderes?“
„Cody..... du bist es. Ich habe mich in dich verliebt“. Nick stieß sich vom Fenster ab und suchte die Flucht. Jetzt war es raus, jetzt war alles aus.




Teil 45


Cody starte Nick hinter her. Was hatte dieser gerade gesagt? Cody setzte sich. Was war hier los? Erlaubten sich Murray und Nick einen schlechten Scherz mit ihm? Nein, dass hätte er ihnen angesehen. Aber hatte Nick wirklich gesagt, dass er ihn, ihn Cody Allen, liebte? Aber was fand er so schlimm daran? Warum stelle Nick sich so an? Warum redete er davon, kein Recht zu haben? 10 Jahre hatte er vergebens auf das unerwartete Geständnis gewartet. Jetzt hatte er es und er saß hier rum. Cody sprang raus und eilte raus, er musste wissen wo Nick war. Am Deck war er nicht, also rannte Cody zur Mimi, den die Vetty stand an ihrem Platz. An der Mimi fand er ihn dann.
„Hier bist du“, war Cody außer Atem.
„War das so schwer das zu erraten?“
„Nein, dass ist der erste Ort, wo man dich sucht“.
„Cody, du brauchst nichts zu sagen, ich weiß was du sagen willst und ich kann es verstehen. Ich hätte einfach meinen Mund halten sollen. Ich werde morgen meine Sachen von der Riptide holen“.
„Anscheinend weißt du nicht was ich sagen will“, Cody blieb ganz ruhig. „Glaubst du, ich weiß nicht was in dir vorgeht? Du hast gerade erkannt, dass du Gefühle für einen Mann hast. Das ich dieser Mann bin, dass ich dieser Mann sein darf, dass ist doch ein Geschenk des Himmels“.
Nick guckte Cody an. „Du bist nicht enttäuscht?“
„Wie könnte ich?“ Cody näherte sich Nick.
„Ich dachte....“.
„Seit wann denkst du bevor du Handelst?“
Nick suchte den Augenkontakt. Was sollte er jetzt tun? Erwartete Cody von ihm den nächsten Schritt?
„Nick?“ Codys Stimme war ein flüstern. „Darf ich dich küssen?“
„Ja“.
Das ließ sich Cody nicht zwei mal sagen und gab Nick einen kurzen sanften Kuss. Für Cody war es kein Neuland einen Mann zu küssen. Geküsst hatte er Rick oft genug, damit hatte er keine Probleme.
Nick erwiderte den Kuss und legte seinen Mund schüchtern zurück auf Codys als dieser sich löste. Cody schloss die Augen, er konnte es nicht glauben, er küsste den Mann den er seit 10 Jahren begehrte. Vorsichtig intensivierte er den Küss und legte seine Hände auf Nicks Hüften. Nick ließ es zu, als er Codys Zunge an seinen Lippen spürte, öffnete er diese zögernd. Sachte tastete sich Cody vor, ein sachtes Stöhnen huschte ihn über die Lippen. Dann löste er sich sanft, er wollte Nick zu nichts drängen. „Noch besser als in meinen Träumen“.
Nick guckte verlegen zu Boden.
„Hey. Bereust du es?“ hob Cody Nicks Kopf.
Nick schüttelte den Kopf. „Müsste es sich nicht weniger Vertraut anfühlen?“
„Ist ja nicht unser erster Kuss“, grinste Cody.
„Mit einem Mann schon. Cody, du machst dich jetzt sicher Lustig über mich“.
„Warum?“
„Weil ich mich so anstelle“.
„Ich gebe zu, so kenne ich dich nicht. Aber ich kann dich sehr gut verstehen. Wir lassen uns einfach Zeit“.
„Ich habe mir schon 10 Jahre Zeit gelassen“.
„Siehst du, dann kommt es auf ein paar Tage oder Wochen auch nicht an. Ich hab dich, was will ich mehr?“ Cody war einfach nur Glücklich.
Nick legte seine Stirn an Codys Stirn. „Wir sind schon zwei“.
Cody legte seine Hände um Nick und nahm ihn in den Arm. „Das wollte ich schon immer tun. Dich in meinen Armen halten“.
„Das du mich überhaupt noch willst“.
„Nick, fang nicht damit an. Sag mir einfach, ob ich dich als MEIN Freund bezeichnen darf?“
„DEIN Freund? Also Lebensgefährte? Nicht mehr mein bester Freund?“ Nick überlegte, war er schon bereit so offen damit umzugehen? Gut, wem sollten sie es schon verraten? „Ja, dass hört sich gut an“.
Cody löste die Umarmung und küsste Nick erneut. Es war ein Hungriger Kuss, aber sehr Rücksichtsvoll. Nick setze sich in den Einstieg der Mimi und zog Cody mit sich, der auf seinem Schoss landete.
„Oh Nick“, knabberte Cody an Nicks Lippen. „Wir sollten aufhören, sonst kann ich für nichts garantieren“. Auf einmal wäre Cody für sein richtiges erste mal bereit, er löste sich. Er wollte es nicht Überstürzen.
„Du hast Recht, wir sollten es langsam angehen. Weißt du wo Murray hin ist?“
„Er sagt doch wohin er wollte“.
„Cody, Murray wusste von meinen Gefühlen. Ich bin sicher, das er uns heute einen Vorgespielt hat um mir einen tritt in den Hinter zu geben. Sicher hat er den Roboz so Programmiert, dass dieser das Telefon klingeln ließ“.
„Wie? Murray gestehst du deine Gefühle und mir nicht? Was soll ich den davon halten?“
„Du kennst doch den Grund“.
„Du Spinnst. Warum denkst du nur zur Falschen Zeit?“, gab Cody Nick noch einen Kuss. „Ich bekomme einfach nicht genug von dir. Aber lass uns jetzt zurück zur Riptide gehen, damit wir da sind, wenn Boz zurück kommt“.

Murray kam auf die Riptide zurück und fand den Tisch unberührt vor. Selbst das Essen hatten die Beiden nicht angerührt. Was war passiert? War sein Plan nach hinten los gegangen? War Nick geflüchtet und Cody sucht ihn jetzt? Er seufzte und wollte gerade Anfangen aufzuräumen, als Nick, gefolgt von Cody, die Treppe zum Salon runter kam. „Murray“, Nick hatte ein schlechtes Gewissen, sie hätten wenigstens etwas essen können. „Komm, das wärmen wir wieder auf. Du hast dir solche mühe gegeben“.
„Wo wart ihr?“ war Murray enttäuscht.
„Bei der Mimi“, fing Nick an.
„Du weißt doch, wie Kompliziert er sein kann“, grinste Cody. „Wenn es um Gefühle geht, dann ist er nicht Direkt. Da denkt er zu viel bevor er redet.“
Murray guckte Nick an. „Hast du?“
„Ja, habe ich“, Nick hatte das Gefühl knall rot zu werden.
„Und?“
„Was und?“ fragte Nick.
„Wie hat er es aufgenommen?“
„Was glaubst du den?“
„Nicht so, wie du befürchtet hast“.
„Genau Murray. Und ich danke dir für den Arschtritt, nur was hast du den ganzen Abend gemacht? Das mit der Uni war doch gelogen“:
„Ich bin doch jetzt egal. Seit ihr jetzt“, Murray Gestikulierte mit den Händen. „also seit ihr jetzt.... Wie soll ich sagen? Seit ihr jetzt zusammen?“
„Dank dir ja“, Cody nahm Murray in den Arm.
Murray lachte. „Das ist ja Wunderbar“.
Nick hatte das Essen inzwischen in Wasserbädern wieder erwärmt. „Ich denke, jetzt kann man es noch essen“, stellte er die Teller auf den Tisch und zündete die Kerzen wieder an.
Cody setzte sich neben Nick.
„Auf euch“, hob Murray sein Glas.
„Auf dich, den ohne dich, hätte ich den Mund nicht auf gemacht“.




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Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Vergangenheit bis Zukunft   Fr 16 Mai 2014, 08:25

Teil 46

„Ist das hier die Riptide - Detektei?“ stand ein Mann, Anfang dreißig vor dem Kabinenkreuzer.
„Ja, hier sind sie Richtig. Ich bin Murray Bozinsky, kommen sie doch rauf“.
„Danke“, der Mann stieg über die Reling auf das Deck. „Arbeiten sie alleine?“
„Ähm nein, meine Partner sind unter Deck. Nick, Cody, kommt ihr mal hoch“, rief Murray.

„Da will man mal ausschlafen, da brüllt der einen Wach“, schälte sich Nick aus dem Bett.
„Das nenne ich ja eine Begrüßung von dir“, setzte sich Cody auf.
„Guten Morgen“, Nick ging zu Cody rüber und gab ihn einen Kuss.
„Zieh dich besser an. Wenn du nur so in Unterhose vor mir stehst, könnte ich noch über dich herfallen und dann steht Murray gleich hier drin“.Cody stand auf und drückte Nick einen weiteren Kuss auf den Mund.
Dann zogen sie sich an und gingen an Deck.
„Jungs, wir haben einen Fall“; fing Murray an.
„Michael Miller?“ platzte es aus Beiden gleichzeitig.
„Ihr kennt euch?“ staunte Murray.
„Leider“, brummelte Nick.
Cody setzte sich. „Was willst du hier?“
„Ich wusste nicht, dass ihr die Riptide – Detektei seit. Das ihr nach 10 Jahren immer noch auf einander hängt, erstaunt mich“.
„Um uns das zu sagen, bist du aber sicher nicht hier“, Nick setzte sich neben Cody.
„Nein, aber ich glaube das es besser ist, wenn ich mir eine andere Detektei suche“.
„Aber warum den?“ fragte Murray,der ja von nichts wusste.
„Erklären wir dir später“, klang Nick Tonlos. „Wenn du schon mal hier bist, kannst du uns auch sagen um was es geht“. Vielleicht war es wirklich was sehr Wichtiges, was eilte.
„Ich weiß, es ist gerade von mir viel verlangt euch zu bitten, euch nicht wegen der Abneigung mir nicht zu Helfen. Mein Bruder, er ist 12 Jahre jünger als ich, hat sich vor ein paar Wochen geoutet. Ich habe ihn ziemlich gegen den Kopf gestoßen. Auf jeden Fall, ist er seit dem weg. Ich suche ihn schon, ich war sogar in Schwulen Bars, aber ich finde ihn einfach nicht und die Polizei meint, dass er Erwachsen ist und meint, dass sie nicht zuständig sind. Bitte, ihr müsst ihn finden, nicht das er abstürzt. Tut es für Jason. Wenn ihr ihn Wohlauf findet und er keinen Kontakt zu mir will, kann ich damit Leben, ich muss nur wissen ob es ihm gut geht“. Miller klang wirklich verzweifelt.
Cody guckte Nick an.
„Du weißt schon was er sich damals geleistet hat?“
„Ja, dass weiß ich. Aber die Zeiten ändern sich“.
„Murray?“ guckte Nick den Computerfachmann an.
„Ich bin dabei“.
„Na gut, wir über nehmen den Fall“.
„Ich danke euch Jung. Hier, dass ist ein Bild von ihm“, reichte Michael dem Trio ein Foto.
„Hast du dich nur um geguckt oder hast du auch gefragt?“ wollte Cody wissen.
„Ich habe mich nur um geguckt. Ich wollte da schnell wieder raus, als Hetero fühlt man sich da nicht wohl“.
„Aber wir sollen uns da wohl fühlen?“ hob Nick die Augenbraue.
„Das habe ich nicht gesagt. Aber vielleicht fällt es euch ja leichter“.
„Tut es“, gab Cody Nick einen Ruck.
„Du kennst unseren Preis?“
„200 am Tag“.
„Genau. Erzähl und jetzt alles was für uns wichtig sein kann. Seine Hobbys, seine Freunde, alles“.
Michael fing an zu erzählen was er wusste, Cody schrieb mit.
„Ich nehme an, du hast die Orte schon abgeklappert?“
„Ja“.
„Wir werden uns dort trotzdem umschauen. Die Bars machen erst heute Abend auf“.
„Könntet ihr meinen Namen raus lassen bei der Suche? Es könnte meinen Ruf schaden“, bat Michael.
„Was ist dir Wichtiger? Dein Bruder oder dein Ruf?“
„Mein Bruder. Aber versetzt euch doch mal in meine Lage, wenn man mich für eine Schwuchtel hält, dann bekomme ich keine Aufträge mehr“.
Nick biss sich auf die Zähne.
Cody nahm unter dem Tisch seine Hand und drückte diese. „Du scheinst dich kein bisschen geändert zu haben. Werd mal etwas Toleranter, tue es für deinen Bruder“.
„Meldet euch bitte, wenn ihr eine Spur habt“,Michael lag seine Karte auf den Tisch und verabschiedete sich.
„So und jetzt raus mit der Sprache. Woher kanntet ihr den?“ wollte Murray wissen.
„Ich habe dir doch von unserem ersten Einsatz erzählt“, fing Nick an. „Michael ist einer der Soldaten gewesen, die mit dem Faltschirm abgesprungen ist und mit ihm die Notrationen.Er hätte uns da unten Verrecken lassen“.
„Aber die hatte er doch sicher nicht mit Absicht bei sich“, war sich Murray sicher..
„Doch, dass hatte er. Auch so hat er uns das Leben im Lager nicht einfach gemacht. Eigentlich sollten wir nicht für ihn Arbeiten, aber können wir es Verantworten, seinen Bruder für ihn bezahlen zu lassen? Er sagte, dass er 12 Jahre Jünger ist, dass heißt, dass er 19 sein dürfte, vielleicht 20“.
Nick stand auf. „Los Jung,last uns sehen ob wir was raus finden“.
„Wollen wir mal mit Lt. Quinlan reden?“ schlug Murray vor.
„Wenn er Miller schon nicht Hilft, wird er uns auch nicht Helfen“.
„Versuchen können wir es“.
„OK, Murray. Fahr du mit Nick zum Schwimmbad, ich geh zu unserem Lieblings Bullen“.

„Lt. es muss doch was geben was sie tun können. Der Junge ist doch nicht erst seit gestern Vermisst“.
„So weit ich weiß, hatte dieser Miller einen Streit mit seinem Bruder. Wer weiß wie heftig dieser war“.
„Ein Streit kann immer dafür Sorgen, dass man sich einige Zeit nicht sieht. Aber so lange Sir?“
„Gut Allen, damit ich ruhe vor dir habe, spreche ich mal mit den Kollegen aus dem Bereich. Wenn ich was raus finde weiß ich ja wo ich euch Pappnasen finde“.
„Das sie auch immer so Nett sein müssen“,Cody schüttelte den Kopf und verließ das Revier. Mit dem Jimmy fuhr er zu dem Ort wo seine Partner waren.
„Habt ihr was?“ erwartete Cody die Beiden draußen.
„Nein. Die Mitglieder sagen, dass Jason schon seit drei Monaten nicht mehr hier war“, seufzte Murray.
„Dann weiter. Lassen wir die Vetty hier stehen?“
„Nein, ich fahre euch hinter her“.
Sie klapperten den nächsten Ort ab, den Michael ihnen genannt hatte, doch auch dort war er schon seit Wochen nicht mehr.
„Was hat Quinlan eigentlich gesagt?“
„Er meldet sich“.
„Immer hin“,seufzte Nick. „Lasst uns zur Riptide fahren. Es wird noch eine lange Nacht“.
„Wer geht eigentlich?“ blieb Murray stehen. „Also muss ich damit?“
„Hast du ein Problem mit Schwulen?“ legte Cody einen Arm um seinen Kumpel.
„Nein, aber ihr wisst doch, ich fühle mich ins Bars nicht wohl“.
„Schon gut Boz, Nick und ich bekommen das alleine hin oder Schatz?“
„Wir können zum Aufwärmen ja in die Bar gehen, wo wir die Unterschriften besorgt haben. Die Jungs waren Hilfsbereit“.



Teil 47

Cody stand mit Nick am Eingang der Bar und knöpfte einen weiteren Hemdknopf an dem Hemd seines Freundes auf.
„Hey was wird da? Wir sind Dienstlich hier“, wollte sich Nick den Knopf wieder zu knöpfen.
„Wir können Privates und Dienstliches aber auch mal verbinden. Gönne es mir doch“, Cody gab Nick einen Kuss und fuhr ihn über die Brust.
„Warum habe ich überhaupt ein Hemd angezogen?“
„Weiß ich auch nicht. Komm wir fragen den Barkeeper, ob er Jason kennt“, Cody holte das Foto aus seiner Tasche und steuerte die Bar an.
„Hallo, ihr zwei, lange nicht mehr gesehen aber wieder erkannt“.
„Hey, ja wir hatten viel zu tun“,lächelte Cody.
„Trend und Conner Richtig?“
„Ähm“. Cody guckte Nick an, sollten sie als diese weiter machen? Aber das war nicht fair. „Nein, Cody und Nick. Wir sind Privatdetektive und hatten einen Auftrag, darum die Falschen Namen“.
Der Barkeeper guckte skeptisch.
„Keine Sorge, es ging nicht um die Bar und auch um keinen der Gäste. Es hatte nichts mit der Szene zu tun“.
„Also seit ihr gar nicht Schwul? Aber was macht ihr den hier?“
Nick nahm Cody das Foto aus der Hand. „Wir suchen diesen Jungen Mann.“
„Warum sollte er hier sein?“
„Er hat sich vor einiger Zeit vor seinem Bruder geoutet und es kam zum Streit. Seit dem ist er verschwunden.Er hat uns jetzt beauftragt ihn zu finden. Irgendwo müssen wir ja Anfangen“.
„Das hier ist eine Seriöse Bar“.
„Das wissen wir, darum sind wir auch hier. Wir haben uns eine Ehrliche Antwort erhofft, ihr wart damals schon sehr Hilfsbereit“.
„Was ist aus der Petition geworden?“
Cody stutzte, die gehörte doch nur zur Tarnung.
„Die läuft noch“, mischte sich Nick ein.
„So lange?“
„Es fehlen noch Unterschriften“, log Nick weiter.
„Was ist jetzt mit dem Jungen?“ lenkte Cody das Thema wieder zurück.
Der Barkeeper guckte sich das Foto genau an. „Nie gesehen. Ich frage mal meine Kollegen“. Der Barkeeper verschwand mit dem Bild und fragte rum.
„Warum lügst du ihn an?“ flüsterte Cody.
„Was hätte ich den sagen sollen? Das sie in irgendeinem Müllschlucker gelandet ist?“
„Du bist doch sonst auch so direkt“.
„Du machst mich halt Einfühlsamer“,grinste Nick und beugte sich vor um Cody einen Kuss zu geben. „Du bist ansteckend“.
Ein räuspern.
„Ja? Ah, und? Wurde er gesehen?“
„Nein, keine Spur, aber wenn ihr mir eure Telefonnummer hier lässt, kann ich mich melden wenn er auftaucht“, grinste der Barkeeper.
„Danke für deine Mühe“, Cody schrieb ihre Telefonnummer auf und reichte sie weiter.
„Wollt ihr was trinken oder wollt ihr weiter?“
„Heute nicht, wir müssen den Jungen finden. Aber wir kommen wieder“, winkte Cody und verließ mit Nick die Bar.
„Warum hat der den so gegrinst?“
„Erst hielt er uns für Schwul, dann für Hetero, du hast ja seine Frage nicht beantwortet und dann hat er uns Küssen gesehen. Die müssen denken, dass wir einen Schaden haben“, lachte Cody.
„Nur weil ich dich Liebe, heißt es nicht, dass ich Schwul bin“.
„Dann halt Bi. Komm, eine Bar schaffen wir noch“.
„Dann überprüfen wir die dritte Bar morgen“, guckte Nick auf die Uhr, sie hatten viel Zeit verloren. „Oder meinst du das wir Beide schaffen,wenn wir uns Beeilen?“
„Dir ist es wichtig, den Jungen zu finden, mmm?“
„Na hör mal, wer weiß was mit ihm ist“.
„Dann sollten wir uns aufteilen. Traust du dir das zu?“
„Was? Ich soll alleine in eine Schwulen Bar?“ Nick schluckte. „Ja warum nicht?“
„Gut, du darfst dir eine Aussuchen“.
„Ich nehme die hier“, nahm Nick den Zettel mit der Anschrift die Murray raus gesucht hatte.
„Wir treffen uns auf der Riptide“, Cody gab Nick einen Kuss. „Pass auf dich auf“.
„Aber immer doch. Du aber auch auf dich“, versiegelte Nick noch mal die Lippen.
Dann trennten sich ihre Wege.

Nick kam in der Bar an, sein Hemd hatte er bis auf den letzten Knopf geschlossen. Die Bar war voll und es war stickig. Er wollte wieder an der Bar fragen und suchte sich seinen Weg, des öfteren wurde er angesprochen, aber auch berührt. Er ignorierte es oder lehnte ab. An der Bar setzte er sich und und winkte den Barkeeper zu sich.
„Was kann ich für dich tun Süßer?“
„Ich suche diesen Jungen Mann“, hielt Nick ihm das Foto unter die Nase.
„Was hat er verbrochen?“ nahm der Barkeeper das Bild in die Hand.
„Nichts, er wird seit einiger Zeit vermisst, nach dem er sich bei seinem Bruder geoutet hat“.
„Lass mich raten, es kam zum Streit?“
„Ja“.
„Ich habe ihn hier noch nie gesehen“, wurde Nick das Bild zurück gegeben. „Willst du jetzt was trinken?“
„Nein danke“, Nick stand auf und fragte noch einige andere Leute in der Bar, diese nutzten die Gelegenheit natürlich um mit ihm zu flirten. Nick zwang sich ruhig zu bleiben. Was bildeten sich diese Typen eigentlich ein? Das sie unwiderstehlich waren? Nick war froh, als er wieder in der Vetty saß und zurück zur Riptide fuhr.


Cody kam in einen Heruntergekommenen Laden und wünschte sich Nick herbei. Doch er wollte nicht kneifen und ging rein. Er fragte sich durch, doch niemand gab ihm Auskunft. Da wurde er von einem großen breiten Typen angesprochen. „Suchst du Ärger?“
„Nein, ich suche diesen Mann“, hielt Cody ihm das Bild hin.
Der Typ verzog kurz leicht erschrocken das Gesicht, dann nahm er das Bild und zerriss es. „Nie gesehen und jetzt raus hier“.
Cody traute dem Braten nicht, er hatte die Reaktion mitbekommen und war sich sicher, dass was nicht stimmte. „Sie haben sich das Bild nicht mal richtig angeguckt“.
„Das lass mal meine Sorge sein. Wir mögen hier keine Schnüffler. Sehe zu das du Land gewinnst“.
Cody sah lieber zu, dass er die Bar verließ, aber er wusste, dass es eine erste Spur sein könnte. Nur wollte er sich nicht alleine mit solchen Typen abgeben. Er würde zurück zu Riptide fahren und das weitere Vorgehen mit seinen Freunden besprechen.




Teil 48

Nick saß im Salon als Cody nach Hause kam.
„Du hättest nicht auf mich warten brauchen“, lächelte Cody.
„Ich will doch wissen ob du was raus gefunden hast. Ich war Erfolglos“.
„Ich weiß nicht. Wir sollten den Schuppen beobachten. Ich wurde vor die Tür gesetzt“, Cody setzte sich und erzählte alles.
„Dann sollte ich mich da mal verdeckt umschauen“.
„Kommt nicht in Frage, ich lass dich da nicht alleine rein“.
„Cody, wir müssen den Jungen finden. Hast du eine andere Idee?“
„Quinlan soll eine Razzia durchführen“.
„Aus welchem Grund?“
„Nick, die haben Dreck am stecken, dass spüre ich“.
„Ich glaube dir und deshalb will ich mich da mal umsehen. Vielleicht finde ich ja was, was einen Grund für eine Razzia vorbringt. Wenn die mich für einen normalen Gast halten, dürfte das kein Problem sein“.
„Ich will erst mit Murray sprechen, ob wir dich irgendwie überwachen können. Lass uns jetzt ins Bett gehen, es ist spät genug“, Cody stand auf und hielt Nick die Hand hin.
Sie gingen in ihre Kabine und zogen sich bin auf die Shorts aus.
„Kuscheln wir noch?“
„Dann kommen wir aber nicht zum Schlafen, bei den engen Betten“.
„Da müssen wir uns was einfallen lassen“.
„Ich habe schon eine Idee“, schlüpfte Nick in sein Bett.
„Willst du die Kabine umbauen?“ kroch Cody unter Nicks Decke, ihm war der Mangelnde Platz egal.
„Genau an das habe ich gedacht“.
„Und wo sollen wir in der Zeit schlafen?“
„In der Mimi, da haben wir auch unsere Ruhe und müssen auf niemanden Rücksicht nehmen“, Nick drehte sich auf die Seite und streckte seinen Arm aus, so das Cody diesen als Kopfkissen nutzen konnte.
„Du denkst schon länger darüber nach oder?“
„Du weißt doch, ich denke nicht“, grinste Nick und gab Cody einen Kuss.
Cody kuschelte sich an Nick.

„Guten Tag Jungs“, wartete Murray am nächsten Tag auf seine Freunde. „Ist wohl spät geworden“.
„Wir haben drei Bars abgeklappert, aber keine Direkte Spur, nur einen Verdacht“, berichtete Cody und gähnte.
Nick streckte sich. „Wir wollen da heute Abend noch mal hin und uns genauer umsehen. Oh Kaffee, Murray, ich Liebe dich“.
„Ey und was ist mit mir?“ beschwerte sich Cody.
„Hast du Kaffee gekocht?“
„Heute nicht, aber sonst oft genug“:
„Dann liebe ich dich auch“, beugte sich Nick runter und gab Cody einen Kuss. Dann verteilte er den Kaffee.
„Glaubt ihr den, dass man euch nicht wiedererkennt?“ war Murray wieder beim Fall.
„Ich war alleine dort, Nick will heute alleine hin. Aber nur, wenn du eine Möglichkeit hast, womit wir ihn Überwachen können. Alleine lasse ich ihn nicht da rein“.
„Natürlich habe ich da was. Was willst du haben? Ein Hörgerät, womit wir alles mithören können und du uns hören kannst oder eine Brille, wo wir alle mit ansehen können?“
„Gib ihn Beides“, meinte Cody.
„Ist das nicht etwas viel?“

Am Späten Abend fuhren sie mit dem Jimmy zu der Bar und Cody legte Nick zum wiederholten mal nahe, auf sich acht zu geben und kein Risiko ein zu gehen. Wie jedes mal Versprach es Nick mit einem Kuss, dann ging er rein. Es stank und es was dunkel, wie konnte man sich hier bloß wohl fühlen?
Er setzte sich an die Bar und bestellte sich ein Bier. Seinen Blick ließ er durch den Schuppen schweifen und blieb angewidert an einem Typen hängen, doch schnell wand er sich um. Das konnte doch nicht wahr sein. Erst Michael Miller und jetzt der Typ. Nick wusste, dass er nicht Erkannt werden durfte.
„Ich habe gedacht meine Augen täuschen mich, aber jetzt wo ich vor dir stehe, erkenne ich dich Eindeutig mein Süßer“.
Nick erkannte die Stimme sofort. „Fängt das schon wieder an? Hast du es vor 10 Jahren doch nicht verstanden?“
„Ist das schon 10 Jahre her? Ich habe dich vermisst und wie ich sehe, habe ich nicht umsonst gewartet“, fuhr er Nick über die Brust.
„Fass mich nicht an“.
„Oh Süßer, weißt du den nicht wo wir hier sind?“
„Doch, aber ich suche niemanden für mich. Ich suche jemanden der mir einen Rat geben kann. Aber das bist sicher nicht du“.

„Mit wem redet er da? Er hätte die Brille nehmen sollen“, ärgerte sich Cody, nur hören zu können.
„Sag ihm doch, dass er einen Namen nennen soll, wenn er den kennt“, meinte Murray und das tat Cody dann auch.

„Du suchst jemanden? Gestern war schon einer hier und hat jemanden gesucht“.
„Sucht hier nicht jeder irgendwas?“ finde bloß keine Verbindung, aber das ich Cody kenne weißt du ja nicht, dachte Nick.
„Was suchst du den?“
„Als würde ich dir das auf die Nase binden“, Nick trank einen Schluck von seinem Bier.
„Provoziere ihn nicht und nenne uns endlich seinen Namen“, hörte Nick Cody.
„Weißt du, ich bin hier der Chef. Wenn dir einer weiter Helfen kann, dann ich“, legte er seine Hand auf Nicks Schulter. „Du bist ja noch Kräftiger geworden. Das gefällt mir“.

„Ich geh da gleich ran, der Typ macht meinen Freund an und begrabscht ihn auch noch“, regte sich Cody im Jimmy auf.

„Nur um Typen wie mit dir fertig zu werden“, grinste Nick. „Wobei, mit dir bin dir bin ich jedes mal fertig geworden“.
„Ach und wie war das unter der Dusche?“
Nick gefiel es nicht, dass Cody mithörte, er musste vom Thema weg. „Also gut, ein bester Freund hat sich vor mir als Schwul geoutet. Ich weiß jetzt nicht wie ich mit ihm umgehen soll, ich will ihn nicht verlieren, ihn aber auch nicht verletzten“.
„Du bist ja noch Süßer als ich gedacht habe. Was zerbrichst du dir über andere den Kopf? Über mich hast du dir den Kopf auch nicht zerbrochen, sonst hättest du mich ja ran gelassen“.
„Du bist Krank. Ich suche mir jemand anderen“.
Er hielt Nick fest. „Hier sind wir auf meinem Territorium, hier bestimme ich, wann wer geht. Es wird Zeit, dass wir das Beenden, was wir in der Dusche Angefangen haben. Gucken und einmal berühren reicht mir nicht“.

„Murray, von was redet der da?“
„Ich weiß nicht was vor 10 Jahren war, da kannte ich euch nicht“.



Teil 49

Cody wollte in die Bar stürmen, es gefiel ihm nicht was er hörte.
„Warte, Nick hat versprochen sich deutlich auszudrücken, wenn wir kommen sollen. Vertraue ihm“.

„Hat dir die Blöße im Knast nicht gerecht? Willst du dir jetzt die nächste holen?“
„Dafür habe ich eh noch was gut bei dir“, strich er Nicks Haar hinters Ohr zurück. „Was ist das?“
„Ein Hörgerät. Eine Granate ist im Vietnam dicht neben mir explodiert. Dabei wurde das Gehör beschädigt“.
„Ich stehe ja auf solche Schwächen. Komm schon, wir suchen uns ein Stilles Örtchen. Das mit deinem Freund war doch nur Vorgeschoben“.
Nick überlegte, wenn er mit ihm mit gehen würde, würde er vielleicht die Einblicke bekommen, die er benötigte. Aber wie sollte er das Abwenden, was der Typ mit ihm vor hatte? Denn wenn er mit kommen würde, würde dieser Denken das er wollte. Aber sie mussten doch den Jungen finden, sollte das nicht vorgehen? „Vielleicht ist es wirklich besser, wenn wir uns an einen Ort unterhalten wo es nicht so laut ist, dass brüllen strengt nämlich an“.

„Was wird das den jetzt? Nick, du gehst nicht mit ihm irgendwohin, wo wir dich nicht finden“, sprach Cody ins Mikrofon. „Warum kann der Typ sich nicht an Absprachen halten? Warum sagt er uns den Namen nicht?“
„Er muss ihn aus dem Knast kennen“, überlegte Murray, „du hast es doch gehört. Auf der Riptide könnte ich das jetzt raus finden“.
„Mir passt das nicht. Er hat nicht viel erzählt, aber ich weiß, dass da ein Typ war, der ihm an die Wäsche wollte. Nick hat abgestritten, dass es diesem Typen gelungen ist. Wenn das dieser Typ ist, dann drehe ich ihm den Hals um. Er ist auch für die Narbe an Nicks Hand verantwortlich“.
„Nick weiß, dass wir zu hören und er weiß das wir eingreifen, aber wir sollten warten bis er das Zeichen gibt“.
„Was ist wenn er nicht in der Lage ist ein Zeichen zu geben?“
„Das wird er. Spätestens wenn das Hörgerät nicht mehr sendet“.
„Murray,machst du dir keine Sorgen?“
„Doch, aber ich will auch keinen Streit mit Nick, weil wir ihm nicht vertraut haben“.

Sie kamen in den hinteren Bereich der Bar.
„So, dass ist der VIP Bereich“, grinste der Typ.
Nick guckte sich um. Es war ein lange roter Gang, rechts und links waren Türen mit Nummern. „Ist das ein Hotel?“ fragte er dumm.
„Nein mein Süßer. Wo denkst du hin? Unsere VIP Gäste haben besondere Bedürfnisse und wollen dafür ihre Ruhe“, lachte Watson.
Nick schluckte, jetzt war klar, wo er war. Jetzt konnte er raus, jetzt hatten sie einen Grund für Quinlan. „Weißt du, ich habe es mir anderes Überlegt. Was mache ich die Probleme von meinem Freund zu meinen? Entweder kommt er damit klar wie ich bin oder nicht“.
Nick drehte sich um und wollte gehen.
„So nicht mein Süßer, erst scharf machen und dann gehen? Kommt nicht in die Tüte“, packte Watson Nick an den Schultern.
„Ich habe dich nicht scharf gemacht. Ich habe nur gesagt, dass ich einen ruhigeren Ort vorziehen würde, aber wenn ich das Gestöhne hier höre, dann wird mir schlecht. Also las mich los oder ich rufe Ted um Hilfe?“
„Wer ist Ted?“
„Mein Wachhund der im Cabrio sitzt“.

„Ruf Quinlan an, er soll kommen. Schnell“, mit Ted konnte Nick nur Quinlan gemeint haben. Nun war zu hoffen, dass sich der ungeliebte Polizist auch her bemühte. „Sag ihm, es geht um Leben und Tot“.
Murray tätigte das Telefonat und wie befürchtet, hatte er seine Mühen Quinlan her zu ordern.
„Er kommt mit einem Einsatz Kommando. Aber sollte er nichts finden, sind wir fällig“.
„Er wird was finden. Wie lange wird er brauchen?“
„Wenn er sich beeilt gut 20 Minuten“.
„Verdammt, wie soll Nick sich da so lange schlagen?“
„Er wird es schon schaffen“.

„Du bist echt ein Witzbold, verdienst du damit inzwischen den Geld?“
„Nur Nebenberuflich. Überwiegend biete ich Hubschrauberrundflüge an“.
„Das hantiert sich doch nicht. Das was du da einnimmst, gibst du doch für die Miete des Hubschraubers aus“,lachte Watson. „Ich habe einen Job für dich. Er ist ganz einfach und du musst wirklich nicht viel tun“.
„Nein Danke, kein Interesse“, Nick guckte auf die Uhr. „Ups schon so spät? Ich muss los, morgen um 8 geht mein erster Flug und ich muss ausgeschlafen sein“.
„Ich verliere langsam die Geduld. Ich finde diese Verzögerungsspielchen ja nicht schlecht, aber irgendwann hören sie auch auf“.

„Murray ich geh da jetzt rein, dass wird mir zu heiß, der geht Nick gleich an die Wäsche“, öffnete Cody die Tür.
„Nick wird es nicht zu lassen. Wenn du da jetzt rein gehst, dann haben die eine Chance zu entkommen. Dann war alles um sonst. Nick wird schon nichts passieren“.

Autos fuhren vor die Bar und Cody und Murray konnten erkennen, dass Quinlan ausstieg.
„Na endlich“, Cody sprang raus und eilte zu Quinlan. „Es muss einen hinteren Bereich geben. So hat es sich angehört. Nick kann ihnen mehr sagen“.
„Wo ist den die Flachnase?“
„Da drin und sammelt ihre Beweise“.
„Hör zu. Ihr beiden haltet die Füße still und wir gehen da jetzt rein. Sehe ich auch nur einen von euch, seit ihr fällig“.
Quinlan ließ die Bar stürmen und kam kurze Zeit später wieder raus. Hinter ihnen Polizisten die Watson und einige Männer abführten. „Wir räumen noch auf. Für euch ist Feierabend“.
„Ist Jason Miller unter ihnen?“ wollte Cody wissen und hielt Ausschau nach Nick.
„Keine Ahnung, ich werde es euch wissen lassen. Aber jetzt steht nicht im Weg“.
Nick kam raus. „Also wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich gerne Heim“.
Cody nickte und würde Nick am liebsten ganz fest in den Arm nehmen, aber vor Quinlan ging das nicht.

Sie kamen auf der Riptide an, dort zog Cody Nick in seine Arm und drückte ihn fest. „Ich hatte Angst um dich“.
„Ich hatte alles unter Kontrolle“, Nick löste sich und gab Cody einen Kuss.
„Jetzt will ich aber alles wissen. Wer ist dieser Watson?“ Cody hatte zwar schon eine Vermutung die er mit Murray geteilt hatte, aber er wollte es von Nick hören.
„Mein Zellengenosse, ich habe dir doch von ihm erzählt“.
„Und wie war das mit, Angucken und einmal kurz berühren reicht mir nicht?“
Nick schluckte. Er wollte Cody nicht anlügen, aber er wollte auch nicht darüber sprechen. „Er wollte mich nur provozieren“, was ja nicht direkt gelogen war.
„Nick, hör auf mir auszuweichen“, ließ Cody ihn nicht damit durchkommen.
„Cody, du weißt, dass er versucht hat mir an die Wäsche zu gehen, du weißt das ich ihn abwehren konnte. Was willst du also noch wissen?“
„Was unter der Dusche passiert ist? Du verschweigst doch was“.




Teil 50

„Cody es ist 10 Jahre her, was spielt das für eine Rolle? Warum glaubst du mir nicht, dass nichts passiert ist?“
„Weil ich gehört habe wie dieser Watson mit dir spricht“, Cody nahm Nicks Hände. „Ich war kurz davor da rein zu stürmen, als ich diesen Watson hörte, als er gesagt hat, dass er dich angefasst hat. Das passt nicht zu deiner Aussage. Also Nick, bitte“.
Nick wand sich,warum wollte Cody das nach 10 Jahren wissen? Es würde doch eh nichts bringen. „Watson und seine Milchbubbis haben mich unter die Dusche gezerrt“, fing Nick an.
Cody starte ihn an.
„Ich habe mich gewehrt, doch gegen vier Männer hatte ich nicht wirklich eine Chance. Je mehr ich mich wehrte, desto härter wurden die Schläge“. Nick drückte Codys Hände und gab einen Kuss darauf. „Dann haben sie mich ausgezogen. Wie ich mich gefühlt habe,muss ich ja nicht erwähnen. Ich habe alles getan was in meiner Kraft stand, vor lauter Panik, waren mir die Schläge egal, ich habe es nicht geschafft. Watson hat mich zwischen den Beinen gefasst. Was dann passiert ist, kann ich selber nicht erklären. Ich konnte mich los reißen, habe Watson zu Boden bekommen und auch die anderen vier sind geflüchtet. Muss ich noch weiter erzählen?“
Cody nahm Nick in den Arm. „Warum denkst du bloß immer, alleine mit so was fertig zu werden?“
Murray hatte sich gesetzt und konnte es nicht fassen.
„Ich wollte es nicht an mir ran lassen. Weißt du, durch eine unerklärliche Kraft, habe ich es geschafft, deren Vorhaben zu verhindern. Ich hatte diesen aussichtslosen Kampf gewonnen. Das hat mir die Nötige Kraft gegeben, damit klar zu kommen. Ich habe es geschafft Watson in seine Schranken zu weisen, obwohl ich ihm eigentlich Körperlich unterlegen war. Cody und im Vietnam haben wir schlimmeres erlebt“, Nick küsste Cody sachte. „Und jetzt will ich nicht mehr darüber reden, sonst beiße ich dir die Zunge ab“. Nick guckte zu Murray. „Und du zerbrichst dir auch nicht deinen Kopf. Es ist alles in Ordnung“.
„Tut mir Leid, dass ich dich gezwungen habe, dich zu Erinnern“, tat es Cody Leid.
„Willst du wirklich aufpassen müssen, wo du deine Zunge in nächster Zeit hast?“ fletschte Nick die Zähne und grinste.
„Das würdest du nicht wagen“, legte Cody seinen Mund auf Nicks und fuhr mit der Zunge über Nicks Lippen.
„Jungs, könntet ihr das in eurer Kabine fortsetzen oder warten, bis ich in meiner bin? Ich muss mir das wirklich nicht ansehen“.
„Guten Nacht Murray“.

Nick und Cody hatten ihre Kabine ausgeräumt und wollten die Sachen in der Mimi zwischen lagern. Bevor sie das Zeug aber zur Mimi brachten, wollten sie auf Quinlan warten.
„Jungs, ihr wisst doch, dass Quinlan sich immer Zeit nimmt. Bringt doch schon das Zeug rüber, ich bin doch hier“, bot Murray an.
Die Beiden verliebten stimmten ihren Freund zu, schnappten sich so viele Sachen wie sie tragen konnten und machten sich auf den Weg zu Nicks Hubschrauber.
„Wenn liebst du eigentlich mehr, die Mimi oder mich?“ verstaute Cody die Taschen im Cockpit, damit sie im Lagerraum mehr platz hatten.
„Lass mich mal überlegen“, pumpte Nick die Luftmatratze auf.Er ließ sich Zeit und beobachtete grinsend seinen Freund. „Ich glaube die Mimi“, Nick machte eine Pause. „Ja, ich muss zugeben, die Mimi liegt etwas zurück“.
„Etwas? Na warte“, Cody sprang in den Laderaum der Sikorsky und drückte Nick mit den Rücken auf die Matratze, dann setzte er sich auf ihn drauf. „Etwas?“
„Lass mich noch mal überlegen. Mmm? Ich weiß nicht, irgendwie ist das eine schwere Entscheidung“.
Cody fing an Nick zu kitzeln. „Wen hast du Lieber?“
Nick kicherte. „Na gut, ich gebe es zu, die Mimi muss sich dir geschlagen geben“.
„Und wie viel“, suchte sich Cody einen Weg unter Nicks Hemd.
„Deutlich genug, dass du auf hören kannst mich zu kitzeln. Du weißt, dass mir davon schlecht wird“.
Cody hörte auf. „Das will ich ja nicht.Was hältst du davon?“ Cody knöpfte Nick das Hemd auf und strich ihm sachte über die Brust. „Du weißt nicht wie sehr ich dich begehre“.
„Dann zeig es mir doch“, setzte Nick einen fordernden Blick auf.
„Hier?“
„Warum nicht? Hier sind wir ungestörter als auf der Riptide“.
Cody zog die Tür zu. „Wir gehen nur so weit, wie es in Ordnung ist“.
„Hör auf zu reden und benutze deinen Mund für was anderes“, legte Nick seine Hand an Codys Hinterkopf und zog ihn zu sich ran. Ihre Münder trafen sich und sie fingen an zu tanzen. Mit der freien Hand öffnete Nick Codys Hemd und streifte es ihm ab.
Sie waren immer sehr zurückhaltend auch wenn ihr Verlangen nach einander groß war. Aufs ganze waren sie noch nie gegangen.
Cody fing an sich an Nicks Hals herab zu küssen und zu saugen, auch Nicks Arme wurden bald vom Hemd befreit.
Am Hosenbund zögerte Cody und guckte zu Nick hoch. Bis jetzt, hatte er diesen noch nicht geöffnet, da sie es dann doch selber gemacht haben.Auch die Shorts hatten sie beim Kennen lernen nie ausgezogen.
„Seit wann bist du so Schüchtern?“ gab Nick die Erlaubnis und war gespannt. Wie würde es sich Anfühlen, wenn ein Mann ihm die Hose auszog?
Cody öffnete die Hose, ganz vorsichtig, er wollte Nick die Chance geben es abzubrechen. Doch Nick hob die Hüfte und Half Cody so, die Hose runter zu streifen. Cody zog die Hose komplett aus und warf sie zur Seite. Er sah auf den fast nackten Körper seines Geliebten runter.Er erinnerte sich an die Träume und glaubte bald aufzuwachen. Doch dieses mal war es echt, dieses mal geschah es wirklich.
Nick tastete nach Codys Hose, er wollte Gerechtigkeit. Cody ließ es geschehen und half ihm auch seine Hose zu entfernen.
Nur noch ihre Shorts bekleideten ihre Körper.
Cody beugte sich wieder runter und küsste Nick, sein Körper drängte er an Nicks und Beiden huschte ein Stöhnen über die Lippen.

Murray war auf der Riptide und kümmerte sich ums Mittagessen, irgendwann würden die zwei ja zurück kommen. Da hörte er Schritte. „Nick, Cody, ihr kommt gerade richtig“.
„Richtig für was?“ steckte Quinlan den Kopf unter Deck.
„Ach sie sind das“, war Murray enttäuscht. „Haben sie Jason gefunden?“
„Das erzähle ich euch, wenn ihr zusammen seit.Oder glaubst du, dass ich Lust habe es drei mal zu erzählen?“
„Nick und Cody sind nicht da, sie können es mir sagen, ich gebe es weiter“.
„Und ich habe Gedacht der Fall ist Wichtig. So Wichtig, dass es die Herren nicht für Nötig halten hier zu sein“.
„Sie sind nur kurz bei der Mimi“, wobei kurz konnte man nicht mehr sagen.
„Ach muss der Dummschwätzer jetzt dem Hirnlosen Handreichungen machen?“ lachte Quinlan.
„Der Mimi geht es der Zeit gut“.
„Dann können wir zwei ja mal nachsehen wie gut es ihr geht. Ich habe nämlich keine Lust auf die Beiden zu warten. Los bewege deinen Hintern“. Quinlan machte sich auf den Weg zur Mimi.

Cody streifte gerade Nick die Shorts aus. So nah, war er ihm wirklich noch nie. Zärtlich strich er mit der Hand über die Stelle, achtete aber auf Nicks Reaktion, nicht das es ihm unangenehm war, aber es schien alles andere als das zu sein.
Plötzlich klopfte es an der Tür.





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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Vergangenheit bis Zukunft   Fr 16 Mai 2014, 08:27

Teil 51

Sie rissen die Augen auf und starrten sich geschockt an. Wer mochte das sein?
Wieder klopfte es. „Nick? Cody? Seit ihr da? Ich bin es Murray und Lt. Quinlan ist auch hier“.
„Schande. Schnell, wo sind unsere Sachen?“
Hecktisch zogen sie sich an.
„Bozinsky, was machen die da drin?“
Durch die Hecktick stießen die zwei Verliebten natürlich gegen die Wände der Mimi, so das man es von außen hören konnte.
„Ich würde sagen, sie Trainieren auf engsten Raum einen Nahkampf“.
Da ging die Tür auf. „Sie haben sich aber Zeit gelassen“, guckte Nick raus.
„Alles Klar bei euch? Ach was Frage ich? Bei Euch war ja noch nie was klar“.
Cody kam zum Vorschein. „Guten Morgen Lt.“
„Ihr solltet in der Schrottlaube keinen Nahkampf üben.“
„Lt. Haben sie Jason Miller gefunden?“
„Immer mit Geduld, ihr habt mich Warten lassen, dann macht mal keinen Stress“.
„Wir haben den ganzen Vormittag auf der Riptide gewartet. Glauben sie wir wollen versauern? Wir haben besseres zu tun“, grinste Cody und kassierte einen Stoß von Nick.
„Ja, ja. Und wo ist der Unterschied, ob ihr auf dem Kahn wartet, oder auf diesen Schrottplatz?“
Nick sprang aus der Mimi. „Passen sie auf, dass ich mich nicht vergesse“.
„Oh bitte Ryder, dann habe ich einen Grund dich in eine meiner Zellen zu stecken. Da ist ein Gordon Watson, der dich ziemlich Verflucht“.
Nick kicherte.
„Was ist daran so lustig?“
„Eine lange uninteressante Geschichte“, wusste Quinlan, dass er im Knast war?
„Auf jeden Fall wurden 8 junge Männer aus der Bar befreit die zur Prostitution gezwungen wurden, unter ihnen Jason Miller“.
„Oh nein“, Murray setzte sich auf die Einstiegskante der Mimi. „Das ist ja Fürchterlich“.
Nick und Cody schluckten und guckten zu Boden. „Wie geht es ihm?“
„Er wurde mit den anderen ins Krankenhaus gebracht. Aber was glaubt ihr, wie er, wie die sich fühlen?“
Nick guckte hoch. „Ich denke, dass kann sich keiner Vorstellen, der es nicht erlebt hat. Die armen Jungen“.
„Wow Ryder, so viel Einfühlungsvermögen? Hat Allen dir da drin ein paar Hirnzellen verpasst?“
„Ist es möglich, dass man ihn besucht?“ ging Nick nicht darauf ein.
„Bin ich Arzt? Ihr könnt es ja versuchen. Ich bin dann wieder weg“.

„Was machen wir jetzt? Besuchen wir erst Jason oder informieren wir erst Michael?“ fragte Nick.
„Lass uns erst gucken wie es Jason geht und ob er seinen Bruder sehen will“, ging Cody vor.
Murray folgte den Beiden, schweigend.
Nach dem sie mit dem Arzt gesprochen haben, durften sie kurz zu ihnen.
„Hallo Jason. Wir sind Cody, Nick und Murray“, stellte Murray sie vor.
Sie bekamen einen Ausdruckslosen Blick. „Was.... was wollen sie?“
„Wir fragen nicht, wie es dir geht, ich denke die Frage ist fehl am Platz. Dein Bruder hat uns beauftragt dich zu finden“.
„Michael? Weiß er.... weiß er wo ich gefunden wurde?“
„Nein, wir wollten erst mit dir sprechen“.
„Das ist gut. Sagt ihm nichts ja? Sagt ihm, dass ihr mich nicht gefunden habt“.
„Jason, er macht sich Sorgen. Michael ist kein einfacher Charakter, er ist sehr von sich Überzeugt, aber er hätte sich nicht durchgerungen uns zu arrangieren, wenn du ihm egal wärst.Er war sogar selber in einer Schwulen Bar um dich zu finden“, erzählte Nick.
„Klar, dass er euch so was erzählt. Ihr kennt ihn nicht und er dreht sich die Dinge immer so wie er sie braucht“.
Nick guckte Cody an.
Dieser nickte.
„Jason, wir haben vor 10 Jahren mit deinem Bruder im Vietnam gedient und glaub mir, wir sind nicht gut auf ihn zu sprechen. Aber das er in einer Schwulen Bar war, können wir bezeugen, wir haben ihn dort gesehen. Er sagt auch, dass eure Eltern gestorben sind und ihr keinen mehr habt. Willst du wirklich nichts mehr mit deinem Bruder zu tun haben? Oder liegt es daran das du dich Schämst? Das musst du nicht Watson ist ein Schwein und sehr brutal“, Nick musste ihm ja nicht gleich auf die Nase binden das er auch mit ihm seine Probleme hatte.
„Er sucht mich wirklich?“
Alles drei nickten.
„Er macht sich Sorgen, auch wenn er es nicht zeigen kann“; bestätigte Murray.

Am Nachmittag saß das Trio mit Michael auf der Riptide.
„Habt ihr ihn gefunden? Wie geht es ihm? Was hat er gesagt?“
„Langsam. Ja,wir haben ihn gefunden und es geht ihm den Umständen entsprechend. Zuerst wollte er dich nicht sehen. Du kannst dich bei Nick bedanken, dass er seine Meinung geändert hat“.
„Laber keinen Mist Cody, ihr hättet ihn auch überzeugt“.
„Ihr klingt wie ein altes Ehepaar“.
„Nach 10 Jahren Freundschaft ja normal. Zurück zu deinem Bruder. Er ist im Krankenhaus“.
„Was? Warum?“
„Michael, versprich uns, dass du Jason keine Vorwürfe machst, dass kann er nicht gebrauchen und Hilft ihm auch nicht. Sei einfach für ihn da“, bestand Cody.
„Was ist passiert?“
„Versprich es uns“, blieb Cody hart.
„OK,ich verspreche es“.
„Er wurde zur Prostitution gezwungen“.
„Ich wusste es, dass er in irgendwelchen Schwierigkeiten steckt. Das der Junge nicht Nachdenken kann“.
„Das hat doch nichts damit zu tun. Er war verzweifelt, wegen dem Streit mit dir und da ist er an die Falschen Leute geraten. Die haben ihn erst das blaue vom Himmel gelogen um sein Vertrauen zu gewinnen. Und dann ist man schneller in dem Milieu drin als man bis drei zählen kann“.
„Ich muss zu ihm“, Michael sprang auf und verließ das Boot.
„Wir schicken dir die Rechnung“, rief Nick hinter her. „Murray setz sämtliche Ausgaben auf die Rechnung und runde auf“.
„Aber Nick...“.
„Tue es, auf zwei drei Doller kommt es bei dem doch nicht an.Und notiere dir das Datum der Rechnung genau, sollte er nicht pünktlich zahlen, dann bekommt er gleich eine Mahnung mit Gebühren“.
„Sei doch nicht so streng“.
„Bei dem schon.“ Nick lehnte sich bei Cody an. „Machen wir noch was oder lassen wir einfach die Seele baumeln?“
„Wir wollten die Sachen heute alle zur Mimi schaffen“,legte Cody den Arm um seinen Freund.
„Ist das den noch so viel?“
„Nein, noch drei Taschen“.
„Was habt ihr eigentlich in der Mimi gemacht? Was hat das so lange gedauert?“ wollte Murray wissen, der sich doof vorkam, als er mit Quinlan gewartet hatte.
Cody guckte Nick an, dieser wurde rot.
„Murray, dass willst du nicht wissen“.
„Ach und woher willst du das wissen?“ verstand Murray nicht.
„Willst du wirklich wissen, dass ich Nick …..“
„Cody, dass will er ganz sicher nicht wissen“, unterbrach Nick.



Teil 52

„War es in Ordnung für dich?“ fragte Cody, als sie wieder bei der Mimi waren um die Restlichen Sachen unter zu bringen.
„Ich hätte dir gesagt, wenn es mir unangenehm wäre“, lächelte Nick. „Das einzige was gestört hat, war das klopfen“.
„Weißt du was wir machen? Wenn Murray das nächste mal auf einem Seminar ist, für mehrere Tage, dann fahren wir mit der Riptide raus. Dann stört uns keiner“.
„Dann müssen wir bis dahin aber die Kabine fertig haben“.
„Das schaffen wir schon. Du hast doch sicher schon einen Plan im Kopf“.
Nick grinste. „Für dich bin ich wohl ein offenes Buch“.
„Oh nein“, Cody senkte den Kopf. „Deinen Kummer behältst du immer für dich, es ist Zufall, wenn man es merkt“.
Nick guckte Cody an. „Ich will halt keinen auf die Nerven gehen“.
„Du gehst mir doch nicht auf die Nerven, wenn du dein Befinden mit mir Teilst. Nach 10 Jahren müsstest du wissen, dass ich für dich da bin“.
„So bin ich halt. Komm lass uns hier fertig werden und dann messen wir die Kabine aus“.
„Hast du Angst, dass ich wieder über dich herfalle oder warum hast du es so eilig?“
„Ich will nicht, dass Murray sich wie das fünfte Rad am Wagen fühlt, nur weil wir jetzt zusammen sind“.
„Du erschreckst mich manchmal mit deiner weichen Seite“.
„Du müsstest die doch kennen“.

Sie räumten aus und gingen dann zurück.
„Nick, es kam ein Anruf für dich rein. Du sollst zurück rufen, die Nummer liegt neben dem Telefon“, teilte Murray seinem Freund mit. Dieser ging unter Deck.
„Murray was hältst du davon, wenn wir drei uns heute einen Männer Abend machen?“ setzte sich Cody zu Murray.
„Habt ihr den nichts anderes vor?“
„Murray, nur weil Nick und ich jetzt zusammen sind, heißt das doch nicht, dass wir mit dir nichts mehr zu tun haben wollen. Du bist und bleibst unser Freund.Es tut uns Leid, dass du in letzter Zeit so kurz gekommen bist, aber du weißt doch wie es ist, wenn man verliebt ist“.
„Ja, dass weißt ich. Ach Cody, ich gönne euch doch euer Glück und bin euch nicht böse. Ich habe in der Zwischenzeit ein neues Programm erfunden, es zeigt einen an ob gelogen wird“.
„Das ist ja Klasse Boz“.
„Es ist noch in der Probe Zeit, aber ich bin recht Zuversichtlich, dass es funktioniert wie ich es mir vorstelle. Ich würde es gerne aktivieren um es zu testen. Aber nur wenn ihr damit einverstanden seit“.
„Also willst du uns als Testpersonen?“
„Nun, so könnte man es nennen. Um ein genaues Testergebnis zu bekommen, muss es unter Realen Umständen getestet werden“.
„Also meinetwegen kannst du es einschalten“.
Da kam Nick hoch. „In Arizona ist ein Waldbrand ausgebrochen, mehrere hundert Menschen sind vom Feuer eingeschlossen. Sie haben mich zur Unterstützung angefordert“.
„Wie lange wirst du fort bleiben?“
„Es kann einige Tage dauern, vielleicht auch Wochen. Die Evakuierung ist nicht alles, dass Feuer muss auch gelöscht werden, die Notlager müssen mit Lebensnotwendigen Mitteln bestückt werden und wer weiß was uns noch erwartet. Ich nehme die Mimi, dann geht zumindest die Evakuierung schneller“.
„Die Mimi? Nick, die ist nicht einsatzfähig“.
„Doch, wir müssen nur die Sachen wieder raus schaffen. Cody, dass ist ein Notfall. Hilft ihr mir oder muss ich das alleine machen?“
„Natürlich helfen wir dir“.

Sie räumten die Mimi erst einmal aus und schafften die Sachen in den Jimmy. Nick wollte so schnell wie möglich starten.
„Willst du nicht bis morgen früh warten? Der Tag war anstrengend“, sorgte sich Cody.
Nick nahm Codys Hände. „Da draußen sind Menschen in Gefahr, jede Minute die vergeht kommt das Feuer näher“.
„Dann pass auf dich auf und komme heil wieder“.
„Ich versuche mich zu melden“, Nick nahm Cody in den Arm. „Mach dir keine Sorgen, ich pass auf mich auf“, Er gab Cody einen Kuss und strich ihm über die Wange.
„Ich warte auf dich“.
„Davon gehe ich aus. Murray, wir sehen uns“,Nick stieg in die Mimi und startete sie.



Teil 53

Murray und Cody standen am Stellplatz der Mimi und warteten auf ihre Rückkehr. Zwei Wochen waren vergangen, seit der Verabschiedung von Nick. Seit dem haben sie nur aus den Nachrichten Erfahren was in Arizona los ist. Trotz größter Bemühung der Rettungskräfte, gab es Tote, Schäden in Millionen Höhe. Gestern hatten sie eine Nachricht von Nick bekommen, in der es hieß, dass sein Einsatz beendet war und er zurück kommt. Cody wollte da sein, wenn sein Freund von den Strapazen wieder kommen würde. Er hatte eine Überraschung für ihn. Zusammen mit Murray hatte er die Kabine umgebaut und aus zwei einzeln stehenden Betten wurde ein großes. Cody war Stolz, dass er es alleine hinbekommen hatte.
„Hier bist du“, hörte Cody eine Bekannte stimme und drehte sich um. „Was willst du hier?“
„Mit dir reden. Ich weiß, ich habe mich lange nicht gemeldet, ich wollte dir Zeit geben über alles nachzudenken. Cody ich Liebe dich und ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe. Bitte gib mir eine Chance“.
„Du hast mich betrogen, dass kann ich nicht verzeihen, selbst nach 5 Wochen nicht“. Cody suchte den Himmel ab.
„Cody bitte. Mir ist bewusst, dass ich nicht fair war. Diese ganzen Vorwürfe die ich dir wegen Nick gemacht habe. Das habe ich gesagt weil ich sauer auf mich war und meine Wut an irgendwem auslassen wollte“.
„Das was du über mich in Bezug auf Nick gesagt hast, da lag womöglich die größte Wahrheit, die aus deinem Mund gekommen ist. Aber es war mir nicht bewusst, ich dachte, es würde wirklich zwischen uns klappen“.
„Und das kann es immer noch“.
Da hörten sie die Mimi und Cody strahlte. „Da kommt er“.
„Cody, wann siehst du es endlich ein, dass du bei Nick keine Chance hast? Du wirst noch eure Freundschaft zerstören“.
Die Mimi landete und Nick stieg aus dem Cockpit.
„Willkommen zu Hause“, nahm Cody Nick in den Arm, auch Murray Begrüßte ihn Freundschaftlich.
„Schön euch zu sehen“, Nick war erschöpft, er hatte in den letzten Wochen kaum geschlafen. „Was macht der hier?“, zeigte Nick auf Rick.
„Beachte ihn gar nicht. Komm lass uns Heim gehen“, Cody legte einen Arm um Nicks Hüfte.
„Findest du es nicht albern, dich so einem Mann gegenüber zu benehmen, der deine Gefühle nie erwidern wird?“, wollte Rick sich nicht einfach stehen lassen.
Nick blieb stehen und guckte Cody an. „Will der dich zurück?“
„Ja, aber keine Sorge, ich habe ihm schon gesagt, dass er keine Chance hat“.
„Davon gehe ich auch aus“.
„Nick,merkst du gar nicht, wie weh du Cody tust? Wärst du ein echter Freund, dann wärst du aus seinem Leben verschwunden“.
„Das wird mir jetzt zu blöd. Rick, ich komme von einer zweiwöchigen Rettungsmission und könnte nur noch Todmüde in mein Bett fallen. Spar mir dein gelaber, du hast eh keine Ahnung.“ Nick sah es nicht ein Rick aufzuklären, er war ihm keine Rechenschaft schuldig.

Sie gingen zur Riptide.
„War es so schlimm, wie sie es in den Nachrichten gesagt haben?“
„Schlimmer. Wir waren bis zu 48 Stunden ohne Schlaf im Einsatz und dann hatten wir auch nur 3 Stunden Schlaf. Ich habe vielleicht in den letzten 14 Tagen 21 Stunden geschlafen. Ich will jetzt nur noch Duschen und in mein Bett“, berichtete Nick.
„Du hast kein Bett mehr“, kam es trocken von Cody. „Also kein Bett mehr für dich“.
„Wie jetzt? Hast du alleine umgebaut?“
„Boz hat mir geholfen“.
„Und sonst? Seit ihr gut klar gekommen?“, wollte Nick wenigstens Interesse zeigen.
„Wir hatten zwei kleine Fälle, die haben aber keine Probleme gemacht. Ach ja, wir haben eine Einladung. Unsere Einheit trifft sich in King Harbor“.
„Wann?“
„Heute Abend“.
„Sorry Schatz, ohne mich. Ich werde die nächsten drei Tage das Bett nur verlassen, wenn ich meine Bedürfnissen nach kommen muss.“
„Das habe ich mir schon gedacht“, natürlich würde Cody da nicht alleine hingehen.
„Du kannst ihnen ja erklären warum ich nicht da bin und sie ganz Lieb Grüßen“.
„Ach, dass passt mir eigentlich, dass du nicht hin willst. Ich wollte eh nicht hin“.
Es brummte.
„Was ist das?“ zeigte Nick auf ein Gerät.
„Das ist ein Lügendetektor. Im wenn einer lügt, dann brummt er“, antwortete Murray unüberlegt.
„Gut zu wissen“, guckte Nick Cody an.
„Du glaubst doch nicht, dass ich ohne dich dahin gehe“.
„Warum nicht?“ gähnte Nick.
„Weil es sonst langweilig wird“.
Es brummte.
„Das war nicht gelogen, dass Ding lügt selber. OK, vielleicht weil ich es vorziehe mich um dich zu kümmern“.
„Cody, schlafen kann ich alleine. Ich würde wirklich gerne mitkommen, aber ich schlafe da im stehen ein“.
„Das ist ja auch verständlich“,Cody fasste Nick an die Schulter und führte ihn in ihre Kabine.
„WOW, dass sieht gut aus“, Nick guckte sich um und setzte sich aufs Bett.
„Was ist mit der Dusche?“
„Später, ich will erst eine Runde schlafen“. Nick strich sich die Schuhe aus und sah an sich runter. „Oder doch nicht. Ich bin dreckig“. Nick stand auf und zog seinen Overall aus.
Cody gefiel der Blick, hielt sich aber zurück. Er hatte noch genug Gelegenheiten. „Ich leg dir Sachen raus“.
„Danke“, Nick verschwand im Bad.

„Mensch Murray, hättest du das Ding nicht ausschalten können? Oder Lügen können, als Nick gefragt hat?“
„Dann hätte es immer wieder gebrummt. Tut mir Leid“.
„Ich hoffe Nick schläft bis Morgen früh durch. Sonst geht die Diskussion von vorne los“.
„Was spricht den Dagegen, da alleine hin zu gehen?“ wollte es Murray genau wissen. „Nick wird schlafen und das kann er wirklich alleine“.
„Ich will einfach bei ihm sein. Ich hatte ihn jetzt zwei Wochen nicht“.
„Dann kommt es jetzt auf einen Abend auch nicht an“.
„Doch. Wenn Nick was braucht, dann will ich für ihn da sein“.
„Dann komme ich mit“, stand Nick in der Tür.
„Nick, wie lange stehst du da schon?“
„Nicht lange. Wenn du ohne mich nicht gehst, dann muss ich wohl mit. Cody, ich wäre unter anderen Umständen sofort dahin gegangen. Ich will wissen was unsere Kameraden machen“.
„Aber du kannst dich doch kaum auf den Beinen halten?“
„Ich habe ja noch ein paar Stunden und die werde ich nutzen. Bis später“, Nick ging nach unten und ließ sich aufs Bett fallen.



Teil 54

„Weißt du was Murray? Ich lass ihn einfach schlafen und wecke ihn nicht“, war Cody Überzeugt.
„Du weißt aber schon, dass das Stress geben wird? Oder du gehst alleine hin, dann wird er es dir Verzeihen“.
„Das kommt nicht in Frage“.
„Ich bin doch da. Außerdem kann Nick auch sehr gute für sich alleine Sorgen“.
„Das weiß ich, aber ich will einfach in seiner Nähe sein“.
„Du willst dich aber auch nicht mit ihm streiten, aber so wird es kommen“, sorgte sich Murray.
„Er wird es schon verstehen“, ließ sich Cody nicht Umstimmen.

Nick hatte sich einen Wecker gestellt. „Willst du dich gar nicht umziehen?“, kam Nick gähnend aus der Kabine.
Cody guckte ihn erschrocken an. „Ich wollte dich nicht wecken“.
„Habe ich mir Gedacht. Los Abmarsch, umziehen“.
„Wir können gerne hier bleiben“.
„Ich will dahin. Ich will wissen was die Leute machen“, dass hätte sich Nick auch erzählen lassen können, aber Cody wollte ja alleine nicht hingehen, also musste er mit.
Cody seufzte und ging sich umziehen. Als er wieder hoch kam, saß Nick auf der Bank und schlief mit dem Kopf auf den Tisch. „Wie hat der sich das Gedacht?“, flüsterte Cody.
„Was? Ich bin wach“, hob Nick den Kopf. „Wir können“. Nick musterte seinen Freund. „Ich habe ganz vergessen, wie gut du in Uniform aussiehst“.
„Liegt vielleicht daran, dass du dir vorher keine Gedanken darum gemacht hast“, Cody beugte sich runter und gab Nick einen Kuss.
„Schon möglich“, Nick stand auf. „Murray, du hältst die Stellung?“
„Ey Sir. Viel Spaß“.
„Danke, aber wir werden nicht lange weg bleiben“.

Cody und Nick nahmen den Jimmy und kamen nach einer halben Stunde Fahrzeit an.
„Was glaubst du wer alles hier ist?“ fragte Cody um Nick wach zu halten.
„Ich hoffe unser Trupp, auf die bin ich am Meisten gespannt“.
Sie gingen rein und der Saal war schon gut gefüllt.
„Allen und Ryder, immer noch Unzertrennlich“, wurden sie lachend empfangen. „Schön, dass ihr gekommen seit“.
Freudig begrüßten sie aneinander uns setzten sich zusammen an einen Tisch.
„Aber das ist jetzt Zufall, dass ihr zusammen gekommen seit“, war sich Tom sicher.
„Nein, wir haben nach der Army eine Detektei gegründet und leben sogar zusammen auf einem Boot“, erzählte Cody.
„Das es da keinen Streit gibt“.
„Ach wieso den? Wenn wir mal Unterschiedlicher Meinung sind, haben wir unsere gute Seele Murray, der schlichtet dann immer“.
Nicks hatte den Kopf war auf seine Brust gesenkt und war am dösen. Cody stupfste ihn an die Seite. Nick schreckte hoch.
„Und was ihr so?“ fragte Cody.
Einer nach den Anderen erzählte. In 10 Jahren wurde einiges Durchlebt. Die Meisten waren verheiratet und hatten Kinder. Manche waren immer noch bei der Army.
Nick döste immer wieder ein.
„Alles in Ordnung?“ fragte Jack.
„Mit Nick? Es war die letzten zwei Wochen in Arizona und ist erst heute zurück gekommen. Ihm fehlt eine Menge Schlaf, aber er wollte unbedingt mit. Ihr kennt ihn ja, wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann bleibt das auch so“.
„Ist das immer noch nicht besser geworden?“
„Er ist immer noch der selbe Sturkopf“, lachte Cody.
„War ja klar, dann man euch zusammen findet“, kam der damalige Kommandeur an den Tisch.
Alle standen auf, selbst Nick hatte das mitbekommen.
„Nicht doch, wir sind hier doch nicht im Vietnam. Setzen sie sich, ich gebe eine Runde aus“. Der Kommandeur winkte der Bedienung zu.
„Nicht für mich Sir“, lehnte Nick ab.
Der Kommandeur guckte Nick an. „Ach kommen sie, einer geht doch“.
„Komm Nick, einer wird doch in Ordnung sein“.
Nick wollte kein Alkohol trinken, war sein Magen doch leer und in den letzten zwei Wochen hatte er keinen Tropfen angerührt, wer weiß, wie er darauf reagiert. Aber er wollte sich auch nicht bitten lassen. Widerwillig willigte er dann ein. „Aber nur einen und dann könnt ihr mich auf den Kopfstellen“.
„Na dann gibt es einen Doppelten. Mensch Ryder, muss ich mir Sorgen machen? So kenne ich sie ja gar nicht.
„Sir, ich komme aus Arizona“.
„Von dem Großbrand?“
„Nein, von meiner Ururgroßmutter“.
„Entschuldigen sie Nick, Sir. Durch den Schlafmangel ist er leicht genervt“, Cody guckte Nick an, warum hatte er es zu gelassen, dass er hier mit her kam? Warum war er nicht alleine gekommen, einfach nur um es Nick recht zu machen?
„Ich habe die Nachrichten Verfolgt, ich kann mir Vorstellen, was das für ein Stress war“.
„Ich will nicht darüber reden. Cody, sei mir nicht böse, aber ich nehme mir ein Taxi und fahr zur Riptide“.
„Ich kann dich auch fahren“.
„Nein, bleib du hier“, Nick hatte sein erstes Ziel erreicht, Cody hier her zu bekommen, nun musste er sein zweites auch erreichen, er hoffte auf die Mithilfe seiner Kameraden.
Cody guckte Nick schräg an. „Aber du musst noch einen Mittrinken, du hast es versprochen“. Cody musste Zeit gewinnen um sich was einfallen zu lassen.
„Mache ich ja auch, aber ich kann mir ja schon ein Taxi rufen“.
„Haben wir den so viel Geld mit?“
„Ich fahre nach Hause, da haben wir Geld“.
„Ähm, Murray und ich haben Gestern einen Großeinkauf gemacht, da ist nichts mehr“.
„Na dann werde ich wohl durchhalten müssen“.
„Wieso? Ich kann dich mitkommen“.
„Nein, ich will kein Spielverderber sein“.
„Wie ein altes Ehepaar“, murmelte Tom. „Es ist unglaublich wenn man euch zu hört. Wisst ihr das eigentlich?“
„Nach 10 Jahren kann man uns ja wohl auch so bezeichnen“, grinste Cody.
Nick warf Cody einen Blick zu. „Sagt mal, wer ist eigentlich alles da?“ lenkte Nick ab.
„So ziemlich jeder vom Lager, bis auf ein paar Ausnahmen. Torben, hat Eheprobleme, Brians Frau liegt in den Wehen, Lucas ist auf Geschäftsreise und Michael? Keine Ahnung, aber auf den kann ich auch verzichten“.
Der Kommandeur senkte den Blick. „Ich weiß nicht warum, aber er hat versucht sich das Leben zu nehmen“:
„WAS?“ kam es von allen.
Wieder guckten sich Cody und Nick an. Was war da passiert? Vor zwei Wochen hat er einen ganz normalen Eindruck gemacht. Machte er sich Vorwürfe wegen Jason? Aber Michael war nicht der Typ dafür. Es wurde getuschelt, aber hatten sie ein Recht darauf, ihr Wissen Preis zu geben? Hatte Michael diese Teils unfairen Vermutungen, trotz allem Verdient?




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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Vergangenheit bis Zukunft   Fr 16 Mai 2014, 08:28

Teil 55

Nick und Cody Schwiegen zu dem Thema, was Nick fast wieder ein nicken ließ.
Da kam die Kellnerin mit der Ausgegebenen Runde des Kommandeurs.
Cody stieß Nick, dieser schreckte auf. „Ich bin wach“.
„Sehe ich“, Cody ärgerte sich über sich, warum ist er bloß nicht alleine gegangen? Warum hat er sich so angestellt?
Die Gläser wurden gehoben und es wurde angestoßen.
„So und nun bringe ich dich nach Hause“, stellte Cody sein Glas ab.
„Die Diskussion hatten wir schon mal. Beachte mich einfach gar nicht.“
„Nick, wenn du so müde bist, warum bist du dann mitgekommen? Hast du gedacht, dass wir das nicht verstehen?“
Nein, weil Cody sonst nicht hier wäre, dachte Nick. „Ich wollte euch wiedersehen. Ich wollte sehen, was aus den Jungs geworden ist, mit denen ich im Vietnam war“.
„Das hätte ich dir auch erzählen können“,meinte Cody.
Nick gab ihn einen leichten Tritt unter dem Tisch.
„Sagt mal,ihr sagtet doch, dass ihr eine Detektei habt? Wie läuft so was?“
„Na ja wir übernehmen Fälle, wo die Polizei sagt, dass ist nicht ihr Gebiet oder sie halten es nicht für Dringend genug. Ab und an ergibt sich aber auch ein Fall. Oder die Klienten wollen nicht zur Polizei. Im Grunde hören wir uns jeden Fall an und entscheiden dann, ob wir ihn übernehmen oder nicht“.
„Was muss das für ein Fall sein, wo ihr Nein sagt?“
„Puh, schwer zu sagen. Aber wenn wir das Gefühl haben, dass es eine Nummer zu Groß ist, dann tun wir uns schwer. Oder wenn es Kriminelle sind, dann lehnen wir strikt ab. Für Verbrecher arbeiten wir nicht und für Politiker auch nicht“.
„Dann müsstet ihr doch guten Kontakt zur Polizei haben?“
„Nein, der würde uns am Liebsten hinter Gittern sehen. Fragt aber nicht warum“.
„Oh Cody, dass weißt du ganz genau. Quinlan ist Eifersüchtig, dass wir die Fälle schneller lösen als er. Weißt du noch, dieser Santana? 10 Jahre war Quinlan hinter dem her und wir haben ihn in wenigen Tagen Ding fest gemacht. So was mag Quinlan gar nicht“, ergänzte Nick.

Gegen Mitternacht kamen sie zurück auf die Riptide. Cody hatte Nick unter gehackt.
„Warum hast du dir das angetan? Warum sind wir nicht eher Heim?“
„Weil ich gesehen habe, wie gut du dich Unterhalten hast. Weil es mir auch Spaß gemacht hat, irgendwie. Und weil ich es genossen haben, bei dir zu sein. Wie viel Zeit hatten wir den miteinander?“
„10 Jahre“, grinste Cody.
„Sehr witzig. Du weißt wie ich das meine“.
Sie gingen in ihre Kabine und zogen sich bis auf die Shorts aus.
„Du hast das echt schön gemacht“, guckte sich Nick erneut um.
„Du wiederholst dich. Aber ich freue mich, wenn es dir gefällt“.
Nick legte sich hin und hielt die Decke hoch. Cody schlüpfte da drunter. „Aber es wird geschlafen“.
„Ja, zu was anderem wirst du mich nicht gebrauchen können“. Nick gab Cody einen Kuss. „Gute Nacht“.
„Gute Nacht und denk dran, dass was du in der ersten Nacht träumst, geht in Erfüllung“.
„Oh, ich habe schon was in diesem Bett geträumt und es wäre wunderschön, wenn der in Erfüllung geht“.Nick schloss die Augen.
Cody lächelte und schaute seinem schlafenden Freund noch zu, bevor auch er einschlief.

Murray war wieder einmal der erste der an diesem Morgen aufwacht. Er wusste nicht,wie Spät es geworden war und bereitete deshalb noch kein Frühstück vor. Er selber nahm sich sein Müsli und setzte für sich Kaffee auf.
Da kam Rick rein gestürmt. „Gutem Morgen Murray. Ist Cody da?“
„Er schläft noch.“
„Um diese Uhrzeit?“
„Sie waren gestern auf einen Veteranen Treff, es ist Spät geworden. Außerdem, glaube ich, dass Cody dich nicht sehen will“.
„Er soll mir endlich zu hören. Ich Liebe ihn und ich will ihn zurück“.
„Das wird nichts mehr“.
„Lass das bitte Codys Entscheidung sein. Wir müssen uns nur Aussprechen“.
„Rick, das wird auch nichts bringen.Es ist besser wenn du jetzt gehst. Nick will dir immer noch das Genick brechen. Wenn er dich ohne Cody zwischen die Finger bekommt, wird er es tun“.
„Mit dem werde ich schon fertig. Ich werde jetzt zu ihm gehen“.
„Nein“.
„Murray, halte mich nicht auf“, Rick ging zur Kabine, die sich Cody mit Nick teilte.
Er klopfte an. OK, die schienen wirklich noch zu schlafen, aber dann würde er Cody sanft wecken, er wusste ja auf welcher Seite Codys Bett stand. Leise öffnete er die Tür und blickte in die Richtung wo Codys Bett stand, doch da stand auf einmal der Kleiderschrank. Rick blickte auf die andere Seite, dort stand ein breiteres Bett und was er noch sah, verschlug ihm die Sprache. Nick lag oben ohne auf den Rücken, Cody halb auf ihn drauf und Nicks Arm hielt ihn.
In Rick kochte es. Cody gehörte ihn. Wie konnte er es wagen sich einen anderen zu suchen? Und dann auch noch Nick? Hatte der nicht behauptet, nur ein Freund zu sein?
„Ich habe es gewusst und du hast mir ins Gesicht gelogen“, schrie Rick.
Cody und Nick wachten auf.
„Wer schreit den hier so?“ wischte sich Nick über die Augen.
„Rick“,seufzte Cody und richtete sich auf.
„Du wirfst mir untreue vor? Und was ist das?“
„Schrei hier nicht so rum. Ich habe dich weder belogen noch betrogen. Als wir zusammen waren, war ich davon überzeugt, dass Nick keine Gefühle für mich hat. Ich hatte mich voll und ganz auf dich eingelassen, aber DU musstest mich betrügen. Rick, DU bist für die Trennung Verantwortlich. Nick hätte sich niemals zwischen uns gedrängt, er war nämlich der Meinung kein Recht auf mich zu haben.“
„Sagt er das? Er hat doch alles dafür getan, um einen Keil zwischen uns zu trieben“.
„Jetzt hör aber mal auf. Nick hat gar nichts gemacht, er hat sich bemüht. Ich frage mich, wie ich mich auf dich einlassen konnte. Warum habe ich dein wahres Gesicht nicht gesehen? Du willst mich besitzen, dass wäre nie gut gegangen“.
„Du hast mir ja keine Chance gegeben. Du wolltest doch nur diesen Typen da. Habe ich dir nicht alles geboten?“
„Jetzt hör mal zu“, Nick stieg aus dem Bett. „Du hast Cody nach deiner Nase pfeifen lassen, immer musste Cody auf dich Rücksicht nehmen. Nennst du das eine Beziehung? In einer Beziehung ergänzt man sich, man macht Kompromisse, man findet einen gemeinsamen Weg. Cody hat das mitgemacht, weil es neu für ihn war, aber es war nicht er. Weil du ihn verbogen hast. Und weil er nicht mit dir ins Bett wollte, hast du dir einen Anderen gesucht. Und jetzt gibst du Cody die Schuld. Du hast ja nicht alle Tassen im Schrank. Und jetzt verschwinde von diesem Pier und lass dich nicht mehr blicken“, Nick richtete sich auf, dass er nur eine Shorts trug war ihm egal.
„Ach und wenn nicht? Glaubst du, ich werde nicht mit dir fertig? Ich will mit Cody reden und bevor ich das nicht getan habe, werde ich nicht gehen“.
„Wir haben alles besprochen und nun geh“, Cody stand auf, um Nick zurückhalten zu können.
„Hör mir doch...“.
„Du sollst gehen. Hast du was mit den Ohren?“, kam Nick einen Schritt auf ihn zu.
„Nick, lass ihn. Wenn er nicht geht, rufen wir die Polizei wegen Hausfriedensbruch“, legte Cody von hinten eine Hand auf Nicks Brust.
„Du würdest mich niemals bei der Polizei anschwärzen, Cody. Dafür fehlt dir der Mum. Es könnte ja raus kommen, dass du eine Schwuchtel bist. Und wie sieht das den aus? Eine Detektei die aus 2/3 aus Schwuchteln besteht. Dann könnt ihr dicht machen“, provozierte Rick.
„Cody, entweder lässt du mich los, damit ich diesem arroganten Typen die Fresse polieren kann oder du rufst jetzt die Polizei“, kochte Nick. Aber er wollte sich nicht Strafbar machen, den Gefallen wollte er Rick nicht tun. Außerdem sollte er für Cody erst Denken, bevor er Handelt.
„MURRAY, ruf mal bitte Quinlan an, er soll kommen“, rief Cody nach oben.
Rick lachte. „Glaubst du, ich falle auf diesen Trick rein?“
Cody schüttelte Fassungslos den Kopf. „Rick, du bist Krank. Verstehe es doch endlich. Es ist aus. Selbst wenn du mich nicht betrogen hättest, hätte ich Schluss gemacht, weil du mir die Luft zum Atmen genommen hast“.
„Das hat dir alles Nick in den Kopf gesetzt“.
„Lass Nick daraus. Er hat nichts mit uns zu tun, was zwischen dir und mir war“.
„Das sehe ich aber anders. Du warst schon immer in ihn verliebt und er hat es ausgenutzt. Er wollte sehen wie weit er es treiben kann. Als er gemerkt hat, dass du dich auf einen Anderen einlässt,musste er sich was einfallen lassen, damit die Beziehung scheitert. Er wusste, dass er mit seinem Verhalten die Beziehung hindern kann. Und damit ihm das nicht noch einmal passiert, hat er entschieden mit dem Spielchen auf zu hören.“
„Du mieses verlogenes Schwein“, Nick wollte auf Rick los gehen, doch Cody hielt ihn zurück. „Lass mich Cody, der hat es nicht anderes verdient. Ich habe nicht mit dir gespielt, dass würde ich niemals“, zerrte Nick.
„Das weiß ich und er will und nur provozieren. Er kann es nicht verkraften, dass man nicht nach seiner Nase tanzt“.




Teil 56

„Was ist den hier los?“, kam Quinlan auf die Riptide, nach dem Murray ihn gerufen hat.
„Hausfriedensbruch“, war Murray verlegen, musste Quinlan persönlich kommen und das Beziehungsdrama miterleben?
„Wo? Ich sehe nur dich“.
„In Nick und Codys Kabine. Jungs, Quinlan ist hier“, rief Murray.

Rick guckte Nick und Cody an. „Wer soll euch dieses Schauspiel eigentlich abnehmen? Schämt ihr euch nicht?“
„Wir können ja hoch gehen“, grinste Cody erleichtert, lange hätte er Nick nicht mehr halten können. Wobei er sicher war, dass Nick sich aus seinem Griff hätte befreit hätte, wenn er es wirklich gewollt hätte.
„Ich gehe erst hier raus, wenn wir uns Ausgesprochen haben“. Rick setzte sich auf die Bettkante.
„Raus aus unserem Bett“, forderte Nick.
Da ging die Tür auf. „Was wird das hier eigentlich. Glaubt ihr, dass ich ewig auf euch warte?“, kam Quinlan rein.
„Na endlich Lt. Könnten sie bitte Mr. Meloy von der Riptide verweisen und eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch aufnehmen“.
„Du hast nicht Ernsthaft die Polizei gerufen“, stand Rick auf.
„Doch, dass habe ich. Wer nicht hören will muss fühlen. Ich habe dir gesagt was es zu sagen gibt, aber du kapierst das ja nicht und gehst nicht Freiwillig“.
„Cody, ich Liebe dich doch. Warum kapierst du das nicht“.
Quinlan lachte. „Hast du etwas einen Schwulen Stalker?“
„Nein, hat er nicht. Er ist mein Ex-Freund“.
„Seit wann rufst du die Polizei, wenn du Beziehungsprobleme hast? Kannst du das nicht alleine regeln?“, kicherte Quinlan.
„Ich habe keine Beziehungsprobleme, meine Beziehung ist wunderschön. Aber mein Ex kapiert das nicht“.
„Heißt das, das der Recht hat? Du bist ein Schwuli?“
„Das tut hier doch nichts zu Sache. Tun sie ihren Job und entfernen sie diesen Mistkerl von unserem Boot“, mischte sich Nick ein. „Sonst kann ich für nichts garantieren, aber das geht dann auf ihre Kappe, weil sie so zögern“.
„Was hast du damit zu tun? Schafft es deine Freundin nicht, sich alleine Durchzusetzen. Warum habt ihr eigentlich fast nichts an?“
„Doch, natürlich würden wir mit diesem Typen fertig werde. Nur so penetrant wie er ist, würde es nicht ohne Knochenbrüche gehen. Und Quinlan, den Gefallen mich hinter Gittern zu sehen, mache ich ihnen nicht“, lächelte Nick.
„Seit wann kannst du Denken?“
„Irgendwo mit muss ich sie doch noch Überraschen. Und jetzt tun sie ihren Job, bevor ich mich vergesse“, Nick funkelte Rick an.
„Immer mit der Ruhe Bruchpilot. Wir nehmen jetzt erst einmal die Anzeige auf“.
„Könnten sie vorher Rick Meloy von der Riptide entfernen lassen“, forderte Cody.
„Komm schon Cody. Wovor hast du Angst? Das ich was von unserer Zweisamkeit aus plappere?“
„Da gibt es nichts. Ich will dich nur nicht mehr auf meinem Boot sehen. LT. Sie sehen ja selber, wie er sich weigert mein Boot zu verlassen“.
„Weil du nicht bei klarem Verstand bist. Cody ich weiß, was du für mich fühlst, nur dieser Ryder setzt dir irgendwelche Flausen in den Kopf“.
„Nein, dass tut er nicht“.
„Lt. Quinlan ich will auch eine Anzeige schalten. Ryder hat mir gedroht mich umzubringen“.
„Pass mal auf, dass ich meine Drohung nicht in die Tat umsetze“.
„Lt., sie kennen Nick und wissen das er Imposant sein kann. Aber hat er je einen Umgebracht, dessen Nase ihm nicht gefiel?“
„Das Ryder gerne seine Fäuste spielen lässt ist mir bekannt, aber ein Mörder ist er nicht. Aber ich verstehe das ganze nicht. Allen und sie waren ein Paar, Richtig?“
„Die Betonung liegt auf waren“, nickte Cody.
„Dann ist das doch eine Angelegenheit zwischen dir und diesem Anzugträger. Warum kannst du dich nicht aus Angelegenheiten raus halten, die dich nicht betreffen?“ zeigte Quinlan auf Nick.
„Sie bekommen doch mit, wie er gegen mich schießt. Wie kann ich mich dann daraus halten? Außerdem ist Cody mein Freund und Freunde unterstützen sich. Und wenn er mich wirklich anzeigen will, dann setzen sie noch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung oben drauf. Haben sie sich die Mimi mal angesehen? Ich habe ewig gebraucht ihr das Gesicht wieder zu geben“.
„OK, ich nehme alle Anzeigen auf, aber eine nach der Anderen“, schüttelte Quinlan den Kopf.
„Aber erst entfernen sie Ihn von meinem Boot“, blieb Cody hartnäckig.
„Fox, bringen sie doch bitte Mister Meloy von der Riptide“.
„Aber ich will doch noch mit Cody sprechen“, Rick funkelte Nick an. „Nick tut dir nicht gut. Er ist der Falsche Mann für dich“.
Cody hielt Nick fest, als er merkte das sein Freund auf Rick los gehen wollte. „Nicht provozieren lassen. Tue ihm nicht den Gefallen und Quinlan auch nicht“.
Rick wurde raus gebracht.
„So und nun zu der Anzeige, nach dem der Kindergarten aufgelöst wurde“.
„Hausfriedensbruch halt“.
„Du musst schon genauer werden.“
„Wir waren noch am schlafen, als Rick rein Stürmte. Wir haben ihn mehrmals aufgefordert, die Riptide zu verlassen. Wir haben ihm auch gesagt, dass wir die Polizei rufen, wenn er es nicht tun. Aber er hat es für einen Scherz gehalten. Den Rest kennen sie“, fasste Cody zusammen.
„Warum wollte er mit euch sprechen? Oder besser gesagt mit dir?“
„Das haben sie doch mitbekommen. Er ist mein Ex-Freund, ich habe mich von ihm getrennt, weil er mich betrogen hat. Jetzt will er mich zurück und kann nicht akzeptieren.....“, Cody stockte, wie würde Nick reagieren, wenn er ihn jetzt auch noch outete? Für ihn war das alles noch neuer.
„Was konnte er nicht akzeptieren? Die Trennung?“
„Genau“, wollte Cody keinen Streit riskieren.
„So und nun zu dir. Was hat er mit der Mimi gemacht? Was so schlimm ist?“
„Ich komme darauf zurück, wenn er wirklich meint, mich wegen meiner Drohung Anzuzeigen. Lt. Ich habe Rick gesagt, dass ich ihm das Genick breche, wenn er Cody das Herz bricht. Damit wollte ich ihm deutlich machen, dass er nicht mit Cody spielen soll. Wie sie sehen, habe ich Rick noch nicht einmal ein Haar gekrümmt. Cody hat diesen Mann geliebt und hat genug gelitten, ich wollte ihn nicht noch mehr Leiden lassen“.
„Bist du Krank? Seit wann lässt du deine Fäuste stecken?“
„Ich werde 30, irgendwann muss ich ja meine Fäuste gegen meinen Mund austauschen. Außerdem ist es Rick nicht Wert“.
„Aber gerade hat sich das wie im Kindergarten angehört, wenn du mich Anzeigst, dann zeige ich dich an. Was den nun? Oder ist nichts dran an der Sache des Schrotthaufens?“
„Oh, doch. Zuerst hat er sie unerlaubt von ihrem Stellplatz entfernen lassen. Ich habe es gemerkt und habe ihm eine Stunde Zeit gegeben, sie zurück zu bringen. Es dauerte 1 Woche! Und sie war grün. Grün, können sie sich das Vorstellen? Die Mimi in Militär grün?“
„Das letzte mal als ich sie gesehen habe, war sie so hässlich wie immer“.
„Weil er sie wieder rosa um spritzen lassen hat, das Gesicht war mein Werk. Auf jeden Fall, hat er sie unerlaubt entfernt und unerlaubt restaurieren lassen“.
„Das Stimmt Lt.. Rick hätte wenigstens die Umlackierung verhindern können“.
„Die Mimi gehört doch eh auf den Schrott. Warum diese ganze Aufregung?“
„Er wollte mich damit kaufen. Er dachte, dass er so meine Gunst gewinnen könnte. Ich mochte ihn von vorne rein nicht“.
„Eure Probleme will ich nicht haben. So ich habe das alles Aufgenommen, mal sehen, dass dein Ex-Bubbi dazu sagt. Sag mal Ryder, wie machst du das? Das du dir den da vom Hals hältst?“
„Wer sagt ihnen, dass ich mir Cody vom Hals halten will?“, grinste Nick. Den Gefallen würde er Quinlan nicht tun, er würde zu Cody stehen.
Quinlan wusste nicht wie er das aufnehmen sollte. „Moment mal. Ihr vier Verarscht mich? Keiner ist hier Schwul. Ihr wollte euch nur Lustig über mich machen. Das hätte ich mir ja denken können. Aber wartet ab, dass wird ein Nachspiel für euch haben“.
„Lt., keiner nimmt sie auf den Arm“, Cody guckte Nick an.
„Glauben sie, dass wir unsere Kabine für einen Scherz umbauen?“ zeigte Nick auf das Bett.
„Also Bozinsky hätte ich das ja Zugetraut. Aber ihr zwei? Also das ihr nicht normal seit wusste ich ja, aber …. Nein, dass ist Lächerlich“.
„Sie haben unsere Anzeigen und ihr Job ist damit erledigt“, schmieß Cody Quinlan quasi vom Boot.
Quinlan verließ Kopfschüttelnd den Kabinenkreuzer.
„Was für ein Morgen“, ließ sich Nick aufs Bett fallen. „Dabei wollte ich doch nur ausschlafen“.
„Tja und was wird das? Ein Outing vor Quinlan“. Cody stellte sich vor Nick.
„Ich glaube der füllt sich nach wie vor auf den Arm genommen und muss es erst verarbeiten“, guckte Nick zu Cody hoch. „Aber weißt du was? Ich will mir jetzt keine Gedanken darüber machen. Nicht bei dem Anblick“, Nick packte Cody am Bund seiner Shorts und zog in auf sich. Er hob seinen Kopf und küsste seinen Freund.
„Murray ist an Bord“, hauchte Cody.
„Murray wird das Boot verlassen, wenn er uns hören sollte“.
„Du bringst mich noch um den Verstand Nick Ryder“.
„Dann weiß ich wenigstens, wieso ich in letzter Zeit mehr Denke“, Nick zog Codys Kopf zu sich und küsste ihn. „Ich Liebe Dich“.

The End

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Ryders Gesetz:
Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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