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 Egal was die Zukunft bringt

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Nick Ryder

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BeitragThema: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:47

Teil 1



Es war ein Jahr vergangen, als Antony, Sarah und Nick Abaddon King Harbor verlassen mussten. Inzwischen hatten sie sich gut eingelebt und auch ihr Häuschen hatten die Wohnlich gemacht.
Antony hatte sogar Spaß auf der Arbeit und Sarah hatte Hope zur Welt gebracht und war weiter in Mutterschutz.
Natürlich ließ es sich Antony nicht nehmen, ein Auge auf seine Freunde zu halten und so hatte er sich darum gekümmert, dass er immer die Tageszeitung aus King Harbor zu geschickt bekam.
Heute war Samstag und Antony hatte frei, mit der Familie war ein Picknick geplant und der 3-jährige Nick freute sich schon wie Wild. Antony packte den Korb und Sarah packte die Windeltasche, natürlich durfte Wechselwäsche auch nicht fehlen.
Um 10 Uhr machten sie sich auf den Weg, die Sonne schien. An das Wetter in England musste sich Antony erst gewöhnen, er war anderes Wetter gewöhnt.
Da es nicht weit bis zum Park war, gingen sie zu Fuß, Hope im Kinderwagen und Nick an der Hand.
Sobald sie im Park waren, durfte Nick schieben, der schon den ganzen Weg gequengelt hatte, seine Schwesterchen zu schieben.
Sie suchten sich einen Platz in der nähe des Spielplatzes, so das sie Nick immer im Auge hatten. Sie bereiteten die Decke aus.
„Dady, darf ich spielen gehen?“
„Natürlich“, lächelte Antony.
„Kommst du gleich nach?“
Antony nickte. „Ich pack noch eben alles mit aus, dann komme ich“.
„Du hast dich echt gut gemacht“.
„Ganz ehrlich? Das war die größte Herausforderung die ich je hatte. Ich wollte nichts Falsch machen, aber ich bin sicher einige Fehler gemacht zu haben“.
„Ach komm, so viele waren das nicht. Wer ist schon Fehlerfrei? Du bist von heute auf morgen Vater geworden und du hast das beste daraus gemacht“, Sarah gab Antony einen Kuss.
Antony wand den Kopf. „Ich gehe mal zu Nick“,er stand auf und ging zu seinem Sohn“.
Sarah guckte ihm hinterher. „Du hast schon einen Tollen Dady“.

Antony spielte bis zur Mittagszeit mit seinem Sohn. Zum Schluss machten sie ein Wettrennen zur Decke. Natürlich ließ Antony seinen Sohn gewinnen. „Du bist einfach zu schnell für deinen Dady“.
Nick lachte. „Spielen wir gleich weiter“.
„Darf ich erst einmal Pause machen? Du schaffst mich. Woher hast du bloß diese Energie?“ Antony schnappte sich Nick und kitzelte ihn durch.
„Pass auf Schatz, die Getränke“, lachte Sarah.
Antony ließ Nick los. „Nach dem Essen“.

„Darf ich weiter spielen gehen?“ fragte Nick als er fertig mit Essen war.
„Ausnahmsweise“, normal lag die Familie wert darauf, so lange am Tisch sitzen zu bleiben, bis alle fertig waren, aber heute war eine Ausnahme.
Als Nick außer Hörweite war guckte Antony Sarah an. „Weißt du was ich schade finde? Das wir schon verheiratet sind ohne das es eine Hochzeit gab“.
Sarah guckte Antony an.
„Ich hatte nie die Möglichkeit dich zu fragen, so wie es sich gehört“.
„Aber das ist doch auch etwas besonderes an unserer Beziehung. Verheiratet zu sein ohne einen Antrag, wer hat das schon?“
„Ich weiß nicht. Ich meine ich habe mir ja noch nie richtige Gedanken dazu gemacht, weil ich die Richtige nicht gefunden haben. Bis du kannst. Aber ich wollte dir auch nicht sofort einen Antrag machen, ich fand es einfach zu schnell, auch wenn ich mir sicher war. Und plötzlich waren wir im Zeugenschutzprogramm“.
Sarah stand auf, legte Hope in den Kinderwagen, sie schlief eh und setzte sich zu Antony. „Soll das ein Antrag werden?“
„Nein, wenn ich das nachhole, dann wird der anderes aussehen“, guckte Antony zu Boden.
„Also wenn du möchtest, können wir hier heiraten. Es gibt Leute die tun das zwei mal.“
„Moment mal. Du willst mir doch nicht jetzt einen Antrag machen. Das kommt nicht in Frage“.
„Warum nicht? Weil ich eine Frau bin?“
„Weil du den größten Antrag auf der Welt verdient hast. Nicht hier im Park ohne Kerzen, ohne Rosen und vor allem ohne Ring“.
„Ich brauche das alles nicht, so lange ich dich habe“.
Erneut guckte Antony zu Boden, er wusste, dass Sarah einfach gestrickt war und wirklich keinen Wert auf das lag. Aber irgend wie war es für ihn wichtig. Für ihn gehörten ein paar Sachen einfach zu einem Antrag und es musste vom Mann aus kommen. „Gib mir 30 Minuten“, Antony sprang auf und rannte los.
„Warte“, rief Sarah, aber Antony konnte sie schon nicht mehr hören. Kopf schüttelnd packte Sarah die Lebensmittel wieder in den Korb, die Getränke ließ sie stehen.
„Dein Dady ist schon einer“, philosophierte Sarah mit der schlafenden Hope.

Antony, rannte zum nächsten Blumenladen, die sollten aus allen Rosen, die sie im Laden hatten ein Strauß binden. In der zwischen Zeit rannte er zu Juwelier und suchte einen Ring aus. Auf Kerzen verzichtete er. Dann ging es zurück zum Blumenladen und holte den Riesen Strauß ab. Dann eilte er zurück zum Park.
Sarah konnte ihn schon vom weiten sehen und hielt sich die Hand vor dem Mund.
Bei ihr angekommen, kniete sich Antony vor sie hin. „Sarah, wir kennen uns jetzt 3 1/2 Jahre. OK, 2 Jahre davon, waren wir weit von einander getrennt. Aber an meine Liebe hat das nichts geändert. Du bist die Frau die ich gesucht habe. Wir hatten Höhen und Tiefen, wir sind durch dick und dünn gegangen. Unser Leben war bestimmt nicht einfach, aber unsere Liebe hat es nichts ausgemacht. Du hast mir zwei Wunderbare Kinder geschenkt. Ich will mit dir alt werden,ich will sehen, wenn du deine ersten Falten bekommst, ich will sehen wie dein Haar weiß wird. Ich will den Rest meines Lebens mit dir Teilen. Sarah, willst du meine Frau werden?“
Sarah lachte aus ganzem Herzen. „Ja, ja ich will“, sie nahm Antony in den Arm und küsste ihn.
Auch Antony nahm seine Frau in den freien Arm.
„Wo hast du bloß diesen Strauß her?“
„Ich habe das Blumengeschäft auf der Ecke leer gekauft, für heute können die dicht machen“,lachte Antony. „Ich habe aber noch was“.Er holte ein kleines Schächtelchen raus und öffnete es.
Sarah öffnete es und ein Weiß goldener Ring kam zum Vorschein. „Oh Antony, der ist Wunderschön“.
„Darf ich ihn dir überstreifen?“
Sarah hielt ihm die Hand hin und kurze Zeit später, hatte sie einen neuen Ring am Finger. Noch einmal küssten sie sich.

Als es sich die Wolken am Späten Nachmittag zusammen zogen, beschlossen sie, dass Abendessen lieber bei sich zu Hause ein zu nehmen und packten die Restlichen Sachen zusammen.
Nick hüpfte an der Hand seines Vaters. „Woher hat Mami die Blumen?“
„Von mir, weil ich sie so liebe“.
„Bekomme ich auch eine?“
„Wenn du damit bis morgen warten kannst“.
„Hast du mich heute nicht Lieb?“
„Natürlich, ich habe euch jeden Tag gleich Lieb.“
„Dann will ich auch eine Blume“.
Antony seufzte, der Blumenladen war doch leer gekauft und der nächste war zu weit weg. Doch er wollte auch nicht, dass sein Sohn dachte, er würde ihn nicht Lieben. Also setzte er sich zu Hause ins Auto und fuhr los.



Teil 2

Als Antony am Montag die Zeitung aus Kalifornien öffnete erstarrte er.
„Was ist?“ bemerkte Sarah seine Reaktion.
„Es gab einen Anschlag auf die Riptide“, Antony las den Artikel zu ende.
„Gab es Personenschaden?“
„Ja, es gab drei Verletzte, aber mehr steht hier auch nicht. Sarah, ich muss wissen, was mit Cody und Murray ist“, Antony wusste, dass er keinen Kontakt haben durfte, aber das machte ihn fertig, er konnte nicht anderes.
„Was machst du? Ich rufe Lt. Quinlan an. Er wird mir wohl sagen können, wie es meinen Freunden geht“.
„Tony, weißt du wie gefährlich das sein kann?“
„Ich gehe zu einer Telefonzelle, meinetwegen fahre ich auch eine Stunde bis dahin, aber ich muss Klarheit haben“.
„Na gut, aber halte dich kurz“, Sarah konnte aus seinen Augen erkennen, dass er es einfach musste. Sie hatte nicht das Recht ihn daran zu hindern.
Antony meldete sich Krank und fuhr über eine Stunde in die selbe Richtung, dann suchte er sich eine Telefonzelle und wählte Quinlans Nummer.
„King Harbor Police Apartment Lt. Parisi“.
„Äh, ja Guten Morgen, ich würde gerne mit Lt. Quinlan sprechen“.
„Wer ist den da?“
„Das darf ich ihnen nicht sagen, aber der Lt. kennt mich, glauben sie mir bitte“.
„Lt. Quinlan ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Kann ich ihnen weiter helfen?“
Antony war geschockt, warum stand das nicht in der Zeitung? „Ähm ja. Ich habe von dem Anschlag auf die Riptide gehört. Ich wollte wissen, wie es Cody Allen und Murray Bozinsky geht“.
„Hören sie, da es sich um ein Verbrechen geht, kann ich ihnen keine Informationen darüber geben. Nicht ohne zu wissen wer sie sind“.
Antonys Verzweiflung wurde Größer. „Hören sie, Lt. Parisi, ich bin ein alter Freund der Beiden“.
„Dann sagen sie mir doch ihren Namen“.
„Nick Ryder“.
„Gut, ich werde sie überprüfen und sie dann zurück rufen“.
„Nein, dass geht nicht“.
„Stimmt, sie rufen von einer Telefonzelle aus England an?“ merkte man die Verwunderung in der Stimme.
„Schande ja. Ich bin im Zeugenschutzprogramm“.
„Was? Sind sie Wahnsinnig?“
„Ja, vor Sorge um meine Freunde. Sagen sie mir doch einfach ob es ihnen gut geht oder nicht“.
„Mister Bozinsky war auf dem Boot, als es Feuer fing, er hat einige Verletzungen davon getragen, aber er wird Durchkommen. Mister Allen war zur Zeita nicht auf dem Boot, ihm geht es gut“.
„Danke. Lt. Parisi, könnten sie mir einen Gefallen tun? Grüßen sie die Beiden ganz Lieb ja?“
„Ich nehme Nick Ryder ist ihr alter Name“.
„Ja“.
„Ich werde es einrichten. Aber bitte melden sie sich nicht noch einmal“.
„Ich werde mir Mühe geben. Aber dann lassen sie bitte mehr Informationen an die Presse kommen, dann bin ich da auf dem Laufenden“.
„Ich gucke was ich machen kann“.
„Danke“, Antony legte auf und setzte sich auf den Boden. Murray war verletzt und er war Meilenweit entfernt und konnte nichts tun.

„Cody, wie geht es Murray“, kam Joanna ins Krankenhaus.
„Den Umständen entsprechend gut. Die Ärzte sagen, dass er eine Menge Glück hatte und nur durch das schneller Eingreifen so glimpflich davon gekommen ist. Sind sie schon weiter gekommen?“
„Nicht wirklich. Aber ich hatte vorhin einen Anruf“, fing Joanna an.
„Hat es etwas mit dem Fall zu tun?“
„Sagen sie es mir. Kennen sie einen Nick Ryder?“
Cody erstarrte. „Nick? Oh mein Gott“. Cody hatte lange gebraucht um über den Verlust weg zu kommen und setzte sich.
„Also kennen sie ihn wirklich“.
„Er war wie ein Bruder. Er musste ins Zeugenschutzprogramm, weil er gegen Andrew Steel ausgesagt hat. Was hat er gesagt?“
„Er wollte wissen wie es ihnen geht. Er muss verrückt sein, Kontakt aufzunehmen“.
„Das ist Nick. Wie geht es ihm?“
„Tut mir Leid, darüber haben wir nicht geredet. Als er mir sagte, dass er im Zeugenschutzprogramm ist, wollte ich das Telefonat schnellst möglich beenden“.
„Verständlich“, zwar war Cody enttäuscht, aber er hatte ein Lebenszeichen von seinem einst besten Freund.
Cody ging dann zu Murray rein. „Hey, wie fühlst du dich?“
„Ausgebrannt“.
„Wenn du wüsstest was für Glück du hattest. Du hast mir einen Riesen Schrecken eingejagt, tue das nie wieder Boz“.
„Ich gebe mir Mühe. Hat die Polizei schon was neues?“
„Die Ermittlungen laufen. Aber Joanna hatte einen Anruf bekommen, da wollte jemand wissen wie es uns geht“.
„Meinst du, dass derjenige hinter dem Anschlag steckte und nun wissen wollte, ob wir noch Leben?“
„Nein Murray. Du kommst nie darauf. Es war Nick“.
Murray guckte Cody an. „Bist du sicher das er es war? Hast du seine Stimme erkannt?“
„Joanna hat mit ihm gesprochen, er hat auf dem Revier angerufen“.
„Und woher wollte sie wissen, ob es wirklich Nick war? Sie kennt ihn doch gar nicht“.
Cody überlegte. „Da hast du Recht, sie würde seine Stimmer nicht erkennen. Aber sie muss sich sicher gewesen sein, dass der am Telefon nichts mit dem Anschlag zu tun hatte, sonst hätte sie ihm sicher nichts über uns erzählt“.
„Na ja, vielleicht weiß sie ja mehr als sie sagt. So weit ich weiß, können die erkennen woher der Anruf kommt und vielleicht konnte sie anhand dessen sehen, dass es wirklich Nick war“.
„Willst du damit sagen, dass sie uns sagen könnte, wo Nick ist?“
„Könnte ja, aber sie wird schweigen“.
Für Cody waren die Wunden wieder aufgerissen. Wie konnte er sich nur Hoffnungen machen, Nick wieder zu sehen, nur weil er sich nach ihnen erkundigt hatte?
„Cody? Alles in Ordnung?“
„Klar, nur ich vermisse ihn so. Es ist so, als wären die Wunden wieder aufgerissen“.
„Ich bin froh, von ihn gehört zu haben. Jetzt weiß ich, dass es ihm gut geht und er uns nicht vergessen hat. Wenn er von dem Anschlag weiß, dann hat er uns im Auge“.
„Ich hoffe er baut keinen Mist“.
„Er wird Renee und Nicko nicht in Gefahr bringen“.
„Wie sie jetzt wohl heißen? Ob sie verheiratet sind? Ob sie ein zweites Kind haben? Wohnung oder Haus? Großstadt oder Gemeinde? Wir wissen gar nichts über ihn“.
„Doch Murray. Wir wissen wer er ist. Seinen Charakter wird er nicht ändern können“.

„Und hast du was erfahren?“ wurde Antony begrüßt.
„Ja. Lt. Quinlan ist verstorben. Murray hat Verletzungen davon getragen, aber er ist außer Lebensgefahr. Cody war nicht an Bord“.
„Gibt es einen Hinweis?“
„Darüber haben wir nicht gesprochen. Ich musste diese Lt. Parisi erst einmal dazu bringen,mir eine Auskunft zu geben. Als ich ihr sagte, dass ich im Zeugenschutzprogramm bin, hielt sie sich sehr kurz“.
„Aber wenigstens weißt du wie es ihnen geht“.



Teil 3

Zwei Wochen waren vergangen. Jeden Morgen durchwühlte Antony (Nick) die Zeitung, aber er konnte nichts neues in Erfahrung bringen.
„Tony (Nick) , beruhige dich. Du kannst doch eh nichts tun“.
„Das ist es ja. Ich sitze hier und tue nichts, obwohl ich weiß, da da draußen einer rum rennt der meine Freunde tot sehen will“.
„Das ist schrecklich, aber uns sind die Hände gebunden“.
„Ich könnte da hinfliegen“.
„Bist wahnsinnig?“
„Es sind meine Freunde. Es ist meine Familie“.
„Was ist mit uns?“
„Ich komme doch zurück“.
„Wir haben keine Ahnung wie sicher es in King Harbor ist. Wir wissen nicht, ob Steel nach uns suchen lässt. Er hat dir vor dem Richter gedroht, wer weiß, vielleicht diente der Anschlag auch nur um dich nach King Harbor zu locken“, Sarah (Renee) hatte Angst.
„Wenn das so ist, wird er es immer und immer wieder versuchen, bis einer stirbt. Das kann ich nicht Zulassen“. Antony blätterte weiter. „NEIN“. Er war bei den Traueranzeigen angekommen.
„Was ist?“
Antony (Nick) hielt Sarah (Renee) die Zeitung hin.
„Oh nein, dass tut mir so Leid“.
„Ich muss dahin, ich kann Cody nicht alleine lassen. Murray war auch ein Freund von mir, ich bin es ihm schuldig seine Mörder zu finden“, Antony (Nick) überzeugte den je.
„Ich kann dich nicht aufhalten?“
„Ich Liebe dich über alles. Aber ich kann einfach nicht, ich ersticke sonst“.
Sarah wusste, dass sie ihren Mann gehen lassen mussten.

Antony (Nick) fuhr erst mit einem Mietwagen nach Frankreich, von dort aus flog er über Italien, Mexiko, Kanada, Brasilien, nach L.A. Er wollte damit seine Spuren verwischen. Seinen Ausweis, steckte er in einen Umschlag, frankierte in und steckte diesen in einen weiteren Umschlag, diesen er ebenfalls frankierte. Das wiederholte er einige male, dann brachte er ihn zum Briefkasten. Keiner hier sollte seine neue Identität raus bekommen.
Dann steig er in ein Taxi und ließ sich zum Pier bringen.
Er sah auf die zum Teil verbrannte Riptide. „Was haben sie dir angetan?“ Doch man erkannte auch Bauarbeiter,man wollte die Riptide wohl wieder herstellen. Er ging runter. „Hey, ist Cody da?“
„Hier wohnt der Zeit niemand. Versuchen sie es mal bei dem rosa Schrotthaufen“.
Nick wollte protestieren, aber er hielt sich zurück. Zur Mimi war es nicht weit und er machte sich auf den Weg.

„Cody, hast du die Zeitung schon gelesen? Hier steht eine Todesanzeige von dir“.
„Was?“ Cody nahm die Zeitung in die Hand.
„Ob das wohl die selben Typen sind, die den Anschlag auf der Riptide verübt haben?“
„Schon möglich. Aber ich verstehe das alles nicht. Was soll das? Warum erst der Anschlag, dann deine Todesanzeige und jetzt das? Was kommt als nächstes?“
„Wir sollten Joanna in Kenntnis setzen“.
„Auf jeden Fall. Komm Murray“, Cody sprang aus der Mimi und Murray folgte ihm.
Nick, der auf dem Weg zur Mimi war erkannten sie nicht, da er noch zu weit weg war und weil sie nicht mit ihm rechneten. Doch Nick erkannte seine Freunde. „Murray?“ Er lebte. Aber die Anzeige?
„MURRAY, CODY“, rief er und ließ seine Koffer fallen um los zu rennen.
Die gerufenen drehten sich um und trauten ihren Augen nicht.
„Nick?“ war Cody nicht in der Lage sich zu rühren. „Was machst du hier? Bist du Wahnsinnig?“
„Oh mein Gott. Nick, ich glaube es nicht“, stammelte Murray.
„Ich habe die Zeitung gelesen und musste einfach kommen. Ich wäre sonst Wahnsinnig geworden“.
„Wir wollten deshalb gerade zu Joanna. Aber komm erst einmal her“. Cody nahm seinen Freund in den Arm. „Du bist es wirklich“.
„Wer ist Joanna?“
„Ähm. Lt. Parisi. Du hast mit ihr Telefoniert“, erklärte Murray.
„Ich seh schon, ich habe eine Menge verpasst“, seufzte Nick.
„Wir sicher auch. Wie geht es Renee und Nicko?“
Nick guckte sich um, er wusste nicht ob sie Beobachtet wurden, darum ging er auf Nummer sicher. „Wir haben uns getrennt. Es hat einfach nicht geklappt“, es tat weh seine Freunde an zu lügen, aber es war einfach Sicherer.
„Das tut mir Leid. Darfst du Nicko sehen?“
Nick nickte. „Ja, wir haben das Geteilte Sorgerecht“.
„Obwohl ihr nicht verheiratet seit?“
„Cody, sei mir nicht böse, aber hier in der Öffentlichkeit, will ich nicht darüber reden. Wenn das FBI raus findet, dass ich hier bin...“
„Schon gut. Dann wartest du wohl am besten in der Mimi auf uns“, schlug Cody vor.
„Nein, ich komme mit“, Nick wollte diese Parisi kennen lernen.
„Na gut“.
Zusammen gingen sie aufs Revier.
„Oh Hallo Cody, Murray, ich wollte gerade zu euch“, hielt Joanna die Zeitung in die Hand und guckte auf Nick.
„Darum sind wir hier“, dachte Cody nicht daran Nick vorzustellen, es war wie in Alten Zeiten.
„Haben sie einen Verdächtigen?“ fragte Joanna und wies auf Nick.
„Oh Nein. Entschuldigen sie. Joanna, dass ist Nick Ryder. Nick, dass ist Lt. Parisi“.
„Schön sie persönlich kennen zu lernen“, gab Nick ihr die Hand.
„Moment mal, der Nick Ryder aus dem Zeugenschutzprogramm?“
„Ja, genau der“, bestätigte Nick. „Sparren sie sich den Vortrag, ich kann ihn mir denken. Aber meine Freunde sind in Gefahr“.
„Kommt rein Jungs“, ging Joanna in ihr Büro. „Schließt die Tür. Also laut der Zeitung, ist die Anzeige von einem Ronald Raab aufgegeben worden. Ich habe bereits eine Streif zu ihm schicken lassen. Er wird gleich hier sein. Sagt euch der Name etwas?“
„Ronald Raab? Nie gehört“.
Murray und Nick schüttelten den Kopf.
„Habe ich mir gedacht. Laut unserer Akte ist er ein Kleinkrimineller. Aber das erklärt nicht, warum er so eine Anzeige schaltet, dass ist nicht sein Gebiet“.
„Also steckt da jemand hinter?“ fragte Cody.
Nick dachte an die Worte seiner Frau. Hatte sie Recht?
„Nick, was hast du?“ bemerkte Cody das sein Freund über etwas Nachdachte.
„Renee, hatte eine Theorie, bevor ich herkam“.
„Und welche?“
„Das Steel hinter all dem steht um mich her zu locken“.
Murray und Cody starrten Nick erschrocken an. „Dann musst du wieder untertauchen“.
„Nein. Er kennt meinen Schwachpunkt und den nutzt er jetzt aus. Er wird euch so lange bedrohen, bis er mich hat“.
„Aber du kannst dich doch nicht für uns Opfern. Auch wenn du dich von Renee getrennt hast, hast du immer noch einen Sohn“.



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Ryders Gesetz:
Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:49

Teil 4

„Moment mal. Sie gehen davon aus, dass alles von Andrew Steel ausgeht und trotzdem sind sie her gekommen?“, unterbrach Joanna.
„Ja. Nur so können wir raus finden, ob meine Vermutung stimmt“.
„Das würde aber bedeuten, dass es bei der Zeitung eine undichte Stelle gibt. Woher sonst, wusste Steel, dass Nick erfährt was hier passiert?“ grübelte Murray.
„Ja, aber die Zeitung lass ich mir über meinen Arbeitsplatz schicken. Ich habe nicht einmal einen Namen angegeben“.
„Trotzdem Mr. Ryder, ist dieses sehr unvorsichtig“.
„Aber ich muss doch wissen, was hier los ist“.
„OK, ich spare mir weitere Diskussionen. Cody scheint recht zu haben, was er mir über sie erzählt hat“.
„Was hat er den erzählt?“ wurde Nick hellhörig.
„Das sie ein Sturkopf sind“.
„Wenn es mehr nicht ist. Aber wie gehen wir weiter vor. Lassen wir Steel wissen, dass ich hier bin oder tun wir so, als hätten wir keinen Verdacht gegen ihn“?“
„Steel wird es eh nicht zugeben. Vielleicht bekommen wir aus diesen Raab etwas raus“, hoffte Cody.
„Sie wissen, doch wie Steel seine Leute unter Druck setzt“, fürchtete Joanna.
„Wollen sie aufgeben?“ erhob Nick die Stimme.
„Das habe ich nicht gesagt Mr. Ryder. Wir warten jetzt die Aussage von Raab ab und dann sehen wir weiter. Murray, Cody, würden sie bitte auf ihren Freund acht geben?“.
„Natürlich“.
„Gut. Ich werde mich jetzt um Raab kümmern. Der wird gerade rein gebracht“, Joanna stand auf und verließ ihr Büro.
„Nick, sie ist auf unserer Seite. Vergleich sie nicht mit Quinlan“, erklärte Cody.
„Stehst du auf sie?“
„Nick, was du schon wieder denkst. Komm wir gehen zur Mimi“.
„Ich habe gedacht, du hättest sie sofort nach meiner Abreise geschrotet“.
„Dein Baby? Sorry, ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich das nicht über mein Herz gebracht. Sie steht zwar nur um, aber jetzt dienst sie uns als zu Hause, so lange die Riptide nicht Wohnfähig ist“.
„Was haltet ihr von einem Rundflug?“
„Traust du dir das zu?“
„Ich bin nicht aus der Übung wenn du das meinst“, grinste Nick.
„In der Luft sind wir wenigstens sicher“, stimmte Murray zu.

Kurze Zeit später saßen sie in der Mimi und Nick wollte starten, doch die Mimi rührte sich nicht. „Na komm schon Schatz. Ich weiß ich war lange weg, aber das hatte doch seine Gründe“. Doch auch gutes zureden half nicht. „OK, dann nicht. Jungs, ich werde mir die Mimi jetzt mal genauer ansehen, vielleicht finde ich den Fehler“.
„Die Mimi ist ein ganzer Fehler“.
„Cody, sei nicht so gemein zu ihr“.
Nick machte sich an die Arbeit und Murray versuchte selber was über diesen Ronald Raab raus zu bekommen. Nur waren seine Möglichkeiten beschränkt.

Nach zwei Stunden kam Joanna.
„Hey, gibt es etwas neues?“ lächelte Cody sie an.
„In der Tat. Also unserem Labor ist es gelungen den Sprengstoff zu analysieren, der für das Feuer auf der Riptide gesorgt hat. Es ist der gleiche Sprengstoff wie damals, bei dem Helikopter Absturz von Ron Steel. Roland Raab hat Ausgesagt, dass er eines Morgen einen Umschlag im Briefkasten hatte, mit einer Menge Geld und den Auftrag, die bestimmte Anzeige zu schalten. Einen Namen konnte er uns nicht nennen. Aber wir konnten den Umschlag und den Brief sicher stellen, seine Aussage scheint also zu stimmen und von ihm droht wohl keine Gefahr“.
„Also gibt es wirklich eine Verbindung zu Steel“, war sich Cody sicher.
„Kann sein. Aber nur weil es der selbe Sprengstoff ist, ist das kein Beweis. Aber es liegt auf der Hand und es ist eine erste Spur. Ich werde mich mit dem Gefängnisdirektor sofort in Verbindung setzen. Ich lass mir eine komplette Gästeliste von Steel geben. Wir bekommen ihn schon und dann bekommt er noch einige Jahre drauf. Jungs, entschuldigt mich, die Arbeit ruft“.
Nick guckte seine Freunde an.
„Ich sag doch, sie ist nicht Quinlan“,grinste Cody.
„Und du stehst auf sie“.
„Ach Ryder, bist du eifersüchtig?“
„Ich habe Renee“.

Den Rest des Tages verbrachte Nick damit die Mimi wieder flott zu bekommen.
Am Abend saßen sie dann im Laderaum der Mimi.
„Erzählt doch mal, was habt ihr im letzten Jahr gemacht?“ wollte Nick wissen.
Murray fing an zu erzählen, alles sehr ausführlich. Dabei waren auch Geschichten, die alles andere als Interessant waren. Aber Murray sah es natürlich anderes und Nick nahm es so hin wie er war. Er wollte Murray gar nicht verbiegen.
Cody war irgendwann eingeschlafen, schließlich kannte er die Geschichten, er hatte sie ja selber mit erlebt.
Irgendwann löschten Murray und Nick das Licht und legten sich auch schlafen.
Am nächsten Morgen wurden sie durch ein Klopfen an der Frachtraumtür geweckt.
Nick öffnete, da dieser am Ein- und Ausstieg lag. „Lt. Parisi, wie spät ist es?“
„Neun Uhr, ich dachte ihr Jungs seit schon wach“.
„Ist spät geworden. Sie wissen doch, die Erinnerungen“.
„Ich wollte euch nur eine Kopie der Liste mit den Namen von Steels Gästen geben. Es wäre schön, wenn ihr sie euch ansehen könnt, vielleicht kennt ihr ja einen Namen. Gerade sie, der nach meinen Nachforschungen ja bei RW Ermittelt hat.“
„Ja, dass können wir machen. Aber die damaligen Handlanger wurden alles gefasst“, Nick nahm die Liste. „Aber schaden kann es ganz sicher nicht“.
„Danke Mr. Ryder“.
„Nick“, wollte Nick nicht der einzige sein, der mit Nachnamen angesprochen wurde, er gehörte zum Team, auch wenn er nur ein Gastspiel hatte.
Joanna nickte und ging dann wieder.
„Wer war den das?“ wachte Cody auf.
„Lt. Parisi, sie hat uns eine Liste mit Namen gebracht“.
„Ich hoffe du hast dich von deiner besten Seite gezeigt“.
„Aber immer doch“, grinste Nick.
Noch vor dem Frühstück gingen sie die Liste durch. Bei den ein oder anderen Namen hatte Nick ein komisches Gefühl, aber das war auch alles. Das Trio wollte Joanna dennoch von ihrem Ergebnis erzählen.
„Lasst uns aber erst einmal Frühstücken“, bat Nick, der es inzwischen gewohnt war seine Mahlzeiten regelmäßig ein zu nehmen.



Teil 5

Nach dem Frühstück machten sich die drei auf den Weg ins Revier, wo sie sofort ins Büro von Lt. Parisi durchgelassen wurden.
„Das ging heute aber schnell“, stellte Nick fest.
„Sie ist nicht...“.
„Quinlan“, beendete Nick Codys Satz.
„Guten Morgen. Das ging aber schnell, setzt euch“, kam Joanna. „Und sagen euch die Namen etwas?“
„Nicht wirklich“, schüttelte Cody den Kopf. „Aber ein paar Namen lösen in Nick ein Bauchgefühl aus“.
Joanna guckte Nick an.
„Ich weiß nicht. Es ist so, als hätte ich die Namen schon mal gehört oder gelesen. Aber nur aus der Ferne. Auf jeden Fall kann ich mich nicht daran erinnern“, versuchte Nick zu erklären.
„Na gut. Ich werde die Namen überprüfen lassen, vielleicht finden wir ja eine Verbindung“.
„Können wir irgendetwas tun?“ wollte Cody nicht ruhig bleiben.
„Wenn die Riptide Funktionsfähig wäre, dann würde ich sagen, fahrt aufs Meer raus, da dürftet ihr am sichersten sein“.
„Wir könnten mit der Mimi abtauchen“, schlug Nick vor.
„Fliegt die überhaupt noch?“
„Ich habe sie gestern in Schuss gebracht“.
„Meine Eltern haben in den Bergen eine abgelegen Hüte, ich habe den Schlüssel von ihr, ihr könnt sicher für ein paar Tage dort hin, würde auch mit dem Auto gehen“.
„Was haben sie gegen die Mimi?“
„Sie sieht nicht gerade Vertrauens erweckend aus und da oben gibt es keinen Platz zum Landen“.
„Na hören sie mal, nur weil die Mimi schon einige Jahre auf dem Buckel hat,heißt das nicht, dass man ihr nicht vertrauen kann. Mit ihr wäre ich sicher nicht Abgestürzt“, schimpfte Nick.
„Nick, Joanna wollte die Mimi ganz sicher nicht Beleidigen. Sie hat sie nur noch nie in Aktion gesehen und weiß auch nicht was sie schon geleistet hat“, ging Cody dazwischen, bevor Nick noch explodierte. Seine Mimi ging ihn über alles.
„Ich schlage vor, ihr macht euch gleich auf den Weg. Ich werde meinen Eltern eine passende Story auftischen“.
Das Trio stand auf und machte sich auf den Weg zur Mimi um ihre Sachen zu holen.
„Was hat bloß jeder gegen die Mimi?“ regte sich Nick immer noch auf.
„Sie wird nur noch von Rost zusammen gehalten, ein wunder das sie noch in der Luft bleibt“, erklärte Cody den Standpunkt.
„Ich habe gedacht euer Verhältnis hätte sich gebessert“. (Nick)
„Welches?“ (Cody)
„Deines und Mimis“. (Nick)
„Nick, die Mimi ist ein Hubschrauber. Ein Gebrauchsgegenstand“. (Cody)
„Das kannst du vielleicht zur Riptide sagen, aber nicht zur Mimi“. (Nick)
„Das nimmst du sofort zurück“. (Cody)
„Jungs, bitte nicht streiten. Wir haben andere Probleme“, ging Murray dazwischen.
„Der hat meine Riptide beleidigt“, verteidigte sich Cody.
„Nur weil du die ganze Zeit auf der Mimi rum hackst“, sah sich Nick im Recht.
„Aber ich habe doch Recht“. (Cody)
„Nick, hör gar nicht mehr hin, er meint es nicht so“. (Murray)
„Oh und ob ich das meine. Die Mimi ist ein rosa farbender Schrotthaufen“. (Cody)
„Und ich dachte wir sind Freunde“, Nick warf Cody einen bösen Blick zu und eilte voraus.
„Super, du weißt doch wie er zur Mimi steht. Musste das sein?“ (Murray)
„Aber er hat meine Riptide beleidigt“. (Cody)
„Aber doch nur, weil du auf der Mimi rum gereitet bist“. (Murray)
Murray und Cody kamen bei der Mimi an und sahen, dass lauter Sachen aus der Mimi flogen.
„Nick, was tust du da?“ erschrak Cody, der seine Sachen erkannte.
„Dir die Zumutung nehmen in einem Schrotthaufen zu leben“, Nick war sauer.
Cody starte Murray an.
„Guck mich nicht so an, dass hast du dir selber eingebrockt“. (Murray)
„Nick, du reagierst vollkommen über“, fing Cody an.
„Ach ja? Darf ich dich an deine Worte erinnern? Die Mimi wird nur noch aus Rost zusammen gehalten....“. (Nick)
„Nick, es tut.....“ (Cody)
„Sie ist nur ein Gebrauchsgegenstand“, äffte Nick Cody nach.
„Nick würdest du mir bitte einmal zuhören?“ (Cody)
„Warum den? Es wurde alles gesagt. Ich kenne jetzt deine Meinung über die Mimi, du warst deutlich genug“. (Nick)
„Aber das was ich gesagt habe, war doch nur über die Äußerliche Erscheinung“, Cody musste jetzt irgendwas sagen um Nick wieder umzustimmen. „Ich weiß doch, was für Wertvolle Dienste uns die Mimi geleistet hat“.
„Glaubst du ernsthaft das ich darauf rein falle?“ guckte Nick aus der Mimi.
„Nick, Cody, will sich Entschuldigen. Mach es ihm doch nicht so schwer“, half Murray. „Du bist doch nicht her gekommen um dich zu streiten“.
Nick guckte Murray an. „Leider hast du Recht“.
Cody atmete aus. „Also können wir jetzt Sachen für die Hütte packen“.
„Deine liegen schon da“. (Nick)
„Ja, vielen Dank“, fing Cody an, seine Sachen einzusammeln und in einen Koffer zu verstauen.
Nick hatte noch nicht ausgepackt und so mussten sie nur noch auf Murray warten.
Kaum war dieser fertig, kam Joanna. „Ich wollte euch den Schlüssel bringen. Also ich habe meinen Eltern erzählt, dass ein paar gute Freunde von mir in der Stadt sind und eine Unterbringung gesucht haben, da habe ich ihnen die Hüte angeboten“.
„Danke Joanna, wir werden uns benehmen“.
„Davon gehe ich aus. Passt auf euch auf“.

Bevor sie zur Hüte gefahren sind, waren sie noch im Supermarkt.
„Wie lange wollt ihr hier bleiben?“ schleppte Nick zwei Tüten ins Haus.
„Wer weiß, wie lange es sein muss. Ich habe keine Lust jeden Tag den ganzen Weg runter in die Stadt zu fahren“, hatte auch Cody zwei Tüten im Arm.
„Als wäre das mit dem Jimmy ein Problem“, Nick stutzte. „Was ist eigentlich mit der Vetty? Ich habe sie nicht auf ihrem Parkplatz gesehen“.
„Ähm.... Sie ist in der Werkstatt zur General Überprüfung“, grinste Murray.
„Wie lange schon?“
„Warum?“
„Na ja,wir werden hier oben nicht viel zu tun haben. Ich dachte, wir könnten sie her holen und dann kann ich das übernehmen“.
„Du Nick, es ist besser wenn wir uns nicht blicken lassen, gerade du nicht“, legte Cody einen Arm um Nick.
„Ok, aber ihr könntet sie doch holen“.
„Wie sollen wir das der Werkstatt erklären?“
„Das ihr es selber machen wollt“.
„Und warum haben wir sie erst dorthin gebracht?“ Murray musste Nick dazu bringen, die Vetty nicht sehen zu wollen, nicht in den nächsten drei Tagen.
„Nick, wenn wir das nächste mal Einkaufen müssen, können wir die Vetty ja mitbringen“, schlug Cody vor.
„Gut, aber dann rufe ich jetzt in der Werkstatt an und sag denen sie sollen ihre Finger von ihr lassen“.


Teil 6

„Cody, was soll ich machen? Nick bringt mich um“, suchte Murray nach Hilfe.
„Du solltest ihm die Wahrheit sagen, bevor Nick die Vetty sieht“.
„MURRAY“, hörte man einen Schrei aus der Hütte.
„Oh nein, er weiß es. Cody, kannst du nicht mit ihm reden?“
„Sorry, da musst du jetzt durch“.
„Murray, hast du mir irgendwas zu sagen?“ kam Nick aus der Hüte.
„Ich habe den Rückwärtsgang mit dem Vorwärtsgang verwechselt“, grinste Murray verlegen.
„Schon wieder. Wie kann man nur so dämlich sein....“
„Nick, jetzt werde nicht beleidigend. Murray hat es nicht mit Absicht gemacht und hat nur geheult“, mischte Cody sich nun doch ein.
„Wenn es einmal passiert, dann ist es ja schon unerklärlich, aber gut, einmal ist keinmal. Aber wenn es ein zweites mal passiert, dann darf ich mir ja wohl sorgen um den Verstande des Verursachers machen“.
„Nick, es tut mir wirklich Leid. Ich hätte es dir gleich sagen sollen, aber ich habe gehofft, dass sie repariert ist, bevor du sie siehst“.
„Oh ja, dass hättest du. Du enttäuscht mich“.
„Es tut mir Leid Nick“, sank Murray den Blick.
„Ich habe es schon beim ersten mal gehört, du musst dich nicht wiederholen“, Nick guckte Murray an und sah wie er fast zerbrach. „Murray, jetzt mach nicht so ein Gesicht.“
Cody bemerkte, dass Nicks Wut sich legte und zog sich zurück.
„Du hättest es mir wirklich sagen sollen, als ich dich nach der Vetty gefragt habe“, setzte sich Nick auf die Bank, die vor der Hüte stand. „Frühe konntest du nie Lügen“.
„Ich weiß Nick. Nur ich weiß, wie viel dir die Vetty bedeutet. Ich konnte es nicht glauben, als ich damals den Schlüssel in meiner Hand fand“.
„Ich durfte sie nicht mitnehmen, Cody hat den Jimmy, also bliebst nur du oder der verkauf. Gut wir hätten das Geld gut gebrauchen können, aber ich wollte dir was hier lassen, damit du siehst was du mir bedeutest. Ich habe gedacht, mit der Vetty tue ich das“.
„Oh ja, dass hast du. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet. Ich habe gedacht, dass du schon einen Weg findest, die Vetty zu dir zu holen“.
„Ich hatte darüber nachgedacht, aber am Ende war es mir zu gefährlich. So ein Auto lässt sich nicht über Ecken und Kanten verschicken. Zudem wäre es bei uns Aufgefallen“.
„Nick, ich verspreche dir, dass wird mir nicht noch einmal passieren“.
„Schon gut Murray, es ist nur ein Auto. Hauptsache dir ist nichts passiert“.
„Heißt das, du bist mir nicht mehr böse?“
„Konnte ich dir je lange böse sein?“ lächelte Nick. „Komm wir helfen Cody“.

Sarah (Renee) versorgte die Kinder.
„Wo ist Dady?“ fragte Nick (Nicko).
„Er musste auf Geschäftsreise“, musste Sarah (Renee) lügen, was hätte sie auch sagen sollen?
„Warum hat er nicht Tschüs gesagt?“
„Weil der Anruf ganz früh am Morgen kam und er wollte euch nicht wecken“.
„Wann kommt Dady wieder?“
„Das weiß ich nicht“, in Sarahs (Renee) Stimme lag Angst, aber die durfte sie nicht zeigen.

Die Tage in der Hütte vergingen, aber Joanna hatte sich nicht gemeldet.
„Also Jungs, fürs dumm rum sitzen bin ich bestimmt nicht her geflogen“, maulte Nick.
„Glaubst du mir gefällt das?“ fragte Cody.
„Nein, aber Steel will mich. Er wird euch nicht in Ruhe lassen, so lange er mich nicht hat. Ich denke auch, dass er es nur auf euch abgesehen hat, weil er an mich nicht ran gekommen ist. Da wird er sich Gedacht haben, dass er euch was antut, dass er mich damit auch treffen kann“.
„Damit hat er auch Recht“.
„Ich weiß gar nicht, wieso wir nicht viel eher daran gedacht haben. Im Grunde seit ihr in der selben Gefahr wie ich. Selbst wenn wir raus finden, wer seine Hintermänner in dem Fall sind, stellt Steel immer noch eine Gefahr da. Egal ob wir eine Verbindung herstellen oder nicht. Steel wird keine Ruhe geben. Wir müssen das Joanna sagen, ihr müsst auch ins Zeugenschutzprogramm, wenn ihr sicher sein wollt“.
„Nick, meinst du nicht, dass du übertreibst?“
„Nein Cody. Ihr seit mein Schwachpunkt, Steel weiß das. Diesen Schwachpunkt hat er Ausgenutzt und wir sind alle darauf rein gefallen.Vielleicht hätte ich nicht kommen dürfen, damit haben wir bestätigt, wie wichtig ihr mir seid. Aber als ich Murrays Todesanzeige gelesen habe, konnte ich nicht anderes. Nach dem Anschlag auf die Riptide, habe ich gedacht, dass sie echt ist. Ich habe nicht mal daran gezweifelt“.
Stille entstand.
„Es war vielleicht nicht Richtig das du die Gefahr auf dich genommen hast, aber du weißt gar nicht wie froh ich bin, dich zu sehen“, durchbrach Cody die Stille. „Ich denke keiner von uns hätte in deiner Situation klar denken können und hätte genau so gehandelt“.
„Aber S... Renee hat mir doch noch ins Gewissen geredet. Da hätte ich doch mal wach werden müssen. Ich habe die Gefahr noch größer gemacht“.
„Oder auch nicht. Wir haben gar nicht an Steel gedacht. Wer weiß, wann wir mal eine Spur bekommen hätten. Nicht einmal die Todesanzeige scheint uns weiter zu bringen“.
„Cody hat Recht. Wir waren uns zwar einer gewissen Gefahr bewusst, aber das sie so Groß ist nicht“, stimmte Murray Cody zu.
„Ein Anruf meiner Seite hätte es auch getan“.
„Nick, lass gut sein“, Cody war so froh, dass Nick da war, ob es unüberlegt war, war ihm jetzt egal, man konnte es eh nicht mehr ändern.
„Vielleicht haben die ja noch gar nicht mitbekommen, dass ich hier bin“.
„Das glaubst du doch nicht im ernst. Die haben doch nur auf dich gewartet“.

Joanna Parisi saß in ihrem Büro und ging gerade die Überprüfung der Namen durch. Da klingelte das Telefon, außergewöhnlich für diese späte Uhrzeit.
„Lt. Parisi“
-
„Sind sie genau so verrückt wie Nick?“
-
„Ja, er war hier. Es geht ihm gut, auch Murray und Cody geht es gut. Der Zeitungsartikel war ein Fake.“
-
„Nein, wir haben ihn in Sicherheit gebracht“.
-
„Das darf ich ihnen nicht sagen. Tut mir Leid. Ich werde auf Nick aufpassen, dass ist mein Job. Aber wir müssen Schluss machen“, Joanna legte auf. Da kam ihr ein Gedanke. Was ist, wenn Steels Männer einen Weg gefunden haben, dass Polizeirevier abzuhören und sogar die Telefonate abfangen konnten? Wenn sie dadurch, genau wie sie, raus finden können woher das Gespräch kam?
Dann wäre Renee auch wieder in Gefahr. Sie nahm sich ihre Autoschlüssel und fuhr aus der Stadt.Weit draußen rief sie beim FBI an und erklärte alles.
Natürlich waren die alles andere als Begeistert, aber sie würden ein Team darauf ansetzen, was dafür Sorgte, dass Renee und die Kinder in Sicherheit waren. Zudem wurde ein weiteres Team zur Unterstützung nach King Harbor geschickt.
Joanna, sollte so lange keine Telefonate aus ihrem Büro mehr führen, was mit diesem Fall zu tun hatte. Das hätte man ihr nicht sagen brauchen, schließlich hatte sie deshalb ihr Büro verlassen, um dieses Gespräch zu führen.




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Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:50

Teil 7

Am nächsten Tag klingelte es an Sarahs Haustür, besucht erwartete sie nicht.
Sie guckte durch den Spion und erkannte zwei schwarz gekleidete Männer. Bitte nicht, dachte sie und öffnete die Tür.
„Guten Morgen, sind sie Renee St. Clear?“
„Wie bitte? Nein, dass muss eine Verwechslung sein“, sie bekam es mit der Angst.
„Ich bin Agent Brat O'Conner und das ist mein Kollege Ben Simons vom FBI. Wir haben den Verdacht, dass Andrew Steel sie ausfindig gemacht hat“.
Sarah schüttelte den Kopf.
„Dürften wir vielleicht rein kommen?“
Sarah nickte und hielt die Tür auf. Zusammen gingen sie ins Wohnzimmer. „Wie kommen sie darauf?“
„Lt. Parisi fürchtet, dass Steel das Polizeirevier in King Harbor abhören lässt und auch die Anrufe zurück verfolgen kann“.
„Aber wir haben nicht in King Harbor angerufen, nicht von hier aus“.
„Das verschafft uns Zeit sie hier weg zu bringen. Wie lange brauchen sie um ihre Sachen zu packen?“
„Mindestens 2 Stunden, ich habe zwei kleine Kinder und mein Mann ist nicht da“.
„Das wissen wir. Er ist ja schließlich für das hier Verantwortlich. Fangen sie jetzt an zu packen, wir warten und achten auf ihre Sicherheit.“
„Mami, wer sind diese Männer“, kam Nick aus seinem Spielzimmer.
„Nick mein Schatz, dass sind zwei Herren vom Gesundheitsamt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass der Boden hier giftig sein könnte. Wir müssen für eine Zeit hier weg, damit das Gesundheitsamt, das Grundstück genauer untersuchen kann“, konnte Sarah ihren Sohn nicht die Wahrheit sagen. „Pack doch ein paar Spielsachen zusammen, ja“.
„Was ist mit Dady?“
„Der wird informiert“, lächelte Sarah. „Los, tue was ich dir sage“.
Sarah fing an ihre Sachen zu packen, sie hatte gehofft, es nie wieder tun zu müssen. Doch es schien alles von vorne Anzufangen.

Am Vormittag kam Joanna zur Hüte. „Jemand da?“
„Guten Morgen Joanna“, kam Cody als erstes aus der Hüte gefolgt von Murray und Nick, die ebenfalls Grüßten.
„Ihr müsst hier weg“, fing Joanna sofort an.
„Warum das den?“ verstand Cody nicht.
„Ich habe die Vermutung, dass Steel es sogar geschafft haben könnte, dass Polizeirevier abzuhören. Wenn das stimmt, dann wissen seine Leute wo ihr seit“.
„Oh mein Gott, dann weiß er auch wo Renee ist“, fürchtete Nick.
„Ich habe das FBI informiert, sie kümmern sich um ihre Sicherheit“.
„Wo werden sie sie hinbringen?“, wollte Nick wissen.
„Das kann ich ihnen nicht sagen. Unsere Aufgabe ist, sie drei an einen Sicheren Ort zu bringen“.
„Gibt es überhaupt einen Sicheren Ort?“ seufzte Cody.
„Das hier ist auf jeden Fall kein Sicherer Ort, wenn meine Vermutung stimmt. Packt also eure Sachen, ich werde euch dann zu eurer Unterkunft bringen“.
„Schon wieder packen“, stöhnte Nick und ging in die Hüte um Anzufangen.
Nach 30 Minuten waren sie fertig, nach dem Joanna versichert hat, dass sie sich selber um den Rest kümmern würde.
„Wo geht es hin?“ wollte Cody wissen.
„Zum Flughafen. Ihr werdet die Stadt verlassen“.
„Aber wie sollen wir den auf dem Laufenden gehalten werden?“ war Cody nicht begeistert.
„Das FBI hat Spezialisten geschickt, sie kümmern sich gerade um unsere Leitung. Wenn sie fertig sind, dann haben Steels Leute keine Chance mehr irgendwelche Gespräche mitzuhören und zurück zu verfolgen“, erklärte Joanna.
„Man das gibt es doch nicht. Gibt es den gar nichts was wir tun können?“ fragte Nick.
„Im Moment nicht Mr. … Nick“.
„Ich hätte nicht kommen dürfen“.
„Fang nicht wieder damit an Nick“.
„Jetzt ist es eh zu Spät.Aber immerhin wissen wir jetzt in welche Richtung wir Ermitteln müssen. Nur ist es halt sehr schwer eine Verbindung herzustellen. Wir haben ehrlich gesagt keine Spur, keinen Namen, rein gar nichts“.

Nach guten 2 Stunden hatte Sarah das nötigste gepackt.
„Gehen wir“, da Sarah die Babyschale in der Hand hatte und Nick an der anderen Hand, nahmen die Agenten die Koffer und verstauten sie im Auto.
„Wo geht es hin?“
„Zum Flughafen. Wir bringen sie außer Lande. Der Flieger geht in drei Stunden. Am Zielflughafen werden sie dann in eine Sicherheitswohnung gebracht. Aber ich denke, dass kennen sie“.
Sarah verstand den Vorwurf und sagte lieber nichts dazu.
Es war ein langer Flug, sie vermutete, dass es zurück nach Amerika geht. Nick stellte eine Frage nach der Anderen, er verstand nicht, wieso der Weg so weit war. Sarah gingen so langsam die Ausreden aus und war froh, als ihr Sohn einschlief.
„Sie sollten ihm die Wahrheit sagen?“
„Wie? Wie soll ich einem 3-jährigen das alles erklären? Ich will im keine Angst machen“.
„Die hat er schon, weil er nicht weiß, was wirklich passiert. Oder glauben sie, dass er ihre Geschichten noch glaubt?“
„Allmählich nicht mehr“, seufzte Sarah und überlegte, wie sie es Nick erklären sollte.

Das Trio saß inzwischen auch im Flieger.
„Wo es wohl hingeht?“, fragte Murray.
„Ist das nicht egal? In was sind wir da bloß wieder rein geraten?“ stöhnte Cody.
„Das hätte sich alles vermeiden lassen können, wenn man schon vor einem Jahr an eure Sicherheit gedacht hätte. Es war doch abzusehen, dass Steel sich an euch wendet“, ärgerte sich Nick.
„Wenn willst du dafür Verantwortlich machen, Nick? Wir haben doch auch nicht daran gedacht“.
„Cody, was ist, wenn wir jetzt auch ins Zeugenschutzprogramm müssen?“ guckte Murray entsetzt.
„Dann seit ihr wenigstens sicher“.
„Aber das heißt, dass wir uns auch noch trennen müssen“, Murray fand den Gedanken schrecklich.
„Lass uns abwarten Boz. Vielleicht gibt es noch einen anderen Weg“,würde Cody diesen Weg schon gerne wissen.
Nick wurde still, hätte er seine Aussage verweigern sollen? Aber dann wäre alles umsonst gewesen. Warum haben sie sonst ermittelt? Nein, sein Entschluss Auszusagen war richtig, Steel war dort wo er hin gehörte. Nur musste man seine Helfers Helfer finden.Er musste doch Helfer im Gefängnis haben.Helfer die Kontakt zur Außenwelt hatten. Nick dachte an Wärter, aber an diese ran zu kommen, war sicher nicht einfach. Wenn da einer Käuflich war, dann würde dieser sicher seine Spuren verwischen können. Er musste Joanna mal danach Fragen, vielleicht konnte sie was raus finden, wenn sie nicht schon selber auf die Idee gekommen ist.

„Lt. Parisi, sie glauben doch nicht ernsthaft, dass einer meiner Männer sich hat kaufen lassen?“
„Warum nicht? Das Gehalt entspricht nicht gerade der Verantwortung, die die Wärter haben“.
„Sie wissen ganz genau, dass der Staat nicht mehr zahlen kann. Aber das ist noch lange kein Grund für ihre Anschuldigungen“.
„Direktor Stone, es muss aber eine undichte Stelle geben. Wie erklären sie sich das den sonst?“
„Was ist, wenn Steel gar nicht dahinter steckt?“
„Schon möglich, aber er hat Rache geschworen. An Nick Ryder ist er nicht ran gekommen, als hat er es bei dessen Freunden versucht“.



Teil 8

Das Trio wurde nach Brasilien gebracht.
„Das ist nicht deren ernst“, guckte sich Cody um.
„Vielleicht nur ein zwischen Stopp“, überlegte Nick,er hatte ja auch mehrere Stopps gehabt.
„Na so lange es nicht über den großen Teich ist“, gab sich Murray mit allem zufrieden.
Nick guckte seinen Freund an, wenn dieser wüsste.
„Allen, Bozinsky und Ryder?“ wurden sie von einem Mann in schwarz gefragt.
„Ja“, nickte Cody.
„Folgen sie uns“.
„Dürften wir vorher erfahren wer sie sind? Wer sagt, dass sie nicht zu Steels Leuten gehören?“ wollte Cody nicht Leichtsinnig sein.
„Agent Sommer und Agent Richards“, der Wortführer hielt seinen Ausweis hoch.
„Ok, danke“.
Das Trio folgte den Agenten. Sie stiegen in einen Bulli und die Fahrt ging zu einem kleinen Flugplatz. Von dort aus ging es zurück nach L.A.
„Wollen sie uns auf den Arm nehmen?“ fragte Nick.
„Nein. Wenn Steels Männer die Flugdaten überprüfen, werden sie nur heraus finden, dass sie in Brasilien sind. Dieser Flug ist nicht angemeldet. Also werden sie in Brasilien suchen“, erklärte Agent Sommer.
„Ok, klingt Vernünftig“, gab Nick zu.
„Sie werden jetzt in eine unserer Wohnungen gebracht. Ich muss ihnen ja nicht sagen, dass sie diese nicht verlassen sollten“.
„Aber ist es für die Nachbarschaft nicht Auffällig, wenn wir die Wohnung nie verlassen?“ fragte Cody.
„Es gibt keine große Nachbarschaft, die die es gibt, gehören Sicherheitsleuten, den man vertrauen kann. Das FBI hat absichtlich so eine getarnte Siedlung erschaffen“.
Cody guckte Nick an, war das wirklich so sicher? Konnten die sicher sein, dass solche Großkriminellen wie Steel von solchen Vorrichtungen nichts wussten?
Nick erkannte den Blich und zuckte mit den Axeln.

Die Siedlung war außerhalb von L.A.
„Sie sind umgeben von Leuten denen sie vertrauen können. Ihr nächster Nachbar, Anges Davis, wird für ihre Einkäufe sorgen. Den ersten wird er mit den Lebensnotwendigen Dingen erledigen. Wenn er ihnen dann die Einkäufe bringt, können sie im eine Einkaufsliste geben. Aber bitte tun sie dem FBI den Gefallen und halten sich mit außergewöhnlichen Sachen zurück“, erklärte Sommer. „Das Haus hat einen Garten, da er von außen nicht einsehbar ist, ist es ihnen gestatten diesen zu nutzen. Sollten sie aber irgendein Flugobjekt hören oder nur das Gefühl haben, dass das Haus überflogen werden könnte, gehen sie unauffällig ins Haus oder sorgen sie dafür, dass man ihre Gesichter nicht erkennt. Öffnen sie niemandem die Tür, Davis hat einen Schlüssel den er benutzen wird. Erst wenn er im Haus ist, wird er sich bemerkbar machen. Ansonsten werden sie nur von mir oder Agent Richards aufgesucht, wir haben aber auch einen Schlüssel und werden uns erst im Haus bemerkbar machen. Ihre Post wird abgefangen, Rechnungen werden bearbeitet. Private Post wird gesammelt“.
„War das bei dir auch so, als du ins Zeugenschutzprogramm gekommen bist?“ fand Cody die Informationen ganz schön viel.
„Na ja, da Renee es schon kannte, haben sie es ihr zur Aufgabe gemacht, mir alles zu erklären“.
„Dann sollten wir es wohl als Ehre sehen, dass man es uns erklärt“.
„Das hier ist etwas anderes als das Zeugenschutzprogramm und da Renee anscheinend Mr. Ryder nicht richtig informiert hat, haben wir jetzt dieses Desaster“, meinte Sommer.
„Das stimmt nicht. Renee hat mir alles erklärt. Sie war auch gegen mein Zurück kommen, aber ich konnte einfach nicht anderes. Ich konnte einfach nicht mit ansehen wie meine Freunde in Gefahr sind. Und mal ganz ehrlich, man hätte schon vor einem Jahr daran denken müssen, dass Cody und Murray auch in der selben Gefahr sind. Aber Renee hat an all dem keine Schuld“, verteidigte Nick seine Frau.
„Da könnte was dran sein Mr. Ryder, aber dazu kann ich nichts sagen, ich war vor einem Jahr nicht mit dem Fall vertraut“.

Im Haus angekommen, guckten sie sich erst einmal um und waren über die Größe erstaunt. Es hatte eine Küche, ein Badezimmer, ein Gästebad, ein Wohnzimmer, vier Schlafzimmer und einen großzügigen Keller. Die Agenten wiesen den dreien ihre Zimmer zu, was auf Unverständnis stieß, aber sie nahmen es so hin.
Nach dem sich die Agenten verabschiedet hatten, machten sie sich daran ihre Sachen aus zu packen, was schnell erledigt ist.
„Die waren aber Kleinlich, die haben selbst uns unsere Zimmer zugewiesen“, fand es Cody etwas übertrieben.
Nick hatte das Schlafzimmer im Obergeschoss bekommen und Murray und Cody je eines im Untergeschoss.
„Ja, dass hätten wir auch noch selber regeln können“, stimmte Nick zu. „Also, wenn einer will, ich kann auch tauschen. Müssen die ja nicht wissen“.
„Schon gut Nick, es ist ja eh nur vorüber gehend“, winkte Cody ab und auch Murray hatte keine Probleme.
Zusammen gucken sie sich das Haus an. Da die Küche noch nicht mit Lebensmitteln versorgt war, konnten sie davon ausgehen heute noch Besuch zu bekommen. Aber eine Einkaufsliste wollten sie erst später schreiben. Sie gingen weiter durchs Haus, das Wohnzimmer war recht klein und das vierte Schlafzimmer, war wohl eher ein Kinderzimmer, dort stand ein Kinderbett und ein 90er Bett. Jetzt wusste das Trio auch, warum nur einer im Obergeschoss schlief. Natürlich hätte auch einer im 90er Bett schlafen können, sie waren ja eh nicht mehr gewöhnt, aber auch mal in einem 1,20er zu schlafen war auch mal angenehm.
Als das Haus inspiziert war, ging es in den Garten, der mit allem ausgestattet war.
„Also für eine Sicherheitswohnung ganz schön nobel ausgestattet“, staunte Nick.
„Das kannst du laut sagen.Wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht daran gewöhnen“, meinte Cody.
„Na ja, Murray fehlt hier sicher sein Computer Equipment“.
„Ihr habt mein Zimmer noch nicht gesehen, ich habe dort den modernsten Computer stehen“, strahlte Murray.
„Dann ist es ja ein Wunder, dass du noch bei uns bist“, lachte Cody.
„Na ja, ich habe einen Brief gefunden, wo drin steht, dass ich mich nicht irgendwo einhaken kann oder sonst groß was machen kann. Es wurde eine Sperre eingebaut.“
„Ich kenne mich mit dem Zeug ja nicht aus, aber es hat sicher auch seinen Grund“, klopfte Nick Murray auf die Schulter. „Nur was machen wir hier die ganze Zeit?“
„Das ist eine sehr gute Frage“.
„Ich werde Renee erst einmal einen Brief schreiben“, seufzte Nick, er machte sich Sorgen.
„Joanna hat doch gesagt, dass sie auch an einen Sicheren Ort gebracht wurde“, erinnerte Cody.
„Stimmt“, blickte Nick in die Ferne. Was hatte er getan? Was ist, wenn er seine Familie nie wieder sehen würde? Nick kämpfte mit sich, sonst würde er die Haltung verlieren und weinen. Das ganze Ausmaß war ihm nicht Bewusst gewesen, er hatte sich nur von seinen Sorgen leiten lassen, seinen Verstand hatte er ausgeschaltet. Wie konnte er denken, dass sein wieder auftauchen ohne Folgen blieb? Er war so naiv. Nach all den Jahren als Detektiv und bei der Army hätte er es besser wissen müssen. Er hat im Grunde alles schlimmer gemacht als es war.
Ich wünsche alles Lesern frohe Weihnachten.



Teil 9

Renee saß im Auto und hörte die Anweisung des Agenten, der sie in die Sicherheitswohnung brachte. Ihre Kinder schliefen, die Reise war anstrengend. Renee gingen so viele Gedanken durch den Kopf. Auf der einen Seite war sie sauer auf Nick, hätte er sich nicht mit King Harbor in Verbindung gesetzt, dann wäre jetzt alles in Ordnung. Aber auf der anderen Seite, konnte sie ihn sehr gut verstehen. Es ging um seine Freunde, die wie eine Familie waren. Sie hätte in seiner Situation sicher genau so gehandelt, aus diesem Grund, konnte sie ihm gar nicht böse sein und sie liebte ihn. Sie machte sich aber auch Sorgen, sie wusste nicht, ob sie ihren Mann je wieder sehen würde. Dem FBI war alles zu zutrauen, sie hatten sich oft genug gegen die Regeln des Zeugenschutzprogramm gestellt.
„Wir sind da“, hielt der Agent vor einem weißen Haus.
Renee weckte Nicko und löste die Babyschale der 2 Monate alten Hope.
„WOW, hat das Haus auch einen Pool?“ fragte Nicko.
Ohne eine Antwort gingen sie ins Haus, der Agent schloss auf, ließ die drei eintreten und schloss hinter sich die Tür. „Jemand da?“ machte er sich bemerkbar.
Renee verstand nichts und nahm an, dass es eine Vorsichtsmaßnahme war. Aber dann flitzte Nicko los „Dady“.
Nick traute seinen Augen kaum, so Fassungslos sah man ihn selten. „Nicko“, hockte sich Nick hin und nahm seinen Sohn in die Arm.
Cody und Murray standen im Hintergrund und freuten sich mit. Nick hatte ihnen inzwischen gesagt, dass er und Renee sich nicht getrennt haben, nur Hope hatte er verschwiegen.
Nick stand mit Nicko auf dem Arm auf und ging auf seine Frauen zu. „Ich dachte schon ich sehe euch nie wieder“, nahm er Renee mit dem anderen Arm in den Arm und küsste sie.
„Den Gedanken hatte ich auch. In was sind wir da schon wieder rein geraten?“
„Das ist eine gute Frage“, Nick ließ Nicko runter und holte Hope aus der Babyschale, dann drehte er sich um. „Jungs, darf ich euch Hope vorstellen“.
„Moment mal, von einer Tochter hast du gar nichts erzählt“, stammelte Cody.
„Sicherheitshalber“, zuckte Nick mit den Schultern.
„Oh, darf ich sie mal halten?“ war Murray verzückt. „Wie alt ist sie?“
„2 Monate“, lächelte Nick und reichte sie Murray. „Vorsichtig“.
„Ich glaube es nicht. Nick ist zweifacher Vater“, lachte Cody.
Nicko stand daneben und verstand nicht viel, er erinnerte sich nicht mehr an Cody und Murray und wieso nannten diese Männer seinen Dady Nick? Das war doch sein Name, aber es wurde auch mit Nicko angesprochen. Er tippte Nick am Bein. „Dady, warum nennen die dich Nick und mich Nicko?“
Nick guckte Renee an, diese nickt.
„Das ist eine lange Geschichte“.
„Ich will sie hören“, bestand Nicko.
„Also, deine Mami und ich haben gegen zwei ganz böse Männer Ausgesagt. Diese haben uns gedroht uns etwas anzutun, weil wir sie ins Gefängnis gebracht haben. Aus Sicherheitsgründen, haben wir drei einen Neuen Namen bekommen und sind weg gezogen. So das diese Männer uns nicht finden können. Aber es wird angenommen, dass sie uns doch gefunden haben. Das sind Cody und Murray, meine besten Freunde.“, versuchte Nick sich kurz zu fassen. „Um unsere neuen Namen nicht zu verraten, benutzen wir die alten. Deine Mami heißt Renee, du Nicko und ich Nick“.
„Das verstehe ich nicht“.
„Ist vielleicht auch besser so“, seufzte Nick, er konnte ja schlecht ins Detail gehen.

Cody hatte inzwischen die Koffer hoch gebracht und nun war auch klar, warum Nick das Zimmer mit Doppelbett bekommen hat und warum es ein Kinderzimmer gab.
Der Agent verabschiedete sich.
„Kümmerst du dich um die Kinder?, dann räume ich aus“.
„Ich kann dir auch Helfen“, Nick war sich sicher, dass Cody und Murray sich auch um die Kinder kümmern würden.
„Lass mal. Nicko hat dich so sehr vermisst“.
„Ich euch auch. Es tut mir Leid, in was für Schwierigkeiten ich uns gebracht habe“.
„Ich kann dich verstehen und ich glaube, an deiner Stelle hätte ich genau so gehandelt. Nur Steel ist ein so gefährlicher Mensch. Ich weiß nicht, ob wir dem gewachsen sind“, strich Renee Nick über die Narben am Auge und an der Wange.
„Wir können keine Verbindung zu ihm finden. Im Grunde haben wir gar nichts“, erklärte Nick.
„Manchmal Frage ich mich, ob meine Entscheidung richtig war, gegen Sanny auszusagen. Ich hätte mich einfach von ihm trennen sollen“.
„Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er sich damit zufrieden gegeben hätte?“
„Nicht wirklich“, gab Renee zu.
„Wir hätten einfach daran denken müssen, dass Cody und Murray in der selben Gefahr sind. Wir hätten uns doch denken können, dass sich Steel an Cody und Murray ran macht, wenn er mich nicht findet“, teilte Nick die Erkenntnis die sie inzwischen hatten.
„Stimmt, daran hat keiner Gedacht. Wir nicht und das FBI auch nicht.“
„Ich fürchte dieser Fall bleibt ungelöst. Nur bleibt die Frage, was mit uns passiert?“
„Wenn wir Glück haben, dürfen wir zusammen bleiben, schließlich sind wir eine Familie. Wir werden wieder eine neue Identität bekommen. Cody und Murray werden auch eine neue Identität bekommen, aber ich fürchte, man wird uns in unterschiedliche Länder bringen“, mutmaßte Renee.
„Daran habe ich auch schob gedacht“.

„NICK, KANNST DU MAL RUNTER KOMMEN?“ hörte man Cody rufen.
Nick und Renee eilten die Treppe runter. „Was ist den?“
„Ich glaube die Kleine braucht eine neue Windel“, hielt Cody Hope von sich.
„Ja und, wo ist das Problem?“ Nick nahm seine Tochter und ging ins Bad.
„Was hast du mit Nick gemacht?“ fragte Cody.
„Nichts, er ist nur ein sehr guter Dady. Oh Nicko was machst du den da?“
„Murray hat mir das erlaubt“.
„Aber du weißt doch, dass wir von Computer Spiele nichts halten. Wir haben doch sicher ein Brettspiel mit“.
„Aber Mami, Murray ist doch dabei“.
„Trotzdem, ich möchte das nicht“.
„Tut mir Leid Renee, ich hätte euch fragen müssen“, entschuldigte sich Murray.
„Schon gut Murray. OK, wir machen eine Ausnahme, dass Spiel darfst du noch zu Ende spielen“, Renee musste sich mit den Jungs eh zusammen setzen und besprechen, was die Kinder dürfen und was nicht und ob es neue Regeln gab. Man wusste nicht, wie lange sie in einem Haus leben würden. Das man da Kompromisse finden müsste war ihr klar.

Lt. Parisi saß in ihrem Büro und unterhielt sie mit einem FBI Agenten. „Direktor Stone gibt die Namen der Wächter nicht raus“.
„Dann werde ich mich drum kümmern, vielleicht lenkt er vorm FBI ein. Ansonsten wird es eine harte Arbeit, aber nicht unmöglich“.
„Wollen sie etwas die Kennzeichen der Autos überprüfen?“
„Genau das. Aber ich werde erst einmal zu Direktor Stone fahren. Sie können den Direktor mal genauer unter die Lupe nehmen, vielleicht ist er ja die undichte Stelle“. Ohne ein weiteres Wort machte sich der Agent auf den Weg.
Da Joanna wusste, dass die Leitungen ihres Reviers wieder sicher waren, machte sie sich sofort an die Arbeit und durchleuchtete Cliff Stone Leben. Doch bis auf ein paar Strafzettel wegen falsch Parken oder zu schnelles fahren fand sie nichts. Auch sonst war nichts auffälliges in seinen Bankdaten zu finden.



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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:51

Teil 10

„Ich habe schon zu Lt. Parisi gesagt, dass meine Angestellten sauber sind“, wollte Direktor Simons die Mitarbeiterliste nicht raus geben.
„Fakt ist, dass Andrew Steel seine Finger im Spiel hat. Das heißt, er muss einen Helfer hier drin haben“.
„Was ist mit den Besuchern?“
„Die Überprüfung ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch vermuten wir, dass es ein Aufseher sein muss, der Steel Hilft. Direktor Simons, wir können auch andere Seiten aufziehen um an die Liste der Mitarbeiter zu kommen, nur dann wird es Berufliche Konsequenzen für sie haben. Sie hindern das FBI an ihrer Arbeit, also überlegen sie gut was sie tun“.
Direktor Simons atmete ein uns aus. „Ich werde ihnen eine Liste Ausstellen. Sie werden sie Morgen Nachmittag haben“.
„Nicht Morgen, sondern heute Nachmittag. Einen schönen Tag noch“, der Agent ging ohne weiteres aus dem Büro. Warum war der Direktor so unkooperativ?

„Dady, darf ich in den Garten?“
Nick überlegte kurz, sie hatten ja die Erlaubnis sich im Garten auf zu halten, also nickte er und Beschloss kurze Zeit später auch raus zu gehen.
„Hier bist du“, kam Renee mit Hope auf den Arm auf die Terrasse.
„Nicko wollte draußen spielen, aber alleine möchte ich das nicht“.
„Hier ist er doch sicher“, zwar hatte Renee auch ihre Sorgen, aber hier fühlte sie sich sicher.
„Andrew Steel ist alles zuzutrauen. Ich würde ihm sogar zutrauen, dass er von dieser Siedlung weiß und dann findet er uns auch“.
„Nick, jetzt übertreibe mal nicht. Das FBI hat eine Fährte nach Brasilien gelegt, erst einmal wird er dort nach uns suchen“.
„Gut, zu Zeit sind wir Sicher, aber wie Lange?“ Nick fühlte sich immer noch Schuldig.
„Nick, Renee, Mister Davis ist da, habt ihr die Sachen auf den Einkaufzettel geschrieben, die ihr benötigt?“ rief Murray aus dem Haus.
Nick guckte Renee an.
„Ja, habe ich“, rief Renee und gab Nick einen Kuss.
„Tut mir Leid, dass hatte ich ganz vergessen“.
„Du wusstest auch nicht, was ich alles dabei habe. Du hättest mich eh fragen müssen“.

„Heute Nachmittag haben wir die Listen“, kam der Agent in Joannas Büro. „Haben sie etwas raus gefunden?“
„Nein, ich habe Direktor Simons durchleuchtet, weil er nicht kooperiert, aber da ist nichts zu finden“, schüttelte sie den Kopf.
„Haben sie seine Familie überprüft?“
Joanna ärgerte sich, daran hätte sie selber Denken können. „Bin ich noch nicht zu gekommen, ich habe auch noch andere Fälle“, wollte sie sich die Blöße nicht geben.
„Dann tun sie das, bitte. Wurde Steel schon verhört?“
„Er sagt nichts und sein Anwalt streitet, natürlich, alles ab“.
„Also gibt es keine Einzige Spur?“
„Bis jetzt noch nicht. Alles was wir zusammen getragen haben, ist noch im Labor und wird untersucht“.
„Wie weit sind ihre Kollegen mit den Leuten die Steel besuchen?“
„Bis jetzt kein Treffer“, da hatte Joanna eine Idee. „Agent, nicht alle Handlanger von Steel haben gegen ihn Ausgesagt. Was ist, wenn welche zusammen mit ihm in dem selben Gefängnis sitzen? Das könnte doch auch noch eine Spur sein“.
„Sie meinen, dass Steel nicht selber Handelt sondern Handeln lässt, damit die Spur nicht auf ihn zurück zu Folgen ist oder es die Sache Komplizierter macht, weil wir uns auf ihn Konzentrieren“, der Agent nickte. „Das lässt sich raus finden. Sie Entschuldigen mich“.

„Dady, spielst du mit mir?“
Nick gab Renee einen Kuss und ging zu seinem Sohn.
Plötzlich stand Cody neben Renee. „Es muss schwer für Nick sein“.
„Ist es das nicht für uns alle?“
„Er ist Zweigeteilt. Er denkt, wenn er nicht gekommen wäre oder wenn er nicht angerufen hätte, dass du und die Kinder weiter in Sicherheit wärt. Aber da ist auch dieses Freundschaftliche Band was uns verbindet“.
„Ich verstehe was du meinst, Cody. Aber ich an seiner Stelle hätte genau so gehandelt und ihr doch sicher auch“.
„Ja, dass hätten wir. Aber nun ist es Nick der diese Last meint tragen zu müssen. Er ist der Liebende Familienvater, aber er ist einfach Nick“.
„Es wird alles gut ausgehen“.
„Weißt du was Renee? Ich hätte nie gedacht, dass Nick so aufgeht mit Familie. Ich habe immer gedacht, dass er ein Einzelkämpfer ist und sich nur schwer anderen gegenüber öffnet. Aber wenn ich ihn jetzt mit Nicko sehe oder auch wie er sich um Hope kümmert, dann erkenne ich ihn nicht wieder. Er hat sein Glück gefunden und es für uns aufs Spiel gesetzt. Eigentlich sind wir doch diejenigen die sich Schuldgefühle machen müssen“.
„Der Einzige Schuldige ist Andrew Steel“, sagte Renee mit einer Überzeugung in der Stimme die keinen Widerstand duldete.

Lt. Parisi und Agent Lucas hatten die Namenslisten der Mitarbeiter des Gefängnisses vor sich und überprüften diese Persönlich.
Am Späten Abend, standen drei Namen auf ihrer Liste, die sie genauer überprüfen wollten, dies sollte aber bis zum nächsten Tag warten. Die Unterlagen wurden sicher Verschlossen.
„Lt. Parisi hätten sie noch Lust, mit mir zu Abend zu Essen?“
„Es ist schon spät. Ich wollte eigentlich nur noch eine Kleinigkeit zu mir nehmen und mich dann hin legen. Morgen wird ein weiterer harter Tag“, wusste Joanna nicht, ob sie das Angebot annehmen sollte.
„Dann wünsche ich ihnen noch einen angenehmen Abend. Gute Nacht“, lächelte Agent Lucas.

Die Kinder waren im Bett und die Erwachsenen saßen im Wohnzimmer zusammen. Sie hatten über die Kindererziehung gesprochen. So wollten sie verhindern, dass sie gegeneinander Ausgespielt wurden.Natürlich war den Eltern bewusst, dass hier andere Regeln galten, es war ja auch keine normale Situation.
Danach entstand ein Schweigen.
„Ob Joanna schon was gefunden hat?“ war es dieses mal Murray der die Stille durchbrach.
„Ich würde nicht darauf zählen, dass die sobald etwas finden“, fürchtete Cody.
„Andrew Steel hat sich ein Jahr Zeit gelassen um zu reagieren. Er wird alles bis ins kleinste Detail geplant haben. Es gab den Anschlag auf die Riptide, es gab zwei Todesanzeigen, aber all das ergab keine Spur. Selbst die Typen, die die Anzeige aufgegeben haben, sind keine Hilfe für die Ermittler. Sie brauchten einfach Geld und haben sich nichts dabei gedacht“, fasste Murray noch mal alles zusammen.
„Zwei Anzeigen? Ich kenne nur die von Murray“, wunderte sich Renee.
„Ein paar Tage später stand auch meine in der Zeitung. Es war der Tag,als Nick auftauchte“.
„Ok, ich habe die Zeitung nicht weiter verfolgt, es hat mich verrückt gemacht“, gab Renee zu.
Nick schwieg die ganze Zeit, er war mit seinen Gedanken wo anders.



Teil 11

Die Tage vergingen, Lt. Parisi arbeitete zusammen mit Agent Lucas auf Hochtouren. Ihre anderen Fälle hatte sie abgegeben, dieser hatte jetzt Priorität.
Sie hatten einige Verdächtige zusammen bekommen, aber diese stritten es regelrecht ab und hatten Erklärungen die man Nachweisen konnte. Es war alles ganz genau durchplant und es brachte die Ermittler am Rande des Wahnsinns.
„Es muss doch irgendeine Lücke geben“, ging Joanna alles noch einmal durch.
„Dieser Steel ist gerissener als wir alle gedacht haben. Aber irgendwann wird er einen Fehler machen“.
„Ich hoffe sie haben Recht. Ich weiß nicht wie lange die Jungs noch die Füße still halten“.
„Bei Ryder ist die Frage berechtigt, er hat das ganze hier ausgelöst“.
„Das ist übertrieben. Gut, er hätte anderes Handeln müssen. Aber Steel hätte Cody und Murray umbringen lassen, früher oder später. Wäre Ryder nicht gekommen, würden wir immer noch im Dunkeln tappen“.
„Warum verteidigen sie ihn? Er hat die Regeln des Zeugenschutzprogramm gebrochen“.
„Er ist der Freund von zwei Freunden. Ich kann sein Handeln verstehen“, gab Joanna zu.
„Was war spielt eh keine Rolle mehr. Wir müssen uns was einfallen lassen“.

„Habt ihr eine Spur?“
„Nein. Wir haben jedes Hotel gescheckt, jede leer stehende Wohnung, einfach alles was uns eingefallen ist. Die drei sind vom Erdboden verschwunden.“
„Was ist mit Renee und den Kinder?“
„Das gleiche. Niemand hat sie gesehen“.
„Aber sie müssen doch in Brasilien sein, wir haben die Flugdaten“.
„Was ist, wenn das FBI sie auf einen anderen Weg wieder aus Brasilien raus gebracht hat?“
„Dann suchen wir die ganze Zeit am Falschen Ort“.
„Genau. Wir haben keinen Schimmer wo sie dann sein können“.
„Doch, ihr klappert die kleinen Flughäfen um Brasilia ab.“
„Weißt du wie viele das sind?“
„Ja, eine ganze Menge, aber eine andere Wahl haben wir nicht. Die haben sich nicht umsonst so einen großen Flughafen ausgesucht und wir sind nicht darauf gekommen.“
„Dann machen wir weiter. Aber es wird dauern“.
„Macht bloß keine Fehler“.
Das Telefonat wurde beendet.

„Wie lange wollen die uns noch hier festhalten? Ich halte das nicht aus. Ich bin hergekommen, um Steel zu überführen und nicht um mich weg sperren zu lassen“, regte sich Nick auf.
„Wir sind Steel nicht gewachsen“, versuchte Cody seinen Freund zu beruhigen.
„Ach nein? Wir haben ihn einmal hinter Gitter gebracht“. (Nick)
„Und was wir davon haben sehen wir jetzt“, seufzte Cody.
„Ach soll es jetzt meine schuld sein?“ (Nick)
„Natürlich nicht. Das habe ich doch auch gar nicht gesagt“. (Cody)
„Es hat sich aber so angehört“. (Nick)
„Es war aber nicht so gemeint. Jeder von uns hätte gegen Steel ausgesagt. Nick die Spannung liegt in der Luft, wir sollten uns nicht streiten. Den so verleiten wir uns zu Fehlern die Folgenschwer sein können“.
Nick atmete ein und wieder aus. „Du hast Recht. Ich bin im Garten“. Nick stand auf und verließ das Haus.
„Ich kann ihn so gut verstehen. Dieses Versteckspiel kotzt mich an“, maulte Cody.
„Fängst du jetzt an?“ fragte Murray.
„Nein, ich habe nur gesagt, dass ich Nick verstehen kann“.

Einige Tage später.
„Habt ihr was?“
„Einheimische die am Flughafen südlich von Brasilia spazieren waren, haben vor ein paar Wochen beobachtet, wie vier Männer in einen Helikopter gestiegen sind. Normalerweise kehren die Helikopter zum Flughafen zurück, dieser aber nicht“.
„Dann wurden sie wirklich wieder raus geflogen. Weißt du wohin?“
„Das konnten die Spaziergänger nicht sagen und der Flughafen streitet ab, dass es einen solchen Flug gab“.
Stille.
„Bist du noch da?“
„Ja, ich überlege. Mit einem Helikopter ist die Reichweite nicht so groß wie mit einem Flugzeug“.
„Sie könnten zu einem anderen Flughafen gebracht worden sein und von dort sonst wohin gebracht worden sein“.
„Nein, die Daten würden wir bekommen“.
„Stimmt. Dann müssen wir berechnen, wie weit sie gekommen sind und dann suchen wir diesen Radius ab“.
„Tut das“.
Der Telefonhörer wurde aufgelegt.

„Hier bei Brian Melone gibt es Unstimmigkeiten“, fiel Lucas auf.
„Was?“
„Hier“, zeigte der Agent das was er meinte.
„Dann hat er gelogen“.
„Das sieht ganz danach aus. Lassen wir ihn noch mal aufs Revier bringen“.
„Nein. Wir beschatten ihn und zapfen seine Telefonleitung ab“, schlug Joanna vor. „Vielleicht sind wir die ganze Zeit zu offensichtlich vorgegangen, vielleicht müssen die wirklich denken, dass wir im dunklen tappen“.
„Dann wird es Zeit, dass wir eine Falsche Spur legen, mit einer fingierten Verhaftung. Wir haben doch die zwei die die Todesanzeige geschaltet haben“.
„Wir schieben den alles in die Schuhe. Brauchen wir nur noch einen Grund“.
„Die haben das Trio beauftragt einen Fall für sie zu übernehmen, doch der ist nicht so ausgefallen wie sie erhofft haben“, meinte Lucas.
„Und damit schließen wir den Fall ab. Aber das würde auch bedeuten, dass wir die Jungs und Renee aus der Wohnung holen müssen. Wie sorgen wir dann für ihre Sicherheit?“
„Das ist das größte Problem. Ich würde sagen, wir holen nur Mr. Allen und Dr. Bozinsky daraus und tun so, als wären Nick und Renee zurück im Zeugenschutzprogramm“.
„So müssen wir nur auf zwei achten“, verstand Joanna.
„Nur habe ich meine Zweifel, ob sich Ryder darauf einlässt“.
„Cody sagt, dass er oft unüberlegt handelt, aber im Grunde schon Vernünftig ist. Seit er Familie hat, soll er überlegter vorgehen“.
„Ich will mich nicht auf die Familie verlassen. Wir müssen ihm klar machen, dass er die Füße still halten muss.“
Ich wünsche euch einen guten Rutsch


Teil 12

In der Nacht konnte Nick schlecht schlafen und verzog sich ins Wohnzimmer, damit Renee schlafen konnte. Er schaltete sich durchs Nachtprogramm, aber auch dort wurde er nicht fündig. Plötzlich meinte er einen Lichtschein von draußen gesehen zu haben, aber das schob er auf die Müdigkeit. Wer sollte hier schon draußen rum rennen?
Er nahm sich eine Zeitschrift und blätterte diese durch, als er was hörte.
Er legte die Zeitung weg und holte seine Waffe aus dem Versteck. Im ganzen Haus machte er Licht und ging in Codys Zimmer. „Cody wach auf, ich habe was gehört“.
„Nick?“ wachte Cody auf. „Was machst du hier? Weißt du wie spät es ist?“
„Ja, mitten in der Nacht, aber ich habe was gehört“.
Wieder das Geräusch.
„Da hast du es gehört?“ fragte Nick.
Cody nickte und ging an seinen Schrank um seine Waffe raus zu holen.
„Ich gehe nach oben und gucke ob da alles in Ordnung ist“, meinte Nick.
„Ich komme mit, wir sollten uns nicht trennen und uns gegenseitig Rückendeckung geben“.
Zusammen schlichen sie die Treppe rauf. Renee stand in der Tür, sie hatte einen leichten Schlaf und hatte die Geräusche auch gehört.
Nick legte die Finger auf die Lippen und signalisierte ihr, dass sie ins Kinderzimmer gehen sollte und die Tür abschließen sollte.
Renee wollte wissen was los war, aber sie erkannte den ernst der Lage und tat das, was Nick wollte. Als die Obere Etage gesichert war, gingen sie ins Erdgeschoss. Die Türen und Fenster waren verschlossen und die Alarmanlage eingeschaltet, von hier konnte keiner das Haus betreten haben. Cody zeigte nach unten, Richtung Keller.
Doch auch im Keller fanden sie nichts Verdächtiges.
„Also, entweder haben wir sie abgeschreckt oder es war nichts“, überlegte Cody.
„Aber was haben wir gehört und gesehen?“
„Gesehen? Nick ich habe nichts gesehen, nur gehört“, verstand Cody nicht.
„Ich habe, glaube ich, einen Lichtschein draußen gesehen, bevor ich das Geräusch gehört habe“, erklärte Nick.
„Glaubst du, sie haben uns gefunden?“
„Warum kommen sie den dann nicht rein?“
„Weil das Haus Alarmgesichert ist. Binnen von Sekunden wären die Sicherheitsleute hier“, glaubte Cody.
„Oder sie wollen uns Angst machen und hoffen, dass wir raus kommen“.
„Auch möglich. Wie gerne hätte ich jetzt ein Telefon“, seufzte Cody.
„Das haben wir doch“.
„Für den Notfall, ist das hier einer?“
Nick zuckte mit den Schultern.
„Siehst du. Wir sollten die Nacht aber wache halten. Wer fängt an?“
„Leg dich ruhig wieder hin, ich finde eh keinen Schlaf“.
„Hast du überhaupt schon ein Auge zu getan?“ fragte Cody.
„Nein“, gab Nick zu.
„Dann leg dich hin und versuche zu schlafen“.
„Cody.....“
„Versuche es“.
„Na gut“. Nick ging nach oben und holte Renee aus dem Kinderzimmer.
„Was war den los?“

Am nächsten Morgen standen Agent Richards und Agent Sommers in der Wohnung.
„Ist das jetzt ein Zufall?“ fragte Nick.
„Wie meinen sie das?“
Cody erklärte, was letzte Nacht los war.
Die Agenten guckten sich an. „Das klingt nicht gut. Aber eigentlich ist es unmöglich, dass man sie hier finden kann.“
„Also sind sie nicht deshalb hier“?
„Nein“, Agent Sommer erklärte von dem Plan.
„Das ist nicht ihr Ernst. Wie wollen sie Cody und Murray schützen, wenn der Fall offiziell abgeschlossen ist?“ regte sich Nick auf.
„Das lassen sie unsere Sorge sein Mr. Ryder. Mr. Allen, Dr. Bozinsky würden sie bitte ihre Sachen packen“.
„Und was ist mit uns?“ wollte Renee wissen.
„Sie bleiben weiter hier. Wir werden den Sicherheitsleuten Bescheid geben, über das was letzte Nacht passiert ist. Glauben sie und, hier sind sie vollkommen sicher“.
„Warum habe ich meine Zweifel?“ seufzte Nick.
„Das ist die Angst“.
„Ich habe keine Angst“, meinte Nick.

Nach einer Stunde fuhren die Agenten mit Cody und Murray weg.
„Wenn das mal gut geht“.
Renee nahm Nick in den Arm.
„Kein beruhigendes Wort?“
„Nein, ich weiß nicht ob es Ehrlich wäre“.
Nick drehte ich um. „Dafür Liebe ich dich“.
„Mami, Dady wo sind Cody und Murray hin?“ kam Nicko.
„Sie werden an einen anderen Ort gebracht“, erklärte Nick.
„Sind sie dort auch sicher?“
„Ich denke schon“, zumindest hoffte es Nick.
„Also keine Computerspiele mehr?“
„Keine Computerspiele mehr“, wiederholte Nick.
„Schade. Aber dann will ich Fußball spielen“.
Nick guckte Renee an.
„Dein Gebiet“, lachte sie.
„Na dann los mein Großer“.

„Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, Nick da alleine zu lassen“, hatte Murray ein schlechtes Gefühl. „Was ist, wenn es wirklich Steels Männer waren?“
„Beruhigen sie sich Dr. Bozinsky, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Es war sicher nur ein Tier“.
„Ich hoffe sie haben Recht“.

„Habt ihr sie gefunden?“
„Ich denke schon, aber das Haus ist Alarmgesichert und drum rum wohnen Sicherheitsleute. Ich weiß nicht wie wir an sie ran kommen sollen“.
„Gibt es eine Möglichkeit es Tagsüber aus der Luft zu versuchen?“
„Das Haus hat einen Garten, aber ich denke die haben ihre Anweisungen“.
„Dann legt ein Feuer, dann müssen sie raus kommen“.
„Aber das Alarmiert alles andere“.
„Dann legt das Feuer so, dass sie nicht raus können und verbrennen“.
„Das lässt sich Einrichten“.
Das Telefonat wurde beendet.





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Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:53

Teil 13

Murray und Cody betraten die Riptide, die in der Zeit fertig gestellt wurde.
„Willkommen zu Hause“, zwar war Cody froh wieder auf dem Kabinenkreuzer zu sein, doch er hatte andere Sorgen.
„Hier ist der Zeitungsartikel der Morgen in sämtlichen Zeitungen zu lesen sein wird“, reichte Agent Richards den Vordruck. „Dort steht drin, dass man die Täter geschnappt hat. Zwar ist das Motiv weiter unbekannt, aber die Indizien würden für sich sprechen“, faste Richards zusammen.
„Wie geht es dann weiter?“
„Sie werden von einem angemieteten Boot aus rund um die Uhr beobachtet. LT. Parisi ist die Verbindungsperson, da sie ja auch Privaten Kontakt haben, dürfte das nicht auffällig sein. Wir hoffen, dass unser Hauptverdächtiger dann einen Fehler macht und wir es ihm Nachweisen können“.
„Und was ist mit Nick, Renee und den Kinder? Nach dem was letzte Nacht passiert ist, bin ich mir nicht sicher, ob sie dort noch sicher sind“, wollte Cody ganz genau wissen, ob da auch was unternommen wird.
„Die Benachbarten Sicherheitsleute sind Informiert. Sie werden die ganze Nacht Wachschieben, sollte etwas Auffälliges sein, reagieren sie sofort. Wir haben auch Leute zur Verstärkung da draußen, die jeder Zeit einschreiten können. Da das Haus aber Alarmgesichert ist, dürfte ein Eindringen unmöglich sein“.
„Ich habe das Gefühl, dass für Steel alles möglich ist“.
„Ich kann ihre Sorgen verstehen, aber wir werden auf ihren Freund und dessen Familie auf passen“.

Nick saß mit Nicko auf dem Sofa und las ihm ein Buch vor, als Renee sich mit Hope zu ihm setzte.
Als das Buch zu ende gelesen war, sprang Nicko auf und rannte in sein Zimmer, dort stand ein Autoparkhaus zum spielen.
„Ich bin froh, dass Nicko es so gut weg zu stecken scheint“, seufzte Nick.
„Er hat schon einiges Erlebt in seinem jungen Leben“.
„Das muss sich ändern. Renee, wenn das hier überstanden ist und wir wieder im Zeugenschutzprogramm sind, dann verspreche ich dir, dass ich nicht noch mal so unüberlegt handeln werde“.
„Ach Nick, dass hatten wie doch schon“.
„Ich weiß“. Nick stand auf und nahm Renee Hope ab. „Was hältst du vom Baden?“
Renee lachte. „Gute Idee, du gehst mit den Kindern in die Wanne und ich nehme sie dir dann ab“.
„Dann hast du ja die ganze Arbeit. Wir tauschen“.
„Kommt nicht in Frage. Ich sehe dich so gerne mit dem Kindern“. Renee stand auf und hielt ihrem Mann die Hand hin. „Komm, wir gehen ins Bad. So lange wir mit Hope beschäftigt sind, kann Nicko noch spielen“
Nick wollte nicht Diskutieren und ging mit ins Bad. Dort ließ er das Wasser in die Wanne. Renee hatte ihm Hope wieder abgenommen um sie auszuziehen. Er selber zog sich auch und stieg in die Wanne um Hope abzunehmen. Zuerst gefiel ihr das nicht, aber als Nick sie auf seine Brust legte hörte sie auf zu weinen.
„Dein Herzschlag beruhigt sie“, setzte sich Renee auf den Rand.
„Komm doch auch rein“.
„Wir können heute Abend noch mal zusammen baden, wenn die Kinder im Bett sind. Hope sollte nicht zu lange im Wasser bleiben“.

„Allen und Bozinsky sind wieder auf der Riptide“, berichtete Agent Lucas.
„Sind ihre Leute auf Position?“ wollte Parisi sicher gehen.
„Ja, das sind sie. Es gab in der Nacht wohl einen Zwischenfall in der Sicherheitswohnung“, Lucas berichtete von dem Vorfall.
„Dann sollte wir Nick und seine Familie auch da raus holen“.
„Es könnten auch Tiere gewesen sein. Ich habe mit unseren Leuten, die drum herum wohnen, gesprochen, sie haben nichts Auffälliges mitbekommen. Wir haben aber dafür gesorgt, dass das Haus rund um die Uhr bewacht wird, auch ist Verstärkung in unmittelbarer Nähe. Machen sie sich keine Sorge, die sind Sicher“.
„Nehmen wir an, es sind wirklich Steels Männer. Wie konnten sie die Wohnung aufspüren?“
„Das ist eine sehr gute Frage“. Lucas setzte sich.
„Gibt es eine Undichte Stelle beim FBI?“ mutmaßte Joanna.
Lucas guckte Joanna erschrocken an.
„Was? Halten sie das für wirklich unmöglich? Hier von der Wache weiß niemand Bescheid, demnach kann es nur einer von ihren Leuten sein“.
„Ich arbeite schon seit Jahren mit dem Team zusammen. Die sind sauber“.
„Ich kann sie verstehen, dass sie davon überzeugt sind. Aber irgendwo her wissen die von dem Aufenthaltsort. Überlegen sie bitte, hat sich einer um den Fall bemüht?“
„Nein“.
„Gibt es einen Neuen im Team?“
„Was heißt neu? Agent Sommers ist seit einem halben Jahr bei uns“.
„Hat er sich irgendwie Auffällig verhalten?“ Joanna wollte irgendwas Auffälliges finden.
„Nein. Aber Lt., man weiß nie welchen Team welchen Auftrag bekommt“.
„Also sind es nicht die gleichen Agenten wie vor einem Jahr“.
„Genau. Es ist ein komplett neues Team“.
Dann wäre Agent Sommers der Einzige der in Frage kommt. Auf den ersten Blick.“
„Lt. Parisi, sie verrennen sich da in etwas“.
„Da wäre ich mir aber nicht so sicher. Oder haben sie eine andere Idee woher die den Ort kennen?“
Lucas fluchte, er wollte und konnte einfach nicht glauben, dass einer seiner Männer die Undichte Stelle war. „Auch wenn ich es nicht glauben kann, müssen wir jetzt einen Weg finden Sommers vom Fall abzuziehen oder ihm Falsche Informationen geben“.
„Ich bin für Falsche Information. Wir könnten ihm mitteilen, dass auch Nick, Renee und die Kinder an einen anderen Ort gebracht wurden, natürlich muss es den Ort kennen. Dann müssen wir sehen was passiert. Agent Lucas, da wir nicht sicher sein können, wer es wirklich ist, sollte dieses Gespräch unter uns bleiben. Sommers kann eine Falsche Spur sein“.
Lucas nickte. „Wir sollten aber noch einige Tage warten. Wenn wir das jetzt durchziehen, wird er vielleicht Misstrauisch“.
„Ich denke die Zeit müssen wir uns nehmen“.

Cody und Murray hatten die Riptide aufgeräumt und alles wieder an Ort und Stelle gebracht. Cody war sehr lange in seiner Kabine und Murray suchte ihn dort auf. „Alles in Ordnung?“
„Ich mache mir Sorgen um Nick“.
„Agent Richards hat doch gesagt, dass die Überwachung verstärkt wurde. Wenn das FBI nicht auf die 4 acht geben kann, wer dann?“
„Du hast ja Recht, aber ich wäre jetzt lieber bei ihnen“.
„Dann geht der Plan nicht auf und Steel wird niemals überführt“.
„Wenn es Steel ist. Es ist doch nur eine weitere Vermutung“.
„Cody, wer soll es den sonst sein?“
Cody zuckte mit den Schultern.



Teil 14

Nach dem Nick und Renee die Kinder ins Bett gebracht haben, waren sie wie Abgesprochen noch gemeinsam in der Badewanne und gingen anschließend selber ins Bett. Die letzte Nacht saß noch in den Knochen und die Angst war auch da.
Nick wollte die Nacht Wache schieben, aber Renee erinnerte ihn an die Worte von Agent Richards und so legte er sich mit ihr hin.
Eigentlich sollten sie in England sein und sie wollten ihre Richtige Hochzeit planen. Nun waren sie in L.A. und ihr Leben war alles andere als Normal.
Trotz der Sorgen schliefen beide recht schnell ein und sie bemerkten nicht, wie mehrere Gestalten ums Haus gingen und kleine Gegenstände anbrachten. So schnell und unauffällig wie sie gekommen sind, waren sie auch wieder verschwunden. Sie schienen ganz genau zu wissen, welchen Weg sie nehmen mussten um von den umliegenden Sicherheitsleuten nicht gesehen zu werden.
Plötzlich waren mehrere kleine Explosionen zu hören und das Paar schreckte auf.
Nick eilte zum Fenster. „Es brennt. Los lass uns die Kinder holen“.
„Was dann?“
„In den Garten, vorne kommen wir nicht raus“, hatte Nick es aus dem Fenster erkennen können, dass sowohl die Haustür als auch die Fenster in Brand standen.
Renee nahm Hope auf dem Arm und Nick Nicko, dieser wollte natürlich wissen was los ist, doch Nick vertröstete ihn auf später, sie mussten aus dem brennenden Haus. An der Terrassentür angekommen, mussten sie feststellen, dass dort auch kein Ausweg war. Alles stand in Flammen, sämtliche Fenster waren versperrt. Der Rauch im Haus wurde immer dichter.
„In den Keller“, meinte Nick.
„Aber da sind wir in der Falle“.
„Der Rauch steigt nach oben. Nicko, geh mit Mami mit, ich hole das Telefon“.
Renee ging mit den Kindern in den Keller, Nick folgte schnell und nahm Nicko auf seinen Schoss.
„Dady, ich habe Angst. Es ist so stickig und warm“.
„Es wird alles wieder gut“. Nick wählte die Nummer, die man ihnen für den Notfall gegeben hatte und informierte dem Gesprächspartner das sie im Keller waren um Schutz zu suchen. Die Feuerwehr müsste eh jeden Moment eintreffen.

Kurze Zeit später kamen auch schon die Rettungskräfte und kämpften sich zum Keller durch, dass Erdgeschoss stand schon in Flammen. Zuerst wurden die Kinder in Feuerfeste Decken gewickelt und dann Renee, zusammen wurden sie nach draußen gebracht. Nick wurde kurze Zeit später raus geholt.
Er guckte sich um, von seiner Familie fehlte jede Spur. „Wo ist meine Frau und die Kinder?“
„Die sind im RTW. Sicherheitsuntersuchung wegen dem Rauch“, bekam er eine kurze Information, aber dann war der Typ auch schon verschwunden.
„Welcher RTW?“ Nick sah keinen RTW. Warum eigentlich nicht? Hier stand ein Haus in Flammen, da musste es doch einen RTW geben. Nick eilte hinter dem Mann her der ihm Auskunft gegeben hat. „Wo ist der RTW?“
Der Mann guckte sich um. „Gerade stand er noch dort an der Einfahrt. Sie bringen ihre Familie wohl gerade ins Krankenhaus. Machen sie sich keine Sorgen, ich habe die drei gesehen, sie sahen unverletzt aus“.


„Agent Sommers, wollen wir nicht auf Nick warten?“ fragte Renee als sie bemerkte, dass der Rettungswagen ohne ihren Mann abfuhr.
„Der wird nachkommen. Auch wenn es keine Symptome für eine Rauchvergiftung gibt, so sind Kinderlungen anfälliger“.
„Das gefällt mir gar nicht Agent. Nick wird sich Sorgen machen“.
„Er wird inzwischen Informiert worden sein und in einem Wagen kurz hinter uns sitzen“.

Cody und Murray waren noch wach und guckten Fernsehen. Da nichts besonderes kamen zappten sie sich durchs Programm. Bei den Nachrichten blieben sie hängen.
„Ein Großbrand, da haben die Bewohner sicher eine Kerze brennen lassen“, dachte Murray.
„Mach mal lauter, vielleicht sagen die was“.
``Ein Hausbrand in einer Siedlung außerhalb von Los Angelas sorgt zur Zeit für ein Großaufkommen an Feuerwehrmänner. Wie uns bekannt gegeben wurde, sind die 4 Bewohner bereits aus dem Gebäude evakuiert worden. Die Löscharbeiten laufen. Wie der Brand entstanden ist, ist unbekannt.´´
„Cody, hast du den Mann da gesehen?“, schreckte Murray auf. „Der sah aus wie Nick“.
„Was? Murray du Spinnst. Es ist dunkel, da erkennt man doch niemanden“.
„Ja, da hast du Recht. Was müssen die Siedlungen auch alle gleich aussehen“.
Plötzlich hörten sie Schritte an Deck.
„Wer kommt den zu so einer Späten Stunde?“ Cody machte den Fernseher aus und holte seine Waffe.
„Jungs, seit ihr noch wach?“ kam Joanna die Treppe runter.
„Ach sie sind es“, steckte Cody die Waffe wieder weg. „Was gibt es zu so Später Stunde?“
„Es gab einen Anschlag auf die Sicherheitswohnung“.
„Dann war es doch Nick, den wir im Fernsehen gesehen haben“, schaltete Murray.
„Das kann sein“, bestätigte Parisi.
„Geht es unseren Freunden gut?“ wollten Cody wissen.
„Von Renee und den Kinder fehlt jede Spur. Als sie aus dem Haus geholt wurden, wurden sie zur Untersuchung in einen RTW gebracht. Der ist aber Spurlos verschwunden“, musste Parisi zugeben.
„Was? Wie kann das passieren? Agent Richards hat uns versichert, dass sie Rund um die Uhr bewacht werden. Warum war kein Agent bei ihnen?“
„Weil wir inzwischen davon ausgehen, dass Agent Sommers von Steel gekauft ist“, Joanna berichtete den Beiden von dem Gespräch was sie mit Agent Lucas hatte.
„Na Super. Nick rastet aus, wenn er davon erfährt. Wo ist er jetzt?“
„Er wird von Agent Richards aufs Revier gebracht, er weiß noch nichts. So weit ich weiß, geht er davon aus, dass seine Familie im Krankenhaus ist. Ich würde euch bitten mit zu kommen um für ihn da zu sein“.

Für Cody und Murray war es Selbstverständlich Joanna zu begleiten und saßen bereits im Büro als Nick rein kam. „Was soll das? Warum werde ich hier her gebracht? Ich will zu meiner Familie“.
„Nick, setzen sie sich“, bleib Joanna ruhig.
„Cody? Murray? Was macht ihr hier?“
„Nick, ich will es kurz machen. Wir vermuten das Agent Sommers von Steel gekauft wurde“.
„Was spielt das jetzt für eine Rolle?“ verstand Nick nicht.
„Wir gehen davon aus, dass Agent Sommers in dem RTW war, der ihre Familie vom Haus geholt hat. Besser gesagt, wir befürchten, dass es sich um keinen Richtigen RTW gehandelt hat“.
„Was wollen sie mir damit sagen?“ ahnte Nick schreckliches und bekam große Augen.
„Wir wissen nicht, wo Renee und ihre Kinder sind“.
„Die Typen vom FBI haben uns Garantiert, dass wir in Sicherheit sind“, sprang Nick auf. „Und jetzt erzählen sie mir, dass meine Familie entführt worden ist? Vor ihren Augen? Wenn Sommers in Verdacht stand, warum konnte es so weit kommen? Warum haben sie ihn nicht festgenommen?“
„Nick, beruhige dich und lass Joanna alles erklären“, legte Cody seinem Freund eine Hand auf die Schulter.
„Ich soll mich beruhigen......“.
„Nick, bitte. Es hilft niemanden und wir verstehen dich alles sehr gut“.
Nick setzte sich wieder hin und guckte Lt. Parisi auffordernd an.
„Es ist ein sehr dünner Verdacht. Er ist entstanden, als Agent Lucas und ich uns überlegt haben, wie Steels Männer das Haus finden konnten. Wir sind dann einige Theorien durch gegangen und sind an Sommers hängen geblieben. Wie gesagt, es war ein sehr dünner Verdacht, vielleicht sogar aus der Verzweiflung entstanden. Wir wollten noch ein paar Tage warten um ihn eine Falle zu stellen. Hätten wir es sofort getan, dann hätte er Misstrauisch werden können. Wir wollten ihn in Sicherheit wiegen. Ich halte es nach wie vor, es weiter hin zu tun“.



Teil 15

„Soll das heißen,wir sollen so tun, als wäre Sommers nicht Verdächtig? Der Typ weiß wo meine Familie ist. Ich werde es aus ihm raus prügeln“, wurde Nick laut.
„Bitte Nick. So wie ich den Fall einschätzen, wird Sommers nichts sagen. Er weiß, dass wir keine Beweise gegen ihn haben, also wird er alles abstreiten. Wenn wir ihn damit Konfrontieren, können wir ihre Familie in noch größerer Gefahr bringen. Was wir vor haben ist, sie für Tot zu erklären“.
„Aber man hat Nick doch im Fernsehen gesehen“, mischte Murray mit.
„Es war dunkel und sie haben ihn nur erkannt, weil sie ihn sehr gut kennen. Steel will sich Hauptsächlich an Nick rächen....“.
„Das Stimmt nicht. Renee war sein erstes Ziel“, unterbrach Nick.
„Schon, aber zur Zeit scheint er mehr auf sie Fixiert zu sein. Cody und Murray haben als Köder versagt, jetzt benutzt er andere Menschen die sie Lieben um an sie ran zu kommen. Daher halte ich es für Sinnvoll sie für Tot zu erklären“.
Nick schüttelte den Kopf. „Nein, dann wird er Renee sofort umbringen und wer weiß, was er mit den Kindern macht. So haben wir etwas Zeit, nicht viel aber etwas“.
Da war was dran, musste sich Joanna eingestehen. „OK, daran habe ich nicht gedacht. Sie haben Recht Nick“.
Nick vergrub sein Gesicht in seine Hände. Er war am Boden zerstört. Erst seine Freunde, jetzt seine Familie. Konnte es noch schlimmer kommen?

„Agent Sommers wo sind wir hier?“ hatte Renee sofort erkannt, dass sie nicht am Krankenhaus gehalten hatten.
„Wir sind an ihrer neuen Unterkunft“.
„Aber sie sagten doch.....“
„Ich weiß was ich gesagt habe. Glaubst du wirklich, dass ich euch ins Krankenhaus bringen wollte?“
„Aber???“
„Du bist so Naiv.Aber von einer Schlampe habe ich nichts anderes erwartet“.
Renee verstand die Welt nicht mehr. Oder vielleicht wollte sie die auch nicht verstehen, denn wenn sie es versuchte wurde ihr schlecht. So wie Sommers mit ihr sprach, konnte das nur eines bedeuten, er war von Steel gekauft und wenn das stimmte, dann war sie verloren.
„Los bewege dich“ schuppste Sommers Renee.
„Hey, lass meine Mami in Ruhe“, zwar verstand Nicko nicht was hier vor sich ging, aber das man niemanden schuppste wusste er.
„Halt die Klappe“, zischte der Agent das Kind an.
„Nicko, bitte“, drückte Renee die Hand ihres Sohnes.
„Mami, ich habe Angst. Wo ist Dady?“
„Oh dein Dady wird schon kommen“, grinste Sommers und brachte die Drei in einen Keller.

Agent Lucas betrat das Büro und begrüßte die Anwesenden.
„Sind sie hier der Hauptverantwortliche?“ zischte Nick.
Lucas nickte.
„Dann können sie mir vielleicht erklären, wie es so weit kommen konnte“.
„Tut mir Leid Mr. Ryder, wir hatten gedacht, dass wir mehr Zeit haben. Da Lt. Parisi und ich den Verdacht für uns behalten wollten, konnte es dazu kommen, dass Sommers ohne Verdacht mit ihrer Familie verschwinden konnte. Aber ich denke, es bringt nichts, wenn wir jetzt weiter darüber Diskutieren wie es dazu kommen konnte. Wichtig ist jetzt, heraus zu bekommen, wo er ihre Familie hin gebracht hat“.
Nick funkelte den Typen an. „Was gedenken sie zu tun?“
„Sommers muss an sie ran kommen. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass sie sein Hauptziel sind. Da wir nicht wissen, wie er Kontakt zu ihnen aufnimmt, muss er weiter am Fall beteiligt sein. Selbstverständlich, werden wir ihn mit Falschen Informationen füttern. So lange er sich sicher ist, dass wir keinen Verdacht gegen ihn haben, sind wir im Vorteil. Mr. Ryder, werden sie das hinbekommen sich zusammen zu reißen, wenn sie ihm Gegenüber stehen?“ hatte Lucas seine Zweifel.
„Werde ich wohl müssen“, sah man Nick an, dass er sich schwer tat. „Darf ich auf die Riptide?“
„Nein, wir werden sie in eine andere Sicherheitswohnung bringen. Durch den Anschlag wäre es Leichtfertig, sie auf ein Boot zu lassen. Der Öffentlichkeit wollen wir zwar in den Glauben lassen, dass sie beim Brand ums Leben gekommen sind. Aber Sommers wird ja erfahren, dass das nur eine Schutzbehauptung ist“.
„Wie soll das den gehen? In den Nachrichten haben die doch schon berichtet, dass alle 4 Lebend aus dem Haus gekommen sind“.
„Das schon, aber es ist nicht bekannt gegeben worden, ob es Verletzte gab. Wir werden die Nachricht verbreiten, dass sie an den Folgen gestorben sind. Sommers erklären wir, dass wir damit sie aus der Schusslinie genommen haben und uns nur noch auf die Befreiung von Renee und den Kindern konzentrieren müssen.“
„Aber bringt das Renee nicht noch mehr in Gefahr? Wie soll man den dann unauffällig an mich ran kommen, wenn man mich für Tot hält?“
„Sommers weiß ja, dass sie Leben und so lange er sie nicht hat, wird er Renee am Leben lassen“.
„Oder auch nicht. Vielleicht wissen die, dass man mich mehr treffen kann, wenn man den Menschen, die mir etwas bedeuten, etwas antut“.
„Das ist gut möglich, aber Steel will sie Tot sehen und darauf bauen wir auf.“

„Mami, mir ist kalt“, weinte Nicko.
„Komm her“, Renee breitete die Arme aus und nahm ihren Sohn in dem Arm um ihn zu wärmen.
„Wann kommt Dady?“
„Bald“, wollte Renee ihn trösten. Aber sie wusste, dass es Tage dauern konnte, bis man sie fand und wer weiß, was bis dahin geschehen war. Vielleicht würden sie gar nicht mehr lange Leben, aber das konnte sie ihrem Sohn nicht sagen. Sie wusste auch nicht, ob Nick sie finden sollte, den das würde in auch in höchste Gefahr bringen. Zudem wusste sie noch nicht einmal, ob er das Haus lebend verlassen hatte.
Da öffnete sich die Tür und zwei Männer kamen rein. Sie stellten einen Tisch auf und einen Fernseher, den sie anschlossen. „Agent Sommers möchte, dass sie sich nicht Langweilen, sie dürfen die Nachrichten gucken“.
Agent Lucas hatte bereits verbreitet, dass Nick gestorben ist und seinen Agenten natürlich den Hintergrund genannt.
Sommers wollte, dass Renee die Todesnachricht mitbekam, um sie Leiden zu lassen. Auf Nicko und Hope nahm er keine Rücksicht.
Der Fernseher wurde eingeschaltet und kurze Zeit später fingen die Nachrichten an.
``In der Nacht berichtete wir über einen Hausbrand in einer Siedlung am Stadtrand L.A.s. Wie uns jetzt bekannt gegeben wurde, ist der Familienvater Nick Ryder, an den Folgen seiner Verbrennungen verstorben.´´
Nicko fing sofort an zu heulen, Hope verstand ja noch nichts und auch Renee konnte das gehörte nicht fassen. Es hieß doch, dass man Nick sofort nach ihr holen würde? Wie konnte es dazu kommen? Was war schief gelaufen? Sie hielt ihre Kinder in den Armen, doch ihre eigenen Tränen konnte sie nicht verbergen. Sie hatte den Mann verloren, den sie Liebte.




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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:55

Teil 16


Nick gefiel das alles gar nicht. Er ging in der Wohnung, wo man ihn hingebracht hatte, auf und ab. Doch dann hielt er es nicht mehr aus und wollte raus.
„Wo wollen sie hin?“ fragte der Beamte.
„Meine Familie finden“.
„Das erledigen wir schon, gehen sie zurück in die Wohnung“.
„Und was ist, wenn nicht?“
„Dann sehe ich mich gezwungen härtere Maßnahmen anzuwenden“.
„Versuchen sie es doch“, Nick wollte nicht zurück, er wollte die Verantwortung nicht Anderen überlassen, die hatten in seinen Augen oft genug versagt.
„Mr. Ryder“, der Beamte packte Nick an Arm,der Griff war fest. „Sein sie vernünftig, lassen sie mich keine Gewalt anwenden“.
„Versetzen sie sich in meine Lage, dann würden sie mich verstehen“, Nick überlegte, ob er sich aus dem Griff befreien sollte.
„Ich versuche sie zu verstehen und ich fürchte, dass ich genau so handeln würde. Aber sie gefährden die Mission und damit ihrer Familie“.
Nick schüttelte seinen Arm frei, war sich aber sicher, dass er keinen Widerstand hatte.
„Gehen sie wieder in die Wohnung und verhalten sich ruhig, ansonsten bin ich berechtigt ihnen auch Handschellen anzulegen“, der Beamte blieb ruhig.
Nick guckte ihn wütend an, ging dann aber zurück.

Lt. Parisi und Agent Lucas suchten am nächsten Tag Steel in seinem Gefängnis auf.
„Was verschafft mir die Ehre?“ grinste er.
„Das wissen sie ganz genau. Wir wollen wissen, wo Renee und die Kinder sind?“
„Woher soll ich das wissen? Haben sie nicht auf sie aufgepasst?“
„Steel, wir wissen, dass sie hinter den Vorfällen der letzten Wochen stecken“.
„Wovon reden sie Agent?“
„Von dem Anschlag auf die Riptide, die Todesanzeigen und zuletzt der Anschlag auf das Haus. Also lassen wir es uns kurz machen. Wo sind die Kinder? Wollen sie wirklich dafür Verantwortlich sein, dass die Kleinen ein Trauma fürs Leben bekommen?“
„Die armen Kinder. Da haben sie Recht, so was sitzt tief. Aber was soll ich machen? Ich weiß nicht wovon sie reden“.
„Mr. Steel, Nick Ryder ist bei dem Brand ums Leben gekommen. Es gibt keinen Grund, seine Familie länger in der Gewalt ihrer Hintermänner zu lassen“.
„Dann hat der Mistkerl seine Strafe bekommen. Ich hoffe er musste Leiden“.
„Kommen sie Agent Lucas. Es ist Sinnlos Mr. Steel wird nicht Kooperieren, dann wird er diese Mauern nie mehr verlassen. Zu dem habe ich eine Idee“, winkte Lt. Parisi den Agenten raus.
Sie fuhren zurück ins Büro.
„Ich weiß nicht ob das was gebracht hat“, seufzte Lucas.
„Er wird jetzt Telefonieren und die Leitungen werden doch inzwischen angezapft. Mal sehen mit wem er Telefoniert. Außerdem habe ich wirklich eine Idee“,lächelte Joanna.
„Ich dachte, dass sollte dazu dienen Steel doch noch aus der Reserve zu locken.“
„Das wird es. Warum eigentlich,sind wir noch nicht auf die Idee gekommen seine Konten zu sperren? Wie soll er seine Handlanger bezahlen, wenn er keinen Zugriff mehr hat?“
„Wir könnten sie sicher eine Zeit lang sperren, aber sein Anwalt wird dagegen angehen und so lange wird er seine Helfer sicher hinhalten können. Schließlich wissen die, wie viel Geld er hat“.
„Dann müssen wir einen Weg finden, ihn diesen Geldhahn zuzudrehen. Wir haben eine starke Begründung ihm seine Konten zu sperren, ich glaube kaum, dass sein Anwalt dagegen ankommen wird“. Joanna dachte an Murray. „Außerdem kenne ich da jemanden der Steels Konten sicher so Manipulieren kann, dass kein Geld mehr drauf ist und er wirklich Zahlungsunfähig ist“.
„Das klingt illegal.“
„Ist es auch. Aber ich fürchte auf legalen Weg, bekommen wir die nicht. Außerdem ist die Person, die dazu in der Lage ist, Vertrauenswürdig. Ich garantiere ihnen, er wird das Geld auf ein Konto packen, wo es nicht angerührt wird“.
„Kann diese Person seine Spuren verwischen?“
„Davon gehe ich ganz stark aus“.
„Dann rufen sie ihn an“.
Joanna griff zum Telefon. „Hallo Cody, kannst du mit Murray aufs Revier kommen?“
-
„Danke, bis gleich“.
„Moment mal. Was haben die damit zu tun?“ verstand Lucas nicht.
„Dr. Murray Bozinsky, ist ein Computergenie. Ich bin sicher, dass er es mit ihren Leuten aufnehmen kann“.

Renee saß immer noch zusammengesunken im Keller und konnte die Welt nicht verstehen. Sie alleine war der Auslöser von dem allen. Sie hätte damals nicht zu ihren Gefühlen stehen dürfen. Dann wäre sie nicht Schwanger geworden und ihr Bedürfnis Nick wieder zu sehen wäre kleiner. Aber egal wie oft sie sich das einredete,sie musste zugeben, dass das gelogen war. Sie hätte Nick auch ohne Nicko aufgesucht. Sie Liebte ihn und war Blind. Wie konnte sie zulassen, dass Nick sich Vorwürfe machte? Sie war der Auslöser und jetzt musste der Mann sterben den sie liebte, nur weil sie nicht an alle Konsequenten gedacht hatte.
Wieder ging die Tür auf.
Renee guckte hoch, ihr Blick war Hass erfühlt.
„Nicht doch. So haben wir weniger Arbeit“, grinste Sommer, natürlich wusste er, dass Nick lebte, aber das behielt er für sich.
„Sind wir jetzt dran? Nick hat Freunde, diese werden nicht locker lassen, sie zu finden“.
„Die haben doch nicht einmal eine Ahnung, dass ich dahinter stecke. Ich kenne alle Ermittlungsfortschritte und kann mich dadurch anpassen. Da Ryder jetzt das Zeitliche gesegnet hat, könnte ich mich euer entledigen. Aber weißt du was?“ Sommer bückte sich, faste Renee unters Kinn und hob ihren Kopf an. „Es ist mir ein Vergnügen euch so Leiden zu sehen. Es wäre doch jammerschade, mir dieses Vergnügen zu nehmen. Außerdem weiß ich noch nicht was ich mit den Kinder machen soll. Nicko wird dich wohl begleiten, er ist schon zu alt um nicht als Zeuge Missbraucht zu werden. Aber Hope“, Sommer strich dem Baby über die Wange. „Hope ist noch viel zu jung. Ich glaube ich gebe sie zu meiner Schwester“.
„Sie mieses Schwein. Sie lassen meine Kinder in Ruhe.“
Nicko drückte sich Ängstlich an seine Mutter.
„Kommt wohl eher nach der Mutter, was?“
Renee trat nach Sommers.
Dafür bekam sie eine Ohrfeige. „Das tust du nicht noch einmal“.

Nick ging in der Wohnung auf und ab. Was sollte das bringen, wenn er in einer Wohnung war? Er war für Tot erklärt worden, dann konnte er auch auf die Riptide. Für Sommers war es schließlich egal. Wobei es leichter war, eine Nachricht zur Riptide kommen zu lassen, als in diese Wohnung. Auf der Riptide hatte er seine Freunde, hier war er alleine und bekam nichts mit. Das war nichts für Nick. Zumal er nicht einmal verstand, warum man ihn hat für Tot erklären lassen.

„Schön das ihr gekommen seit“, schloss Joanna ihr Büro hinter Cody und Murray.
„Wenn wir Helfen können, tun wir es gerne“.
Joanna erzählte von ihrem Plan.
„Das ist eine sehr gute Idee. Wenn Steel nicht mehr zahlen kann, dann wird auch keiner mehr für ihn arbeiten wollen. Aber was ist, wenn er denen nichts mehr Schuldig ist?“ fragte Murray.
„Unwahrscheinlich. So lange der Job nicht erledigt, wird noch keiner den vollen Betrag gesehen haben. Bekommen sie das hin Murray?“
„Natürlich. Es ist zwar aufwendig, aber mit etwas Zeit wird man nur noch ein leeres Konto finden“.
„Sehr gut, dann können wir die Konten also sperren lassen“.
„Ich würde lieber erst das Geld bei Seite schaffen, so ist es einfacher für mich“, bat Murray.
„Natürlich, die Zeit muss sein.“
„Ich werde mich melden, sobald ich fertig bin“, wollte Murray gehen.
„Wo wollen sie hin?“ verstand Lucas nicht wohin Murray wollte.
„Na auf die Riptide, da habe ich alles was ich brauche“.
„Das können sie auch von hier“.
„Ja, aber hier muss ich mich erst vertraut machen, auf der Riptide weiß ich was zu tun ist“.



Teil 17

„Stimmt das, ist Ryder tot?“
„Nein. Er ist in einer Sicherheitswohnung“.
„Was ist mit Renee?“
„Die haben wir zusammen mit den Kindern“.
„Wie ist Ryder entkommen?“
„Ich habe es für zu riskant gehalten, ihn in den Krankenwagen zu lassen.“
„Warum? Er weiß doch nicht über dich Bescheid“.
„Darum geht es nicht. Spätestens wenn er bemerkt hätte, dass wir nicht zum Krankenhaus gefahren sind, hätte er Widerstand geleistet. Wir waren nur zu Zweit, wir wollten auf Nummer sicher gehen“.
„Dann hättest du ihn mit nehmen müssen. Wie willst du jetzt an ihn ran kommen?“
„Ich weiß in welcher Wohnung er sich aufhält. Das ist nicht das Problem, dass Problem wird sein unauffällig an ihn ran zu kommen. Wobei, ich habe da eine Idee“.
„Dann ziehe es endlich durch. Ich hatte Besuch von der Polizei.“
„Die haben nichts gegen dich in der Hand, die haben nicht mal eine Spur die zu dir führt. Wenn das so wäre, dann wüsste ich davon“.
„Aber die Ermitteln gegen mich, dass hast du selber gesagt“.
„Ich habe gesagt, dass die Vermuten das es Handlanger von dir sind. Aber das hat doch alles nichts zu heißen. Deine Leute werden nichts sagen“.
„Das will ich hoffen. Ich will Ryder unter der Erde sehen, egal wie“.
Das Gespräch wurde beendet.

Einige Tage später kam Murray mit einem Brief in den Salon. „Schau mal Cody, der lag auf Deck unter einem Stein“.
„Merkwürdig so einen Brief abzugeben.Meinst du er könnte Gefährlich sein?“
Murray tastete ihn ab und schüttelte den Kopf.
„Lass uns ihn zu Joanna bringen. Je weniger wir ihn anfassen, desto mehr nützliche Spuren finden man vielleicht“.
Zusammen suchten sie LT. Parisi auf.
„Den haben wir bekommen. Es könnte was mit unserem Fall zu tun haben“, erklärte Murray.
Joanna zog sich Untersuchungshandschuhe an und holte den Brief aus dem Umschlag: „Hallo Nick, wie du sicher weißt, habe ich deine Frau. Sie geht übrigens davon aus, dass du Tot bist. Herrlich mit anzusehen, wie sie und der Kleine um dich trauern. Aber kommen wir zum Punkt. Du weißt, was wir von dir wollen. Und ich gehe davon aus, dass diesen Brief auch die Polizei lesen wird. Das stellt für mich ein Problem da. Aber ich mache es jetzt mal zu deinem. Du wirst heute Abend zum Strand kommen. ALLEINE!!!! Sollte ich auch nur eine Person in der Nähe sehen, werde ich Anfangen deine Familie zu verkleinern. Komm um 22 Uhr, da dürfte der Strand schon recht leer sein. Ach ja, ein Zeichen, dass ich kein Unmensch bin, ich werde den Strand die ganze Zeit beobachten“.
„Nick rastet aus“, war sich Cody sicher.
„Wie halten wir ihn davon ab, nicht dorthin zu gehen?“ fragte Lucas.
„Gar nicht. Wenn er nicht geht, erschießen die einen von seiner Familie“.
„Mr. Allen, wenn Mr. Ryder dahin geht, dann ist er ein Toter Mann“.
„Also wollen sie Nick diesen Brief nicht zeigen? Können sie Verantworten, dass die Renee oder einen der Kinder etwas antun?“ Cody war außer sich.
„Natürlich nicht, wir müssen nur einen Weg finden“.
„Sind sie schon einmal auf die Idee gekommen Sommers einen Peilsender unter zu jubeln?“ schlug Murray vor.
„Er ist Profi, den würde er sofort bemerken und dann weiß er, dass wir ihn auf der schliche sind“.
„Ach kommen sie Agent Lucas, es gibt genug Sender, die man unauffällig Platzieren kann. Verkaufen sie mich nicht für blöd, sonst komme ich auf die Idee, dass sie auch in der Sache mit drin stecken“,ließ sich Murray nichts vor machen.
„Mr. Bozinsky, ich bitte sie. Ich will doch nur verhindern, dass sie ihn unterschätzen“.
„Wir ihn unterschätzen? Ich habe mich wohl verhört. Durch welches Verschulden, hat er den Renee und die Kinder in seiner Gewalt? Sie haben da verdammten Mist gebaut und vielleicht wird es Zeit, dass wir mitmischen“, regte Cody sich auf.
„Mr. Allen, wir haben ihn nicht unterschätzt, wir haben nur nicht damit gerechnet, dass er so schnell reagiert“.
„Das ist doch das gleiche. Der Punkt ist, dass sie Mist gebaut haben und das FBI wie immer nicht dazu stehen kann. Wir werden es mit dem Peilsender versuchen und ab sofort ist die Riptide Detektei mit im Fall. Wir haben bis jetzt die Füße stille gehalten, jetzt ist Schluss“.
„Joanna, können sie auch mal was sagen?“
„Cody hat Recht. Es sind zu viele Fehler unterlaufen. Wir müssen vor 22 Uhr wissen, wo Renee und die Kinder sind, ansonsten sind alle vier verloren. Murray sie haben doch sicher geeignete Peilsender“.
„Natürlich habe ich das. Ich habe sogar welche dabei. Also diesen hier, kann man in der Schuhsole verstecken, den kann man am Auto anbringen, dann habe ich noch einen in Broschenform.....“
„Ist gut,ich denke wir sollten den für die Schuhsole nehmen und am Auto sollten wir auch einen befestigen“.
„Ich werde mich drum kümmern“, stand Murray auf.
„Und wie?“
„Das lassen sie meine Sorge sein“,Murray war auch sauer, aber er zeigte es nicht so wie Cody oder Nick es taten.
„Dann ist es jetzt wohl unsere Aufgabe, diesen Brief Nick zukommen zu lassen“, seufzte Joanna.
„Wir sollten erst einmal einen Plan haben, den wir ihn unterbreiten können. Er wird auf jeden Fall zum Strand gehen“, war sich Cody sicher. „Und es kann gut sein, dass am Strand niemand auftaucht. Einmal um zu testen ob er alleine kommt oder nicht oder ein Scharfschütze wartet auf ihn“.
„Wir müssen einen Weg finden um ihn zu Schützen“.
„Eine Kugelsichere Weste wäre eine Option, aber die Schützt auch nicht alles“, meinte Joanna.
„Da der Strand beobachtet wird, können wir auch keine Ermittler vor Ort haben. Verdammt und wir haben gedacht, dass wir einen Schritt voraus sind“.
„Wir sollten einen Grund finden, um Sommers zum Versteck zu bekommen. Nur wenn wir Renee und die Kinder da raus holen, können wir Nick retten“.

Murray kam einige Zeit später wieder ins Büro. „Sender sind angebracht“.
„Sehr gut“, lächelte Joanna.
„Sind sie sicher, dass er nichts mitbekommen hat?“ hatte Lucas seine Zweifel.
„Ganz sicher. Wie gehen wir jetzt vor?“
„Ich gehe jetzt zu Sommers und erzähle ihm von den Brief. Da uns die Hände gebunden sind und wir keinen Weg finden vor Ort zu Handeln, werden wir Mr. Ryder mit einem Sender ausstatten. Dann werde ich dem Team Feierabend geben, da es ja heute Abend irgendwie weiter geht. Wir hoffen, dass Sommers uns dann zu Renee führt“.
Murray nickte, da Cody dabei war, den Plan zu entwickeln, hatte er nichts dagegen auszusetzen.



Teil 18

Agent Lucas ging raus und Murray aktivierte ein Gerät.
„Was hast du da?“ fragte Cody.
„Warte es ab“.
Plötzlich kamen Stimmen aus dem Gerät, dort war zu hören, wie Agent Lucas seinem Team vom Plan berichtete und ihnen Frei gab.
„James, warte mal“.
Joanna guckte die Jungs an. „Was will der von Sommers?“
Schulterzucken im Büro, dann hörte man mehr.
„Dieser Bozinsky hat dir einen Peilsender untergeschoben, am Auto und an deinen Schuhen. Die werden dich also auf Schritt und tritt verfolgen. Du weißt was das heißt“.
„Das ich mich nicht um diese Schlampe kümmern darf. Aber einer muss es tun. Du wirst mich mit verfolgen“.
„Dann muss es halt David machen. Gib ihm Bescheid. Ich muss wieder und halte die Füße still, es wird Zeit, dass wir dich aus der Schusslinie nehmen“.
„Das darf doch nicht wahr sein. Steckt das ganze Team dahinter?“ war Joanna Fassungslos.
„Unglaublich. Aber jetzt haben wir sie, wir wissen, was sie nicht wissen. Dank unserem Genie. Wer ist David?“
„Agent Richards, den müssen wir dann wohl auch einen Peilsender unterschieben“.
Murray lachte. „Das habe ich doch schon längst. Nur wie machen wir es?“
„Ich werde mit Lucas Sommers verfolgen, ihr heftet euch an Richards. Ich werde euch Michael und Rachel mitschicken. Ab sofort, wird jeder FBI Agent Falsche Informationen bekommen. Es wird Zeit, dass wir das Spiel umdrehen“, verkündete Joanna.
„Die müssen uns ja für ziemlich dämlich halten. Aber eines Verstehe ich nicht. Wieso dieser ganze Aufwand? Sie hatten genug Möglichkeiten Nick und seine Familie auszuschalten“, grübelte Cody.
„Vielleicht wollten sie einfach nur mit uns Spielen. Wer weiß, was in solchen Menschen vor sich geht“.
„Joanna, wir würden Nick gerne mitnehmen. Renee glaubt, dass er Tot ist, wir sollten sie so schnell wie möglich erlösen“.
„Ich weiß nicht, ob wir Zeit haben ihn zu holen. Richards setzt sich in Bewegung“, stellte Murray fest.
„Dann müssen wir los. Joanna, wir bleiben in Kontakt“. Cody stand auf und ging zusammen mit Murray an Lucas vorbei, der gerade ins Büro kam.
„Der Köder ist ausgelegt, jetzt müssen wir nur noch warten, bis Sommers los fährt. Aber wo wollen die den hin? Die wollten doch mit“.
„Die holen Nick. Was denken sie wie es Renee gerade geht?“
„Nicht gut“.

„Gut Cody, halte den Abstand. Ich habe ihn auf den Empfänger, aber sehen kann er uns nicht“.
Cody verfolgte Richards quer durch die Stadt, bis er an einem alten Haus am Waldrand stehen blieb. Cody griff zum Telefon und gab Joanna ihren Standort durch,damit diese weitere Verstärkung schicken konnte, die dann auch Nick im Auto hatten.
„Wir gehen da jetzt rein“, meinte Cody.
„Wir kommen mit und geben ihnen Rückendeckung“, nickte Rachel.
Zu viert folgten sie Richards in das Haus. Es war Recht dunkel und äußerste Vorsicht war geboten. Sie wussten nicht wie viele Personen sich hier aufhielten. Richards verschwand hinter einer Metalltür im Keller.

„Gott sei dank, sie haben uns gefunden“, ahnte Renee ja von nichts.
„Wieso gefunden? Glauben sie mir, ich musste sie nicht suchen“, grinste Richards.
„Was? Stecken sie etwas auch mit Steel unter einer Decke? Wer den noch?“
„Meine Liebe Renee, es sind viel mehr als sie denken“.
Warum sagte er ihr das? Natürlich, weil er nicht vor hatte sie am Leben zu lassen. Nur warum haben sie es nicht längst hinter sich gebracht?
„Wissen sie Renee, es hat uns allen einen Riesen Spaß gemacht, sie alle an der Nase rum zu führen, aber nun ist es an der Zeit das Spielchen zu beenden. Es wird nicht mehr lange dauern und alles ist vorbei. Eigentlich schade, mir gefiel das Spiel. Und wissen sie was das schöne dabei ist? Keiner wird auf die Idee kommen wer es war.“
„Da bin ich mir aber nicht sicher“, stand Cody hinter Richard und hielt ihm eine Waffe an den Kopf. „Langsam umdrehen und die Waffe fallen lassen Richards“.
Richards drehte sich geschockt um. „Wie?“
„Tja, wir haben halt mehr drauf als sie denken. Murray, nehme ihm die Waffe ab.
Das tat er und Michael legte ihm Handschellen an.
„Cody“, Renee stand auf und nahm ihn in den Arm. „Sie haben Nick auf dem Gewissen“.
„Nein, dass haben sie nicht“, strich Cody Renee über den Rücken.
Doch sie verstand es nicht und brach in Tränen aus, immer wieder sagte sie, dass sie Nick umgebracht hatten, Codys Worte drangen nicht zu ihr durch. Cody wusste nicht mehr was er tun konnte um Renee vom Gegenteil zu überzeugen. Der Schock, der in ihr saß, war zu tief, dass seine Worte zu ihr durchdrangen.
Kurze Zeit später kam die Verstärkung und mit ihnen Nick.
„Gut das du da bist“, seufzte Cody und löste Renee von sich.
„Renee“, übernahm Nick seine Frau.
Sie erkannte die Stimme durch ihre Verzweiflung und guckte hoch. „Nick? Die haben... die haben im Fernsehen gesagt, dass du....“, Renee wollte es nicht aussprechen und fiel Nick einfach nur um den Hals.
„Dady“, klammerte sich Nicko an dessen Bein.
„Ich weiß nicht, warum das FBI es so Wichtig fand diese Meldung zu verbreiten“, hielt Nick seine Frau in den Armen und küsste sie. „Ich hatte solche Angst um euch“.
„Ich störe sie ungern, aber wir müssen los. Wir haben noch einige Festnahmen“, unterbrach Rachel das Wiedersehen.
„Wer steckt alles dahinter?“ folgte Renee Nick Arm in Arm.
Nick guckte Cody an, er hatte ja nicht alles mitbekommen.
„Ich fürchte jeder aus dem Team. Agent Lucas, Sommers und Richards sind überführt. Wer noch dahinter steckt werden weitere Ermittlungen zeigen“, meinte Cody.

Sie fuhren zurück zum Revier und entschieden, dass erst einmal nur das Trio rein geht und so tut, als wäre nichts.
„Wir sind wieder da“, stellte sich Cody auf die eine Seite der Tür,Murray auf die Andere. Nick setzte sich auf die Schreibtischkante und guckte Lucas an. „Waren sie Erfolgreich?“
„Nein“, schüttelte dieser den Kopf. Sommers hat sich mit seiner Frau getroffen.
„Davon sind wir ausgegangen“, nickte Cody.
„Soll ich ihnen was sagen Agent Lucas? Wir waren Erfolgreich“.
„Wie meinen sie das?“
„Murray, spiele dem Agent doch mal das Band vor, was du aufgenommen hast“.
Murray drückte den den Startknopf und das Gespräch zwischen Lucas und Sommers war zu hören.
„Tja mein Lieber, ich denke, ich muss ihnen nicht sagen was wir gemacht haben“, Nick ballte eine Faust.
„Ich verstehe sie nicht Mr. Ryder“.
„Nein? Sie sind genau wie Sommers und Richards gekauft und zwar von Steel. Wer noch alles aus ihrem Team werden wir noch raus finden. Ihr Spiel ist vorbei und sie werden für viele Jahre Steel Gesellschaft leisten“. Nick musste sich zusammen reißen um dem Typen nicht seine Faust ins Gesicht zu schleudern.
„Rafael Lucas, sie sind verhaftet“, stand Joanna auf und las ihm seine Rechte vor.
„Und wieder ist ein Fall gelöst“, nickte Murray zufrieden.
Cody guckte traurig zu Boden.




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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:56

Teil 19

„Cody was hast du? Du bist schon die ganze Zeit so still“, sprach Nick das Schweigen seines Freundes an, als diese zur Riptide zurück kehrten.
„Der Fall ist abgeschlossen, dass heißt, dass du wieder gehst“.
„Das ist doch gar nicht gesagt. Es stehen noch einige Entscheidungen aus.“
„Nick, dass ganze hier hat doch gezeigt, dass Steel keine Ruhe geben wird. Nick wir hatten das alles schon einmal, du musst mir nichts vormachen.Ich bin Erwachsen und muss es akzeptieren“.
Nick guckte Cody an. „Wir werden nicht als nur als Familie ins Zeugenschutzprogramm gehen. Dieses mal werde ich Wert darauf legen, dass auch ihr aufgenommen werdet“.
„Das macht es doch noch schlimmer“, seufzte Cody. „Dadurch verliere ich nicht nur dich, sondern auch noch Murray. Ich glaube nicht, dass die wenigstens und zusammen lassen“.
„Wir werden mit Joanna sprechen, wenn es so weit ist“, wollte Murray nicht darüber Nachdenken. Für ihn war es auch schlimm, Nick gehen zu lassen, aber das er Cody noch hatte, machte es ihm leichter. Doch was würde aus ihm werden, wenn er keinen mehr von ihnen hatte? Er würde sicher in einem schwarzes Loch vor sich hin Leben, zusammen mit seinen Computern, aber ohne Bezug auf die Außenwelt. Er war nicht der Typ, der sich Freunde suchen konnte, Nick und Cody hatten ihn gefunden. Auch wenn sie ihn etwas Bemuttern, wusste er, dass sie es gut meinten.
Die Stimmung war bedrückt.
„Ach kommt schon Leute, wir haben das hier überstanden. Wollen wir uns wirklich Anschweigen, bis sich unsere Wege wieder trennen?“ hielt es Nick nicht aus.
Cody guckte Nick an. Was sollte es sagen? Das er nicht will, dass Nick wieder geht? Das er es nicht noch einmal ertragen kann, seinen Freund zu verlieren? Das er froh war, dass Nick gekommen, trotz der Gefahr?



Teil 20

Durch eine List konnte man das ganze FBI Team überführen und man konnte auch Beweisen, dass Andrew Steel der Drahtzieher war. Damit war der Fall abgeschlossen.
„Wie geht es jetzt weiter?“ fragte der Cody, der mit Murray und Nick im Büro von Lt. Parisi saß. Eigentlich wollte er die Antwort gar nicht wissen, doch irgendwann würde er sie eh bekommen.
„Eure Aussagen werden werden auf Video aufgenommen, so müsst ihr nicht vor Gericht aussagen. Dennoch muss man davon ausgehen, dass Steel es immer und immer wieder versuchen wird, sich zu Rächen. Er weiß jetzt, dass selbst das FBI käuflich ist, jetzt wird er vor nichts zurück schrecken. Aber dieses mal werden wir alles beachten. Nick, sie werden zusammen mit ihrer Familie in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Cody und Murray werden auch in ein Zeugenschutzprogramm kommen, aber jeweils in ein Anderes“. Joanna machte eine Pause, sie wollte den Jungs Zeit geben.
„Ist es denn nicht möglich das wir zusammen bleiben?“ fragte Murray.
„Das wäre zu auffällig“, schüttelte Joanna den Kopf.
„Aber Cody könnte Renees Bruder sein, von der Haarfarbe passt das“, überlegte Murray. „Und ich....“, Murray überlegte.
„Auch ein Bruder“, schlug Cody vor.
Nick schwieg die ganze Zeit.
„Also, Cody, Renee und ich sich Geschwister, Nick ist unser Schwager. Wir haben bei einem Brand, oder ähnliches alles verloren und wollen nun gemeinsam neu Anfangen. Angehörige gibt es nicht oder sind bei dem Brand ums Leben gekommen“.
„Jungs, ich kann verstehen, dass ihr zusammen bleiben wollt. Auch wenn eure Story Glaubhaft ausgebaut werden könnte, halte ich es für zu Gefährlich. Ich muss euch doch nicht sagen, zu was Steel alles fähig ist“.
„Aber wenn man unsere Lebensläufe genau Plant, nichts vergisst und auch sonst keinen Fehler, dann ist es möglich“, wollte Cody nicht aufgeben.
„So leicht ist das nicht Cody. Ich halte sie für sehr Vernünftig und wenn sie Ehrlich sind, dann wird euer Plan nicht aufgehen“.
„Ich kann es aber nicht“, Cody sprang auf. „Ich kann nicht zusehen, wenn ich meine besten Freunde verliere. Noch einmal stehe ich das nicht durch. Ich habe ein Jahr gebraucht um damit klar zu kommen, Nick verloren zu haben. Jetzt Beide? Ohne mich“.
Nick guckte Cody an, er hatte schreckliche Schuldgefühle, sie schnürten ihm die Kehle zu.
„Joanna, bitte es muss einen Weg geben, irgendeinen. Wir würden uns auch damit zufrieden geben, wenn wir nach und nach in die neue Stadt kommen. Hauptsache wir sind am Ende wieder zusammen“, gab Murray nicht auf. „Was ist, wenn Nick und seine Familie ins Zeugenschutzprogramm gehen und wir mit der Riptide raus fahren, um uns abzulenken. Dabei passiert ein Unfall und wir werden für tot erklärt. Nach und nach tauchen wir dann mit neuer Identität bei Nick auf.“
Joanna fuhr sich mit den Händen über das Gesicht.
„Wir Organisieren alles selber. Sie müssen uns nur neue Pässe besorgen und uns für tot erklären lassen. Natürlich müssen wir auch den Aufenthaltsort von Nick kennen“.
Nick stand auf und verließ das Büro.
Die Hinterbliebenen guckten sich fragend an.
Cody folgte Nick. „Was ist los?“
Nick guckte Cody an. „Ich wusste immer, dass unsere Freundschaft etwas ganz besonderes ist.“ Nick machte eine Pause und kämpfte mit den Tränen. „Aber.... aber, dass ihr bereit seit solche Strapazen auf euch zu nehmen.....“, Nick schluckte, er war nicht der Typ Gefühle zu zeigen und es war ihm peinlich. „das haut mich um. Mir fehlen die Worte“.
Cody war erleichtert, er hatte etwas schlimmes befürchtet. Er nahm seinen besten Freund einfach nur in den Arm. „Wir kämpfen bis zum Ende“.

Renee hatte die Kinder ins Bett gebracht als die drei Jungs nach Hause kamen. Sie guckte die drei an und erkannte ihre traurigen Minen. „So wie ihr ausseht muss ich nicht Fragen wie es war, oder?“
Nick schüttelte den Kopf. „Es wird so laufen, wie wir befürchtet haben. Wir werden mit den Kinder und Murray und Cody getrennt in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen. Wir werden uns nie wieder sehen können“, faste Nick zusammen. „Cody und Murray haben alles gegen ohne Erfolg“.
„Wann ist es so weit?“
„Die Polizei gibt uns eine Woche“, Nick ging in den Garten.
Renee guckte ihm hinterher. „Wenn es mir schon so weh tut, wie sehr muss es ihm weh tun? Es tut mir alles so Leid“.
„Das muss es nicht, Renee. Wir wussten wie Aussichtslos es war, doch zusammen bleiben zu können“, seufzte Cody. „Aber ich will ehrlich sein, ich habe Angst was die Zukunft bringen wird“.
„Also ich kann es verstehen, wenn ihr in der letzten Nick für euch haben wollt“.
„Er wird es nicht wollen, dass du die ganze Arbeit alleine machst“.
„So viel ist es gar nicht. Die persönlichen Sachen müssen wir eh zurück lassen“.
Cody überlegte, er wollte diese Abschiedszeit nicht so dramatisch haben. Er wollte es so normal wie möglich halten. „Renee, verstehe mich nicht Falsch, aber ich glaube, so einen Abschied will keiner. Lass uns die Verbleibende Zeit so normal wie möglich verbringen“.

Eine Woche später.
Wieder einmal war die Zeit gekommen wo man Abschied nehmen musste. Wieder einmal wurden Nick und Renee zuerst abgeholt. Wieder drückte Nick Murray die Vetty-Schlüssel in die Hand. Sie brauchten nicht viele Worte um sich zu verabschieden. Was gesagt werden musste, wurde längst gesagt, jedes weitere Wort würde es noch schlimmer machen.
Lt. Parisi brachte die Familie persönlich zum Flughafen. „Es tut mir Leid, dass sie nicht zusammen bleiben konnten“.
„Es ist nicht ihre Schuld“, klang Nick trocken.
Am Flughafen reichte Joanna den Eltern ihre neuen Pässe. „Ich wünsche ihnen alles gute für die Zukunft. Und Mr. Ryder, egal was passiert, bleiben sie wo sie hingehen“.
„Glauben sie mir Lt., ich werden den Fehler kein zweites mal begehen. Aber war es wirklich ein Fehler?“
„Nennen wir es Schicksal. Leben sie wohl“.
Renee und Nick gucken der Polizeibeamtin noch kurz hinterher. „Das kommt mir alles so bekannt vor“, seufzte Nick. „Ich will das nicht“.
„Wir müssen“.
„Wie heißen unsere Kinder?“ Nick wollte nicht den Fehler machen sie mit ihrem eigentlich richtigen Namen anzusprechen.
„Eleanor und Joshua“, Renee reichte Nick seinen Pass.
„Mmm“, Nick wusste nicht was er von diesen Namen halten sollte. „Wie heißt du?“
„Cassandra. Mein vierter Name. Und Du?“
„Samuel. Wer denkt sich eigentlich diese Namen aus? Ich bleibe bei Schatz“, Nick gab Renee einen Kuss.
„Ich glaube wir müsse noch ein drittes Kind bekommen, was dann auch einen Namen von uns Ausgesucht trägt“, lachte Renee.
„Ich Liebe unsere Kinder, aber ich glaube, einem dritten bin ich nicht gewachsen.“
„Du bist ein toller Dady“.
„Vielen Dank für die Blumen“.
„Welche Blumen Dady?“mischte Nicko sich ein.
„Ist nur eine Redewendung“, strich Nick seinem Sohn über den Kopf und überlegte wie er es ihm erklären sollte, dass er ab nun mit Joshua angesprochen wird.





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BeitragThema: Re: Egal was die Zukunft bringt   Do 15 Mai 2014, 08:57

Teil 21

Sechs Monate später.

Nick arbeitete bei einem Fahrservice als Mechaniker. Er hatte sich gut eingearbeitet und mit den Kollegen kam er gut klar. Doch seine Vergangenheit hinderte ihn daran, auch Freundschaften entstehen zu lassen. Zu tief saß der Schmerz Murray und Cody verloren zu haben. Zudem war er der festen Überzeugung, dass er niemals mehr eine solche Freundschaft finden würde.
Er dachte oft an seine Freunde und würde gerne wissen wie es ihnen geht und was sie machen.Doch er hatte keine Ahnung wie er irgendwas über sie raus finden konnte. Er kannte ihre neue Identität nicht. Dieses mal fiel es ihm schwerer damit klar zu kommen, weil er nichts über seine Freunde in Erfahrung bringen konnte. Mit Renee wollte er nicht über seinen Schmerz sprechen. Er Liebte sie und wollte sie nicht belasten mit Dingen die man nicht ändern konnte. Er wusste das er damit Leben musste.

Carl Johnson, der Inhaber des Fahrservice, begrüßte Chris Slater. Chris hatte sich als Fahrer bei Johnson beworben und war nun bei seinem Vorstellungsgespräch.
„Haben sie schon einmal bei einem Fahrservice gearbeitet?“
„Nein Sir“.
„Warum haben sie sich dann beworben?“
„Bei meinem alten Job, war das Einkommen einfach nicht geregelt genug. Der Job hat mir Spaß gemacht, aber wenn man nicht weiß, wie man seine Rechnungen bezahlen soll, wird es Zeit sich etwas zu suchen, wo mein ein geregeltes Einkommen hat. Ich habe einen sehr guten Orientierungssinn und habe mich deshalb entschieden mich bei ihnen zu Bewerben“.
„Also eine Berufliche Neuorientierung. Gut Mr. Slater, ich will ihnen eine Chance geben, weil ich glaube, dass sie in unser Team passen“. Johnson stand auf und gab Chris die Hand.
„Vielen Dank. Ich werde sie nicht enttäuschen“.
„Davon gehe ich aus. Sie können gleich Morgen Früh Anfangen. Am Anfang werden sie mit Jan mitfahren um einen Einblick zu bekommen.Melden sie sich jetzt noch im Personalbüro, ich werde veranlassen, dass ihre Unterlagen fertig gemacht werden“.
„Noch mal Danke“,lächelte Chris und machte sich auf den Weg ins Büro. Es war alles neu für ihn, der Job, die Stadt, dass Land. Kurz nach dem er seine Wohnung bezogen hatte, hatte er nun auch einen Job gefunden.Mit so viel Glück hatte er nicht gerechnet. Nicht nach der schweren Zeit die er hinter sich hatte. Den Verlust den er hinnehmen musste, saß immer noch in seinen Knochen und in seinem Kopf. Es fühlte sich alles so leer an und das Leben war längst nicht mehr das was es war. Nur die Zeit alleine würde zeigen, wann er damit klar kommen würde.

Kevin Peterson saß in seinem Büro in Dallas und schob seine Zahlen hin und her. Es war ein langweiliger Bürojob, der ihn nicht Forderte. Immer wieder bewarb er sich für eine Stelle in der Entwicklungsabteilung, aber da man ihm nichts zutraute, wies man ihn immer und immer wieder ab. Er versprach sich, lange würde er sich das nicht mehr mit ansehen und sich etwas neues suchen. Nur war die Zeit dafür noch nicht gekommen, noch musste er ausharren.

„Wie war dein Tag?“ begrüßte Renee ihren Mann.
„Wie immer“,seufzte Nick. „Es macht zwar Spaß an Autos rum zu schrauben, aber ich vermisse die Herausforderung. Es sind Kleinigkeiten, die schnell zu finden sind“.
„So brauche ich wenigstens keine Angst um dich haben“,Renee strich ihm über die Narben im Gesicht.
Nick legte seine Hand auf ihre. „Die werden uns immer an unsere Vergangenheit erinnern“.
„Ich will unsere Vergangenheit gar nicht vergessen, sie ist ein Teil von uns“.
„Manchmal wünsche ich mir, ich könnte sie vergessen“, Nick machte eine Pause, das Thema gefiel ihm nicht. „Wie war dein Tag?“
Renee wusste, dass Nick nicht über die Vergangenheit sprechen wollte, sie wusste auch, dass er sie immer noch schmerzlich vermisste. Aber sie konnte es ihm nicht verübeln. Sie hatte niemanden mehr, als sie ging, aber Nick musste seine Freunde zurück lassen. Sie würde ihm diese gerne nehmen, doch das war nicht möglich.
„Cas? Alles klar?“ guckte Nick seine Frau an, als diese nicht antwortete.
„Ja klar. Ich war mit den Kindern erst Einkaufen und dann am See. Wir müssen mal sehen, dass wir es regelmäßig machen. Josh will schwimmen lernen“.
„Aber das hat doch noch Zeit. Aber gut, gegen Gemeinsame Unternehmen habe ich nichts“, Nick gab Renee einen Kuss. „Was machen unsere zwei Hübschen?“
„Eleanor bekommt Zähne und weint viel. Ich habe sie schon hingelegt, weil sie sehr müde war und auch die Kurve bekommen hat. Josh sitzt am Küchentisch und malt“.
Nick ging in die Küche. „Hallo mein Großer. Was malst du den?“
Nicko grinste und hielt ein Bild hoch.
Nick erstarrte, es rührte ihn, aber es war auch Gefährlich.
„Dady, was hast du den? Erkennst du sie nicht?“
„Doch, doch, dass ist die Mimi. Aber du weißt doch, dass sie zu unserer Vergangenheit gehört“, Nick hatte lange Gespräche mit seinem Sohn geführt um ihn alles in kleinen Stücken zu erklären.
„Ich dachte du freust dich“, war Nicko enttäuscht.
„Das tue ich auch“,Nick ging in die Hocke. „Aber die Mimi gehört zu unserer Vergangenheit. Du weißt, was ich dir dazu gesagt habe?“
„Ja, dass sie Gefährlich war und wir nicht darüber reden dürfen“.
„Genau und die Mimi könnte uns verraten. Male sie doch mit einer anderen Farbe über, so als würde sie sich verkleiden, wir wissen ja, wer drunter steckt“.
„Das ist eine gute Idee“.

Chris räumte die letzten Kartons aus und setzte sich dann auf die Couch. Der Tag war anstrengend, auch wenn er nicht wirklich viel geleistet hat. Er schaltete den Fernseher ein und zappte sich durch das Programm, doch fündig wurde er nicht. Als schaltete er das Ding aus und ging mit einer Flasche Bier auf die Terrasse.

Am nächsten Morgen wurde Chris von Jan begrüßt. „Willkommen im Team. Wir haben noch etwas Zeit bis wir los müssen. Was hältst du davon, wenn ich dir das Team vorstellen?“
„Ja, dass ist eine gute Idee“.
Jan führte Chris erst durch die Büroabteilung, dann zeigte er ihnen die Fahrzeuge.
„Wow, dass sind aber mehr als ich Gedacht habe“, staute Chris.
„Da wir Kunden mit Sonderwünschen haben,müssen wir viele Fahrzeuge haben. Ein paar Wagen kommen gerade mal zwei mal im Jahr zum Einsatz, aber da der Kundenstamm gut bezahlt,können wir uns das leisten.“
„Aber alleine die Standhaltung kostet doch“.
„Wir haben eigene Mechaniker, die stelle ich dir gleich auch noch vor. Wenn du irgendeine Unstimmigkeit am Wagen bemerkst, musst du ihn sofort melden“.
„Ich glaube ich muss noch einige lernen. Ehrlich gesagt, habe ich nicht damit gerechnet, dass dieses Unternehmen so groß ist“.
Jan lachte. „Es soll auch klein wirken, so macht es einen sympathischeren Eindruck“.
Sie kamen in die Werkstat und Chris blickte sich um, alles war sauber und Ordentlich.
„Das ist Erik und das hier ist Ben“, stellte Jan zwei Mechaniker vor. „Jungs, dass ist Chris“.
„Hey“, winkte Ben freundlich.
„Willkommen“, wurde Chris auch freundlich von Erik begrüßt.
„So und nun stelle ich dir den Chefmechaniker vor“, Jan steuerte das Büro an.
„Hey Sam, darf ich dir Chris vorstellen,er ist unser neues Fahrer“.
Nick drehte sich und seine Augen fingen an zu leuchten „Hallo Chris“.



Teil 22

Cody konnte seinen Augen nicht trauen, Joanna hatte es tatsächlich geschafft, ohne das irgendeiner etwas mitbekommen hat. Leider hatte er keine Gelegenheit sich bei ihr zu bedanken.
„Alles in Ordnung Chris?“ fragte Ben.
„Klar.Ich bin nur überrascht, dass alle so freundlich sind. Zumindest scheint es so“, Cody guckte seinen langjährigen Freund an.
„Verstehst du was vom schrauben?“ fragte Nick.
„Nicht wirklich, mir fehlt dazu das Geschick. Aber ich bin ein guter Fahrer“.
„Das will ich auch hoffen, sonst wirst du dich nicht lange halten“, zwinkerte Nick.
„Ich habe nicht vor, den Job aufzugeben“.
„Ich unterbreche euch ja ungern, aber wir müssen los“, unterbrach Ben.
„Man sieht sich“,winkte Nick und blickte den Beiden hinterher. Er musste sich zusammen reißen, damit niemand sein Glück sah.
„Ein paar Jungs von uns wollen nach dem Dienst noch in die Kneipe, auf ein Bier, komm doch mit“, stieg Ben ins Dienstfahrzeug.
„Ich weiß nicht, so als Neuer?“ war sich Cody unsicher.
„Eins musst du dir merken, Chris. Keiner wird als Neuling behandelt. Du gehörst jetzt zum Team, als was ist?“
„Dann bin ich dabei“, natürlich wollte Cody auch die Chance nutzen mit Nick ins Gespräch zu kommen, aber dafür müsste er auch da sein.

Es war ein angenehmer Kunde, den sie zu einem Geschäftstermin brachten und so konnte sich Cody auf, das Feierabendbier freuen. Zusammen mit Ben ging er hin, aber in der Kneipe guckte sich Cody nach Nick um, doch dieser war nicht zu finden. Cody musste damit Leben, schließlich hatte sein Freund Familie und offen konnten sie hier eh nicht reden. So wollte Cody die Gelegenheit nutzen, um die anderen Kollegen besser kennen zu lernen.
Eine halbe Stunde später öffnete sich die Tür und es kamen noch ein paar Kollegen rein, da Cody aber davon ausging, dass Nick bei Renee war guckte er sich nicht um.
„Ist hier noch frei?“
„Ja, klar“, blickte Cody nichts hoch.
„Wie war dein erster Tag?“
Nun guckte Cody doch hoch, die Stimmer kannte er doch Auswendig. „Es gab einige Überraschungen, alle durchweg Positiv“.
„So ging es mir vor sechs Monaten auch“.
„Wie vor sechs Monaten?“
„Ich bin erst seit sechs Monaten dabei und habe das Gefühl es schon ewig zu sein. Sogar mein Aufstieg ging schneller als Gedacht“, Nick erzählte Cody,wie es dazu kam, dass er Vorarbeiter war.
„Als Vorarbeiter ist man sicher viel angebunden, kommt da die Familie nicht zu kurz?“ nutzte Cody die Chance nach zu horchen wie es Renee und den Kindern geht.
„Das hält sich in Grenzen. Cassandra und ich haben die Kinderbetreuung gut durchgeplant. Zudem nutze ich eigentlich jede freie Minute, um mich mit Joshua und Eleanor zu beschäftigen. Als Vorarbeiter kannst du auch mal, einen Anderen die Überstunden machen lassen“, grinste Nick.
Cody fragte sich, ob Nick was von Murray gehört hatte, aber hätte er das, dann hätte dieser ihm doch schon einen Hinweis gegeben.
„Und was hast du vorher gemacht?“
„Ich hatte ein Boot und habe Touristenfahrten angeboten, aber damit kann man sich nicht wirklich über Wasser halten. Ich gehe auf die Vierzig zu, es wird Zeit, etwas Sichereres zu machen mit geregelten Einkommen“.
„Das kann ich verstehen. Fiel dir die Entscheidung schwer?“
„Es geht. Natürlich macht man sich Gedanken, wenn man die Gegend verlässt die man kennt und quasi alles hinter sich lässt. Aber es ist auch eine Herausforderung auf die ich mich freue.“
„Die erste hast du ja schon gemeistert“.
„Du meinst den Job?“
„Was den sonst?“
„Hey ihr zwei, ihr scheint euch ja prächtig zu verstehen“, legte Ben jeweils eine Hand auf die Schulter des Einen.
„Einer muss ihm ja Helfen den Anfang zu schaffen“, zwinkerte Nick. „Du hast es heute Morgen und ich übernehme jetzt.Frisch Fleisch muss ja zusammen halten“.
„Dann muss ich mir wenigstens keine Sorgen machen, dass irgendein Blödsinn erzählt wird und Chris verjagt wird“,lachte Ben.
„Ach, glaubst du wirklich, mir würde nichts einfallen? Wie wäre es den damit.....“
„Sam, verschone Chris heute mal“.
„Na gut“.

Nick kam pfeifend nach Hause, aber auch nur, weil die Kinder oben schliefen und ihn nicht hörten.
„Da ist aber einer gut gelaunt“, würde Nick von Renee begrüßt.
Dieser nickte und strahlte. Hier konnte er ja ehrlich sein. „Cody ist da“.
„Wie Cody ist da?“
„Wir haben einen neuen Fahrer Chris Slater. Cas, es ist Cody. Dann wird Murray auch noch kommen“.
Renee schüttelte den Kopf. „Ich freue mich ja, aber ist das nicht zu gefährlich? Irgendwer wird sich Fragen stellen warum ihr euch so gut versteht“.
„Darum müssen wir auch zusehen, dass wir uns schnell kennen lernen. Was glaubst du, warum ich heute mit in die Kneipe bin? Wir werden aufpassen, versprochen“.
„Ich gehe einfach davon aus, dass Lt. Parisi weiß, was sie tut“. Renee hatte zu lange Zeit in Angst gelebt um sich einfach zu freuen.

Die Tage vergingen, Cody und Nick hatten nicht viel miteinander zu tun, doch wenigstens schafften sie es regelmäßig ihre Pausen gemeinsam zu machen. Diese Zeit nutzten sie dann um eine Freundschaft aufzubauen.
„Hast du schon Freunde gefunden?“ fragte Ben eines Tages.
„Ich verstehe mich super mit Sam. Ich glaube wir sind auf den Weg Freunde zu werden“.
„Sam ist sehr direkt, er sagt was er Denkt. Wenn man sensibel ist, hat man Probleme damit. Aber viele hier Schätzen seine Direktheit, sie zeigt, dass er eine Ehrliche Haut hat, dass gleicht dann alles wieder aus.“
„Ja, dass habe ich auch schon Festgestellt“, natürlich kannte Cody Nick ganz genau, aber es war schon Interessant zu hören, dass Nick immer noch der Gleiche war.



Teil 23

Die Monate vergingen, Cody und Nick konnten inzwischen recht unbeschwert miteinander umgehen, ohne das irgendwer Verdacht schöpfen würde. Die Ermahnungen von Renee verstummten und die Harmonie kehrte zurück. Cody war oft bei ihnen zu Hause und wurde von Nick gefragt, ob er nicht der Patenonkel von Nicko werden wollte, schließlich hatte er noch keinen durch den ganzen Stress. Zu gerne willigte Cody ein. Für Nick und Renee war es eine kleine Herausforderung Nicko zu erklären, warum Cody hier war und nun Chris hieß, aber er niemanden davon erzählen durfte, auch nicht,dass er ihn schon länger kannte. Renee hatte ihn auch aus dem Kindergarten gelassen, damit sich Nicko an die neue Situation gewöhnen konnte.

Kevin Peterson hatte die Lust auf seinen Job verloren. Von Morgens bis Abends saß er am Computer, aber Entwickeln durfte er nichts. Auch eine Richtige Herausforderung bekam er nicht. Aber was sollte er tun? Kündigen? Wo mit sollte er sein Brot verdienen? Seit fast einem Jahr, hatte er keine neue Freundschaft aufbauen können. Er unterhielt sich zwar mit seinen Kollegen, aber die hielten ihn alle nicht für Ernst.
Als er an diesem Abend nach Hause kam, hatte er einen Umschlag im Briefkasten, er überlegte,ob er irgendwas erwartete, aber er kam auf nichts. Neugierig öffnete er den Umschlag und zum Vorschein kam eine Mappe mit einem Schreiben:

`` Sehr geehrter Mr. Peterson,
wir haben von ihrer Arbeit erfahren und ihren Drang nach weiter Entwicklung. Ich bin Carl Johnson und bin Besitzer von Johnsons Fahrservice in Seattle. Unser Fahrservice besitzt ein eigenes Entwicklungslabor. Dort geht es um weiter Entwicklungen runde ums Auto. Wir hätten sie gerne in unserem Team und würde mich freuen wenn sie meine Einladung uns persönlich kennen zu lernen wahr nehmen könnten. Für ihre Unkosten kommt die Firma auf.
Mit freundlich Grüße
Carl Johnson´´

Kevin lass den Brief zweimal, woher haben die von ihm gehört? Er hatte im letzten Jahr nichts Erreicht. Kevin Peterson war ein Niemand. Er wählte die Nummer, die auf dem Schreiben war und informierte sich auf die Echtheit des Schreibens. Zu seinem Erstaunen, war dieses Schreiben echt und Kevin entschied sich die Einladung anzunehmen und sich das Unternehmen anzugucken, zu verlieren hatte er nichts.

Zwei Tage später saß er Carl Johnson gegenüber.
„Schön das sie meine Einladung angenommen haben“.
„Darf ich fragen wie sie auf mich gekommen sind?“ Kevin war immer noch unsicher.
„Ihr jetziger Arbeitgeber stellt nur die Besten ein, viele werden dort aber Unterfordert, weil die wirklich beliebten Arbeitsplätze vergriffen sind, aber es noch Kräfte für, sagen wir, leichtere Aufgaben geben muss, weil sonst die Forschungsaufgaben liegen bleiben. Wenn ich neue Kräfte suche, dann wende ich mich an ihren Arbeitgeber und sie wurden mir empfohlen. Ihr Arbeitgeber weiß, dass mehr hinter ihnen steckt, nur können die ihnen nicht die passende Arbeit bieten. Ich gebe zu, unser Labor ist wesentlich kleiner, aber bei uns können sie ihre Fähigkeiten ausleben“.
Kevin überlegte, er war immer davon ausgegangen, dass sein Arbeitgeber seine Fähigkeiten nicht zu schätzen weiß.Wenn er das hier hört, dann schien er sich geirrt zu haben. Es sein den, es war irgendwo ein Hacken.
„Ich kann ihre Zweifel verstehen, darum würde ich ihnen gerne die Firma zeigen“, bot Johnson an.
„Das würde ich sehr gerne“.
„Dann kommen sie“.
Es war gerade nicht viel zu tun und die Fahrer saßen im Pausenraum als Johnson mit Kevin rein kam.
„Mr. Peterson, dass sind ein Teil unserer Fahrer“, Johnson stellte sie Namentlich vor, um Kevin zu zeigen, dass er seine Angestellten kannte.
Bei einem blieb Kevins Blick hängen, bei dem, der als Chris Slater vorgestellt wurde. Doch er sammelte sich schnell, aber diese Begegnung sorgte bei ihm für eine Entscheidung.
„Sie werden Hand in Hand mit unseren Mechanikern arbeiten. Kommen sie,ich stelle ihnen Samuel Madison vor, er ist der Chef Mechaniker“.
In der Werkstatt sollte Kevin die nächste Überraschung erleben, auch dieses Gesicht kannte er. Er musste sich zusammen reißen um den Job nicht auf der Stelle anzunehmen. Als die Besichtigung beendet war, ging es zurück ins Büro.

„Hast du gesehen, wer hier ist?“ kam Cody in die Werkstatt.
Nick grinste. „Wir sind wieder vereint,es sei den er lehnt den Job ab“.
„Das glaube ich nicht“.
„Das war ein Scherz Chris. Jetzt müssen wir einen Weg finden um mit ihm in Kontakt zu treten“, überlegte Nick.
„Ich kann mir Vorstellen, dass er im Labor arbeitet und arbeitet ihr nicht dicht zusammen?“
„Nicht mit jedem, aber ich werde mir mühe geben“, Nick stockte. „Kann das unter uns bleiben? Wenn Cas erfährt, das er hier ist, dann gibt es wieder Stress und darauf habe ich keine Lust. Es soll sich erst alles einspielen“.
„Sie hat halt Angst.Kannst du ihr das Verübeln?“
„Nein,natürlich nicht. Aber ich bin sicher, dass Joanna alles ganz genau Durchgeplant hat“.

Kevin Peterson unterschrieb den Vertrag und fing eine Woche später bei Johnson an. Zu keinem Zeitpunkt wurde er als Neuling Behandelt und bekam nach einem Monat sein eigenes Projekt. Das Projekt erforderte eine dichte zusammen Arbeit mit den Mechanikern, Nick ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich darum zu kümmern. So schafften sie es sich Privat auch wieder näher zukommen. Schmerzhaft war zwar, dass Cody noch außen vor war, aber sie wussten, dass sich das auch bald ändern würde.

Drei Monate Später.
Das Trio saß im Garten der Medisons (Nick und Familie) und Grillte. Sie lachten und diskutierten wie in alten Zeiten. Renee hatte sich mit den Kindern ins Haus verzogen, sie war wütend, dass Nick ihr nicht eher erzählt hatte, dass Murray auch hier war. Nick wusste, dass es noch ein langes Gespräch geben würde, aber am Ende würden sie sich wieder vertragen, schließlich war in zwei Wochen die Hochzeit, die es nie gegeben hatte, da das FBI sie schon verheiratet hatte. Für Nick war es selbstverständlich, dass Cody und Murray die Trauzeugen waren und er wusste, dass es für Renee auch kein Problem war.Sie war einfach nur verletzt, was er an ihrer Stelle sicher auch gewesen sei. Doch jetzt wollte er nicht daran denken.

Kurze Zeit später kam Renee mit den Kindern raus, Hope setzte sie ins Bällebad und Nicko rannte zum Trampolin. Sie selber ging zu Nick und gab ihn einen Kuss. Sie hatte Nachgedacht und wusste, warum Nick ihr nichts gesagt hatte und konnte es verstehen. Sich deshalb zu streiten war lächerlich. Cody und Murray waren auch ihre Freunde, auch sie haben ihr Leben für sie Riskiert. Und wenn sie es zu geben musste, hatte sie damit gerechnet, dass nach Cody auch Murray auftaucht. Die drei waren einfach nicht Komplett wenn einer Fehlte.

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Ryders Gesetz:
Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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