Dieses Forum soll den verbliebenen Fans der Serie Trio mit vier Fäusten die Gelegenheit geben, sich auszutauschen, aber auch selbst Storys über das Trio zu schreiben.
 
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 Ein neuer Anfang

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AutorNachricht
Nick Ryder

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Anmeldedatum : 03.05.14

BeitragThema: Ein neuer Anfang   Do 15 Mai 2014, 08:36

Teil 1

So, nun die Fortsetzung zu „Eine unvergessliche Begegnung“. Ich weiß noch nicht wohin es läuft, aber es juckt mich in den Fingern.


Zwei Monate waren vergangen. Nick und Renee bezogen ihre eigene Wohnung. Nicko war bei Murray auf der Riptide, Cody half beim Möbel aufbauen.
„Ihr hättet wirklich auf der Riptide bleiben können“, meinte der Blonde.
„Cody, dass Thema hatten wir doch schon so oft“, seufzte Nick. „Es ist auf Dauer einfach zu eng, vor allem mit Kind“, Nick stockte.
„Da ist noch was. Was ist es?“
„Na ja, die Privatsphäre fehlt“, gab Nick dann zu.
„Oh“, musste Cody zustimmen.
„Aber Beruflich werde ich doch eh jeden Tag auf der Riptide sein“.
„Wie lange noch?“ sprach Cody seine Gedanken laut aus.
„Wie meinst du das?“ verstand Nick nicht.
„Na ja, du bist jetzt Vater und hast einen Sohn. Unser Job bringt Gefahren mit sich. Erst wird damit Anfangen, dass Renee dir in den Ohren liegt, wie lange du unterwegs bist. Bei jedem Kratzer wird sie sich sorgen machen. Irgendwann wirst auch du dir solche Gedanken machen...“.
„Cody, ich bin Mitte 30. Ich werde nicht ewig als Detektiv arbeiten können. Klar werde ich mir irgendwann Gedanken machen müssen über meine Berufliche Zukunft. Ich habe eine Familie zu ernähren. Oder willst du mir sagen, dass du dir keine Gedanken machst? Denk doch einmal zurück, als Tricor uns Kaufen wollte“.
„Na ja, da habe ich eine einmalige Chance gesehen und wir standen kurz vor der Pleite. Und du musst zugeben, ich bin doch einige Jahre älter als du“.
„So viele sind das auch nicht. Mensch Cody, selbst wenn ich mich aus der Detektei zurück ziehen sollte, heißt das doch noch lange nicht, dass unsere Freundschaft damit beendet ist“.
„Du hast Recht“.

„Oh nein, Nicko was machst du den da?“
Nicko war gerade dabei Murray Schrank aus zu räumen.
„Also, dass Räumen wir schön wieder ein“, Murray Kniete sich nieder und zeigte Nicko wie man aufräumte. „Ein Teil nach dem Anderen, siehst du“.
Plötzlich klopfte es. „Hallo, jemand zu Hause?“
„Ja, Moment ich komme“, Murray nahm Nicko an die Hand und ging mit ihm hoch.
„Bin ich hier Richtig bei der Riptide-Detekei?“
„Ja, dass sind sie. Mein Name ist Murray Bozinsky. Meine Partner sind gerade unterwegs. Was kann ich für sie tun?“
„Also, es geht um folgendes. Mir gehört der kleine Flugplatz nördlich von King Harbor. Ich habe die Befürchtung, dass einer meiner Angestellten die Flüge nutzt um illegal Drogen ins Land zu schmuggeln. Übernehmen sie solche Fälle?“
„Eigentlich schon. Gibt es die Möglichkeit, einen von uns Verdeckt bei ihnen arbeiten zu lassen?“
„Wenn sich einer Propellermaschinen und Hubschraubern aus kennt, sicher“.
„Nick Ryder, er ist Pilot. Natürlich muss ich das erst mit ihm Absprechen, aber ich denke, wir übernehmen den Fall“.
„Ist dieser Mr. Ryder einer ihrer Partner?“
„Ja genau“, bestätigte Murray.
„Hört sich gut an. Wann erfahre ich, ob sie für mich Arbeiten?“
„Wollen wir nicht erst über die Finanzen reden?“
„Mein Flugplatz wird Missbraucht, dass muss ein Ende haben. Ich garantiere ihnen, dass ich in der Lage bin,sie zu bezahlen. Also wann?“
„Ich werde mit meinen Partner sprechen und ihnen heute Abend Bescheid geben“.
„So lange kann ich warten. Hier meine Visitenkarte“.

Am Abend kamen die drei aufs Boot.
„Hey mein Kleiner“, kam Nick auf seinen Sohn zu.
„Er ist genau so unordentlich wie du“, beschwerte sich Murray.
„Er ist 1 1/2 Jahre, was erwartest du?“
„Das er meine Schränke zu lässt“.
„Das ist Erziehungssache, bei mir macht er das nicht“, meinte Renee.
„Also will er mich Testen? Ach Jungs, wir haben einen neuen Fall. Also ich habe noch nicht fest zugesagt, weil ich es erst mit euch besprechen wollte“.
„Worum geht es?“ fragte Cody.
„Um illegalen Drogenschmuggel“.
„Und was sollen wir da tun?“
„Ihr kennt doch den kleinen Flugplatz, nördlich von hier. Der Inhaber, ein gewisser Mr. Roger Walker, war hier und hat den Verdacht geäußert, dass einer seiner Mitarbeiter den Flughafen wohl für illegale Zwecke Missbraucht“.
Cody guckte Nick an, er hatte den gleichen Gedanken wie Murray. Nur ihm gefiel es nicht, Nick schon wieder alleine Untercover arbeiten zu lassen.
„Wir könnten es so machen. Ich fange als Pilot bei Walker an und ihr seit meine Drogenhändler. So zwingen wir den Mitarbeiter zu Handeln, weil wir ja eine Konkurrenz sind“, plante Nick gleich.
„Moment mal, wir haben doch noch nicht einmal entschieden ob wir den Fall annehmen“, protestierte Cody.
„Natürlich nehmen wir den an. So was lösen wir doch im Schlaf“, verstand Nick die Sorgen.
„Mit Drogendealern ist nicht zu Scherzen Nick und wir mussten uns erst Sorgen um dich machen“.
„Ach, traut ihr mir etwa nichts mehr zu?“
„Das ist es nicht.Du bist gerade erst wieder Fit und dann gleich so einen Auftrag“.
„Cody, wir haben in den letzten Monaten kaum einnahmen gehabt. Wir müssen mal wieder zu sehen, dass die Detektei wieder in Gang kommt.“
„Murray sagst du auch mal was?“ suchte Cody nach Hilfe.
„Na ja, du kannst Nick nicht immer in Watte packen und das Geld könnten wir wirklich gut gebrauchen“.
„Danke Murray. Gut, dann nehmen wir den Fall an“, gab Cody auf.

„Guten Tag Mr. Walker“, begrüßte Nick seinen „neuen Chef“.
„Hallo Nick, wir duzen uns hier alle. Ich hoffe das ist in Ordnung“.
„Klar“, was anderes hätte Nick auch nicht sagen können, den wenn das hier so üblich ist, wäre es ja auffällig, wenn er aus der Reihe tanzen würde.
„Gut. Haben sie schon einen Plan?“
Nick nickte. „Wir werden ihrem Mitarbeiter Konkurrenz machen. Wir hoffen, dass er sich so selber verrät“.
„Ich vertraue ihnen“.
„Roger, wir sollten an das du denken. Auch wenn wir über den Fall sprechen, ansonsten laufen wir Gefahr, dass wir uns verraten“.
„Natürlich, tut mir Leid“.
„Nicht doch. Könnte ich jetzt meinen Arbeitsplatz sehen?“
„Klar, ich habe meinen Mitarbeiter erzählt, dass wir einen neuen Flugmechaniker bekommen, der sowohl für Reparaturen zuständig ist, aber auch Flüge übernehmen kann. Ich hoffe das geht in Ordnung“.
„Selbst verständlich.“


Teil 2

„Na wie war dein erster Tag“, begrüßte Renee Nick am Abend.
„Ist schon ein Eigenartiges Gefühl, wieder im Job zu sein und gleich wieder was mit Flugzeugen zu tun zu haben“, gab Nick zu. „Aber was auffälliges habe ich nicht feststellen können“.
„Hast du Angst vorm fliegen?“ stellte Renee das Essen auf dem Tisch.
„Ich weiß nicht. Eigentlich nicht, wir sind ja nicht abgestürzt weil ich einen Fehler gemacht habe, aber der Absturz sitzt trotzdem noch im Kopf“.
„Vielleicht bleibst du ja auch am Boden“, strich Renee Nick über die Wange.
„Oder ich fliege eine Runde mit der Mimi, aber nicht im Dunkeln“.
„Meinst du, du bekommst sie hoch? Wie lange stand sie einfach nur rum?“
„Lange, viel zu lange. Wahrscheinlich ist sie beleidigt und springt deshalb nicht an“.
„Nick, die Mimi ist ein Hubschrauber“, lachte Renee.
„Machst du dich über mich lustig?“
„Nein, ich finde es süß“.
„Alles klar“.
„Kannst du dir mit Nicko die Hände waschen gehen, dass Essen ist fertig“.
Nick stand auf und ging zu seinem Sohn. „Du hast die Mama gehört, jetzt wird Hände gewaschen“.

„Cody, kommst du essen“, rief Murray. „Was machst du den da unten die ganze Zeit?“ wollte der Brillenträger wissen, als Cody hoch kam.
„Ich weiß nicht“, dass er versuchte zu begreifen, dass er jetzt eine Kabine für sich hatte, verschwieg er. „Was gibt es den?“
„Nudeln mit Käsesoße“.
„Meinst du nicht, dass das etwas zu viel ist?“
„Ich muss mich erst umgewöhnen, sonst musste ich immer für drei kochen. Ob Nick schon was raus gefunden hat?“
„Dann hätte er uns Bescheid gesagt. Der Plan sieht ja eh vor, dass er erst einmal die Füße still hält und dann erst mit den Geschäften Anfängt“.
„Und wieder sitzen wir hier rum und tun nichts“, seufzte Murray.
„Da seit ihr Pappnasen ja“, kam Quinlan gerade rein.
„Lt. mit ihnen haben wir gar nicht gerechnet. Was gibt es?“
„Ich habe einen Auftrag für euch“.
„Für uns?“
„Ja. Ihr kennt doch den nördlichen Flugplatz. Mir sind Informationen zu Ohren gekommen, dass Roger Walker seinen Flugplatz für Drogengeschäfte benutzt“.
„Roger Walker selber? Das kann nicht sein Lt. Er hat uns beauftragt, die Undichte Stelle zu finden“, wunderte sich Murray.
„Das ist eigenartig“.
„Wir werden es Nick sagen, mal sehen ob er was raus finden kann.“
„Wo ist der überhaupt?“
„Er ist heute erstmals in seiner neuen Wohnung und hat bereits bei Walkers Angefangen“.
„Also weiß dieser Walker, wer Nick ist. Das hatten wir doch erst. Muss sich dieser Kerl immer in Gefahr bringen?“
„Hören sie, wenn wir ihre Informationen früher gehabt hätten, wären wir anderes vorgegangen. Aber jetzt müssen wir es Durchziehen, nur blöd, dass Walker von unserem Vorgehen Informiert wurde“.
„Dann müssen wir einen neuen Plan erarbeiten, den Walker nicht kennt“,schlug Murray vor.
„Hast du eine Idee?“ fragte Cody.
„Wenn wir sicher sein könnten, dass es wirklich Walker selber ist, dann ja. Wir könnten einen Mitarbeiter bitten, mit zu spielen und ihn als Dealer enttarnen. Dann fühlt sich Walker erst einmal wieder sicher.“
„Nur dann ist der Fall abgeschlossen“, konnte Cody nicht folgen.
„Offiziell schon, aber wir können ihn weiter im Auge behalten. Er wird sich Sicherer fühlen und irgendwann erwischen wir ihn schon auf frischer Tat“.
„Wann bekommt ihr die Namen der Mitarbeiter?“ wollte Quinlan wissen.
„Nick wollte sie heute Abend noch vorbei bringen. Ich werde sie dann überprüfen“, informierte Murray.
„Nichts da, ihr werden mir die Namen geben und ich überprüfe sie“.
„LT., wie kommt es eigentlich, dass sie unsere Hilfe brauchen?“
„Ich kann der Zeit keinen verdeckten Ermittler abstellen der sich dort unauffällig umsehen kann. Der Bruchpilot schon“.
„Sie sollten etwas Netter zu uns sein, wenn sie unsere Hilfe haben möchten“, bremste Cody Quinlan ein.

„Bringst du Nicko ins Bett, dann mache ich die Küche“, fing Renee an den Tisch abzudecken.
Nick gab Renee noch einen Kuss in den Nacken und wand sich dann seinen Sohn zu. „Sag Mami Gute Nacht“.
„Naht Mami“, winkte Nicko.
Nick ging mit seinem Sohn ins Badezimmer, zog ihn aus, wusch ihn, putzte ihn die Zähnchen, setzte ihn kurz aufs Töpfchen,cremte ihn ein und zog ihn dann liebevoll an. Niemals hätte er Gedacht, dass er es schaffen könnte, sich um ein Kind zu kümmern, doch Renee war sehr geduldig mit ihm und griff kaum ein.
In Nickos Zimmer lass er ihm noch eine Geschichte vor und legte ihn dann in sein Bettchen. „Gute Nacht“, lächelte Nick.
„Naht Taty“.
Nick losch das Licht und ging in die Küche.
„Na hat dein Sohn dich gehen lassen?“ war Renee gerade fertig.
„Er war Hundemüde und ist sofort eingeschlafen“, Nick zog Renee in seine Arme. „Unser erster Abend in unserem Haus“.
„Was willst du damit sagen?“
„Wir haben unsere Ruhe und müssen auf keinen Rücksicht nehmen“, grinste Nick.
„Woran du schon wieder denkst“.
„Schon wieder? Ich bitte dich“, tat Nick beleidigt.
„Ist da etwas einer Eingeschnappt?“
Das Telefon klingelte.
Nick seufzte. „Wie war das, hier sind wir ungestört?“ Er griff zum Hörer. „Ryder“.
-
„Ach ja, euch habe ich ganz vergessen. Moment“. Nick holte etwas und lass Namen vor.
„Nein, ich habe noch nichts raus gefunden“.
-
„Das ist nicht euer ernst“.
-
„Na super. Also wird es doch nicht so einfach wie wir dachten. Danke für die Info“, Nickt legte auf.
„Was gibt es?“
„Laut Quinlan, steckt Roger Walker selber hinter dem Drogenschmuggel“.
„Und jetzt?“
„Wir werden erst einmal so weiter machen wie geplant. Sollte es sich bewahrheiten, dass seine Mitarbeiter wirklich nichts damit zu tun haben, werden wir einen Einweihen und ihn um Mithilfe bitten. So das wir den Fall so Abschließen können wie besprochen. Wir werden dann Walker beschatten und hoffen, dass er Fehler macht“.
Renee seufzte. „Pass auf dich auf ja“.
„Versprochen. Aber lass uns nicht mehr über den Fall sprechen“.
„Gut. Wo waren wir stehen geblieben?“
„Hier mit“, Nick küsste Renee und legte ihr eine Hand in den Nacken.
„Das gefällt mir“, nuschelte Renee und schob ihre Hände in Nicks hinteren Hosentaschen.



Teil 3

Murray hatte die halbe Nacht damit verbracht, den Computer mit den Namen zu füttern, die Nick ihnen gegeben hatte. Danach ließ er den Computer seine Arbeit erledigen und legte sich schlafen.
Am nächsten Morgen wurde er von Cody geweckt, der anscheinend nicht mitbekommen hatte, dass Murray erst spät ins Bett gekommen ist.
Murray ging den den Salon. "Guten Morgen".
"Morgen. Du siehst aus, als konntest du letzte Nacht nicht schlafen", fiel Cody auf.
"Richtig, ich habe die Namen noch in den Computer eingegeben."
"Habe ich dich geweckt?"
"Schon gut", winkte Murray ab.
"Das tut mir Leid", ärgerte sich Cody, er hätte daran denken können, dass Murray noch die Namen bearbeitete.
"Wenn du einen Kaffee für mich hast, vergesse ich das ganz schnell".
"Ja klar. Bitte schön", stellte Cody Murray eine Tasse mit dem schwarzen Getränk hin.
"Danke".
"Wir sollten Nick daran erinnern uns nicht zu vergessen", ärgerte sich Cody.
"Ach komm, es war sicher nur eine Ausnahme. Es ist neu für uns alle", sah es Murray anderes.
"Aber im Ernstfall, darf ihm das nicht passieren".
"Wird es auch nicht oder vertraust du Nick nicht mehr?"
"Natürlich tue ich das".

"Alles in Ordnung mit dir?" guckte Renee Nick am frühen Morgen an.
"Ja, warum fragst du?"
"Du hast die Nacht schlecht geträumt und du hast geredet, ich konnte es nur nicht verstehen".
"Einfach nur ein schlechter Traum, nichts besonderes", tat es Nick ab, er wollte Renee nicht belasten, zu dem hatte er seit längeren nicht mehr von dem Absturz geträumt.
"Du kannst mit mir reden", war Renee nicht ganz überzeugt.
"Ich weiß", lächelte Nick. "Ich muss jetzt los, sonst komme ich zu Spät zur Arbeit".
"Pass auf dich auf".
"Versprochen. Gib Nicko einen Kuss von mir", zum Abschied, gab Nick Renee noch einen Kuss.

"So hier sind die Auswertungen der Namen die Nick und gegeben hat", kam Murray mit einem Stapel Blätter aus seiner Kammer.
"Was besonderes?"
"Nicht das Geringste. Die haben alle eine weiße Weste und sind eigentlich auch nicht mehr in einem Alter um mit so was Anzufangen", schüttelte Murray den Kopf.
"Walker aber auch nicht".
"Vielleicht macht er es schon seit Jahren und hat jetzt Wind davon bekommen, dass ihm die Polizei auf den Fersen ist. Darum hat er sich an uns gewendet um den Verdacht von sich zu schieben".
"Nur Frage ich mich, wie er damit den Verdacht von sich nehmen will? Den im Grunde dürften wir ja nichts finden", grübelte Cody.
"Vielleicht will er es so Einfädeln, dass der Verdacht auf einen Mitarbeiter fällt".
"Das könnte sein. Auf jeden Fall müssen wir mit allem rechnen", war Cody auf der Hut.

"Hey Nick, ich habe bei der Losevsky, bei der Landung ein unruhiges Vibrieren gehört, könntest du dich darum kümmern?" kam Alex, einer der Piloten, auf Nick zu.
"Klar. Kann ich das hier noch beenden oder ist es sehr eilig?"
"Also heute hat die Losevsky keinen Flug mehr, erst Morgen Nachmittag steht sie auf den Plan".
"Gut, bis dahin ist sie fertig", versprach Nick.
Er machte seine Arbeit zu ende und kümmerte sich dann um die Propellermaschinen. "Wo juckt den dein Schuh?"
Nick fand den Fehler nach einer Stunde, ihn zu beheben dauerte etwas länger. Dabei nutzte er die Gelegenheit, die Maschine nach Spuren abzusuchen, die von Drogen stammen konnten, doch er fand nichts. "Also du bist sauber oder die sind Gründlich".
"Redest du immer mit den Maschinen?", stand Alex plötzlich da.
"Ähm ja, aber nur wenn ich mich unbeobachtet fühle".
"Tut mir Leid, ich wollte mich nicht so an schleichen. Ich wollte nur Fragen, ob du was gefunden hast?"
"Ja. Du hattest Glück, dass linke Triebwerk hatte eine Minimales Loch in einem der Schläuche, ich habe ihn ausgetauscht".
"Danke. Ist es meine Schuld? Also liegt es daran wie ich lande? Lande ich zu hart?"
"Nein, es ist einfacher Verschleiß. Der Schlauch wird bei der Landung nicht belastet", versichert Nick.
"Dann bin ich ja beruhigt. Noch mals Danke".

Nach dem Nicks Schicht vorbei war, machte er sich auf den Weg zur Riptide. Es war ihm unangenehm, dass er es vergessen hatte, die Namen durch zu geben, noch mal sollte das nicht passieren.
"Hey, schön dich zu sehen", wurde er freudig begrüßt.
"Sorry Jungs, wegen Gestern".
"Ach, schon vergessen", winkte Cody ab.
"Heute Morgen hast du noch einen Aufstand gemacht", verriet Murray.
"Ach Murray, da hast du was Falsch verstanden".
"Also, gibt es was neues?" wollte Nick keine unnötige Zeit verschwenden.
"Die Namen die du uns gegeben hast, sind alle sauber".
"Ich hatte heute die Gelegenheit, mir eine der Propellermaschinen genauer anzusehen. Entweder sind die sehr Gründlich und machen so gut sauber, dass man nichts sieht oder diese Maschine wird nicht benutzt", erklärte Nick.
"Also hast du auch nichts neues?"
"Nicht wirklich. Die Kollegen machen alle einen netten Eindruck und benehmen sich kein Bisschen auffällig".
"Das würde Quinlans Vision stützen", meinte Cody.
"Ja, aber noch ist die Zeit nicht gekommen um weitere Schritte ein zu leiten. Diese Woche stehen noch Standard Wartungen an. Ich werde die Zeit nutzen und mir die Maschinen alle genauer anzusehen. Vielleicht finde ich was".
"Hat Walker eigentlich eine Fluglizenz?" fragte Murray.
"Gute Frage, finde das doch mal bitte raus. Müsste er ja eigentlich oder er ist nur Mittelsmann".
"Wird gemacht", Murray ging runter.
"Bleibst du noch?" fragte Cody.
"Nein, Renee und ich wollten noch mit Nicko ins Freibad".
"Na dann, viel Spaß".
"Kommt doch mit", bot Nick an.
"Danke, aber ich will Murray nicht alleine Arbeiten lassen. Ich bin eh derjenige der im Moment am Wenigsten zu tun hat".
"Deine Zeit kommt noch", klopfte Nick seinem Freund auf die Schulter. "Ruft ihr mich an, wenn ihr mehr wisst?"
"Ja, machen wir. Grüß Renee".


Teil 4

Es vergingen mehrere Tag und nichts Auffälliges war zu finden. Bei den Wartungsarbeiten an den verschiedensten Fluggeräten, achtete Nick auf jede Spur, doch er fand keine. Auch Murray und Cody fanden nichts.
"Das gibt es doch nicht, dass wir nichts finden", stöhnte Cody.
"Doch, weil Walker selber dahinter steckt", war sich Murray schon sicher.
"Aber dann muss er doch mal tätig werden, damit wir fündig werden und der Verdacht von ihm genommen wird", verstand Nick nicht.
"Vielleicht tut er gar nichts. Vielleicht geht er davon aus, dass sein Verdacht dünne Luft ist", spekulierte Murray.
"Das glaube ich nicht, er will den Verdacht von sich schieben, also muss ein Schuldiger her", schüttelte Nick den Kopf.
"Dann gehen wir weiter nach Plan und starten unseren Drogenschmugel", für Cody würde das bedeuten, dass er ins Spiel kam.
"Bleibt die Frage, sagen wir es Walker oder nicht? Ich meine den Plan kennt er, er weiß aber nicht wann es los geht", grübelte Nick.
"Eine Frage ist auch, holen wir einen deiner derzeitigen Kollegen ins Boot?"
"Erst einmal nicht. Walker kennt den Plan und wird sich vielleicht schon seine Gedanken gemacht haben. Wenn sich weiter hin nichts tut, dann kann ich immer noch einen Fragen", Nick hatte da schon einen im Sinn. "Dann muss Quinlan aber ganz genau eingeweiht sein, nicht das da was schief läuft und der Falsche Fest genommen wird und wirklich für Schuldig gehalten wird.
"Den Groben Plan kennt er schon", berichtete Cody.
"Gut. Du wirst mich dann Morgen Abend, nach dem der Flugplatz geschlossen hat, aufsuchen und wir tun so, als würden wir ein Geschäft abschließen", ging Nick es noch einmal durch. "Du übergibst mir einen Koffer und ich dir einen, dann fliege ich los".
"So machen wir das", nickte Cody.
"Aber wer soll das den sehen, wenn ihr das nach Feierabend macht?" war sich Murray nicht ganz sicher ob der Plan aufgehen würde.
"Es ist ja illegal, es soll ja Offiziell keiner mitbekommen. Daher machen wir das nach Schließung. Wenn das nichts bringt, müssen wir härter werden", erklärte Nick.
"Nick, es wird dein erster Flug, nach dem Absturz", Cody hatte mitbekommen, dass Nick Nachts schlecht geträumt hatte.
"Ich weiß, aber was soll schon schief laufen?"
"Nick, ich weiß von deinen Träumen".
"Die habe ich schon lange nicht mehr", log Nick.
"Bist du sicher? Willst du nicht erst eine Runde mit der Mimi drehen?", schlug Cody vor.
"So weit ich weiß, weiß niemand, nicht einmal Walker, dass ich einen eigenen Hubschrauber habe und das muss auch so bleiben. Den warum sonst, sollte ich den Flughafen für meine Geschäfte nutzen?"
"Da hast du Recht, die Mimi gibt es also nicht", grinste Cody.
"Da gibt es gar nichts zu grinsen".

"Du kommst spät", begrüßte Renee Nick, Nicko lag schon im Bett.
"Tut mir Leid Schatz. Ich habe noch mit den Jungs unser weiteres vorgehen besprochen", seufzte Nick. Dieses nicht Voran kommen war genau so Anstrengend wie so manch anderer Fall.
"Heißt das, dass euer Plan startet?" Renee war auf dem Laufenden.
"Ja, es wird Zeit das wir zu einem Ergebnis kommen. Wie geht es dir?"
"Bis auf das ich die Zeit mit dir vermisse, geht es mir gut".
"Es wird Fälle geben, da habe ich mehr Zeit", versprach Nick und nahm Renee in den Arm.
"Du tust nur deinen Job, ich wusste auf was ich mich einlasse. So lange du auf dich aufpasst, habe ich nichts dagegen".
Nick guckte Renee in die Augen.
"Was?"
"Habe ich dir heute schon gesagt, dass ich dich Liebe?"
Renee tat so, als würde sie überlegen. "Ich weiß nicht".
"Ich Liebe dich", zur Bestätigung gab er ihr einen Kuss.

"Es war heute fast wie früher. Wir saßen zusammen und haben über den Fall gesprochen", schwelgte Murray in Erinnerungen.
"Mmm", Cody war im Gedanken, er vermisste das Früher.
"Wäre es dir Lieber, wenn Nick mit Renee im Zeugenschutzprogramm wäre?"
"Mmm".
"Cody, darf ich die Epptide haben?"
"Mmm".
"CODY, du hörst mir gar nicht zu".
"Was?"
"Du hörst mir nicht zu".
"Doch, doch".
"Ach ja? Und was habe ich gesagt?"
Cody überlegte.
"Gib es doch wenigstens zu, dass du mit deinen Gedanken wo anders warst".
"Tut mir Leid Boz".
"Schon gut, ich vermisse ihn auch".


"Sind sie angeschnallt............".

"Legen sie den Kopf auf die Knie...........".

"Verdammt, ich kann sie nicht halten.........".

"Wir stürzen ab.........".

"Machen sie sich auf den Aufprall gefasst.......".

"Mayday, Mayday.............".



Teil 5

Renee wachte auf und sah, dass Nick sich im Bett hin und her wälzte, dazu war er Klitsche Nass geschwitzt.
"Nick, wach auf, du träumst", legte sie ihre Hand auf Nicks Schulter und rüttelte ihn sanft.
"NEIN", Nick schreckte hoch und Atmete schwer.
Renee legte ihre Arme von hinten um ihren Freund. "Du hast geträumt", dieses mal hatte sie mitbekommen, wo von er geträumt hatte.
Nick guckte Renee an.
"Es ist in Ordnung", fing sie an Nick in ihren Armen zu wiegen.
"Ich habe Gedacht, diese Träume sind vorbei", gab Nick zu.
"Du wirst morgen wieder fliegen, da kommen deine Ängste zurück".
"Renee, ich liebe das fliegen. Ich verstehe nicht, wieso ich diese Angst habe".
"Weil du dir immer noch die Schuld gibst für den Absturz", mehr brauchte Renee nicht sagen, sie wusste, dass Nick ihre Meinung kannte.
"Es war Sabotage".
"Ich weiß, dass du das weißt, dennoch fühlst du dich Verantwortlich", strich Renee Nick übers Gesicht. "Soll ich dir einen heißen Kakao machen?, damit du wider einschlafen kannst."
Nick schüttelte den Kopf. "Bleib hier", er legte sich wieder hin.
Renee nahm ihn in den Arm und strich ihn über den Rücken.

Am nächsten Vormittag besuchte Renee mit Nicko die Riptide. "Jemand zu Hause?"
"Renee, komm rein, wir sind im Salon", rief Murray.
"Hey ihr zwei. Komm mal zum Onkel", streckte Cody die Arme nach Nicko aus.
"Ody", brabbelte Nicko fröhlich.
"Er kann das c nicht", lachte Renee.
"Das kommt noch".
"Jungs, ich muss mit euch reden", wurde Renee ernst.
"Um was geht es?"
"Um Nick. Ich weiß nicht, ob er wirklich in der Lage ist zu fliegen. Er hatte letzte Nacht wieder einen schlechten Traum, er hat geredet, war unruhig und war Nass geschwitzt".
"Gestern hat er behauptet, er Träumt nicht mehr".
"Seit zwei Nächten sieht das anderes aus. Wahrscheinlich, weil ihm Bewusst wird, dass er es wieder tun muss".
"Vielleicht sollte er lieber doch seinen ersten Flug mit der Mimi machen", überlegte Murray.
"Das hatten wir doch gestern. Der Plan gerät so in Gefahr.“
"Es geht hier um Nick. Der Plan ist mir egal", keifte Cody.
"Vielleicht sind meine Sorgen ja unbegründet und sobald er in der Luft ist, ist alles gut", seufzte Renee.
"Gibt es eine Möglichkeit, dass einer Mitfliegt?" schlug Murray vor.
"Na ja, der Plan sieht zwar so aus, als würde Nick die Drogen alleine Transportieren, aber ich bin sicher, dass sich das auch Kurzfristig ändern lässt und ich samt Koffer mitfliege", meinte Cody.
"Gute Idee, dann ist er nicht alleine".

Nick sagte Walker nicht, dass ihr Plan heute in die nächste Phase ging. Das einzige was er sagte war, dass er heute länger bleiben würde, weil die Dornier überholt werden musste und dies Zeit kosten würde.
Als alles weg waren, kam Cody mit einem großen Koffer. Um es leichter zu haben, hatten sie Beschlossen, dass sie sich schon lange Kannten.
"Hast du die Wahre?" fragte Nick.
Cody klopfte auf den Koffer.
"Gut", Nick wollte den Koffer nehmen.
"Sein mir nicht böse, aber dieses mal möchte ich den Koffer Persönlich abgeben. Letztes mal fehlte etwas vom Geld. Ich will mich vor Ort Gewissheit schaffen, dass es Vollständig ist".
Nick wunderte sich, so war das nicht abgesprochen, aber zum Diskutieren blieb keine Zeit, sie wussten nicht ob sie beobachtet wurden.
"Dann steig ein", und Nick steig selber ein.
Im Cockpit, atmete er ein uns aus, seine Hände waren Schweiß nass.
Cody tat so, als würde er es nicht merken, noch nicht.
Dann leitete Nick den Start ein, sie hatten einen Auftrag, einen Fall, den mussten sie erledigen und wenn er es nicht schaffen würde, diesen Helikopter in die Luft zu bekommen, dann war ihr Plan gescheitert und der Fall weg. Nick wollte nicht versagen.
Der Start dauerte länger als normal, aber dann hatte Nick die Maschine oben.
"Alles in Ordnung?" fragte Cody nun doch.
"Bist du deshalb mitgekommen, weil du Angst hattest, dass ich es nicht packe?"
"Nein. Renee hat uns von deinen Träumen erzählt. Wir wollten, dass du nicht alleine bist, falls du eine Panikatakke bekommst".
"Vielen Dank für das Vertrauen".
"Nick, du hattest einen schweren Absturz, Ron ist gestorben und du selber warst nicht weit davon entfernt. Auch wenn du NICHTS für den Absturz kannst und dein bestes gegeben hast. So was vergisst man nicht so schnell. Glaubst du, ich will meinen besten Freund verlieren, weil wir was verlangt haben wozu er nicht in der Lage ist?"
"Willst du damit sagen, dass ich nicht in der Lage bin zu fliegen?"
"Doch, natürlich. Nur ist die Angst ein harter Gegner und wir wollten dich nicht alleine mit ihr lassen".
"Cody halt deinen Mund, du meinst es vielleicht gut, aber du bringst dich gerade um Kopf und Kragen". Wenn Nick ehrlich war, wusste er wie Cody es meinte, aber er wollte es nicht Verstehen, er fühlte sich verletzt.
Sie blieben eine halbe Stunde in der Luft, dann ging Nick runter.
An der Stelle wartete Murray, als Käufer.
Sie wickelten das Geschäft ab und machten sich dann auf den Rückflug.
"Kommst du heute noch auf die Riptide?" wollte Cody wissen, bevor sie landeten.
"Es ist schon spät".
"Also nicht. Gut, melde dich, wenn es was neues gibt".



Teil 6

"Hat alles geklappt?" fragte Renee als Nick nach Hause kam.
"Ja", Nick war kurz angebunden, da er immer noch stinkig war, dass Renee gleich zu den Jungs gerannt war, wegen seines Traumes.
Renee guckte Nick fragend an. "Irgendwas ist doch?"
"Ist die Frage ernst gemeint? Du müsstest doch wissen, was los ist".
"Die Planänderung", vermutete Renee.
"Genau. Musstest du gleich auf die Riptide rennen, nur weil ich mal einen schlechten Traum hatte?"
"Es war nicht irgendein Traum und es war auch nicht das erste oder das zweite mal. Die Sache beschäftigt dich immer noch, nur willst du es keinem zeigen. Warum? Denkst du, dass wir dich dann für schwach halten? Du wärst fast drauf gegangen, dass steckt keiner so einfach weg".
"Es war nicht das erst mal", verharmloste Nick die Sache.
"Doch".
"Nein, im Vietnam bin ich auch abgeschossen worden".
"Das kannst du doch nicht vergleichen. Das war im Krieg".
"Absturz ist Absturz".
"Verdammt noch mal Nick. Ich bin deine Freundin und Cody und Murray deine Freunde. Vor uns musst du nicht den Helden spielen".
"Tue ich doch auch nicht. Weißt du wie weh es tut, wenn man das Gefühl bekommt, dass einem nicht vertraut wird?"
"Natürlich vertrauen wir dir. Wir hatten nur Angst. Angst das dich da oben in der Luft eine Panikattacke einholt und wir von hier unten nichts tun könnten. Cody ist nicht mit geflogen, um dich zu Kontrollieren, es ging darum, ob du deine Angst im Griff hast".
"Es tat trotzdem weh", wurde Nick wieder ruhiger.
"Uns tut es auch weh, wenn du alles in dich rein Stopfst und nicht mit uns redest. Wir sind deine Familie. Warum musste ich von Cody erfahren, dass du schon öfter diese Träume hattest? Soll ich dir jetzt vorwerfen, dass du mir nicht vertraust?"
"Nein, ich vertraue dir. Ich will dich nur nicht mit belanglosen Zeug belasten. Du hattest genug um die Ohren".
"Es ist kein belangloses Zeug, wenn du Leidest. Ich bin deine Freundin und ich erwarte, dass du mit mir über deine Gefühle und deine Sorgen sprichst. Wenn nicht mit mir, mit wem den sonst? Gut mit Cody und Murray wäre ich auch einverstanden, aber das tust du auch nicht".
Nick dachte nach, sie hatte Recht, seine Probleme behielt er für sich. Aber anderes hatte er es nicht gelernt.
"Nick, ich kann Nachvollziehen, dass es dich auf der einen Seite Kränkt, aber das war ganz sicher nicht unsere Absicht. Weißt du, was für Ängste wir Durch standen haben, als du vermisst wurdest? Als wir nicht wussten ob du noch Lebst oder wie schwer du verletzt bist?"
"Siehst du, dass habt ihr mir auch nie erzählt".
"Weil wir dich Lebend zurück bekommen haben, da waren die Ängste vergessen. Wäre Ron nicht gestorben, dann würdest du jetzt vielleicht weniger Ängste haben. Es sind deine Schuldgefühle, die dir Angst machen. Du hast Angst, dass dir das noch einmal passiert. Aber du hast keine Schuld und so lange du das nicht einsiehst, wird sich deine Angst auch nicht legen".
"Ron hat mir vertraut und ich....".
"Nein, hast du nicht", Renee wusste, was er sagen wollte. "Es war sein eigener Vater".
"Ich weiß das es Sabotage war und das sage ich nicht einfach so. Aber ständig mache ich mir Gedanken, ob ich nicht irgendwas anderes hätte machen können. Einen anderen Flugwinkel bei der Landung oder nur ein paar Meter weiter rechts oder links. Irgendwas".
Renee nahm Nick in den Arm. "Ich weiß, dass du in dem Moment dein bestes getan hast. Du hattest doch noch nicht einmal Zeit zu überlegen. Du hast einfach so Gehandelt, wie du es für den Moment für Richtig gehalten hast. Ron hat den Fehler gemacht und sich nicht an deine Anweisungen gehalten. Wäre er angeschnallt gewesen, dann wäre er nicht aus dem Helikopter geschleudert worden, wäre er nicht aus dem Helikopter geschleudert worden, dann wären seine Verletzungen nicht so schlimm gewesen, wenn die .....".
"Ich habe dich Verstanden. Das sage ich mir ja auch immer und immer wieder".
"Ich bin froh, dass du jetzt mit mir darüber redest".
Auch wenn es Nick gut tat, schämte er sich, sich so zu öffnen. Das war wohl eine Sache an der er Arbeiten musste, wenn er ein guter Familienmensch sein wollte.
"Renee, es tut mir Leid, dass ich dich so angegangen habe".
"Schon gut, du hast Luft abgelassen. So hast du wenigstens über deine Gefühle geredet".

"Wie hat es Nick aufgenommen?" wollte Murray wissen.
"Nicht gut. Er hatte das Gefühl, als würden wir ihm nicht vertrauen".
"Das habe ich befürchtet. Gibt es sonst was neues?"
Cody schüttelte den Kopf und gähnte.
"Dann warten wir den Morgigen Tag ab und sehen dann weiter".
"Genau. Ich geh jetzt schlafen".

"Na konntest du den Fehler noch beheben?" fragte Alex.
"Ja, es hat lange gedauert, aber als ich den Testflug gemacht habe, hat sich gezeigt, dass alles wieder in Ordnung ist. Brauchst du die Dornier heute?"
"Nein, aber ich finde es Klasse, dass du dich so ins Zeug legst, der letzte Mechaniker hat dann Feierabend gemacht, wann er Feierabend hatte und am nächsten Tag mussten wir Aufträge absagen, weil die Maschine nicht Flugtauglich war".
"Ist das dein Ernst?"
"Ja. Es ist ein Wunder, dass Roger ihn so lange behalten hat. Ich verstehe auch nicht, wieso er hier immer noch fliegen darf. Er hat der Firma schließlich geschadet".
"Vielleicht hat Roger ein zu großes Herz um ihm das zu verbieten", Nick wüsste zu gerne den Namen, Walker konnte er nicht Fragen, da dieser ja inzwischen selber Verdächtig war.
"Viele unter uns sagen, dass Georg gut geerbt hatte und deshalb nicht auf dem Job angewiesen war und deshalb so Nachlässig war".
Georg, den Namen musste Nick sich merken und ihn Murray durchgeben.
"Dann hätte er sich aber einen Job suchen sollen, wo es nicht so wichtig ist. Hier ist es doch Lebenswichtig richtig zu arbeiten.
"Stimmt, aber manche sehen das Anderes":
"Alex, kommst du, wir müssen los", rief Brain.
"Ich muss, wir sehen uns".
Nick nickte.


Teil 7


Am Abend gab Nick Murray den Namen Georg durch.
"Hast du auch einen Nachnamen?" fragte der Computerfachmann.
"Tut mir Leid, ich wollte nicht Nachfragen. Aber du kannst dich doch sicher beim Flugplatz einhaken und dann dürftest du doch eine Liste mit allen Mitarbeitern bekommen oder?"
"Nick du überrascht mich. Ich dachte, ihr passt nie auf, wenn ich was am Computer mache".
"Murray, wie kommst du den darauf?"
"Ihr tut immer so desinteressiert".
"Das wirkt nur so, weil wir keine Ahnung haben", bestritt Nick.
"Ach so, aber das lässt sich doch ändern. Ich erkläre euch das gerne".
"Lass mal gut sein Murray, wir haben dich ja. Bis Cody das begreift, sind wir in Rente".
"Und was ist mit dir?"
"Ich habe Familie".
"Du willst dich doch nur drücken".
"Nein, will ich gar nicht. Wir sprechen uns wieder, wenn du Familie hast. Murray grüß Cody, ich muss jetzt Schluss machen, Nicko will mit mir spielen" ging es Nick nicht schnell genug das Telefonat zu beenden, bei dem Thema.
"Und, was sagt er?" fragte Cody.
"Wir sollen einen Georg überprüfen, einen Nachnamen hat er nicht".
"Das ist doch mal eine Herausforderung für dich", wollte Cody seinen Freund anspornen.

"Nicko liegt doch schon im Bett", hatte Renee das Ende des Gesprächs mitbekommen.
"Das weiß Murray doch nicht und bevor ich mir was vom Computer anhören muss, suche ich die Flucht".
"Das ist gemein", fand Renee.
"Du kennst Murray nur noch nicht gut genug um mich zu verstehen".
Renee nahm Nicks Hand und führte ihn zum Sofa. "Ich muss dir was sagen".
"Was?" Nick guckte Renee ernst an. "Ist was passiert?"
"Das kommt ganz darauf an, wie du es siehst", lächelte Renee und legte ihre Hand auf ihren Bauch.
"Bist du Krank? Geht es dir nicht gut?", verstand Nick die Geste nicht.
Renee schüttelte den Kopf. "Nick, ich bin Schwanger. Nicko bekommt ein Geschwisterchen".
"Was?" glaubte Nick sich verhört zu haben, er konnte es nicht glauben.
"Du wirst Papa".
"Das bin ich doch schon".
"Dann eben Zweifach Dady", lachte Renee.
"Ich weiß gerade nicht was ich sagen soll".
"Vielleicht das du dich freust?"
"Ja klar. Ich freue mich. Jetzt kann ich die Schwangerschaft miterleben, die Geburt, dass Aufwachsen. Oh mein Gott, ich muss noch so viel lernen. Das Kleine wird noch so zerbrechlich sein. Du musst mir sagen wie ich es anfassen darf ohne ihm weh zu tun. Renee, in welcher Woche bist du? Wie lange habe ich noch Zeit?"
"Zeit genug. Ich bin erst in der 6 Woche".
"Also im 2 Monat? Dann bleiben mir noch 7. Die Zeit reicht nie".
"Ganz ruhig, natürlich schaffst du das".
"Komm mal her", Nick nahm Renee in die Hand. Er wollte immer ein zweites Kind, aber eigentlich wollte er erst um Renees Hand anhalten. Was er sich bis heute nicht getraut hatte, weil er nicht wusste, wie sie dazu stand, sie hatten nie über das Thema gesprochen und es war auch noch ziemlich früh.
"Du freust dich wirklich? Kommt es nicht etwas plötzlich?"
"Ok, es kommt plötzlich, aber es ändert nichts an meiner Freude".

Am nächsten Tag ging Nick pfeifend zum Flugplatz.
"Nick, kann ich dich mal sprechen", bat Walker.
Nick kam in sein Büro und schloss die Tür.
"Und schon fündig geworden?"
"Nein, wir haben auch schon den nächsten Schritt eingeleitet, bis jetzt nichts", jetzt wo Nick gefragt wurde, musste er ja Auskunft geben.
"Ach so, deine Überstunden gestern?"
Nick nickte. "Wir werden das noch einmal durchziehen, wenn weiter keine Reaktion kommt, werden wir dreister. Wenn ihre Vermutung stimmt, dann locken wir ihn schon aus der Reserve. Alex erzählte mir gestern von einen Georg und das er hier immer noch Fliegt. Kann es sein, dass er was damit zu tun hat?"
"Georg Ross? Schwer vorzustellen".
"Hätte ja sein können", immerhin hatte Nick jetzt einen Nachnamen für Murray.

"Mist, verdammter Mist"; fluchte Murray.
"Was hast du den?", kam Cody runter.
"Auf dem Flugplatz haben in den letzten 5 Jahren drei Georg gearbeitet, wer von ihnen gekündigt wurde kann ich nicht feststellen".
"Kannst du raus finden, wer wo gearbeitet hat? Nick sagte, dass er Mechaniker war".
"Schon überprüft, nichts".
"Dann muss Nick den Nachnamen raus finden oder du überprüfst alle drei".
"Jede Überprüfung bring Gefahr zu laufen selber erwischt zu werden. So einfach wie ihr denkt ist das nicht. Ich muss mich in den Polizeicomputer einhaken und dabei nach den Informationen suchen. Dazu muss ich jeder Zeit meine Spuren verwischen".
"Dann soll Quinlan die drei überprüfen, wir arbeiten ja irgendwie am gleichem Fall", schlug Cody vor.
"Ja, dass könnte er. Aber wie erklären wir, wie wir an diese Namen gekommen sind?"
"Dann gehen wir hin und sagen, dass Nick von einem ehemaligen Mitarbeiter gehört hat und nur den Vornamen hat. Dann muss Quinlan von vorne Anfangen zu suchen".
"Cody, Quinlan ist bequem. Glaubst du, dass er das macht?"
"Es ist sein Job".
"Aber wir haben doch noch nicht mal einen Beweis, nur einen wagen verdacht".
"Ok, wir setzen Nick darauf an den Nachnamen raus zu bekommen".




Teil 8

Nach seinem Einsatz am Flugplatz suchte Nick seine Freunde auf der Riptide auf. Seiner guten Laune war kein Ende ab zusehen. Mit Renee hatte er vereinbart, Cody und Murray erst einmal nichts zu sagen, da diese sonst Übervorsichtig sein würden und ihn evtl. sogar vom Fall abziehen würden.
"Da ist aber einer gut drauf. Hat Walker den Fall für Abgeschlossen erklärt und uns bezahlt?" fragte Cody.
"Nein, aber es hat sich eine Situation ergeben, wo ich ihn nach Georgs Nachnamen fragen konnte. Er heißt Ross, Georg Ross. Walker hat sofort verneint, als ich ihn gefragt habe, ob er ihm zu trauen würde Drogengeschäfte zu machen. Für meinen Geschmack, etwas zu schnell".
"Dann habe ich jetzt nach was ich suchen kann", stand Murray auf. "Willst du mitkommen und zugucken wie ich das mache?"
"Heute nicht Murray, Renee und ich haben heute noch was vor".
"War ja klar", nölte Cody.
"Cody?" verstand Nick nicht.
"Wann verbringst du mal wieder Zeit mit deinen Freunden?"
"Ich bin doch jetzt hier".
"Ja, Dienstlich. Ich meine Privat".
Nick überlegte und musste Cody recht geben. Privat hatten sie sich in den letzten zwei Wochen nicht gesehen. "Was haltet ihr davon, wenn wir uns heute Abend zum Abendessen im Streathaway treffen?"
"Mit Nicko?"
"Wir bringen die große Sportkare mit, da kann er gut drin schlafen"
"Ich freue mich", nahm Cody die Vereinbarung an. Es war zwar nicht das was er sich vorgestellt hatte, aber besser als gar nichts.

Nick traf sich mit Renee im Baumarkt. "Bist du dir sicher, dass es nicht zu früh ist um schon die Tapeten zu kaufen? Wir wissen noch nicht einmal was es wird".
"Es wird ein Mädchen", war sich Nick sicher.
"Woher willst du das Wissen?"
"Sagt mir mein Bauch".
"Ah und was machen wir wenn es ein Junge wird?"
"Wir kaufen einfach eine neutrale Farbe".
"Nick, dass zweite Kinderzimmer ist schon weiß tapeziert, wir müssen es also eigentlich nur noch streichen und das kannst du machen, wenn ich mit dem Baby im Krankenhaus bin".
"Dann bin ich entweder bei dir oder kümmere mich um Nicko. Gut, dann kaufen wir noch keine Farbe, dann aber die Möbel".
"Das können wir machen. Was hältst du von weiß?"
"Schöne Idee".
Also fuhren sie zum Möbelgeschäft.

"Wo bleibt Nick?" fragte Murray, als er mit Cody im Streataway saß.
"Würde mich nicht wundern, wenn er es vergessen hätte", versuchte Cody seine Enttäuschung zu verbergen.
"Sorry Leute, bei uns hat es länger gedauert", kam Nick dann doch noch.
"Ody, Urry", freute sich Nicko die Beiden zu sehen.
Cody stand auf und nahm Renee Nicko ab. "Willst du mir verraten was Mami und Dady heute gemacht haben?"
"Baby auf", brabelte Nicko.
Cody guckte Nick an.
"Wir waren in einem Spieleland wo heute Verhältnismäßig viele Babys waren", log Nick.
"Ah und ich dachte schon", gab sich Cody zufrieden.
"Was dachtest du?" fragte Murray.
"Na ja Baby auf, hört sich an wie Baby kauf. Macht man daraus einen Satz, könnte es heißen, dass sie Sachen für ein Baby gekauft haben", wusste Cody nicht, wie recht er damit hatte.
Murray lachte. "Das hätten die zwei uns doch gesagt".
Nick rückte Renee den Stuhl zurecht und holte für Nicko einen Hochstuhl.
"Nick stell ihn bitte hier her", bat Murray.
"Ganz wie du willst", stellte Nick den Stuhl neben Murray und setzte sich neben Renee. "Habt ihr was über Ross raus gefunden?"
""Nichts besonderes", schüttelte Murray den Kopf.
"Dann sollten wir Morgen den nächsten Flug starten, vielleicht sogar etwas auffälliger", überlegte Nick.
"Ist das nicht etwas zu schnell?" fürchtete Cody.
"Ich will den Fall abschließen".
"Hey, das Riptide Trio, das sich euch hier noch mal sehe, ich dachte ihr hättet euch was neues gesucht", kam Kelly die Bedienung.
"Ach was, wir hatten einfach zu viel zu tun", winkte Cody ab, hatte Kelly die Zeitung nicht gelesen?
"Na ja und dann war ja auch noch der Hubschrauberabsturz von Nick. Wie geht es dir?"
"Alles wieder in Ordnung", lächelte Nick.
Kelly guckte Nick an. "Bleiben die Narben?"
"Ja", Nick wurde nicht gerne darauf angesprochen.
"Das tut mir Leid".
"Kelly, ich Lebe".
Renee nahm Nicks Hand. "Nimm es ihr doch nicht übel."
"Oh, ein neues Gesicht", fiel Kelly erst jetzt auf.
"Kelly, dass ist Renee und das ist Nicko, mein Sohn".
"Du hast einen Sohn?" wunderte sich Kelly.
"Ja. Könnten wir jetzt unsere Bestellung aufgeben?"
"Natürlich".
"Also zur Feier des Tages würde ich sagen, gönnen wir uns ein Glas Sekt", wollte Cody bestellen.
"Ich nehme lieber ein Bier", widersprach Nick.
"Und ich eine Apfelschorle", Renee würde sicher kein Alkohol trinken.
"Na gut, dass keinen Sekt. Du hast es gehört eine Apfelschorle und drei Bier. Was trinkt Nicko?"
"Kann ich für ihn einen Kamillentee bekommen?"
"Natürlich, wisst ihr schon was ihr Essen wollt?"
Sie gaben die Bestellung auf.



Teil 9

Am nächsten Tag, kam Cody schon wesentlich früher, so das die Meisten von Nicks Kollegen noch da waren und ihn mit dem schwarzen Koffer sahen. Natürlich versuchte Cody kein Aufsehen zu erwecken, man sollte ja das Gefühl bekommen, als würde er Schmutzige Geschäfte machen.
"Hallo Nick, alles Bereit?"
"Alles Klar. Der Übergabeplatz hat sich nur verändert".
"Warum sagt der Typ dir das und nicht mir?" tat Cody verärgert.
"Woher soll ich das wissen, vielleicht hat er dich nicht erreicht. Steig ein, sonst kommen wir zu Spät".
Wieder flogen sie los, wieder trafen sie Murray und kehrten zurück. Der Flugplatz war leer, kein Auto stand da.
"Das wird so nichts", flüsterte Cody.
"Das fürchte ich auch. Aber lass uns noch 24 Stunden warte, dann gehen wir zum nächsten Schritt über".
Doch in den nächsten 24 Stunden tat sich nichts.
"Also, entweder geht Walker davon aus, dass es Ausreicht, dass sich sein Verdacht nicht bestätigt oder er hält es noch zu früh um ein zu greifen", überlegte Cody.
Nick schlug mit der Hand auf den Tisch. "Gestern haben wir gesagt, dass wir heute den nächsten Schritt wagen, aber wer sagt uns das es der Richtige Schritt ist? Wenn Walker ganz genau weiß, dass seine Angestellten nichts damit zu tun haben, dann wird er doch Misstrauisch, wenn es doch auf ein mal einer ist".
"Vielleicht sollten wir zu Walker gehen und sagen, dass wir nichts raus gefunden haben und den Fall abschließen", schlug Murray vor. "Dann achten wir auf seine Reaktion".
"Gehen wir mal weiter, Murray. Nehmen wir an, er gibt sich damit zufrieden und wir können den Fall offiziell beenden. Dann können wir ihn unauffällig Beschatten und werden vielleicht fündig. Aber was ist, wenn er darauf besteht, dass wir weiter machen?" wollte Cody vorher wissen, was sie dann tun.
"Dann machen wir weiter und hoffen, dass er dann reagiert, weil er denkt, dass wir seine Mitarbeiter für sauber halten. Dadurch weiß er nicht, wie lange wir noch Ermitteln".
"Also ihn so zu sagen unter Zeitdruck setzen", faste Cody Nicks Worte zusammen.
"Genau".
"Gut, so machen wir es".

Am nächsten Morgen suchte Nick Walker auf.
"Nick, hast du was?"
"Nein. Sämtliche Ermittlungen verlaufen ins nichts. Ihr Verdacht muss Falsch gewesen sein".
"Ich weiß nicht. Ich würde euch bitten weiter zu machen."
"Na gut. Wir werden noch zwei Wochen weiter machen, wenn wir bis dahin nichts finden, dann schließen wir den Fall ab".
"Danke".
"Es ist ihr Geld".
"Stimmt", Walker holte einen Check aus der Schublade. "Hier, eure Bezahlung für die ersten zwei Wochen".
Nick nahm den Check. Eigentlich ließen sie sich erst nach Abschluss bezahlen, aber falls Walker wirklich der Gesuchte war, dann würden sie am Ende kein Geld sehen.
"Ich werde mich dann wieder an die Arbeit machen", verließ Nick das Büro. Auf den Weg nach zum Hangar warf er einen Blick auf den Check und pfeifte 2800 Dollar (in der Serie wurde ja mal erwähnt, dass die 200 am Tag nehmen, wenn ich mich recht Erinnere)

Am Abend teilte Nick seinen Partnern Telefonisch alles mit.
"Ihr steckt fest oder?"
"Irgendwie schon, aber wir haben Walker jetzt unter Zeitdruck gesetzt".
"Und wenn er es nicht ist?"
"Dann ist der Flugplatz sauber. Cody und ich werden jetzt noch dreister sein. Cody wird beim nächsten man den Koffer fallen lassen. Murray wird ihn so präparieren, dass er dabei aufgeht. So das man sehen kann, dass da etwas weißes drin ist".
"Dann muss einer drauf anspringen".
"Wenn es einer von den Angestellten ist ja. Aber lass uns nicht von der Arbeit reden. Wie geht es euch?" legte Nick seine Hand auf Renees Bauch.
"Gut. Ich wollte heute die Möbel aufbauen, aber mir fehlt eine Hand."
"Du baust keine Möbel auf, dass mache ich mit den Jungs".
"Wie den, wenn du es ihnen noch nicht sagen willst?".
"Erwischt, dann machen wir zwei das."
"Gut, ich bin nämlich Schwanger und nicht Krank."

Am Abend klingelte es.
Nick öffnete die Tür.
"Hey Kumpel, wir wollten euch überraschen", standen Cody und Murray vor der Tür.
"Kommt rein", bat Nick seine Freunde rein. "Hättet ihr Bescheid gesagt, dann hätten wir uns Vorbereiten können".
"Nicht doch, wir haben alles mitgebracht, was man für Pizza braucht. Pizza ist doch in Ordnung?"
"Klar. Renee, Nicko wir haben Besuch von Onkel Cody und Onkel Murray".
"Ody, Urry", kam Nicko an.
Renee kam aus dem Bad, sie hatte sich die Hände gewaschen. "Hey Jungs".
"Hey, alles Klar?"
"Alles bestens".
Sie stellten die Mitgebrachten Sachen in die Küche.
Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest. Ich weiß, es fängt erst morgen richtig an, aber ich befürchte, dass ich morgen nicht zum posten komme. Also Frohe Weihnachten ihr Lieben.

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Ryders Gesetz:
Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.


Zuletzt von Nick Ryder am Do 15 Mai 2014, 08:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Ein neuer Anfang   Do 15 Mai 2014, 08:38



Teil 10

Am nächsten Nachmittag kam Cody wie Abgesprochen, ließ aus versehen den Koffer fallen und dieser Sprang wie gewünscht auf.
"Pass doch auf zischte Nick", es war zwar ein flüstern, aber immer noch laut genug um Aufmerksamkeit zu bekommen.
"Sorry", Cody bückte sich schnell und verschloss den Koffer.
Dann verlief es wie jedes mal, sie flogen zu Murray, dieser nahm den Koffer an sich und sie flogen zurück.

Als Nick am nächsten Tag zu seiner Vetty kam, klebte ein Zettel hinter den Scheibenwischern. Er nahm ihn und las ihn. Er guckte sich um, doch er sah niemanden. Aber endlich kam eine Reaktion.
Als er zur Riptide fuhr, achtete er darauf nicht verfolgt zu werden.
"Und?" wurde er Fragend begrüßt.
"Jap, er hat reagiert", Nick holte den Zettel raus.
"Halte dich aus meinen Geschäften raus", las Murray vor.
"Mehr nicht? Keine Drohung?" wunderte sich Cody.
"Nein. Dieses mal nicht. Cody, wir müssen noch einmal fliegen", seufzte Nick.
"Sehe ich auch so."
"Und was ist, wenn er keine Drohung ausspricht sondern gleich Handelt?" sorgte sich Murray.
"Das glaube ich nicht", schüttelte Nick den Kopf.
"Aber zwei Tage sollten wir noch warten", meinte Cody.
"Auf jeden Fall".

Zwei Tage später, ging das Schauspiel erneut los. Cody kam, begrüßte Nick, sie flogen los, übergaben den Koffer an Murray und flogen zurück.
An diesem Tag machte Nick extra Überstunden, in der Hoffnung, dass er vielleicht persönlich Angesprochen wurde. Aber nichts kam. Als er eine Stunde alleine war, weil die Anderen schon nach Hause gefahren waren, machte er auch Schluss.
Wieder ein Zettel. "Letzte Warnung. Halte dich aus meinen Geschäften raus, sonst wirst du es bereuen".
Da war die Drohung, dass hieße, dass Walker jemand hatte, dem er die Schuld in die Schuhe schieben könnte. Nur das "WIE" war noch nicht geklärt.

Zu Hause angekommen, rief er auf der Riptide an und brachte seine Freunde auf den neusten Stand.
"Wir lassen uns aber nicht Einschüchtern oder?"
"Wo denkst du hin Nick?" war es Cody am anderen Ende.
"Du solltest Morgen in der Frühstückspause mal vorbei kommen und wir unterhalten uns um den nächsten Flug. Dieses mal werden wir ihn nach Dienstende tun. Mal sehen was passiert".
Renee stand im Türrahmen. Sie machte sich Sorgen, aber sie wusste, dass es Nicks Job war und sie es vorher wusste.
"OK Cody, grüß Murray. Bis Morgen", damit legte er auf. "Es geht los Schatz".
"Ich habe es mitbekommen".
"Du machst dir Sorgen".
"Ja, aber ich vertraue dir auch. Es ist dein Job und nicht jeder Fall hat es so in sich".

Am nächsten Tag kam Cody, wie Abgesprochen. Zwar ging er mit Nick in eine Ecke, aber man könnte sie belauschen, wenn man wollte. Aus dem Augenwinkel konnte Cody Walkers Blick erkennen.
Nach einem kurzen Gespräch verschwand Cody wieder und Nick setzte sich zu den Anderen.
Von Walker keine Spur.
"Brian, kannst du mir das Erklären?" Walker kam wieder und hatte ein weißes Päckchen in der Hand.
"Nein, woher?" stotterte Brian.
Nick schüttelte den Kopf, musste sich Walker Brian als Sündenbock aussuchen? Unpassender ging es kaum.
"Ich habe es in deinem Schrank gefunden", zischte Walker.
"Was machen sie an meinem Spind?" war Brian überfordert. "Das ist nicht meines. Roger du musst mir glauben, da will mir jemand etwas unterschieben".
"Alex ruf mal die Polizei".
"Roger bist du wirklich sicher, dass du es in Brians Schrank gefunden hast?" Alex guckte Nick an. "Ich habe die Tage gesehen, wie Nick den Typen von eben mehrfach geflogen hat. Jedes mal hatte er einen Koffer dabei, einmal ist er runter gefallen und offen gesprungen und etwas weißes war zu sehen".
"Axel, was weiß ich was er in seinem Koffer hatte. Mr. Smith ist Anwalt. Das was du da gesehen hast waren sicher seine Akten", log Nick, Roger würde ihm schon glauben, den der wusste ja über Nick Bescheid und konnte ihm nicht die Schuld in die Schuhe schieben.
"Nick hat recht. Mr. Smith ist ein angesagter Anwalt. Also ruf jetzt die Polizei, sie sollen sich drum kümmern".
Alex tat wie man es ihm sagte und eine viertel Stunde später wurde Brian abgeführt.
"Ich denke der Fall ist jetzt Abgeschlossen", sagte Roger zu Nick als diese in ihrem Büro waren.
"Das denke ich auch. Nur wieso haben sie in Brians Schrank geguckt?" schließlich hatte Nick das schon längst selber getan, aber das musste er ja nicht sagen.
"Er stand offen und etwas weißes hat da durch geschimmert".
"Sie hätten es liegen lassen sollen und gleich die Polizei rufen sollen. Aber lassen wir es gut sein. Sie haben ihren Mann und ich kann Feierabend machen".
"Ich Danke ihnen Mr. Ryder. Auch wenn sich der Fall per Zufall erledigt hat. Ich werde die Restliche Zahlung in Auftrag geben".
"Danke. Einen schönen Tag noch". Nick fuhr zufrieden zur Riptide.

"Der Fall ist Abgeschlossen, er hat es wirklich Brian in die Schuhe geschoben", musste Nick lachen.
"Warum lachst du?" fand es Murray gar nicht lustig.
"Brian und Drogen? Niemals, dass ist wie Feuer und Wasser", bekam Nick sich nicht wieder ein.
"Könntest du dich bitte wieder ein kriegen, wir müssen besprechen wie es weiter geht".
"Schuldigung".
"Also, beginnt ab Morgen die Observation von Walker".
"Ja, aber die Vetty fällt aus, die würde er sofort erkennen", fürchtete Nick.
"Wir haben ja noch den Jimmy. Wie teilen wir die Schichten ein?"
"Uns fehlt eine vierte Person", meinte Nick. "Alleine sollte niemand Observieren."
"Ich würde mich auf den Abend fest setzen oder früh am Morgen, bevor der Flugplatz öffnet", schlug Murray vor.
"Dann brauchen wir keine Schichten, dann legen wir Nachtschichten ein", stimmte Cody Murray ein.
Nick gefiel das gar nicht.
"Nick, bist du dabei?"
"Also Jungs, können wir das nicht so machen, dass ihr die Nächte und ich den Tag übernehme? Ich werde natürlich sofort kommen, falls was Auffälliges passiert".
"Willst du dich drücken?"
"Nein, ich will nur auf Nummer sicher gehen, den ab heute werden wir nicht mehr bezahlt, daher sollten wir den Fall schnellst möglich abschließen. Daher sollten wir uns vielleicht nicht auf die Nacht verlassen".
"Aber da ist wieder die Gefahr das du alleine bist", erinnerte Murray.
"Wenn ich den Jimmy bekomme, kann ich mich jeder Zeit per Autotelefon melden und ihr kommt".
"Womit sollen wir kommen, wenn du den Jimmy hast?" fragte Murray.
"Mit der Vetty, Cody du passt aber auf sie auf."
"So wie du auf den Jimmy".
"Versprochen".
"Also gut, wir zwei übernehmen die Nachtschicht und du den Tagdienst. Nach drei Tagen sehen wir weiter".


Teil 11

Diese Nacht entschied das Trio Walker noch nicht zu Observieren und sich noch mal richtig aus zu schlafen. Zwar waren sie in der Nacht zu zweit, so das der Eine auch auf den Anderen achten konnte, aber trotzdem mussten sie hellwach sein.
Renee war gar nicht damit Einverstanden, dass Nick alleine observierte, aber Nick beruhigte sie in dem er ihr klar machte, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Schmuggel Nachts von statten ging, größer war.
Am Morgen startete Nick, er stellte sich mit dem Jimmy auf einen nahe gelegenen Parkplatz und beobachtete den Flugplatz.

"Was glaubst du, wann wir fündig werden?" war Murray nervös.
"Das kommt darauf an, wie sicher sich Walker fühlt. Wenn wir großes Pech haben, dann hatte er letzte Nacht einen Deal und wir haben ihn verpasst, dann werden wir lange warten müssen. Wenn er sich noch nicht sicher fühlt, kann es auch lange dauern".
"Aber warum sollte er sich unsicher fühlen? Brian ist weiter in U-Haft".
"Ich weiß es nicht, vielleicht weil wir ihn unter Druck gesetzt haben".
"Hätten wir vielleicht nicht tun sollen."
"Wer weiß, wie lange wir sonst noch an diesem Fall gesessen hätten", grübelte Cody.
"Da hast du auch weder recht".

Der Flugplatz leerte sich zum späten Nachmittag, Nick konnte nichts auffälliges feststellen, in zwei Stunden würde er von seinen Freunden abgelöst, dann war seine Schicht beendet und er freute sich auf zu Hause. Auch wenn er nur im Auto saß und beobachtete, war er erschöpft, da er die ganze Zeit angespannt war.

Nach fast zwei Stunden kamen Cody und Murray.
"Nichts neues Jungs", stieg Nick aus dem Auto und streckte sich.
"Wäre auch zu schön gewesen", seufzte Cody.
"Moment mal Jungs, da kommt eine schwarze Limousine", hatte Murray etwas entdeckt.
"Kommt der folgen wir", machte Nick sich auf den Weg.
Vorsichtig schlich sich das Trio auf das Gelände und sahen die Limousine vor dem Bürogebäude stehen.
"Ich gehe rein", meinte Nick.
"Vergiss es."
"Wenn die mich sehen, behaupte ich, dass ich vergessen habe meinen Spind zu leeren. So spät ist es nun wieder auch nicht".
"Nick, du bist Detektiv, dass glaubt der dir nicht".
"Ach komm, der hat auch nicht gemerkt, dass er unser Hauptverdächtiger ist".
Ohne ein weiteres Wort machte sich Nick auf den Weg.
"Warum kann er so was nicht mal absprechen?" ärgerte sich Cody. "Warum sieht er nicht ein, dass das eine blöd Idee ist?"
"Er will den Fall abschließen und von hier draußen sehen wir wirklich nicht viel".

Nick schlich sich ins Gebäude und hörte Stimmen aus dem Büro.
"Ihr hättet die Gesichter sehen sollen, als ich Brian als Drogendealer hin gestellt habe", hörte Nick Walker.
"Ich verstehe immer noch nicht, warum du diese Detektive beauftragt hast".
"Weil ich die Polizei auf den Versen hatte, ich musste den Verdacht ersticken".
"Und was hättest du gemacht, wenn sie dir auf die schliche gekommen wären?"
"Wie den?" lachte Walker. "Ich wusste doch über ihr vorgehen Bescheid. Dieser Nick hat mir doch immer alles brüh warm erzählt. Was glaubt ihr, warum ich diese Tölpel arrangiert habe".
Nick ballte eine Faust, aber es war ja ein Vorteil, dass sie Unterschätzt wurden.
"Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass man dir auf die schliche gekommen ist? Ricardo wird nicht begeistert sein".
"Ich weiß es nicht. Aber Ricardo soll sich nicht so anstellen ich habe das Problem doch erledigt".
"Du bist aber ein Unsicherheitsfaktor gewesen. Wer einmal in den Augen der Polizei auffällig geworden ist, bleibt es auch".
Nick traute seinen Ohren kaum, was ging da vor? Er klopfte an.
"Wer ist das?"
"Ich weiß es nicht", zuckte Walker mit den Schultern.
"Wimmeln ihn ab".
Walker ging zur Tür. "Mr. Ryder, was machen sie den hier?"
"Ich habe etwas im Spind vergessen, aber den Schlüssel hatte ich ja schon abgegeben"; log Nick und guckte sich die Typen genau an.
"Hätte das nicht bis Morgen warten können?"
"Nein, es ist was persönliches", grinste Nick gespielt.
"Na sie wissen ja wo die Spinds sind".
"Ja, aber ich brauche den Schlüssel".
"Hier bitte schön", Walker drückte Nick den Generalschlüssel in die Hand und schob ihn raus.
"Wer war das?"
"Nick Ryder, der Schnüffler".
"Und du lässt ihn gehen?"
"Er hat nur was im Spind vergessen".

Nick ging zurück zu seinen Freunden. "Hört zu, ich glaube die wollen ein Exempel an Walker durchführen. Wir müssen Quinlan benachrichtigen und für Ablenkung sorgen".
"Schande. Murray geh zum Jimmy und hole Verstärkung. Hast du eine Idee?"
"Na ja, ich muss den Schlüssel noch zurück bringen. Aber das bringt uns nicht viel Zeit".
"Du willst da noch einmal rein?"
"Ja, ich muss Zeit schinden".
"Nick, dass gefällt mir nicht".
"Walker hält uns für Tölpel, der schöpft schon kein Verdacht und wenn er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist, dann wird er mir schon nicht in den Rücken fallen".
"Was ist mit dem Anderen Typ?"
"Mit dem werde ich schon fertig, du kannst ja im Flur warten", dass es zwei Typen waren sagte Nick nicht.
"Hör zu wir haben keine Zeit, entweder machen wir das so oder ich gehe alleine".
"Ich gebe dir Rückendeckung".

Zusammen gingen sie rein. Doch nur Nick klopfte am Büro.
"Hol ihn rein", winkte der Typ mit der Waffe.
Walker öffnete die Tür. "Sind sie fündig geworden?"
"Ja, hier bitte schön", hielt Nick Walker den Schlüssel hin.
"Danke. Ähm Mr. Ryder? Wo sie schon mal hier sind. Ich habe den Scheck fertig, kommen sie doch kurz rein, dann muss ich ihn nicht per Post schicken".
Nick trat ein und schloss die Tür, er wusste, dass das keine gute Idee war.
Cody fluchte.
"Du bist also Nick Ryder, Privatdetektiv?" fragte einer der Typen.
"Ja und sie sind?"
"Gute Freunde von Roger".
"Ah. Also meine Freunde haben auch Namen".
"Oh ein Witzbold. Da habe ich aber gelacht. Was machst du um diese Stunde hier?"
"Habe ich doch gesagt, ich habe was im Spind vergessen".
"Und was? Ich sehe nichts in deiner Hand?"
"Ich habe es in meine Brieftasche gesteckt".
"Zeig her", forderte der Typ.
"Warum? Es ist etwas Privates", wusste Nick nicht, was er zeigen sollte.
"Zeig her oder du hast eine sitzen", zog der Typ seine Waffe.
"Ringo, spinnst du? Der hatte bis jetzt doch gar keine Ahnung", schimpfte Walker.
"Da bin ich mir nicht so sicher".
Plötzlich hörten sie Polizeisirenen.
"Wo kommen die her? Wer hat die benachrichtigt?"
Ringo guckte Nick an. "Das warst du."
"Wie soll ich den hier sein und gleichzeitig die Polizei rufen?"
"Als du gerade draußen warst. Los wir müssen hier raus".
"Das ist eine schlechte Idee, draußen wimmelt es von Polizisten", meinte Nick.
"Aber in den Hangar kommen wir und du kannst doch fliegen, also bringst du uns mit dem Hubschrauber hier raus".
"Und was ist wen nicht?"
"Dann bist du gleich ein Toter Mann", hielt Ringo Nick die Waffe an den Kopf.
Sorry das es so lange gedauert hat. Da ich nicht weiß, ob ich morgen zum posten komme, wünsche ich euch einen guten Rutsch.



Teil 12

„Hören sie Ringo, Ringo ist doch ihr Name Richtig? Also, draußen wimmelt es nur von Polizisten. Sie kommen hier nicht mehr raus“, versuchte Nick dem Typen ins Gewissen zu reden.
„Du wirst uns hier raus bringen und wenn du das nicht schaffen solltest, dann hat dein letzte Stündchen geschlagen. Also gib dir mühe“. Ringo schubste Nick Richtung Tür. „Los öffnen und dann los zum Heli“.
Nick spürte die Waffe in seinem Rücken und tat was man ihm sagte.
„Ringo warte. Er wird nicht alleine hier sein. Sei vorsichtig, seine Partner könnten hinter der Tür stehen“, warnte Walker. Er versuchte mit der Warnung seine Haut zu retten.
„Warte, da ist was dran. Steht da einer und nockt mich aus, wenn ich da raus gehe?“
„Weiß ich nicht, dass werden sie schon testen müssen“.
„Sehr Witzig“, gab Ringo Nick einen klapps auf den Hinterkopf. „Wer immer da draußen ist. Wir kommen jetzt raus und wenn ich nur eine Falsche Bewegung sehen, dann ist euer Freund tot“, schrie Ringo. „Roger, du gehst vor“.
„Warum ich?“
„Weil ich dich sonst gleich hier erschieße“.
Roger ging vor und öffnete die Tür.
Cody hatte sich nach den Worten zurück gezogen, nicht das der Typ seine Warnung war machte.
Nick wurde von Ringo zum Helikopter geschubst.
„Ich enttäusche sie ja nur ungern, aber seit meinem Absturz fliege ich nicht mehr, ein Trauma.“
„Roger stimmt das? War er wirklich nur Mechaniker? Du hattest was anderes erzählt“.
„Was glauben sie, warum wir zu zweit in den Hubschrauber gestiegen sind? Mein Partner ist geflogen“, antwortete Nick.
„Das glaube ich dir nicht. Los einsteigen und ich sage es nicht noch einmal“.
„Halt stehen bleiben, Polizei“, hörte man von hinten.
Ringo packte Nick. „Ein Schritt näher und er hat ein Loch im Kopf“, hielt Ringo Nick die Waffe an den Kopf.
„Ganz ruhig“, wollte der Polizist verhandeln.
„Verschwinden sie und ihm passiert nichts, sobald wir hier weg sind, lass ich ihn gehen“.
„Sir, dass glauben sie ihm doch nicht etwa“, rief Nick. Er wusste, wenn sie mit dem Hubschrauber weg wollten, dann brauchten sie ihn, da Walker keine Fluglizenz hatte.
„Halt endlich deine Schnauze“, schrie Ringo. „Und sie lassen jetzt ihre Waffen fallen“.
Die Polizisten kamen der Aufforderung nach.
„Rein da“, zwang Ringo Nick ins Cockpit.
Nick stieg ins Cockpit, machte aber keine Anstalten zu starten.
„Ich muss dir nicht sagen, dass du starten sollst oder?“ entsicherte Ringo die Waffe.
„Das Tor ist geschlossen, ein Start würde gar nichts bringen“.
Ringo guckte nach vorne. „Einer von euch macht jetzt sofort das Tor auf“, schrie Ringo zu den Polizisten und hielt die Waffe deutlich an Nicks Kopf.
„Ringo, geben sie es auch, machen sie es nicht noch schlimmer“.
„Halt die Schnauze und starte“.
Nick leitete den Start ein und ein Polizist hatte das Tor geöffnet.
„Und jetzt los“.
Nick warf einen Blick zu Cody, der Hilflos zu gucken musste.
„Warum hörst du so schlecht?“
„Bei dem Absturz wurde mein Gehör geschädigt“.
„Laber keinen Mist, es gab keinen Absturz“.
Nick schüttelte den Kopf und tat lieber das was man ihn sagte. „Welchen Kurs?“
„Erst einmal hier weg oder glaubst du ernsthaft, dass ich dir das hier schon sage?“
„Warum nicht?“
„Damit du versuchst es den da unter Mitzuteilen? Für wie blöd hältst du mich?“
„Für ziemlich. Sie glauben doch nicht das sie hier mit durchkommen. Ihr Chef wird sie töten lassen“.
„Was weißt du von meinem Chef?“
„Gar nichts. Ich weiß nur, dass es da noch eine Person geben muss“.
„Du Lügst mich schon wieder an. Noch eine Lüge und du hast eine Kugel im Kopf.“
„Wer fliegt dann?“
„Du kommst dir wohl besonders Schlau vor was?“
Nick sagte nichts.
Als Ringo sich in Sicherheit fühlte, nannte er Nick Koordinaten.
„So weit reicht der Sprit nicht“, das war noch nicht einmal gelogen.
„Was habe ich dir vom Lügen gesagt? Du brauchst wohl eine Lektion“, Ringo hielt die Waffe an Nicks linken Oberarm und drückte ab. Nick schrie auf und hatte Probleme den Hubschrauber zu halten.
„Bist du verrückt geworden? Er sagt die Wahrheit“, zeigte Roger auf die Tankanzeige.
Ringo sah auf die Tankuhr. „Ok, wie weit kommen wir damit?“
Nick überlegte. „Mit dem Sprit 300 Meilen, aber mit dem Arm werde ich es nicht so weit schaffen“.
„Was hörst du auch nicht und lügst mich ständig an“.
„Ich habe nicht gelogen“, verzog Nick das Gesicht, sein Arm blutete, wie sollte er das Renee erklären, er hat doch versprochen auf sich auf zu passen.
„Los Roger, verbinde ihm den Arm, nicht das er noch schlapp macht“, warf der Andere Typ Walker den Verbandskasten hin.
Nick ließ es zu, er wollte schließlich nicht verbluten.

„Verdammt, ich wusste, dass es eine schlechte Idee war Nick da alleine rein gehen zu lassen“, ärgerte sich Cody.
„Rege dich nicht auf, ich habe Nick einen Peilsender untergeschoben, wenn wir uns beeilen können wir ihn aufspüren“, erklärte Murray.
„Womit? Kannst du fliegen? Ich nicht“.
„Ein Polizeihubschrauber wird in 5 Minuten eintreffen, so lange müsste das Signal noch zu Orten sein.“
„Murray, ich bin froh, dass ich dich habe. Gut das du an den Sender gedacht hast“.
Nach dem der Hubschrauber gelandet war, stiegen weitere Polizisten ein und Murray, für Cody war kein Platz mehr. Dann nahmen sie die Verfolgung auf.

Nach 300 Meilen landete Nick. „Mehr ist nicht drin“.
„Ich habe es verstanden.Los Aussteigen“.
Nick musste sich was einfallen lasse, ab jetzt war er Wertlos.
„So Zeit Abschied zu nehmen“, hielt Ringo Nick die Waffe vors Gesicht.
„Wer Lügt jetzt von uns?“
„Ach komm, hast du wirklich geglaubt, dass ich dich am Leben lasse?“ lachte Ringo.
„Ich weiß nicht“, zuckte Nick mit den Schultern. „Ich glaube immer noch an das gute im Menschen“.
„Du müsstest Alt genug sein, um zu wissen, dass das Unsinn ist. Sag Auf Wiedersehen“.
„Warte. Wir wollt ihr hier weg kommen? Nach euch wird sicher schon gefahndet, ihr werden nirgends ein Auto bekommen“.
„Ach nein? Dann werden wir einen Anruf tätigen und uns Abholen lassen. Wie lauten die Koordinaten?“
„Glaubst du ernsthaft, dass ich dir die sage?“
„Ich habe noch sechs Kugeln. Mit fünf kann ich noch einiges anrichten um dich zum reden zu bringen“.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch


Teil 13

Renee ahnte nicht, in welcher Gefahr Nick schwebte. Nur langsam bekam sie ein ungutes Gefühl, er wollte schon längst zu Hause sein. Aber noch dachte sie sich, dass er einfach noch Zeit bei seinen Freunden verbringen wollte und dabei die Zeit vergessen hatte. Sie legte sich mit einem Buch und einem Glas Orangensaft auf die Couch und fing an zu lesen.

„Wie weit ist das Signal noch entfernt?“ fragte Quinlan, der es sich nicht nehmen ließ mit zu fliegen.
„Ich kann das nicht genau sagen, aber ich schätze noch 5 Minuten“, teilte Murray mit.

„Die Koordinaten?“ forderte Ringo.
„Hast du etwa nicht aufgepasst? Dann wüsstest du wo wir sind“. Nick wusste nicht, wie er aus der Situation raus kommen sollte, von dem Peilsender wusste er ja nichts. Trotzdem wollte er es Ringo nicht so leicht machen.
Ringo zielte auf Nicks Knie. „Ich frage dich nicht noch einmal“.
Nick hob den Kopf und guckte Ringo direkt ins Gesicht. „Ich würde den Fuß nehmen, wenn du langsam Anfangen willst“.
Ringo drückte ab und traf Nicks Fuß, dieser ging zu Boden.

„Wir haben sie“, meldete der Pilot, der den Hubschrauber sah. „Drei stehende Person, eine liegende“.
„Bitte nicht, bitte lassen sie uns nicht zu spät kommen“, bettete Murray.
„Der eine zielt mit der Waffe auf den liegenden, anscheinend Leben alle noch“, konnte der Pilot erkennen.
„Los bringen sie uns hin und dann landen“, befahl Quinlan.

„Was ist das?“ zeigte Walker auf den Polizeihubschrauber.
„Wie konnte der uns finden?“ schrie Ringo und zielte weiter mit der Waffe auf Nick.
„Woher soll ich das wissen?“ Nick bekam einen Verdacht, sprach ihn aber nicht aus.

„Scharfschütze, nehmen sie den Mann ins Visier der Ryder bedroht“, wies Quinlan an.
Dann ging alles ganz schnell. Als der Scharfschütze das Gefühl hatte, als würde Ringo abdrücken, drückte er selber ab und traf Ringo in den Kopf. In solchen Situationen musste auf Nummer sicher gegangen werden. Der zweite wurde leichter Überwältigt und Walker leistete gar keinen Widerstand.
Murray eilte zu Nick. „Nick, alles in Ordnung mit dir?“
„Wie habt ihr mich gefunden?“ biss Nick die Zähne zusammen, Murray sollte nicht sehen, dass er Schmerzen hatte.
„Ich habe dir einen Peilsender untergeschoben“, grinste Murray, der die Lage noch nicht erkannt hatte.
„Danke Murray. Du hast mir das Leben gerettet“.
„Wofür hat man Freunde? Kannst du auf stehen?“
Jetzt war es wohl Zeit für die Wahrheit. „Ich fürchte nicht“, Nicks Atmung wurde schwächer.
„Nick was ist mit dir?“ Murray guckte an den Piloten runter und sah die Wunde am Arm. „Wir brauchen einen Arzt, Nick ist verletzt“, dann blickte Murray weiter runter und sah das Loch im Schuh, der sich rot Färbte „Oh mein Gott Nick, halte durch ja“.
„Natürlich, so eine kleine Schramme hält mich doch nicht auf“.
„Das ist nicht Lustig“.
Quinlan hatte einen Krankenwagen zum Tatort bestellt der nun ankam.
„Bozinsky, mach Platz und lass das Leute machen, die sich damit auskennen.“
„Wie soll ich das Renee erklären?“
„Sind die immer noch zusammen?“
„Natürlich, sie Lieben sich“.

Der Polizeihubschrauber kam zurück zum Flugplatz, Murray war im Krankenwagen mitgefahren.
Cody stand am Landeplatz und wartete ungeduldig auf seine Freunde.
Als der Helikopter gelandet war, stiegen die Polizisten aus, dann flog er wieder weg.
„Lt. Quinlan, wo sind Nick und Murray?“ fragte Cody besorgt.
„Im Krankenhaus. Warum kann Ryder die Füße nicht einfach mal still halten?“
„Im Krankenhaus? Was ist mit ihm?“
„Er wurde, wieder einmal, angeschossen“, hielt sich Quinlan bedeckt.
„Jetzt lassen sie sich nicht alles aus der Nase ziehen. Wie schlimm ist es?“
„Am Arm scheint die Kugel stecken geblieben zu sein, es gab keine Austrittswunde. Beim Fuß sieht es genau so aus“.
„Wo wurde er hingebracht?“
„Da sein Zustand stabil war, habe ich dafür gesorgt, dass er mit dem Krankenwagen zum Heliport gebracht wurde und von dort hier her. Aber er dürfte eh im OP sein“.
„Trotzdem ich will bei ihm sein, wenn er auf wacht“.
„Du solltest dich um Renee kümmern. Sag Ryder das ich ein Wörtchen mit ihm zu rupfen habe“.
„Nicht nur sie. Ich kümmer mich um Renee“, einer musste es ja tun.

Cody steig in den Jimmy und fuhr zum Haus. Dort angekommen, klopfte er um Nicko nicht zu wecken.
„Nick, hast....“, öffnete Renee die Tür. „Cody?“
„Hey Renee, darf ich rein kommen?“
„Was ist passiert? Ist etwas mit Nick?“ hielt sie ihm die Tür auf und ging mit Cody ins Wohnzimmer.
„Nick konnte wieder einmal nicht hören und hat einen Alleingang gemacht“, fing Cody an.
Renee hielt sich die Hand vor dem Mund und fing an zu weinen.
So erschrecken wollte Cody sie nicht. „Er lebt“, sagte er schnell.
„Aber?“
„Er wurde gezwungen die Drogendealer mit dem Helikopter weg zu fliegen. Er hat Wahrscheinlich Widerstand geleistet. Er hat eine Schusswunde am Arm...“, Cody unterbrach sich, wie sollte er das mit dem Fuß sagen?
„Ist es sehr schlimm?“ Renee legte eine Hand auf ihren Bauch.
„Quinlan sagte, dass er stabil ist und sie ihn sogar nach King Harbor ins Krankenhaus fliegen lassen“.
„Ich will zu ihm“.
„Er liegt alles Wahrscheinlichkeit im OP. Du solltest die Nacht abwarten“.
„Aber er braucht mich, er ist ganz alleine“.
„Murray ist da. Du kannst jetzt nichts für ihn tun, aber du kannst für Nicko da sein“, Cody hatte ein schlechtes Gewissen, dass er Renee nicht die ganze Wahrheit sagte.
„Ich kann hier doch nicht rum sitzen und gar nichts tun. Und warum meinst du, dass er operiert werden muss, wenn er am Arm angeschossen wurde. Das heißt doch, dass es ihm schlimmer erwischt hat“.
Cody wand sich,wenn nicht jetzt, wann dann?
„Cody, verschweigst du mir was?“
„Es ist nicht nur der Arm“, fing er an.
Renee guckte ihn mit weit aufgerissenen Augen an.
„Den Fuß hat es auch erwischt“.
Wenn Renee nicht bereits sitzen würde, dann wären ihr spätestens jetzt die Knie weg gegangen.
„Renee, er wird wieder gesund. Er hat eine Familie die er Liebt“, wollte Cody sie ermutigen.
„Ja, aber wie wird er wieder? Wird er damit Leben können? Cody, es ist der Fuß. Weißt du was das bedeutet kann?“





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Ryders Gesetz:
Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Ein neuer Anfang   Do 15 Mai 2014, 08:39

Teil 14

„Nick ist hart im nehmen“, wollte Cody nicht über die Folgen nachdenken.
„Das hat doch nichts damit zu tun. Im Fuß sind so viele kleine Knochen. Wer weiß ob man das flicken kann.“, weinte Renee.
Cody nahm sie in den Arm, er wusste nicht was er sagen sollte.

Murray saß im Wartezimmer und hoffte bald Informationen zu bekommen, die er weiter geben konnte. Wie gerne hätte er jetzt einen seiner Freunde bei sich, dann wäre das Warten nicht so endlos lange.
Nach zwei Stunden kam ein Arzt aus dem OP, doch er ging an Murray vorbei. Sollte er einfach mal klingeln und Nachfragen? Vielleicht hatte man ihn vergessen. Aber er wollte die Ärzte auch nicht stören, also setzte er sich wieder hin.

„Warum meldet sich Murray nicht?“
„Weil es noch nichts neues gibt. Renee, wie wäre es, wenn du dich ein wenig hinlegst?“
„Wie kann ich ans schlafen denken, wenn ich nicht weiß wie es Nick geht?“
„Müde bist du keinem eine Hilfe. Du bist Mutter und musst dich auch um Nicko kümmern.Komm versuch es, ich bleibe auch hier“.
„Cody, ich kann nicht“.
„Denk an Nicko“.
Renee guckte Cody an. „OK,ich versuche es“.

Murray war im Stuhl eingeschlafen, als er angesprochen wurde. „Ja?“
„Sind sie ein Angehöriger von Mr. Ryder?“
„Ja“, log Murray. „Wie geht es ihm?“
„Die Schusswunde am Arm wird ohne Probleme verheilen. Den Fuß wird er in den nächsten Wochen nicht belasten dürfen. Die Kugel hat zwar keinen großen Schaden an den Knochen angerichtet, aber das Gewebe wurde zerfetzt. Das wird seine Zeit brauchen um wieder zu verheilen. Aber ihr Freund hatte sehr viel Glück gehabt, in den meisten Fällen sind die Knochen auch stark beschädigt“.“.
„Wie lange wird es zur Genesung dauern?“
„Also bei normalen Heilungsverlauf, kann er in zwei Wochen in eine Rehaklinik. Dort wird er sechs Wochen verbringen müssen. Erst dann wird sich sagen können, wann er wieder voll belasten kann“.
Murray seufzte. Er kannte Nick, er hasste Krankenhäuser und dann muss er so lange in einem bleiben.
„Es tut mir Leid. Aber in einem halben Jahr dürfte er vollkommen Genessen sein.
„Darf ich zu ihm?“
„Heute Nacht nicht mehr. Fahren sie nach Hause und ruhen sie sich aus“.

Spät in der Nacht oder am sehr frühen Morgen, klopfte es erneut an der Haustür von Nicks und Renees Haus.
Cody öffnete. „Murray, gibt es was neues?“
Murray nickte. „Der Arm ist nicht der rede wert“.
„Der Fuß?“
„Er hatte Glück“.
„Murray“, kam Renee aus dem Schlafzimmer. „Was ist mit dem Fuß?“
Murray erzählte was der Arzt gesagt hatte.
„Ich habe es gewusst. Das wird Nick nicht verkraften“, weinte Renee.
„Doch, weil wir ihn Auffangen werden“, nahm Cody Renee in den Arm.

Die Freunde bekamen kein Auge mehr zu und fuhren sobald es hell wurde ins Krankenhaus. Murray hatte sich bereit erklärt sich um Nicko zu kümmern.
„Wie wird er wohl reagieren?“ sorgte sich Renee.
„Schwer zu sagen. Du kennst in inzwischen“.
„Entweder spielt er weiter den Starken Mann oder er ist gebrochen“.
„Gebrochen nicht“,war sich Cody sicher.
Renee fragte sich durch und am Ende wurden sie zu Nick gelassen, der schon wach war.
„Nick“, ging Renee auf ihn zu.
„Renee. Ich hätte nicht gedacht, dass du kommst“.
„Warum nicht?“
„Weil ich dir doch versprochen habe, auf mich aufzupassen“.
„Oh Nick, eigentlich müsste ich dir den Kopf waschen, aber ich bin einfach froh, dich wieder zu haben“.
„Es ist anderes gelaufen als geplant. Habt ihr schon einen Arzt gesehen?“
„War noch keiner hier?“ fragte Cody.
Nick schüttelte den Kopf.
Cody guckte Renee an, dann wusste Nick noch nicht Bescheid.
„Die Visite kommt sicher gleich“, wollte es Cody nicht übernehmen.
„Hast du starke Schmerzen?“ sorgte sich Renee.
Nick hob die Hand, wo eine Kanüle für die Infusion drin steckte. „Ich schätze da ist was gegen Schmerzen drin“.
„Durftest du schon Frühstücken?“ wollte Cody Ablenken.
„Ich habe keinen Hunger. Ich will wissen, was mit mir ist“.
Also konnte sich Nick daran erinnern, dass er angeschossen wurde, Cody hatte gehofft, dass der Schock dafür gesorgt hatte, dass er es nicht tat.
Cody guckte zu Boden.
„Weißt du mehr als ich?“
„Warte doch bis der Arzt kommt und ich schau mal,ob ich dir was zu Essen auftreibe“, Cody verließ das Zimmer.
„Renee? Wenn Cody was weiß, dann weißt du es auch“.
„Ja schon, aber der Arzt kann es dir sicher besser erklären als ich. Nicht das ich dir mehr Angst mache, als du eh schon hast“.
„Noch mehr? Ich glaube das geht gar nicht. Es sei den, du sagst mir, dass mein Fuß Irreparabel Geschädigt ist“.
„Das will ich jetzt nicht behaupten“, wagte es Renee zu sagen.
„Gut, dann kann ich ja nach Hause. Wie geht es euch?“, legte Nick eine Hand auf Renees Bauch.
„Es hat den Stress gut weggesteckt, aber bei dem Vater“.
„Ich gelobe Besserung“.
„Das will ich auch hoffen, ich habe nämlich keine Lust, unseren Kindern erklären zu müssen, warum sie ohne Dady aufwachsen müssen“.
„Das sollst du auch gar nicht.“
In dem Moment kam Cody mit einem vollgepackten Tablett rein.
„Cody was soll das? Ich habe doch gesagt, dass ich keinen Hunger habe“.
„Du musst aber was essen, wenn du wieder auf die Beine kommen willst“.

Nick wollte gerade Anfangen zu Essen, da kam der Arzt rein. Jetzt war der Moment der Wahrheit gekommen.


Teil 15

Nick hörte zu und wurde immer blasser. Irgendwann guckte er nur noch zur Decke.
„Mr. Ryder? Haben sie alles verstanden?“ fragte der Arzt nach.
„Ja, aber muss das wirklich alles sein? Kann ich das nicht Ambulant machen?“
„Tut mir Leid. Sie waren in letzter Zeit zu oft unser Gast. Dieses mal ziehen sie das ganze Programm durch. Bei Falscher Behandlung oder Belastung besteht die Gefahr der Vernarbung im Fuß. Das kann zur Amputation führen“.
„Na Klasse“, Nick merkte, dass er dieses mal seinen Kopf nicht durchsetzen konnte.
„Sehen sie es positiv. Die Kugel hätte vielmehr anrichten können. Ruhen sie sich jetzt aus“, verabschiedete sich der Arzt.
„8 Wochen. Weißt du wie viel ich da verpasse?“, dachte Nick an die Schwangerschaft.
„6 Wochen. 2 Wochen bist du noch hier und auch in den 6 Wochen werde ich dich Besuchen können“.
„Für ein paar Stunden. Ich habe mir das anderes Vorgestellt“.
„Wäre dir ein amputierter Fuß lieber?“ mischte sich Cody ein, er wusste, dass Nick in solchen Situationen gemein werden konnte und das wollte er Renee nicht antun.
Nick guckte Cody an. „Natürlich nicht“.
„Siehst du“.
„Was ist mit fliegen? Kann ich damit fliegen?“
„Darüber hat der Arzt nichts gesagt, aber wieso nicht?““.
„In erster Linie steht doch, dass du Lebst und die Typen hinter Gitter sind“.
„Haben sie schon geredet?“ wollte Nick wissen.
„Keine Ahnung. Ich denke noch nicht. Quinlan wird sich nicht die Arbeit gemacht haben, dass noch in der Nacht zu tun. Vielleicht ist er gerade dabei“.

„Mami, Tety?“ brabbelte Nicko und guckte sich um.
„Die sind unterwegs“, Murray wusste nicht wie er es Nicko sagen sollte.
Dieser fing an zu weinen.
„Mami kommt gleich wieder. Weißt du, Dady hatte einen kleinen Unfall und musste ins Krankenhaus, da bekommt er ein Pflaster und muss sich ein paar Tage schonen“, hoffte Murray nichts Falsches gesagt zu haben.
„Tety aua?“
„Ja, ein wenig“, untertrieb es Murray. „Aber Dady ist stark“.
„Tety tark“.


Zwei Tage später.
Heute waren alle bei Nick und Nicko wollte auf Nicks Bauch rum springen.
„Oh Nicko, heute nicht“, nahm Cody ihn runter. „Aber wenn du willst, gehe ich heute Nachmittag mit dir auf den Spielplatz“.
„Tety auh?“
„Nein, Dady muss noch ein Bisschen hier bleiben“.
Nicko verzog das Gesicht.
„Nicko, du hast Onkel Cody noch nie auf einem Spielplatz erlebt, das würde ich mir nicht nehmen lassen“.
Da ging die Tür auf und Quinlan kam rein. „Na haben sie dich wieder zusammen geflickt?“
„Quinlan, mein Sohn ist da. Cody, könntest du mit ihm....“
„Natürlich. Komm Nicko wir gehen ein Eis essen“. Die Beiden verließen das Zimmer.
„Also Ryder, ich dachte, jetzt wo du Familie hast, denkst du nach, bevor du handelst“.
„Quinlan, sparen sie sich die Standpauke, die hatte ich schon. Ich weiß, dass der Plan nicht aufgegangen ist. Aber wenn ich da nicht rein gegangen wäre, dann hätte Ringo Walker kalt gemacht“.
„Warum seit ihr überhaupt ohne Unterstützung dahin?“
„Das haben doch sicher schon Cody und Murray erklärt“.
„Ich will es von dir hören. Schließlich muss ich doch sicher gehen, dass da Oben noch irgendwas funktioniert“, tippte Quinlan an Nicks Stirn.
„Weil wir nicht wussten, wann wir fündig werden. Wir haben gedacht, dass dauert. Fassen sie mich nicht an“.
„Und als die schwarze Limousine vorfuhr?“
„Haben wir nicht mehr dran Gedacht“, gab Nick zu.
„Aber den Schuh können sie Nick nicht alleine anziehen, Cody und ich haben es auch nicht gemacht“, mischte Murray sich ein.
„Ja ja schon gut. Aber Ryder ist da ohne Verstand rein, leider kann ich ihn deshalb nicht belangen“
„Das tut mir aber Leid. Hat Walker oder der Andere geredet?“
„Nein, sie haben kein Ton gesagt. Aber wir haben genug in der Hand“.
„Was ist mit diesem Ricardo?“
„Welcher Ricardo?“
„Der Boss. Ich habe gehört, wie Ringo zu Walker gesagt hat, dass Ricardo das nicht gefallen wird, dass die Polizei auf ihn Aufmerksam geworden ist“.
„Das sagst du mir erst jetzt? Hast du einen Nachnamen?“
„Nein“, schüttelte Nick den Kopf.
„Bekomme ich schon raus. Und Ryder? Dieses mal, wirst du die Füße still halten und auch deine Freundinnen, sonnst sperre ich euch weg. Denk an deine Familie“.
„Machen sie sich etwa Sorgen um mich?“
„Nein, aber ich will deiner hübschen Freundin, das Leid ersparen. Solltest du auch. Ich kümmer mich jetzt um Ricardo“.
„Er mag dich, er mag euch alle“, meinte Renee, als Quinlan das Zimmer verlassen hat.
„Er hasst uns“.
„Nein, er tut nur so“, war sich Renee sicher.
„Wenn du meinst, ich streite mich nicht mit dir wegen Quinlan“, lächelte Nick.
„Schön das du wieder lachen kannst“, strich Renee über Nicks Wange.
„Soll ich heulen? Dann würde es zu mir passen“.
„Wenn du dich dann besser fühlst“.
„Warum hast du uns nicht vorher von diesem Ricardo erzählt“, unterbrach Murray.
„Ich habe nicht daran gedacht und ich habe gedacht, dass Walker jetzt mal mitspielt. Aber anscheinend ist er doch härter drauf.“
„Die wollten ihn umbringen, war ihm das nicht Bewusst? Warum deckt er diesen Boss immer noch?“ verstand Renee nicht.
„Das Frage ich mich auch. Aber wenn Quinlan gut ist, bekommt er vielleicht mehr raus. Aber soll er mal die Arbeit machen“.
„Cody und ich könnten mal....“.
„Nein, Murray, du hast Quinlan gehört. Wir wollen die Füße still halten“.
„Das sagt der Richtige. Du wärst der Erste der los rennen würde, wenn er könnte“, verteidigte sich Murray.
„Danke, dass du mich daran erinnerst.“
„Bitte, gern geschehen“.


Teil 16

Zwei Wochen später.

„Muss das wirklich sein? Ich will nach Hause, ich will bei meiner Familie sein“, beschwerte sich Nick zum wiederholten mal.
„Mr. Ryder. Ihr Fuß ist recht gut verheilt, jetzt geht es darum die Belastung langsam zu steigern, dass geht Ambulant nicht. In der Rehaeinrichtung sind sie in den besten Händen“.
„Das bin ich auch bei meiner Familie“, Nick wollte doch die Schwangerschaft miterleben und das nicht nur bei ihren besuchen.
„In sechs Wochen kann das ihre Frau übernehmen“.
„Bis dahin laufe ich Amok“.
„Dann können wir sie wenigstens mit gutem Gewissen entlassen, wenn sie so fit sind“, lachte der Arzt. „In 30 Minuten kommt der Krankentransporter. Ich wünsche ihn alles gute“.
Nick schnaufte, wo blieb Renee?

Renee lief aufgewühlt vor ihrem Haus auf und ab, dass gerufene Taxi wollte einfach nicht kommen. Dabei wollte sie doch schon längst bei Nick sein. Sie hielt ihren noch nicht sichtbaren Bauch.
„Hey Renee, ich dachte du wolltest dich noch von Nick verabschieden, bevor er in die Reha geht“, hielt Cody an, er war mit Murray in einem Fall verwickelt, den sie auf Nicks drängen angenommen hatten. Dieser Fall verhinderte jetzt, dass sie sich von Nick verabschieden konnten.
„Das verfluchte Taxi kommt nicht“.
„Steig ein, ich fahre euch“, überlegte Cody nicht lange, Nick war wichtiger als jeder Fall.
„Aber euer Fall?“
„Der muss warten“.
Renee steig mit Nicko ein und befestigte den Kindersitz auf der Rückbank.

Im Krankenhaus eilte Renee den Flur entlang und kam außer Atem bei Nick an.
„Renee, was ist los? Warum Atmest du so schwer?“ sorgte sich Nick.
„Das Taxi ist nicht gekommen, ich dachte, ich verpasse dich“.
„Glaubst du, dass hätte ich zugelassen?“
„Alles kannst du auch nicht verhindern. Ich soll dich ganz Lieb von Murray und Cody Grüßen, sie wollten auch kommen, aber der Fall lässt es nicht zu. Sie waren ganz schön schlecht gelaunt“.
„Sag ihnen ich rufe sie heute Abend an und sie sollen sich keine Vorwürfe machen, die Detektei muss weiter laufen. Unsere Baby?“
„Dem geht es gut“, Renee war jetzt in der 10 Woche.
„Wann sieht man was?“
„Ach ein paar Wochen wird es noch dauern“, lächelte Renee.
„Das du mir ja gut auf euch acht gibst“.
„So wie du auf dich?“
„Wie lange willst du mir das noch aufs Brot schmieren? Was hätte ich den tun sollen? Hätte ich zulassen sollen, dass dieser Ringo Walker erschießt?“
„Natürlich nicht, aber du hättest mit Cody rein gehen können“.
„Cody hätten sie aber auf der Stelle erschießen können, er hatte keine nutzen“.
Die Leute vom Krankentransport kamen rein. „Mr. Ryder?“
„Ja“, knurrte Nick.
„Wir sind hier um sie abzuholen“.
„Wäre ich jetzt nicht drauf gekommen“.
„Nick, nimm es ihnen nicht übel, sie tun ihren Job“.
„Ich will bei dir sein, bei Nicko und unserem Baby“.
„Das Baby ist noch nicht da“.
„Doch, da drin“, tippte Nick auf Renees Bauch.
Renee lachte.
Dann half man Nick sich in den Transportstuhl zu setzen, eine Liege verweigerte er.
„Mach es gut und wenn du gut mitarbeitest, dann bist du in sechs Wochen zu Hause“, gab Renee Nick einen Kuss.
„Ich Liebe dich“, erwiderte Nick den Kuss.
Dann drückte er Nicko. „Pass gut auf deine Mami und dein Geschwisterchen auf“, auch Nicko bekam einen Kuss.
Renee begleitet Nick noch bis zum Transporter und wartete bis er abgefahren war. „Mach winke winke zu Dady“.
Sie wusste, dass sie Nick in den nächsten Wochen nicht oft sehen konnte, da die Rehaeinrichtung einfach zu weit weg war um da öfter hin zu fahren.

Am Abend fuhr Renee zur Riptide, wo sie freudig begrüßt wurde. „Wie sieht es aus?“
„Der Fall ist abgeschlossen“, berichtete Cody.
„Das ist schön. Hat Nick schon Angerufen?“
Sie schüttelten den Kopf.
„Er will bestimmt sicher gehen, dass ihr auch zu Hause seit“.
„Oder er leistet so starken widerstand, dass er gar keine Zeit zum telefonieren hat“, fürchtete Cody.
„Er hat mir versprochen sich zu benehmen“.
„Na gut, dann warten wir ab“, war sich Cody nicht sicher ob sein Freund sich daran halten konnte.
„Was haltet ihr davon,wenn wir zusammen kochen?“ schlug Murray vor, er konnte diese Trübsalstimmung nicht leiden.
„Ach Murray,ich weiß nicht“, seufzte Renee.
„Ach komm schon. Nick hätte gewollt, dass du dich Beschäftigst und nicht Trübsal bläst bis er wieder kommt“.
„Du hast recht. Was machen wir?“
„Wenn es früher wäre, würde ich ja unseren Grill an schmeißen“, überlegte Cody.
„Dafür ist es wirklich schon zu spät. Aber wir können Chili Con Carne machen“, schlug Murray vor.
„Ist das nicht etwas zu scharf?“ Renee vermied bei der Schwangerschaft auf scharfe Produkte und auch auf Bohnen.
„Ach so, wegen Nicko. Dann machen wir einfach Hamburger“, hatte Murray eine Alternative.
Zusammen machten sie sich an die Arbeit, auch wenn die Zubereitung von Hamburgern wirklich keine Schwierigkeit war.

Nick gab sich wirklich mühe, doch er mochte dieses Bevormundung überhaupt nicht. Das es alle nur gut mit ihm meinten, sah er natürlich nicht ein und das es keine Bevormundung war, erkannte er auch nicht. Seine Laune war im Keller und das Personal bekam dies auch zu spüren.
„Mr. Ryder so wird das nichts“.
„Im Krankenhaus habe ich das so gezeigt bekommen“.
„Dann wurde es ihnen Falsch gezeigt. Sie wollen doch schnell wieder auf die Beine?“
„Was glauben sie warum ich hier bin?“
„Um wieder auf die Beine zu kommen, aber es wäre schön, wenn sie es auch mal zeigen würden“, die Schwester blieb ruhig dabei.
„Was tue ich hier den die ganze Zeit?“
„Nörgeln, schimpfen und gegen uns Arbeiten“.
„Das stimmt doch gar nicht. OK, meine Laune ist vielleicht nicht die Beste, aber ich folge sehr wohl ihren Anweisungen“.
„Dann würden wir diese Diskussion hier nicht führen“.
„Das sehen sie so. Aber gut, ich werde jetzt meinen Mund halten und tun was sie sagen“.
So jetzt an der Richtigen Stelle.


Teil 17



Die Wochen vergingen und Nick Arbeitete inzwischen Problemlos mit. Nur seine Launen waren weiterhin wechselhaft. An den Tagen wo er wusste, dass Renee, Nicko und seine Freunde kamen, war er gut gelaunt, aber kaum war der Besuch weg, fuhr seine Laune in den Keller. Es dauerte Tage, bis sich das wieder änderte. Für das Personal war es eine Zerreißprobe, die einen konnten damit umgehen, bei Anderen sah man, dass sie es Persönlich nahmen.
Irgendwann hatte die Stationsleitung mit Familie und Freunden gesprochen und sie gebeten ihre Besuche ein zu stellen. Es entstand eine hitzige Diskussion.
Auch wenn das Trio Nick kannte, so fanden sie es ungerecht ihn für seine Art, für die er nichts konnte so war Nick nun mal, bestrafen wollte.
Die Leitung fand es nicht als Strafe, sie erklärte, dass er bei schlechter Laune deutlich schlechter mit arbeiten würde und das würde sich auf seine Genesung auswirken. Das das Personal damit ein Problem hatte, verschwieg sie, den eigentlich wurde von dem Personal verlangt mit solchen Launen umgehen zu können.
Das schlimmste an der Sache war, dass sie es Nick nicht sagen sollten, da man mit einer Reaktion rechnete womit er sich sehr Schaden konnte.
Renee protestierte laut stark und war nicht bereit hier weg zu fahren, ohne das ihr Freund Bescheid wusste. Und auch Cody und Murray waren nicht bereit.
Sie würden auf die Besuche verzichten, aber nur wenn sie es Nick erklären konnten, auf etwas anderen hätten sie sich nicht eingelassen.
Die Leitung hatte keine Andere Wahl.
Nick war alles andere als Begeistert, als er hörte, dass er keinen Besuch mehr bekommen würde, was seine Laune so in den Keller trieb.
Nick gab zu, dass seine Laune wirklich nicht die beste war, aber er versicherte, dass er trotzdem mitarbeiten würde wie an jedem anderen Tag.
Das war ein Widerspruch zu der Stationsleitung. Nur konnte keiner sagen wer hier übertrieb. Das Nick sie anlog bezweifelten sie stark, aber auch der Leitung trauten sie so eine Lüge nicht zu.
Murray kam dann auf die Idee, dass das Personal mit Nicks Art ein Problem habe und das man das nicht zugeben würde.
Das brachte Nick wieder auf die Palme, wenn das stimmen würde, dann hätten sie ihm vorher sagen sollen, dass er keinen Besuch mehr bekommen dürfte.
Die Freunde redeten gut auf ihn ein, doch Nick stellte auf Stur.
Das Personal bekam es nicht nur am nächsten Tag zu spüren. Zwar hielt sich Nick verbal zurück, aber seine Gesten und seine Mimik sagten alles. Wenn er was sagte, dann war sein Ton knurrig. Das einzige wo er sich Mühe gab war die Mitarbeit, diesen Vorwurf würde er sich kein zweites mal Gefallen lassen.
Was er sich auch nicht nehmen ließ, war der tägliche Anruf auf die Riptide, er wusste, dass Renee sich in seiner Abwesenheit auf den Kabinenkreuzer eingenistet hatte. Er genoss die Gespräche und bekam Heimweh.
Die letzte Woche arbeitete er besonders hart und auch mit seiner Laune gab er sich Mühe.

Das Trio auf der Riptide überlegte, wie sie Nick begrüßen konnten und worüber er sich freuen würde. Die Mimi hätte mal wieder einen Reinigung nötig, aber Nick ließ keinen an seine Mimi ran, genau so wenig wie an seine Vetty. Murray hatte ihn den Schlüssel natürlich zurück gegeben.
Nick grillte gerne, also Organisierten sie alles was man für einen anständigen Grilltag benötigte, auch die Zutaten für Nicks Spezialsoße, die musste er halt noch machen, wenn er wieder da war.
Aus der Klinik hatten sie erfahren, wann Nick abgeholt wurde und so konnten sie ausrechnen, wann er eintreffen würde.
Nicko war aufgedreht, freute er sich doch, dass sein Dady nach Hause kam. Doch das störte niemanden, freuten sie sich doch selber, nur zeigten es Kinder mehr und auf einer anderen Weise wie Erwachsene.
Pünktlich fuhr das Taxi am Pier 56 vor und Nick stieg aus. Er atmete tief ein und aus. Schneller als er gucken konnte, hatte er zwei Arme um seinen Oberschenkel liegen. Er lachte und hob Nicko auf seinen Arm. „Ich habe dich so vermisst“, und gab ihn einen Kuss.
„Was ist mit uns?“ tat Renee eingeschnappt.
„Euch natürlich auch“, mit dem anderen Arm zog er Renee in seinen Arm und küsste sie sanft.
„Willkommen zu Hause Nick“, strahlte Cody und Murray weinte.
„Was ist los? Warum weint Murray?“ sorgte sich Nick.
„Es ist einfach so schön, dass du wieder da bist“, gab Murray zu.
Alle Lachten.
„Es ist schön so vermisst zu werden“, war Nick gerührt.
„Schaffst du es aufs Boot?“ fragte Cody.
„Das will ich ja wohl hoffen“. Nick kam der Riptide näher und erkannte den Banner ``Willkommen zu Haus´´, dann sah er den Grill, die Salate, die Soßen und alles was sonst noch zu einem Grilltag gehörte.
„Eins fehlt noch“, fing Murray an. „Deine Spezialsoße, an die haben wir uns nicht ran gewagt“, lachte er.
„Ach heißt das, ich darf auch noch Arbeiten?“
„Nur wenn du willst, wir kommen auch mal ohne aus“.
„Ich aber nicht. Holt ihr mir die Zutaten rauf? Dann muss ich nicht rein“, Nick genoss es an der Frischen Luft zu sein.
„Klar, setz dich“, kaum hatte Murray das gesagt verschwand er.
Nick setzte sich und klopfte neben sich. Renee setzte sich zu ihm.
„Ich geh ihm mal Helfen, nicht das etwas zu Bruch geht“, wollte Cody den zwei kurz Zeit für sich lassen.
„Wie geht es Euch?“ legte Nick seine Hand auf Renees Bauch.
„Gut. Aber wann wollen wir es den Beiden endlich sagen? Ich bin in der 16. Wochen und muss aufpassen was ich anziehe, den wenn man genau hinsieht, sieht man schon was“.
Nick hob das Oberteil an. „Hey, etwas ist gut“.
Renee lachte. „Also?“
„Ich denke heute Abend sollten wir es hinbekommen“.
„Gut. Ich weiß nicht ob Cody und Murray schon was aufgefallen ist, auf jeden Fall halten sie sich zurück und sagen nichts“.
„So hier sind die Zutaten, aber den Rest musst du selber machen“, kam Murray hoch.
„Danke. Sagt mal, kommt noch wer oder wer soll das alles essen?“ guckte Nick über den Berg von Essen.
„Na ja, guck dich doch mal an, du fällst ja fast vom Fleisch, so wie du abgenommen hast und Renee hat auch einen guten Hunger, für eine Frau“, erklärte Murray.
Nick und Renee prusteten los.
„Was?Macht ihr euch über mich Lustig?“ verstand Murray nicht.
„Das ist wirklich nicht Nett. Renee isst der Zeit wirklich für zwei“, unterstützte Cody den Computerfreak.
Das Lachen wurde noch lauter und Renee hielt sich schon den Bauch.
„Ich schmeiße euch gleich ins Wasser, wenn ihr euch nicht wieder ein bekommt“, drohte Cody.
Nick schnappte nach Luft und guckte Renee an. „Du oder ich?“
„Mach ruhig“.
„Also Jungs, Renee muss ja auch für zwei essen“, machte es Nick Spannend.



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Freundschaft ist zäher als ein Kuhfladen.
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Nick Ryder

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BeitragThema: Re: Ein neuer Anfang   Do 15 Mai 2014, 08:41

Teil 18

„Weißt du wovon er redet?“ guckte Murray Cody fragend an.
„Warte mal. Hat Nick gesagt, dass Renee für zwei Essen muss?“ wusste Cody nicht ob er sich verhört hatte.
„Ja, dass habe ich auch verstanden, aber Nicko isst doch schon alleine“, verstand Murray immer noch nicht.
„Murray, ich glaube was Nick uns sagen wollte ist, dass Renee Schwanger ist“.
Nick klatschte in die Hände. „Das hat aber lange gedauert“.
„Wie Schwanger? Nick war doch sechs Wochen in der Reha und vorher im Krankenhaus“, überlegte Murray.
„Ich bin ja auch schon in der 16. Woche“, verriet Renee.
„Was? Wie lange wisst ihr davon?“ wollte Cody wissen.
„Seit 10 Wochen. Ich wollte es euch nicht sagen, sonst hättet ihr mich in Watte gepackt“, gab Nick zu.
„Moment mal. Du begibst in in solche Gefahr obwohl du weißt, dass du Vater wirst? Ich wusste ja schon immer, dass du nicht ganz Dicht bist, aber das du so Verrückt bist, hätte selbst ich dir nicht zugetraut“, schimpfte Cody.
„Na vielen Dank auch. Hast du nicht noch ein paar Beleidigungen mehr auf Lager? Ich habe oft genug erklärt, warum ich so gehandelt habe. Ich habe die Schnauze voll mich ständig Rechtfertigen zu müssen“.
„Dann musst du einfach mal Denken bevor du handelst“. (Cody)
„Ich hatte keine Zeit groß zu Denken, ich habe Gedacht, dass der Plan schon aufgeht. Woher soll ich wissen, dass die mich zum fliegen zwingen?“ (Nick)
„Die hätten dich auch im Hangar töten können“. (Cody)
„Aber sie brauchten einen Piloten“. (Nick)
„Das wusstest du aber nicht, als du da rein bist. Du hast dein Leben aufs Spiel gesetzt, du hast Riskiert, dass deine Kinder ohne Vater aufwachsen“. (Cody)
„OK, demnächst gucke ich weg, wenn einer mit einer Waffe bedroht wird. Aber dann mach mir hinterher keine Vorwürfe, dass ich den Mord nicht verhindert habe“. (Nick)
Renee guckte Murray an, so einen Streit hatte sie noch nicht miterlebt.
„Ach jetzt bin ich Schuld, dass du da rein gegangen bist?“ (Cody)
„Das habe ich nicht gesagt“. (Nick)
„Aber das wolltest du doch“. (Cody)
„Woher willst du wissen, was ich sagen wollte?“ (Nick)
„Weil ich dich kenne“. (Cody)
„Nicht halb so gut wie du denkst. Ich habe dir nie die Schuld für irgendetwas gemacht.Mir das jetzt Vorzuwerfen ist unfair. Außerdem habe ich schon zugegeben, dass mein Plan alles andere als Aufgegangen war und Waghalsig war. Aber das habe ich doch auch erst im Nachhinein gemerkt, aber da konnte ich nichts mehr ändern. Wir konnten nicht auf Quinlan warten, dann wäre Walker tot gewesen. Cody wir streiten hier über die Vergangenheit. Ist es das Wert? Die Vergangenheit lässt sich eh nicht mehr ändern“, wollte sich Nick doch gar nicht Streiten und ging einen Schritt auf seinen Freund zu.
„Du hast Recht, wir haben zu genüge darüber Diskutiert“, lenkte Cody auch ein.
„Und jetzt gebt euch die Hand“, forderte Murray.
Gleichzeitig gaben sich die Streithähne die Hand und zogen sich dann in die Arme.
„Läuft das immer so, wenn die sich Streiten?“ fragte Renee.
„Wenn sie sich Streiten, dann Richtig, aber sie vertragen sich auch immer. Und es hat auch sicherlich was damit zu tun, dass Nick die Schwangerschaft verschwiegen hat“.
„Du reagierst ganz anderes“.
„Ich freue mich einfach für euch. Natürlich hätte ich es auch gerne früher erfahren, aber es ist eure Entscheidung und die muss ich akzeptieren. Ihr hatten euren Gründe.“

Das Essen war fertig und die Freunde saßen beim Essen, als Quinlan kam.
„Och ne, der hat mir noch gefehlt“, stöhnte Nick.
„Hier bist du, ich habe dich gesucht Ryder“.
„Hätte ich das gewusst, dann hätte ich mich versteckt“ rollte Nick mit den Augen. „Oder habt ihr den etwa eingeladen?“
„Es geht um diesen Ricardo. Wir versuchen schon seit Wochen nach Hinweisen, nur halten Walker und O'Brain ihren Mund“.
„Und was hat das mit uns zu tun?“ fragte Cody.
„Bist du sicher, dass du dich nicht verhört hat?“
„Ja, dass bin ich. Der Name Ricardo ist gefallen“, war Nick empört.
Das gefiel Quinlan nicht. „Dann sieht es wohl so aus, dass er ein paar Männer weniger hat. Ohne zu wissen wer er überhaupt ist, können wir ihm nichts“.
„Heißt das er kommt davon?“
„Sieht so aus“.
„Was ist,wenn die Polizei veröffentlicht, dass bei der Festnahme von Walker und O'Brain eine Menge Drogen in einem Bestimmten Wert beschlagnahmt worden ist?“, schlug Murray vor. „Er will doch sicher seine Wahre wieder haben“.
„Du meinst ihm eine Falle stellen? Ich weiß nicht ob es ihm die Mühe wert ist und wenn wird er sicher nur Handlanger schicken die wieder nichts sagen.“
„Versuchen können wir es“, meinte Nick.
„Wir?“ guckte Cody Nick an. „Du hältst die Füße still.“
„Darüber reden wir später“, wollte Nick nicht vor Quinlan darüber reden.
„Ne ne Allen, dass ist eh Sache der Polizei. Wenn wir was unternehmen dann ohne euch. Ich wollte euch nur auf den neusten Stand bringen“, dann machte sich Quinlan wieder auf den Weg ins Revier.
„Sag mal Nick, hast du sie noch alle?“ fragte Cody.
„Was den? Es gehörte ja wohl zu unserem Fall, die Drogendealer zu überführen und dieser Ricardo läuft noch draußen rum. Das heißt, dass wir unseren Fall nicht abgeschlossen haben“.
„Aber anscheinend ist der Fall größer als wir gedacht haben. Vielleicht ist der Fall wirklich eine Nummer zu Groß für uns. Sei froh das wir da raus sind. Nicht das der Nächste auf Rache aus ist“.
„Aber....“
„Nichts aber Nick. Dieses mal nicht, dieses mal halten wir die Füße still“.
„Murray sag doch auch mal was“, guckte Nick den Computerfreak an.
„Tut mir Leid Nick, aber ich bin auf Codys Seite. Wir hatten in letzter Zeit genug schwere Fälle“.
„Na gut, dann eben nicht“; gab Nick nach.
Cody guckte Nick an, er überlegte ob es Nick ernst meinte oder ob er nur fürs erste Ruhe gab.
„Guck mich nicht so an. Ich halte mich da raus, versprochen“.
„Das wollte ich hören. Wo waren wir?“


Teil 19

Murray und Cody kamen gerade nach Hause von ihrem Besuch bei Nick und Renee. Sie vermissten Nick auf dem Kabinenkreuzer, aber sie würden es ihm niemals sagen, daher suchten sie immer einen Vorwand ihn zu besuchen.
Als sie das Boot betraten fiel ihnen Sofort die Unordnung auf. Nein, es war keine Unordnung, irgendwer war auf dem Boot gewesen und hatte etwas gesucht. Die Schubladen waren raus gerissen, die Polster von der Sitzbank runter gerissen. Das reinste Chaos herrschte auf der Riptide.
„Ich glaube ich rufe mal Quinlan an“, tätigte Cody den Anruf.
„Hast du eine Ahnung wer das war?“ guckte Murray sich um und verspürte den Drang aufzuräumen, nur dann würde er auch Spuren verwischen.
„Nein, im Moment haben wir keinen Fall und die letzten die wir hatten waren doch recht Harmlos. Das hier passt zu keinem der letzten Fälle“.
„Sollen wir Nick anrufen?“
„Nein, bloß nicht. Renee ist am Ende ihrer Schwangerschaft.Wenn der hier von erfährt, dann …. Nein, ich will gar nicht wissen, was er dann tut“.

Quinlan ließ sich Zeit. „Na hier sieht es aus“.
„Das ist nicht Lustig“, ärgerte sich Cody.
„Nein, dass ist es nicht. Fehlt etwas?“
„Keine Ahnung, wir wollten nichts anfassen um keine Spuren zu verwischen“.
„Sehr gut Allen, so viel Mitdenken hätte ich gar nicht von dir erwartet“.
Quinlan jagte die Spurensicherung durch die Riptide.
„Habt ihr eine Ahnung wer das war? Irgendein Klient den ihr verärgert habt?“
„Nein, den Punkt sind wir schon durchgegangen“.
„Also keine Idee?“
„Richtig erkannt. Keine Idee“.
„Was ist mit Ryder?“
„Woher soll der eine Idee haben? Wir hatten keine getrennten Fälle“.
„Sicher, dass er keinen Alleingang gemacht hat?“
„Ganz sicher“.
„Gut, dann wird die Spurensicherung ihre Arbeit vollenden und dann schauen wir mal, was wir finden. Wenn ihr was habt, lasst es mich wissen“.
„Tun wir“.

Die Spurensicherung war bis spät in der Nacht auf dem Boot, so das Cody und Murray entschieden erst am nächsten Morgen aufzuräumen und zu gucken was fehlt.
Dies setzten sie auch gleich am nächsten Tag um. Sie räumten auf und guckten ob irgendetwas fehlte, doch sie konnten nicht feststellen.
„Wenn nichts fehlt, was wollten die hier?“ kratzte sich Murray am Kopf.
„Vielleicht haben die einfach nach Wertvolleren Sachen gesucht. Ich meine was haben wir den schon?“
„Meine Computer“.
„Stimmt, aber da unten waren die gar nicht“, fiel Cody ein.
„Vielleicht wurden sie gestört?“
„Aber von wem? Der hätte sich doch bei uns melden können“.
„Vielleicht traut er sich nicht“, zwar wusste Murray keinen Grund, aber möglich wäre es.
„Was hältst du davon, wenn wir mal in der Nachbarschaft nachfragen?“
„Ich habe zwar keine große Hoffnung, aber besser als nichts zu tun“.
Cody und Murray machten sich auf den Weg und befragten die Nachbarn doch niemand hatte etwas auffälliges gesehen.
„Du bist sicher, dass wir Nick nichts sagen?“
„Ganz sicher. Vor allem schien es wirklich nur ein einfacher Einbruch gewesen zu sein. Es ist nichts abhanden gekommen. Überlasse Quinlan die Arbeit“.

Zwei Tage später
Nick und Renee waren mit Nicko im Schwimmbad, als sie nach Hause kamen war es schon am dämmern.
„Warte“, hielt Nick Renee auf.
„Was ist los?“
„Ich weiß nicht, aber es sieht aus,als hätte man die Haustür aufgebrochen. Geh mit Nicko zurück zum Auto, ich gehe nachsehen“.
„Nick“.
„Ich werde aufpassen, versprochen“.
Nick ging rein und schaltete das Licht ein. Im Haus sah es genau so aus wie auf der Riptide, doch von dem Einbrecher keine Spur. Nick rief die Polizei und holte seine Familie rein.
„Erst die Riptide und jetzt hier. Sicher das ihr eure Nasen nicht wo rein gesteckt habt, wo sie nicht hingehörten?“ konnte sich Quinlan nicht ersparen.
„Wieso Riptide?“ wusste Nick von nichts.
„Haben dir das deine Freundinnen nicht erzählt? Auf der Riptide wurde auch eingebrochen, nur sagten mir die Nasen, dass sie es mit keinem Fall verbinden. Nur wenn ich das hier sehe, bin ich mir nicht sicher. Es gibt keine Einbruchsserie in der Stadt“.
„Unsere Fälle waren alle Harmlos. Wir hatten da einen Ehemann, der seine Frau betrog und umgekehrt. Beide haben wir observiert. Dann hatten wir da noch Kleinkriminelle, aber nichts großes“.
„Passt zu der Aussage deiner Freunde“.
„Na sehen sie. Außerdem wieso sollten wir was verschweigen?“
Plötzlich krümmte sich Renee und stöhnte.
„Renee? Was ist los?“ kniete sich Nick neben seine Freundin.
„Ich weiß nicht, es tut so weh“.
„Rufen sie einen Krankenwagen“, schrie Nick. „Ganz ruhig Schatz, alles wird gut“. Nick setzte sich hinter Renee auf den Boden, so dass sie sich an ihn lehnen konnte.
„Was ist mit Mami?“ fragte Nicko.
„Sie hat ein wenig Bauchaua, aber gleich kommt der Arzt und alles wird gut“. Nick hielt Renees Hand.
„Geht es meiner Schwester gut?“
„Bestimmt“,versuchte Nick ruhig zu bleiben.
Mit dem RTW wurde Renee dann ins Krankenhaus gebracht, Nick kam mit seinem Sohn nach.
„Ich will zu Mami“, weinte Nicko.
„Das will ich auch, aber im Moment ist sie bei den Ärzten in besseren Händen“.
Nick musste jetzt stark bleiben, für seinen Sohn. Wenn er jetzt seine Verfassung zeigte, dann würde Nicko in Panik geraten und dann wüsste er nicht was zu tun war.
„Dady, was hast du? Du weinst“.
Nick wischte sich über die Augen. „Schon gut Schatz.Weißt du, Mami hat Schmerzen und ich kann ihr nicht Helfen, dass tut mir auch weh“.
„Hast du auch aua, wenn ich aua habe?“
„Natürlich, du bist mein Sohn“.
Nach zwei Stunden kam der Arzt auf Nick zu. „Sind sie Nick Ryder?“


Teil 20

„Ja, dass bin ich“, sprang Nick auf.
„Herzlichen Glückwunsch sie haben eine kleine Tochter“, lächelte der Arzt.
„Was? Der Geburtstermin war doch erst in 4 Wochen“.
„Wir wissen noch nicht, wie es dazu gekommen ist, aber die Fruchtblase ist eingerissen. Wir mussten das Kind holen, sonst hätten beide sterben können. So haben wir Beide gerettet. Ihre Tochter ist noch im Brutkasten und ihre Frau schläft noch. Was sie mir sagen können ist, wie ihre Tochter heißt“.
„Sie soll Hope heißen“.
„Dann werde ich es den Schwestern sagen gehen, dann können wir sie mit Namen ansprechen“.
„Darf ich zu ihr?“
„Aber nur ganz kurz. Kommen sie mit“.
Nick folgte dem Arzt und stand kurze Zeit später vor dem Brutkasten seiner Tochter.
„Nicko, dass ist deine Schwester Hope“, Nick liefen die Tränen runter.
„Warum weinst du?“
„Ich bin so Glücklich. Deiner Mami geht es bald wieder gut und auch deine Schwester dürfen wir bald mit nach Hause nehmen“.
„War ist auch mal so Klein?“
„Jeder von uns“.
„Heißt das, ich werde mal so groß wie du?“
„Vielleicht“.
„Mr. Ryder, sie müssen jetzt gehen“.
Nick nickte, zu gerne würde er noch nach Renee gucken, aber es war schon viel zu spät und Nicko gehörte schon lange ins Bett. Aber er konnte einfach nicht nach Hause fahren, ohne mit das Gewissen zu haben, dass es seinen Frauen gut ging.
Zu Hause brachte Nick Nicko ins Bett und räumte dann noch etwas auf, bis auch er den Schlaf fand.
Am nächsten Morgen wurde Nick vom Telefon geweckt.
„Ryder“.
„Sag mal bist du aus dem Bett gefallen. Du hörst dich an, als hätte ich dich geweckt“, hörte er Cody.
„Ich bin spät ins Bett gekommen“, gähnte Nick.
„Hör mal, Murray und ich wollen mit der Riptide raus fahren. Wollt ihr mit?“
Da fiel Nick ein, dass seine Freunde noch von gar nichts wussten. Wie sollte er ihnen das sagen?
„Nick? Wenn du das erst mit Renee absprechen musst ist das in Ordnung“, deutete Cody das Schweigen Falsch.
„Nein, nein. Ähm,Cody, könntet ihr Nicko mitnehmen?“
„Was ist mit euch?“
„Renee wurde letzte Nacht Notoperiert, die Fruchtblase hatte einen Riss“.
„Was?“
„Ich durfte die Nacht nicht mehr zu ihr. Aber Hope und Renee haben es geschafft“.
„Warum sagst du den nichts? Wir wären doch gekommen“.
„Ich habe nicht daran gedacht, ich hatte solche Angst. Hätte ich euch gerufen, dann hätte Nicko vielleicht auch Angst bekommen“.
„Nick, wir können auch kommen“.
„Es ist schon eine große Hilfe, wenn ihr Nicko nehmen könnt. Ein Krankenhaus ist unter den Umständen kein geeigneter Platz“.
„Natürlich,bring ihn vorbei, wenn du so weit bist“.

Cody legte auf und setzte sich hin.
„Was ist den?“
„Hope ist da“.
„Wer ist Hope?“ fragte Murray, Nick und Renee hatten den Namen nicht verraten.
„Nicks Tochter“.
„Aber das ist doch noch zu früh“.
„Irgendwas mit der Fruchtblase, sie mussten das Kind letzte Nacht holen“.
„Oh mein Gott. Bitte sag mir, dass es Beiden gut geht“, sorgte sich Murray.
Cody nickte. „Nick bringt gleich Nicko vorbei. Er will ihn nicht mit ins Krankenhaus nehmen“.
„Das ist doch verständlich, er weiß schließlich nicht was ihn da erwartet“.

Eine Stunde später war Nick da. „Danke Jungs“.
„Ich will zu Mami“.
„Vielleicht heute Nachmittag, Dady will erst gucken wie es Mami geht“.
„Komm mal mit Nicko, ich habe da was für dich“, ging Murray mit dem inzwischen 2-jährigen runter.
„Sag mal Cody, warum sagt ihr mir nichts über den Einbruch?“
„Woher weißt du davon?“
„Weil bei und letzte Nacht auch Eingebrochen worden ist und Quinlan einen Zusammenhang sieht. Durch die Aktion ist Renee auch zusammengebrochen“.
„Bei Euch auch? Wir haben gedacht, dass es irgendwelche Einbrecher sind, die nach Wertgegenständen gesucht haben. Fehlt was?“
„Weiß ich nicht, ich habe nur grob Aufgeräumt“.
„Ich weiß,du hast im Moment andere Dinge im Kopf, aber das solltest du trotzdem schnell nachholen“.
„Also auf dem ersten Blick fehlt nichts. Aber ich werde heute Abend weiter machen. Sei mir nicht böse, ich will los“, machte sich Nick auf den Weg.

Leise trat Nick in Renees Zimmer.
„Hey schöner Mann, ich dachte du kommst gar nicht mehr“, war Renees Stimme noch sehr leise.
„Es ist gestern spät geworden. Als ich Nicko im Bett hatte, habe ich noch etwas aufgeräumt“, Nick beugte sich runter und gab Renee einen Kuss. „Wie fühlst du dich?“
„Als würde mir etwas fehlen? Wie geht es Hope? Hat sie es geschafft?“
„War noch kein Arzt bei dir?“ konnte Nick nicht verstehen. „Hope ist im Brutkasten. Sie ist Wunderschön“, bekam Nick feuchte Augen. „Mach mir nie wieder so eine Angst“.
„Das wollte ich nicht“.
„Das weiß ich doch“, strich Nick Renee übers Gesicht. „Kann ich dir etwas gutes tun?“
„Sei einfach hier. Wo hast du Nicko?“
„Bei Cody und Murray. Ich wusste nicht wie es dir geht, daher habe ich ihn nicht mitgebracht“.
„Du bist ein Fürsorglicher Vater. Grüß ihn ganz Lieb von mir.“
„Versprochen. Morgen kommen wir zu zweit oder zu viert, je nach dem ob ich Murray und Cody zurück halten kann oder nicht“.
„Lass sie ruhig mitkommen“.
„Ich will dich nicht überfordern“.

In der zwischen Zeit legte die Riptide ab. Nach dem Nick Nicko erzählt hatte, was Cody vor hatte, war er hell auf begeistert und war nicht mehr von abzubringen.
„Das Nick immer so was Durchmachen muss“, flüsterte Murray.
„Zum Glück ist alles gut gegangen. Ich will mir gar nicht Forstellen was hätte passieren können“.
„Aber bei dem Namen musste sie es doch schaffen“, lächelte Murray.
„Nicko angeln will“, stand Nicko plötzlich mit Angel hinter den Beiden.
„Wo hast du die den gefunden?“
„Er räumt noch alles aus“, seufzte Cody.
„Das macht er aber nur hier“.
Letzter Teil


Teil 21

Ein paar Tage später durfte Nick seine Frau und seine Tochter nach Hause holen. Da Hope in den paar Tagen ein Gewicht erreicht hatte, was in Ordnung war, war sie nicht mehr auf den Brutkasten angewiesen.
Nick ging neben der Babyschale her und lächelte sein Schwesterchen an. „Viele dunkle Haare“, brabbelte er.
„Du hattest auch viele Haare auf dem Kopf,als du geboren wurdest. Jedes Baby hat Haare auf den Kopf, dass eine mehr, dass andere weniger“, erklärte Renee, während Nick die Babyschale im Auto befestigte, er hatte sich den Jimmy ausgeliehen und so langsam wurde ihm bewusst, dass er selber ein Familienauto benötigte.

Nicko war im Auto eingeschlafen und Nick trug ihn in sein Bett, auch Hope war am schlafen. Nick war in sich gekehrt.
„Was hast du?“ hatte Renee das Gefühl,als würde was nicht stimmen.
Nick atmete tief aus. „Ich wollte so gerne bei der Geburt dabei sein, schließlich hatte ich Nickos schon verpasst. Statt dessen musste ich diese Ängste durchstehen. Eigentlich könnte ich mich für diese Gedanken Ohrfeigen, ich sollte froh sein, dass es euch gut geht, dass ist doch alles was zählt.“
„Du wirst sie aufwachsen sehen. Du wirst sehen, wie deine Kinder dich zum Großvater machen. Da kommt es auf so einen kleinen Moment nicht an“.
„Kleiner Moment? Das sehe ich anders. Ein Leben ist auf die Welt gekommen“.
„Sie war schon vorher da und wird noch viel von ihrem Dady erleben“, Renee beugte sich vor und küsste Nick.

Cody und Murray saßen bei Quinlan im Büro, sie wollten wissen, ob es neue Spuren gab.
„So lange ihr keinen Verdächtigen habt, können wir nicht Ermitteln“.
„Wie bitte? Sie sind Polizist, dass ist ihre Arbeit“.
„Normal wird nur bei Wohlhabenden Leuten eingebrochen, wo was zu holen ist. Bei euch ist aber nichts zu holen, außer den Dreck auf den Fensterscheiben. Also muss es einen Hintergrund geben der was mit euren Fällen zu tun hat.“
Cody ballte die Faust, die Riptide war nicht dreckig. „Wir haben ihnen schon einmal gesagt, dass wir keine Ahnung haben, wer das gewesen sein könnte. Also passt ihre Theorie nicht“.
Murray kratzte sich am Kopf. „Ricardo“.
„Welcher Ricardo?“ verstand Quinlan nicht.
„Na der Boss von Walker“.
„Aber was soll der den auf eurem Boot suchen?“
„Keine Ahnung.Aber sie wollten doch einen Namen, da haben sie ihn“, stemmte Murray die Hände in die Hüften.
„Das ist an den Haaren herbei gezogen. Wenn sich Ricardo an euch Rächen wollte, dann hätte er die Riptide mit euch in die Luft gejagt. Aber so ein kleiner Einbruch?“
Da war was dran. „Was ist, wenn Walker was hat verschwinden lassen? Und Ricardo denkt, dass wir es haben?“
„Dann sollte ich mir diesen Walker noch einmal vornehmen. Aber versprechen kann ich nichts“.
„Sie können ja mit unfairen Mitteln spielen. Sein sie einfach so höflich wie sie es immer sind“, grinste Cody. „Komm Murray, wir lassen den Lt. Seine Arbeit tun und besuchen Nick, er müsste inzwischen mit seiner Familie zu Hause sein“.

„Na ihr seht ja Glücklich aus“, begrüßte Nick seine Freunde.
„Wir kommen von Quinlan. Wir wollten wissen ob es etwas neues gibt“, verriet Cody.
„Und?“
Cody brachte den zweifachen Vater auf den neusten Stand.
„Ich weiß nicht, ob ihr euch da nicht etwas verrennt. Aber immer hin habt ihr mehr als Quinlan vorzuweisen.“
„Ich frag mich nur, warum es so ruhig ist. Vielleicht tippen wir wirklich im Dunkeln und es waren einfache Einbrüche“, seufzte Cody.
„Aber dann hätte es doch mehrere gegeben. Ich finde das etwas Zufall zu viel“, meinte Murray.
„Hey Jungs“, kam Renee dazu.
„Hey, wie geht es dir?“
„Ich habe mich gut erholen können nach dem ganzen Stress. Nick nimmt mir einiges ab.“
„Er ist ja auch der Dady“, grinste Murray.
„Genau das bin ich“, Nick gab seiner Liebsten einen Kuss.

Wie zu erwarten, hatte Walker geschwiegen.
„Lassen sie mich mit ihm reden“, forderte Nick.
„Wieso sollte er dir mehr sagen als der Polizei?“
„Weil ich ihm das Leben gerettet habe.Ob er es wahr haben will oder nicht. Er ist mir was schuldig“.
„Das wirst auch nur du so sehen, aber gut. Ich lasse ihn in den Verhörraum bringen.“
Fünf Minuten Später saß Nick Walker gegenüber.
„Was wollen sie?“ fragte dieser genervt.
„Ich will wissen, ob sie irgendwas bei uns versteckt haben, was jetzt dieser Ricardo sucht?“
„Ich kenne keinen Ricardo“.
„Sie Lügen, ich habe das Gespräch doch mitbekommen. Was glauben sie warum ich rein gekommen bin? Dieser Ringo hätte sie kalt gemacht, ich habe ihnen also das Leben gerettet, also helfen sie uns weiter. Es wird sich sicher Strafmildernd auswirken“.
„Sie haben keine Ahnung mit wem sie sich anlegen“.
„Vielleicht haben sie Recht. Aber meine Frau und das zu dem Zeitpunkt noch ungeborene Baby, wären wegen diesem Einbruch fast gestorben. Wenn es also etwas gibt, wonach Ricardo bei uns sucht, dann sagen sie es mir“, Nick wusste,lange würde er nicht mehr ruhig bleiben. Immerhin hatte Walker zugegeben, dass er von diesem Ricardo wusste.
„Ich habe meine Lebensversicherung in ihrem Auto versteckt. Es ist ein kleiner Chip, den sie beim nächsten Öl wechseln gefunden hätten. Als ich erfahren habe, dass die Polizei mir auf den Fersen ist, wusste ich, dass Ricardo sich meiner erledigen würde. Wenn ich schon sterbe, dann wollte ich, dass er belangt werden kann“.
„Geht doch“. Nick stand auf.
„Was ist mit der Strafminderung?“
„Ich kann ein gutes Wort für sie einlegen und ich denke Lt. Quinlan auch. Er hat mitbekommen, dass sie Kooperiert haben“. Nick verließ den Raum.
„Alle Achtung und dabei hast du noch nicht einmal deine Fäuste eingesetzt“.
„Tja, Lt., man muss es nur Richtig angehen. Sie entschuldigen mich jetzt, ich muss zur Vetty“.
Da alles das Gespräch mitbekommen hatten, fragte keiner wieso Nick dahin wollte und wartete.
Kurze Zeit später, kam Nick zurück, in der Hand einen Computerchip. „Dann wollen wir mal sehen, was da drauf ist“.
Murray hatte an einem Computer platz genommen und schob den Chip in das dafür vorgesehene Fach. „Da ist alles drauf. Ricardos Richtige Identität, seine Anschrift, seine Partner, seine Geschäfte. Das ist ein Sechser im Lotto, was wir hier haben“.
Quinlan pfiff sofort seine Leute zusammen und plante die Festnahme.
Am Abend waren Ricardo und seine Männer festgenommen.
„Und wieder mal ist ein Fall abgeschlossen“, grinste Cody.
„Das war Glück“, meinte Quinlan.
„Ach Lt., sie werden unsere Arbeit wohl nie anerkennen. Komm Murray, Nick hat uns zur Pinkelparty eingeladen“.

Ende

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